GLM-4.7
Z.ailargeICD-10-GM Kodierung
Exact F1
47.9%
Category F1
82.5%
HD Accuracy
50.0%
Precision
46.8%
Recall
50.4%
Ergebnisse pro Fall
Ground Truth
I50.14Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in RuheHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetPrediction
I50.9Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnetI10Essentielle (primäre) HypertonieE11.9Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne KomplikationenI50.14nicht erkanntI10.90nicht erkanntE11.90nicht erkanntGround Truth
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktHDI25.11Atherosklerotische Herzkrankheit: Ein-Gefäß-ErkrankungI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetPrediction
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetI25.1Atherosklerotische HerzkrankheitI25.10Atherosklerotische Herzkrankheit: Ohne hämodynamisch wirksame StenosenI10Essentielle (primäre) HypertonieI50.13Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer BelastungI25.11nicht erkanntI10.90nicht erkanntGround Truth
J44.12Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnet: FEV1 >=50 % und <70 % des SollwertesHDJ96.00Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxämisch]I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3F17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: AbhängigkeitssyndromPrediction
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3F17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: AbhängigkeitssyndromJ44.1Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnetJ43.9Emphysem, nicht näher bezeichnetI10Essentielle (primäre) HypertonieJ44.12nicht erkanntJ96.00nicht erkanntI10.90nicht erkanntGround Truth
I63.5Hirninfarkt durch nicht näher bezeichneten Verschluss oder Stenose zerebraler ArterienHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I63.31ungültiger CodeG51.0FazialispareseR47.0Dysphasie und AphasieI10Essentielle (primäre) HypertonieE78.5Hyperlipidämie, nicht näher bezeichnetI63.5nicht erkanntI10.90nicht erkanntE78.0nicht erkanntGround Truth
K57.31Divertikulose des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess, mit BlutungHDD62Akute BlutungsanämieI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetZ92.2Dauertherapie (gegenwärtig) mit anderen Arzneimitteln in der EigenanamnesePrediction
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetK57.32Divertikulitis des Dickdarmes ohne Perforation, Abszess oder Angabe einer BlutungI10Essentielle (primäre) HypertonieR92Abnorme Befunde bei der bildgebenden Diagnostik der Mamma [Brustdrüse]K57.31nicht erkanntD62nicht erkanntI10.90nicht erkanntZ92.2nicht erkanntGround Truth
D70.1Arzneimittelinduzierte Agranulozytose und NeutropenieHDC18.7Bösartige Neubildung: Colon sigmoideumC78.7Sekundäre bösartige Neubildung der Leber und der intrahepatischen GallengängeN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3E11.91Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Als entgleist bezeichnetI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseJ44.99Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnet: FEV1 nicht näher bezeichnetPrediction
N18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseD01.0Carcinoma in situ: KolonD70.0Angeborene Agranulozytose und NeutropenieN17.9Akutes Nierenversagen, nicht näher bezeichnetE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetJ44.1Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnetK59.1Funktionelle DiarrhoeE86.0ungültiger CodeR50.9Fieber, nicht näher bezeichnetD70.1nicht erkanntC18.7nicht erkanntC78.7nicht erkanntE11.91nicht erkanntJ44.99nicht erkanntGround Truth
I50.13Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer BelastungHDI11.00Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I50.13Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer BelastungE78.0Reine HypercholesterinämieI11.0Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) HerzinsuffizienzI11.00nicht erkanntGround Truth
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetF17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: AbhängigkeitssyndromE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktF17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: AbhängigkeitssyndromI10Essentielle (primäre) HypertonieE11.9Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne KomplikationenE78.5Hyperlipidämie, nicht näher bezeichnetI51.7KardiomegalieI10.90nicht erkanntE11.90nicht erkanntE78.0nicht erkanntGround Truth
J44.09Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Infektion der unteren Atemwege: FEV1 nicht näher bezeichnetHDI50.14Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in RuheI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3G47.31Obstruktives Schlafapnoe-SyndromZ87.8Sonstige näher bezeichnete Krankheiten oder Zustände in der EigenanamnesePrediction
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3J44.1Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnetI50.9Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnetJ96.0Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziertJ44.09nicht erkanntI50.14nicht erkanntI10.90nicht erkanntG47.31nicht erkanntZ87.8nicht erkanntGround Truth
I63.3Hirninfarkt durch Thrombose zerebraler ArterienHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
E78.0Reine HypercholesterinämieI63.5Hirninfarkt durch nicht näher bezeichneten Verschluss oder Stenose zerebraler ArterienI10Essentielle (primäre) HypertonieI63.3nicht erkanntI10.90nicht erkanntArztbrief-Zusammenfassung
Overall
5.0/5
Faktentreue
5.0
Vollständigkeit
5.0
Halluz.freiheit
5.0
Format
5.0
Ergebnisse pro Fall
Prediction
HD: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit und Tachyarrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern.
Therapie: Es wurde eine intravenöse Diurese mit Furosemid zur Rekompensation sowie eine Frequenzkontrolle mit Metoprololsuccinat durchgeführt. Zudem wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban und eine leitliniengerechte Herzinsuffizienztherapie mit Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin und Spironolacton etabliert.
Procedere: Die medikamentöse Therapie ist fortzuführen, wobei eine laborchemische Kontrolle von Elektrolyten und Nierenwerten in 10-14 Tagen empfohlen wird. Nach vierwöchiger Antikoagulation sollte eine elektive Kardioversion erwogen werden und eine kardiologische Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie ist in drei Monaten vereinbart.
Gold
HD: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit und Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Diuretikatherapie zur Rekompensation sowie Einleitung einer leitliniengerechten Herzinsuffizienztherapie (ARNI, SGLT2-Inhibitor, Betablocker, Aldosteronantagonist). Zusätzlich wurde eine Frequenzkontrolle und orale Antikoagulation aufgrund des Vorhofflimmerns etabliert.
Procedere: Ambulante Fortführung der medikamentösen Therapie, engmaschige Gewichtskontrollen sowie eine kardiologische Verlaufskontrolle in drei Monaten zur Evaluation einer elektrischen Kardioversion.
Prediction
HD: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung nach erfolgreicher PCI mit DES-Implantation in der RCA.
Therapie: Durchführung einer Koronarangiographie mit PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents (DES) in die RCA sowie Einleitung einer dualen Plättchenhemmung mit ASS und Ticagrelor. Zusätzlich erfolgte die Optimierung der Herzinsuffizienz- und Risikofaktorenmedikation durch Ramipril, Bisoprolol, hochdosiertes Atorvastatin und die Erstmanifestation einer Metformin-Therapie bei neu diagnostiziertem Diabetes mellitus Typ 2.
Procedere: Empfehlung zur kardiologischen Kontrolle in 4-6 Wochen inklusive EKG und Belastungs-Echokardiographie sowie zur diabetologischen Mitbetreuung. Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte in zwei Wochen unter ACE-Hemmer-Therapie, Einleitung eines Raucherentwöhnungsprogramms und Durchführung einer bereits beantragten Anschlussheilbehandlung (AHB).
Gold
HD: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Streckenhebung (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit erfolgreicher PCI der rechten Koronararterie (RCA).
Therapie: Durchführung einer Koronarangiographie mit Einlage eines Drug-Eluting-Stents (DES) in die RCA sowie medikamentöse Einstellung mittels dualer Plättchenhemmung (DAPT), Betablocker, ACE-Hemmer und Hochdosis-Statin. Zusätzlich Einleitung einer antidiabetischen Therapie mit Metformin bei Erstdiagnose eines Diabetes mellitus Typ 2.
Procedere: Fortführung der DAPT für 12 Monate, konsequente Nikotinkarenz und kardiologische Nachsorge inklusive Belastungsuntersuchung. Eine stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) wurde bereits eingeleitet.
Prediction
HD: Akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD), GOLD IV, Gruppe E, bei respiratorischer Globalinsuffizienz sowie Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung (ILD) mit UIP-Muster und CPFE-Syndrom.
Therapie: Es wurde eine systemische Glukokortikoidtherapie sowie eine inhalative Kombinationstherapie mit LAMA/LABA durchgeführt, ergänzt durch eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Ceftriaxon bei Infektzeichen. Parallel erfolgte die Behandlung der kardialen Dekompensation mit intravenösen Diuretika und die Umstellung der Herzinsuffizienzmedikation auf Sacubitril/Valsartan.
Procedere: Die inhalative Therapie und die Sauerstofflangzeittherapie sind fortzuführen sowie die neue Herzinsuffizienzmedikation unter Nierenwertkontrolle einzustellen. Eine ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Sprechstunde in 4 Wochen zur Evaluation einer antifibrotischen Therapie sowie die Teilnahme an einer pneumologischen Rehabilitation und Raucherentwöhnung werden dringend empfohlen.
Gold
HD: Akute Exazerbation einer COPD (GOLD IV) mit respiratorischer Globalinsuffizienz bei Verdacht auf Combined Pulmonary Fibrosis and Emphysema (CPFE).
Therapie: Behandlung mit systemischen Steroiden, Antibiotika (Ceftriaxon) und intensivierter inhalativer Bronchodilatation; zudem kardiale Rekompensation mittels Diuretika und Einleitung einer Sauerstofflangzeittherapie.
Procedere: Ambulante Vorstellung zur Einleitung einer antifibrotischen Therapie (Nintedanib), Fortführung der Herzinsuffizienz-Medikation (Sacubitril/Valsartan) und Durchführung einer pneumologischen Rehabilitation.
Prediction
HD: Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media rechts bei Makroangiopathie und hochgradiger symptomatischer Karotisstenose rechts.
Therapie: Es wurde eine intravenöse Thrombolyse mit Alteplase durchgeführt, unter der es zu einer deutlichen Regredienz der neurologischen Symptomatik kam. Zur Sekundärprävention wurde eine medikamentöse Therapie mit ASS, Atorvastatin, Ramipril und Metformin sowie eine Anpassung des Diabetes-Managements eingeleitet.
Procedere: Es wird eine zeitnahe elektive Karotis-Endarteriektomie rechts empfohlen, für die bereits ein Termin am 05.06.2024 avisiert wurde. Zudem sollen die vaskulären Risikofaktoren konsequent eingestellt, die Physiotherapie fortgeführt und eine ambulante neurologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten durchgeführt werden.
Gold
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media rechts bei hochgradiger symptomatischer Karotisstenose rechts.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des Zeitfensters sowie stationäre Überwachung auf der Stroke Unit. Einleitung einer Sekundärprävention mit Thrombozytenaggregationshemmern (ASS), Statinen und Optimierung der antihypertensiven sowie antidiabetischen Medikation.
Procedere: Zeitnahe elektive Karotis-Endarteriektomie rechts (terminiert für den 05.06.2024) sowie konsequente Einstellung der vaskulären Risikofaktoren und ambulante neurologische Kontrolle in drei Monaten.
Prediction
HD: Nachweis eines Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand bei Helicobacter-pylori-Infektion und vermuteter NSAR-induzierter Genese.
Therapie: Es erfolgte eine initiale Volumensubstitution sowie eine hochdosierte intravenöse Protonenpumpeninhibitor-Therapie mit Pantoprazol, die nach endoskopischer Sicherung auf eine orale Gabe umgestellt wurde. Zudem wurde eine Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema eingeleitet und der Patient zur strikten Meidung von NSAR angehalten.
Procedere: Die Eradikationstherapie ist für 10 Tage fortzuführen, gefolgt von einer PPI-Dauertherapie über 8 Wochen. In ca. 8 Wochen ist eine Kontrollgastroskopie zur Abheilungskontrolle und ein Eradikationsnachweis nach Beendigung der PPI-Therapie erforderlich.
Gold
HD: Ulcus ventriculi im Stadium Forrest III bei nachgewiesener Helicobacter-pylori-Infektion und anamnestischer NSAR-Einnahme.
Therapie: Durchführung einer diagnostischen und interventionellen Gastroskopie mit Biopsien sowie Einleitung einer intravenösen, später oralen PPI-Therapie. Start einer 10-tägigen Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema aufgrund des positiven Urease-Tests.
Procedere: Abschluss der Eradikationstherapie, Fortführung der PPI-Medikation für 8 Wochen und Durchführung einer ambulanten Kontrollgastroskopie in 8 Wochen zum Malignomausschluss. Zukünftige Meidung von NSAR zur Vermeidung von Rezidiven.
Prediction
HD: Metastasiertes Adenokarzinom der Lunge (NSCLC) mit febriler Neutropenie Grad 4 nach erstem Chemotherapiezyklus sowie akuter Nierenschädigung bei Exsikkose.
Therapie: Behandlung erfolgte mittels kalkulierter antibiotischer Breitbandtherapie mit Piperacillin/Tazobactam, forcierte Volumensubstitution zur Rehydratation und Gabe von G-CSF zur Hämatopoese-Stimulation.
Procedere: Es ist eine Fortführung der oralen Antibiose mit Ciprofloxacin für 3 Tage sowie engmaschige Laborkontrollen beim Hausarzt empfohlen. Der zweite, um 25 % dosisereduzierte Chemotherapiezyklus ist für den 31.10.2023 unter prophylaktischer G-CSF-Gabe geplant.
Gold
HD: Metastasiertes Adenokarzinom der Lunge (NSCLC) mit febriler Neutropenie und akutem Nierenversagen unter laufender Chemo-Immuntherapie.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Antibiotikatherapie mit Piperacillin/Tazobactam, G-CSF-Gabe zur Granulozytenstimulation sowie forcierte Flüssigkeitssubstitution zur Stabilisierung der Nierenfunktion.
Procedere: Fortsetzung der onkologischen Therapie mit 25% Dosisreduktion ab dem 31.10.2023 unter G-CSF-Prophylaxe; engmaschige hausärztliche Laborkontrollen und vorläufiges Pausieren von Metformin.
Prediction
HD: Akute dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, EF 32 %) bei bekannter Hypertonie und chronischer Niereninsuffizienz.
Therapie: Es wurde eine intravenöse Diurese mit Furosemid zur Rekompensation durchgeführt, worunter sich die Ödeme und Dyspnoe zurückbildeten. Zusätzlich wurde die herzinsuffizienzspezifische Medikation optimiert durch Umstellung auf Sacubitril/Valsartan, Beibehaltung von Bisoprolol und Initiierung von Empagliflozin.
Procedere: Empfehlung zur Fortführung der leitliniengerechten Medikation mit konsequenter Einnahme und gezielter Dosissteigerung von Sacubitril/Valsartan bei stabilen Blutdruckwerten. Zudem sind tägliche Gewichtskontrollen, eine Trinkmengenbeschränkung auf 1,5 bis 2,0 Liter sowie laborchemische Kontrollen von Nierenwerten und Elektrolyten in 7-10 Tagen erforderlich.
Gold
HD: Akute dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) bei vorbestehender arterieller Hypertonie.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Diuretikatherapie mit Furosemid zur klinischen Rekompensation sowie leitliniengerechte Neueinstellung der Medikation auf einen ARNI (Sacubitril/Valsartan) und einen SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin). Unter der Therapie kam es zu einer Gewichtsreduktion von über 5 kg und einer deutlichen Besserung der klinischen Symptomatik.
Procedere: Ambulante Fortführung der medikamentösen Therapie mit Ziel der Dosisoptimierung, tägliche Gewichtskontrollen durch den Patienten und engmaschige laborchemische Überwachung der Nierenwerte und Elektrolyte in der Hausarztpraxis.
Prediction
HD: Akutes Koronarsyndrom: NSTEMI bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung (RCA) nach erfolgreicher PTCA und Stentimplantation.
Therapie: Durchführung einer Koronarangiographie mit PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents in die RCA sowie Einleitung einer dualen Thrombozytenaggregationshemmung. Zudem erfolgte die Einleitung einer antihypertensiven Therapie mit ACE-Hemmer und Betablocker sowie einer oralen Therapie mit Metformin bei neu diagnostiziertem Diabetes mellitus Typ 2.
Procedere: Empfehlung zur Nikotinkarenz, Durchführung einer Anschlussheilbehandlung (AHB) sowie Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte in 2 Wochen beim Hausarzt. Eine kardiologische Verlaufskontrolle inklusive Belastungs-EKG ist in 3 Monaten vorgesehen.
Gold
HD: Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit einer 90%igen Stenose der rechten Kranzarterie (RCA).
Therapie: Durchführung einer Koronarintervention (PCI) mit Implantation eines Drug-Eluting-Stents in die RCA sowie Einleitung einer leitliniengerechten Medikation inklusive dualer Thrombozytenaggregationshemmung (DAPT) und Einstellung von Blutdruck und Blutzucker.
Procedere: Fortführung der dualen Thrombozytenaggregationshemmung für 12 Monate, konsequente Nikotinkarenz sowie ambulante kardiologische Kontrolle in 3 Monaten nach Abschluss der bereits beantragten Anschlussheilbehandlung.
Prediction
HD: Akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei schwerem Lungenemphysem und respiratorischer Globalinsuffizienz sowie Nachweis von Haemophilus influenzae.
Therapie: Es wurde eine intravenöse Antibiose mit Piperacillin/Tazobactam und später Ampicillin/Sulbactam durchgeführt sowie zeitweise eine nicht-invasive Beatmung (NIV) zur Entlastung der Atemmuskulatur eingesetzt. Parallel erfolgte eine forcierte Diurese bei kardialer Dekompensation und die Optimierung der inhalativen Triple-Therapie.
Procedere: Die medikamentöse Therapie und die Langzeitsauerstofftherapie (LTOT) sind fortzuführen, wobei eine pneumologische Verlaufskontrolle in 4 Wochen sowie eine kardiologische Evaluation zur Optimierung der Herzinsuffizienzmedikation empfohlen werden. Zudem ist die ambulante Anbindung an eine Lungensportgruppe und die Durchführung einer stationären Rehabilitation vorgesehen.
Gold
HD: Akut exacerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) mit respiratorischer Globalinsuffizienz und begleitender ambulant erworbener Pneumonie des rechten Unterlappens.
Therapie: Durchführung einer intravenösen antibiotischen Therapie (Piperacillin/Tazobactam), intermittierende nicht-invasive Beatmung (NIV) zur Hyperkapnie-Korrektur sowie intravenöse Diurese zur kardialen Rekompensation.
Procedere: Ambulante pneumologische und kardiologische Verlaufskontrolle, Fortführung der Langzeitsauerstofftherapie (LTOT) und zeitnaher Antritt einer bereits beantragten pneumologischen Rehabilitation.
Prediction
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts (M2-Segment) bei wahrscheinlich makroangiopathischer Ätiologie.
Therapie: Es wurde eine systemische Thrombolyse mit Alteplase durchgeführt, worunter sich die neurologischen Defizite rasch besserten. Zudem erfolgte die Einleitung einer Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg und Atorvastatin 80 mg sowie eine Blutdruckeinstellung mit Ramipril und Amlodipin.
Procedere: Es wird eine konsequente Sekundärprophylaxe empfohlen sowie eine Anschlussheilbehandlung (AHB) eingeleitet. Eine rhythmologische Abklärung mittels Langzeit-EKG und eine Kontrolle der Halsschlagadern in 6 Monaten sind vorgesehen.
Gold
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im rechtsseitigen Mediastromgebiet (M2-Verschluss) bei Makroangiopathie, erfolgreich mit systemischer Thrombolyse behandelt.
Therapie: Durchführung einer systemischen Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des Zeitfensters, gefolgt von der Etablierung einer Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg und Atorvastatin 80 mg sowie einer intensivierten antihypertensiven Therapie. Ergänzend erfolgte eine frühzeitige Mobilisation durch Physiotherapie und Ergotherapie auf der Stroke Unit.
Procedere: Fortführung der thrombozytenaggregationshemmenden und lipidsenkenden Medikation sowie regelmäßige Blutdruckkontrollen zur Erreichung der Zielwerte. Eine ambulante oder rehabilitative Langzeit-EKG-Untersuchung (72h) zum Ausschluss paroxysmalen Vorhofflimmerns wird empfohlen.
Klinisches Reasoning
Overall
3.4/5
Top-1 Acc
10.0%
Top-3 Recall
30.0%
DDx F1
48.6%
Reasoning
4.8
Plausibilität
4.5
Red Flags
4.8
Ergebnisse pro Fall
Die Trias aus Belastungsdyspnoe (NYHA III), Orthopnoe und peripheren Ödemen in Kombination mit dem massiv erhöhten NT-proBNP (5420 pg/ml), der Kardiomegalie im Röntgenbild und der Jugularvenenstauung ist klassisch für eine globale Herzinsuffizienz.
Der Patient berichtet über belastungsabhängigen Druck im Brustkorb und weist relevante kardiovaskuläre Risikofaktoren (Hypertonus, Diabetes mellitus, Adipositas) auf, was das Vorliegen einer KHK als Ursache oder Begleiterkrankung der Herzinsuffizienz wahrscheinlich macht.
Die reduzierte GFR von 54 ml/min bei leicht erhöhtem Kreatinin (1,35 mg/dl) in Kombination mit Hypertonie und Diabetes spricht für eine begleitende Nierenschädigung, die zur Flüssigkeitsretention und Ödembildung beiträgt (Kardiorenales Syndrom).
Das typische raue, spindelförmige Systolikum mit Punctum maximum über dem 2. ICR rechts und Fortleitung in die Karotiden in Kombination mit der Synkope und der Belastungsdyspnoe ist pathognomonisch für eine hochgradige Stenose.
Die retrosternalen Druckgefühle bei Belastung, die kardiovaskulären Risikofaktoren (Hypertonus, Hyperlipidämie, Nikotinanamnese) sowie das deutlich erhöhte Troponin T und die T-Wellen-Inversionen im EKG weisen auf eine myokardiale Ischämie hin.
Die langjährige Hypertonie, die EKG-Zeichen einer LVH, das erhöhte NT-proBNP und die diskreten Ödeme passen zu einer hypertensiven Herzerkrankung, erklären jedoch nicht das Karotisfortleitungsgeräusch.
Die Kombination aus subfebrilen Temperaturen, Gewichtsverlust, dem typischen HR-CT-Befund mit Milchglastrübungen, Mosaic Pattern und zentrilobulären Knötchen sowie der dokumentierten Exposition gegenüber Schimmelpilzen/Staub bei der Haussanierung spricht sehr für eine chronische EAA.
Die progrediente Dyspnoe, das basal betonte Knistern, die beginnenden Traktionsbronchiektasen und die Gasaustauschstörung passen zu einer fibrosierenden Lungenerkrankung, allerdings ist das 'Mosaic Pattern' und das Fehlen einer typischen Honigwabenstruktur im HR-CT eher untypisch für eine klassische IPF.
Ein unproduktiver Husten, Gewichtsverlust und radiologische Milchglastrübungen können bei Sarkoidose auftreten, jedoch ist die fehlende Lymphadenopathie (Bergart-Knoten) im CT sowie die normale ACE-Aktivität eher gegen diese Diagnose gerichtet.
Das klinische Bild einer plötzlichen linksseitigen Hemiparese und zentralen Fazialisparese bei bekanntem Vorhofflimmern und pausierter Antikoagulation ist klassisch für einen kardioembolischen Schlaganfall. Das 'Hyperdense Media-Zeichen' in der CCT sowie die beginnende Infarktzeichen im Insular-Cortex bestätigen einen akuten Gefäßverschluss der rechten A. cerebri media.
Die Symptomatik und Anamnese passen primär zu einem Insult, und eine Blutung muss bei neurologischen Ausfällen immer ausgeschlossen werden. Die CCT schließt eine relevante intrakranielle Blutung jedoch weitgehend aus, weshalb diese Diagnose sehr unwahrscheinlich ist.
Alternativ zur kardioembolischen Genese könnte eine Makroangiopathie oder Arteriosklerose der hirnversorgenden Gefäße vorliegen, wenngleich das Hyperdense Media-Zeichen und die Anamnese (Vorhofflimmern, Pausierung der Antikoagulation) eher für einen Embolus sprechen.
Die Kombination aus exsudativer Enteropathie (Hypoalbuminämie, Lymphopenie), typischen endoskopischen Befunden (weißlich-gelbliche Imprägnierung, Lymphangiektasien) und mesenterialer Lymphadenopathie bei Ausschluss anderer Ursachen ist pathognomonisch.
Die B-Symptomatik (Gewichtsverlust, Fatigue), die tastbaren zervikalen Lymphknoten, die mesenteriale Lymphadenopathie und die ausgeprägte Wandverdickung des Dünndarms passen gut zu einem lymphoproliferativen Prozess.
Die Trias aus chronischen Arthralgien, Malabsorption (Gewichtsverlust, Steatorrhoe) und mesenterialer Lymphadenopathie ist klassisch, wenngleich die fehlende Histologie und die negative HIV-Serologie (bei Tropheryma whipplei irrelevant) die Diagnose noch nicht sichern.
Die Bildgebung zeigt eine typische, hypervaskularisierte Nierenraumforderung bei gleichzeitigem Nachweis von Osteolysen und pulmonalen Rundherden, was das Bild eines metastasierten Nierenzellkarzinoms komplettiert. Die paraneoplastische Hyperkalzämie und die B-Symptomatik stützen diese Verdachtsdiagnose zusätzlich.
Das Serum-Calcium ist mit 3,45 mmol/l massiv erhöht und erklärt die kognitive Verlangsamung sowie die diffuse Symptomatik des Patienten. Dies ist als akute lebensbedrohliche Komplikation des zugrundeliegenden Malignoms zu werten.
Die Kombination aus diffusen Knochenschmerzen, Osteolysen in der Wirbelsäule, Niereninsuffizienz und Hyperkalzämie passt gut zu einem Multiplen Myelom. Die große Nierenraumforderung und die hypervaskularisierten Läsionen sind jedoch für ein Myelom untypisch und machen ein Nierenzellkarzinom wahrscheinlicher.
Die Kombination aus plötzlicher Dyspnoe, thorakalen Schmerzen, Hypoxie, Tachykardie, signifikant erhöhten D-Dimeren sowie dem EKG-Befund (S1Q3-Typ, Rechtstyp) bei vorliegendem Risiko (OP, Busreise) ist klassisch für eine Lungenembolie.
Bei einem 68-jährigen Patienten mit thorakalen Schmerzen und leicht erhöhtem Troponin T muss ein ACS ausgeschlossen werden, wenngleich die atemabhängigen Schmerzen und das EKG (Sinustachykardie, S1Q3-Typ ohne ST-Hebungen) eher für eine andere Ursache sprechen.
Eine Pneumonie könnte Dyspnoe und Hypoxie erklären, ist jedoch aufgrund der fehlenden Auskultationsbefunde (kein Rasseln), des unauffälligen Röntgen-Thorax und des nur gering erhöhten CRP unwahrscheinlich.
Die Kombination aus typischer Angina-pectoris-Symptomatik (retrosternales Druckgefühl bei Belastung), signifikantem Troponin-Anstieg (142 ng/l) sowie den ST-Streckensenkungen im EKG und der Wandbewegungsstörung in der Echokardiographie ist klassisch für einen NSTEMI.
Der zeitliche Zusammenhang zum vorangegangenen fieberhaften Infekt der oberen Atemwege, die erhöhten Entzündungswerte (CRP 24,5 mg/l) sowie die geringgradige Einschränkung der LVEF und Thoraxschmerzen machen eine Myokarditis wahrscheinlich, wenngleich das Troponin meist geringer ansteigt.
Die Symptomatik einer zunehmenden Angina (crescendo-Angina) mit Ruheschmerzen bei bestehenden kardiovaskulären Risikofaktoren passt zur instabilen Angina, allerdings ist das deutlich erhöhte Troponin eher für einen Myokardschaden (NSTEMI) sprechend.
Die Kombination aus interstitieller Lungenerkrankung (NSIP-Muster im HR-CT), Mechanikerhänden (Rhagaden), Myopathie (erhöhte CK, proximale Muskelschwäche) und Raynaud-Phänomen ist klassisch für ein Antisynthetase-Syndrom.
Die subakute Dyspnoe bei Nachweis einer interstitiellen Lungenerkrankung in Kombination mit einer Myositis (CK-Erhöhung, Muskelschwäche) und den Hautveränderungen (Rhagaden/Mechanikerhände) passt gut zu einer Dermatomyositis.
Das Vorliegen eines Raynaud-Phänomens, einer NSIP-typischen Lungenbeteiligung und positiver ANA (zytoplasmatisch) sind wegweisend für eine systemische Sklerose, auch wenn die typische Hautsklerose nicht explizit beschrieben ist.
Die Klinik mit akuter globaler Aphasie, Neglect und Hemiparese bei bekanntem Vorhofflimmern und pausierter Antikoagulation korreliert exakt mit dem bildgebenden Nachweis eines M1-Verschlusses und eines Perfusionsmismatches in der CTA.
Trotz Ausschluss in der nativen CCT ist dies initial führend in der DD bei akuter neurologischer Symptomatik, insbesondere unter Antikoagulation, wurde hier jedoch durch den bildgebenden Befund sicher ausgeschlossen.
Ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus kann neurologische Ausfälle imitieren, jedoch liegt der Blutzucker mit 142 mg/dl im Normbereich, was diese Diagnose als Ursache unwahrscheinlich macht.
Klinische Entitätsextraktion
Micro F1
65.1%
Diagnose
47.4%
Prozedur
14.0%
Medikament
96.0%
Laborwert
81.9%
Precision
62.1%
Recall
70.6%
Ergebnisse pro Fall
Medikamentenextraktion
Wirkstoff F1
89.7%
Partial F1
81.9%
Exact F1
80.8%
Precision
87.9%
Recall
93.3%
Ergebnisse pro Fall
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