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summ_003

Pneumologiekomplex

Klinischer Text

Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin St. Lazarus Krankenhaus Berlin Chefarzt: Dr. med. T. Berghof Entlassungsbericht Patient: Hans-Joachim Müller, geb. 14.05.1956 Anschrift: Birkenweg 12, 10318 Berlin Station: 4B Stationäre Aufnahme: 12.10.2023 Stationäre Entlassung: 24.10.2023 Diagnosen: 1. Akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD), GOLD IV, Gruppe E, Erstdiagnose einer respiratorischen Globalinsuffizienz. 2. Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung (ILD), radiomorphologisch vereinbar mit einem UIP-Muster (Usual Interstitial Pneumonia), DD: Idiopathische pulmonale Fibrose (IPF). 3. Dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF), LVEF 35%, NYHA III. 4. Arterielle Hypertonie, Grad II. 5. Diabetes mellitus Typ 2, aktuell mäßig eingestellt (HbA1c 7,8%). 6. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a (nach KDIGO), GFR ca. 52 ml/min. 7. Nikotinabhängigkeit (aktiver Raucher, 45 Pack Years). Anamnese: Die stationäre Aufnahme des 67-jährigen Patienten erfolgte als Notfall bei progredienter Belastungsdyspnoe (NYHA IV), produktivem Husten mit gelblichem Sputum sowie zunehmenden peripheren Ödemen seit ca. 10 Tagen. Der Patient berichtete über eine deutliche Abnahme der Belastbarkeit; zuletzt sei das Gehen in der Ebene nur noch über 20 Meter möglich gewesen. Eine vorbekannte COPD wurde bisher lediglich mit einem SABA bei Bedarf behandelt. In der Vorgeschichte finden sich zudem ein langjähriger Nikotinkonsum sowie ein bekanntes, aber unzureichend therapiertes metabolisches Syndrom. Aufnahmebefund: Patient in deutlich reduziertem Allgemeinzustand und adipösem Ernährungszustand (BMI 31 kg/m²). Tachypnoe (AF 24/min), Einsatz der Hilfsmuskulatur. Orthopnoe. Haut und Schleimhäute zyanotisch, periphere Sättigung 86% unter Raumluft. Auskultation Lunge: Beidseits basales inspiratorisches Knistern (Sklerophonie), verlängertes Exspirium mit Giemen und Brummen. Herztöne rein, tachykard (HF 112/min), keine Vitien. Abdomen weich, kein Druckschmerz. Massive prätibiale Ödeme beidseits, bis zum Knie reichend. Blutdruck initial 165/95 mmHg. Diagnostik: Labor: CRP 84 mg/l (Ref. <5), Leukozyten 14,2 Gpt/l, Procalcitonin 0,12 ng/ml. NT-proBNP 4.250 pg/ml (erhöht). Kreatinin 1,42 mg/dl, GFR 54 ml/min. HbA1c 7,8%. BGA (Raumluft): pH 7,32, pO2 54 mmHg, pCO2 49 mmHg, HCO3 26,1 mmol/l (respiratorische Globalinsuffizienz). Röntgen-Thorax: Beidseits basale retikuläre Zeichnungsvermehrung, Zeichen der pulmonalen Stauung, Kardiomegalie. HR-CT Thorax (14.10.2023): Ausgeprägte subpleurale Honigwabenbildung (Honeycombing) sowie Traktionsbronchiektasen, vereinbar mit einem UIP-Muster. Zusätzlich zentrilobuläres Emphysem der Oberlappen. Echokardiographie: LVEF 35%, dilatierter linker Ventrikel, geringgradige Mitralinsuffizienz, systolischer Pulmonalarteriendruck (sPAP) abgeschätzt auf 45 mmHg + ZVD. Lungenfunktion (nach Stabilisierung): FEV1 32% v. Soll, FVC 48% v. Soll, Tiffeneau-Index 52%. Diffusionskapazität (DLCO) stark eingeschränkt (34% v. Soll). Therapie und Verlauf: Initial erfolgte die Behandlung der AECOPD mit einer systemischen Glukokortikoidtherapie (Prednisolon 40 mg p.o. für 5 Tage) sowie einer inhalativen Kombinationstherapie aus LAMA/LABA (Tiotropium/Olodaterol). Aufgrund des purulenten Sputums und der laborchemischen Infektzeichen leiteten wir eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Ceftriaxon (2g i.v. für 5 Tage) ein, darunter kam es zur raschen Regredienz der Entzündungsparameter. Parallel wurde die kardiale Dekompensation mittels intravenöser Diuretika (Furosemid) behandelt. Hierunter konnte eine Gewichtsreduktion von 6 kg und eine deutliche Besserung der Ödeme sowie der Dyspnoe erzielt werden. Die antihypertensive und herzinsuffizienzspezifische Medikation wurde auf Sacubitril/Valsartan umgestellt und unter engmaschiger Blutdruckkontrolle eingeschlichen. Aufgrund der vorliegenden Globalinsuffizienz wurde eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) eingeleitet (2 l/min über 16h/Tag). Die CT-morphologischen Zeichen einer ILD bei gleichzeitigem Emphysem (Combined Pulmonary Fibrosis and Emphysema, CPFE) wurden in unserer interdisziplinären ILD-Konferenz besprochen. Es besteht der dringende Verdacht auf eine IPF, eine Einleitung einer antifibrotischen Therapie mit Nintedanib wird nach kardiologischer Stabilisierung und Rücksprache mit dem Patienten im ambulanten Setting empfohlen. Der Patient konnte unter der optimierten Therapie in stabilisiertem Zustand nach Hause entlassen werden. Empfehlungen und Procedere: 1. Fortführung der inhalativen Therapie: Tiotropium/Olodaterol 2,5/2,5µg (2 Hübe 1x tägl.). 2. Sauerstofflangzeittherapie (LTOT): 2 l/min für mindestens 16 Stunden täglich. 3. Medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz: Sacubitril/Valsartan 24/26mg 1-0-1, Bisoprolol 2,5mg 1-0-0, Spironolacton 25mg 1-0-0, Furosemid 40mg 1-0-0 (bei Bedarf). 4. Antidiabetische Basistherapie fortführen (Metformin 500mg 1-0-1), HbA1c-Kontrolle beim Hausarzt. 5. Ambulante Wiedervorstellung in unserer ILD-Spezialsprechstunde in 4 Wochen zur finalen Evaluation der antifibrotischen Therapie. 6. Dringende Empfehlung zur Teilnahme an einer pneumologischen Rehabilitation sowie zur Nikotinkarenz (Raucherentwöhnungsprogramm angeboten). 7. Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte in 1 Woche beim Hausarzt unter der neuen Herzinsuffizienzmedikation. Mit freundlichen kollegialen Grüßen Dr. med. M. Schmidt Oberarzt Pneumologie

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akute Exazerbation einer COPD (GOLD IV) mit respiratorischer Globalinsuffizienz bei Verdacht auf Combined Pulmonary Fibrosis and Emphysema (CPFE).

Therapie

Behandlung mit systemischen Steroiden, Antibiotika (Ceftriaxon) und intensivierter inhalativer Bronchodilatation; zudem kardiale Rekompensation mittels Diuretika und Einleitung einer Sauerstofflangzeittherapie.

Procedere

Ambulante Vorstellung zur Einleitung einer antifibrotischen Therapie (Nintedanib), Fortführung der Herzinsuffizienz-Medikation (Sacubitril/Valsartan) und Durchführung einer pneumologischen Rehabilitation.

Offene Fragen

Die endgültige Einordnung der interstitiellen Lungenerkrankung erfordert eine Verlaufsbeobachtung und finale Abstimmung in der ILD-Konferenz nach Abschluss der akuten Infektphase.

Modell-Ergebnisse (14)

Hauptdiagnose: Akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD), GOLD IV, Gruppe E, bei respiratorischer Globalinsuffizienz sowie Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung (ILD) mit UIP-Muster und CPFE-Syndrom.
Therapie: Es wurde eine systemische Glukokortikoidtherapie sowie eine inhalative Kombinationstherapie mit LAMA/LABA durchgeführt, ergänzt durch eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Ceftriaxon bei Infektzeichen. Parallel erfolgte die Behandlung der kardialen Dekompensation mit intravenösen Diuretika und die Umstellung der Herzinsuffizienzmedikation auf Sacubitril/Valsartan.
Procedere: Die inhalative Therapie und die Sauerstofflangzeittherapie sind fortzuführen sowie die neue Herzinsuffizienzmedikation unter Nierenwertkontrolle einzustellen. Eine ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Sprechstunde in 4 Wochen zur Evaluation einer antifibrotischen Therapie sowie die Teilnahme an einer pneumologischen Rehabilitation und Raucherentwöhnung werden dringend empfohlen.
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD) bei GOLD IV, Gruppe E, kombiniert mit einer Verdachtsdiagnose auf idiopathische pulmonale Fibrose (IPF) im Rahmen eines Combined Pulmonary Fibrosis and Emphysema (CPFE)-Musters und dekompensierter Herzinsuffizienz bei reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF).
Therapie: Die Therapie umfasste eine systemische Glukokortikoidtherapie (Prednisolon 40 mg p.o. 5 Tage), eine inhalative Kombinationstherapie aus LAMA/LABA (Tiotropium/Olodaterol), eine antibiotische Behandlung mit Ceftriaxon i.v. sowie die Behandlung der kardialen Dekompensation mit intravenösem Furosemid und Umstellung auf Sacubitril/Valsartan. Zudem wurde eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) mit 2 l/min für mindestens 16 Stunden täglich eingeleitet.
Procedere: Es wird eine Fortführung der inhalativen Therapie, der LTOT und der medikamentösen Herzinsuffizienztherapie empfohlen. Eine ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde in 4 Wochen ist zur endgültigen Abklärung der IPF und zur Entscheidung über eine antifibrotische Therapie mit Nintedanib vorgesehen. Zudem wird eine pneumologische Rehabilitation und eine Raucherentwöhnung dringend empfohlen.
5Fakten
5Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD) GOLD IV mit respiratorischer Globalinsuffizienz sowie Verdacht auf idiopathische pulmonale Fibrose (IPF) bei UIP-Muster im HR-CT.
Therapie: Die Behandlung umfasste eine systemische Glukokortikoidtherapie (Prednisolon) und inhalative LAMA/LABA-Kombination (Tiotropium/Olodaterol) bei AECOPD. Parallel erfolgte eine antibiotische Therapie mit Ceftriaxon bei purulentem Sputum sowie eine diuretische Therapie (Furosemid) zur Behandlung der dekompensierten Herzinsuffizienz. Die Herzinsuffizienzmedikation wurde auf Sacubitril/Valsartan umgestellt, und eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) wurde eingeleitet.
Procedere: Empfohlen wird die Fortführung der inhalativen Therapie, LTOT und Herzinsuffizienzmedikation. Eine ambulante Vorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde zur Evaluation einer antifibrotischen Therapie mit Nintedanib ist geplant. Zudem werden pneumologische Rehabilitation und Nikotinkarenz dringend angeraten. Regelmäßige Kontrollen der Nierenwerte und des HbA1c sind erforderlich.
4.5/5
4Fakten
5Vollst.
4Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (GOLD IV) mit respiratorischer Globalinsuffizienz und dekompensierter chronischer Herzinsuffizienz (HFrEF)
Therapie: Der Patient erhielt eine systemische Glukokortikoidtherapie (Prednisolon 40 mg p.o. 5 Tage) und eine inhalative LAMA/LABA‑Kombination (Tiotropium/Olodaterol). Zusätzlich wurde eine kalkulierte Antibiotikatherapie mit Ceftriaxon (2 g i.v. 5 Tage) sowie intravenöse Diuretika (Furosemid) zur Entlastung der Herzinsuffizienz verabreicht. Die medikamentöse Herzinsuffizienztherapie wurde auf Sacubitril/Valsartan, Bisoprolol, Spironolacton und bedarfsweise Furosemid umgestellt, und eine Langzeit‑Sauerstofftherapie (2 l/min, 16 h/Tag) wurde eingeleitet.
Procedere: Weiterführung der inhalativen Therapie und der Langzeit‑Sauerstofftherapie, Fortsetzung der Herzinsuffizienzmedikation sowie der antidiabetischen Basistherapie. In 4 Wochen ambulante Vorstellung in der ILD‑Spezialsprechstunde zur finalen Entscheidung über eine antifibrotische Therapie (Nintedanib) nach kardiologischer Stabilisierung. Zusätzlich Teilnahme an einer pneumologischen Rehabilitation, Rauchentwöhnungsprogramm und wöchentliche Kontrolle der Nierenfunktion und Elektrolyte beim Hausarzt.
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD) mit respiratorischer Globalinsuffizienz, Verdacht auf idiopathische pulmonale Fibrose (IPF) im Rahmen einer Combined Pulmonary Fibrosis and Emphysema (CPFE) sowie dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF).
Therapie: Die AECOPD wurde mit systemischen Glukokortikoiden und inhalativen LAMA/LABA behandelt, ergänzt durch Antibiotika aufgrund von Infektzeichen. Die kardiale Dekompensation wurde mit intravenösen Diuretika behandelt und die Medikation auf Sacubitril/Valsartan umgestellt. Eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) wurde eingeleitet. Der Verdacht auf IPF wurde in einer ILD-Konferenz besprochen.
Procedere: Fortführung der inhalativen Therapie und LTOT. Medikation der Herzinsuffizienz (Sacubitril/Valsartan, Bisoprolol, Spironolacton, Furosemid bei Bedarf) und Antidiabetika. Ambulante Vorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde zur Evaluation einer antifibrotischen Therapie (Nintedanib). Teilnahme an pneumologischer Rehabilitation und Nikotinkarenz empfohlen. Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte nach Medikationsumstellung.
5.0/5
5Fakten
5Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD) bei vorbekannter COPD GOLD IV mit Erstdiagnose einer respiratorischen Globalinsuffizienz.
Therapie: Es erfolgte eine systemische Glukokortikoidtherapie mit Prednisolon und eine antibiotische Therapie mit Ceftriaxon zur Behandlung der AECOP. Parallel wurde eine intravenöse Diuretikatherapie zur kardialen Dekompensation durchgeführt und die Herzinsuffizienzmedikation auf Sacubitril/Valsartan umgestellt. Zusätzlich wurde eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) eingeleitet.
Procedere: Fortführung der inhalativen Therapie mit Tiotropium/Olodaterol und der Sauerstofflangzeittherapie. Ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Sprechstunde zur Evaluation einer antifibrotischen Therapie mit Nintedanib. Teilnahme an einer pneumologischen Rehabilitation und Raucherentwöhnung werden empfohlen.
4.8/5
5Fakten
4Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einer akut exazerbierten COPD, einer respiratorischen Globalinsuffizienz, einer dekompensierten Herzinsuffizienz und einem Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung (ILD) entlassen.
Therapie: Die Therapie umfasste eine systemische Glukokortikoidtherapie, eine inhalative Kombinationstherapie (LAMA/LABA), antibiotische Therapie bei Verdacht auf Infektion, Diuretika zur Dekompensation der Herzinsuffizienz und eine Umstellung der herzinsuffizienzspezifischen Medikation auf Sacubitril/Valsartan. Aufgrund der respiratorischen Globalinsuffizienz wurde eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) eingeleitet.
Procedere: Es wird empfohlen, die inhalative Therapie und die Sauerstofflangzeittherapie fortzusetzen. Eine ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde zur finalen Evaluation der antifibrotischen Therapie mit Nintedanib ist geplant. Zudem wird eine pneumologische Rehabilitation und eine Nikotinkarenz dringend empfohlen.
4.8/5
5Fakten
4Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD) bei einem 67-jährigen Patienten mit einer Vielzahl von Begleiterkrankungen, einschließlich einer dekompensierten chronischen Herzinsuffizienz und Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung (ILD).
Therapie: Der Patient wurde mit einer systemischen Glukokortikoidtherapie, inhalativer Kombinationstherapie aus LAMA/LABA, kalkulierter antibiotischer Therapie und intravenöser Diuretika behandelt. Es wurde auch eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) eingeleitet und die antihypertensive und herzinsuffizienzspezifische Medikation angepasst.
Procedere: Es wird empfohlen, die inhalative Therapie, Sauerstofflangzeittherapie und medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz fortzuführen. Eine ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde in 4 Wochen zur finalen Evaluation der antifibrotischen Therapie ist geplant. Zudem wird eine Teilnahme an einer pneumologischen Rehabilitation und Nikotinkarenz dringend empfohlen.
4.8/5
5Fakten
4Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD) mit respiratorischer Globalinsuffizienz, Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung (ILD) mit UIP-Muster, dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF), arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2 und chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a.
Therapie: Systemische Glukokortikoidtherapie mit Prednisolon, inhalative Kombinationstherapie aus LAMA/LABA (Tiotropium/Olodaterol), kalkulierte antibiotische Therapie mit Ceftriaxon, intravenöse Diuretika (Furosemid), Umstellung auf Sacubitril/Valsartan und Sauerstofflangzeittherapie (LTOT).
Procedere: Fortführung der inhalativen Therapie, Sauerstofflangzeittherapie, medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz, antidiabetische Basistherapie, ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde, Teilnahme an einer pneumologischen Rehabilitation und Nikotinkarenz.
5Fakten
3Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einer akut exazerbierten chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (AECOPD) GOLD IV und einer dekompensierten chronischen Herzinsuffizienz bei reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) behandelt.
Therapie: Der Patient erhielt eine systemische Glukokortikoidtherapie, eine inhalative Kombinationstherapie aus LAMA/LABA, eine kalkulierte antibiotische Therapie, eine intravenöse Diuretikatherapie und eine Umstellung der antihypertensiven und herzinsuffizienzspezifischen Medikation auf Sacubitril/Valsartan. Zudem wurde eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) eingeleitet.
Procedere: Der Patient soll die empfohlene medikamentöse Therapie fortführen, an einer pneumologischen Rehabilitation teilnehmen und Nikotinkarenz anstreben. Eine Wiedervorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde ist in 4 Wochen geplant.
4.0/5
4Fakten
3Vollst.
5Halluz.
4Format
Hauptdiagnose: Herr Hans-Joachim Müller wurde mit akut exazerbierter chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (AECOPD), Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung (ILD) und dekompensierter chronischer Herzinsuffizienz bei reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) diagnostiziert.
Therapie: Es wurde eine systemische Glukokortikoidtherapie, inhalative Kombinationstherapie, kalkulierte antibiotische Therapie, intravenöse Diuretika und antihypertensive Medikation durchgeführt. Zusätzlich wurde eine Sauerstofflangzeittherapie eingeleitet. Die antifibrotische Therapie wird nach kardiologischer Stabilisierung im ambulanten Setting empfohlen.
Procedere: Empfohlen wird die Fortführung der inhalativen Therapie, Sauerstofflangzeittherapie, medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz, antidiabetische Basistherapie, ambulante Wiedervorstellung in unserer ILD-Spezialsprechstunde, Teilnahme an pneumologischer Rehabilitation und Nikotinkarenz. Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte in 1 Woche beim Hausarzt.
4.5/5
4Fakten
5Vollst.
5Halluz.
4Format
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD), Dekompensierte chronische Herzinsuffizienz, Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung (ILD) und weitere Komorbiditäten wie Diabetes mellitus Typ 2 und chronische Niereninsuffizienz.
Therapie: Die Patienten wurde eine systemische Glukokortikoidtherapie, eine inhalative Kombinationstherapie, eine antibiotische Therapie, intravenöse Diuretika und eine Sauerstofftherapie eingeschrieben. Zudem wurde die antihypertensive und herzinsuffizienzspezifische Medikation auf Sacubitril/Valsartan umgestellt.
Procedere: Es wird empfohlen, die inhalative Therapie fortzuführen, die Sauerstofftherapie zu beginnen, die Herzinsuffizienzmedikation fortzusetzen, die antidiabetische Basistherapie fortzuführen und die Nierenwerte und Elektrolyte in der Ambulanz zu kontrollieren. Eine ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde ist geplant, um die antifibrotische Therapie zu evaluieren. Darüber hinaus wird empfohlen, an einer pneumologischen Rehabilitation und einem Nikotinkarenzprogramm teilzunehmen.
Hauptdiagnose: Der Patient wurde stationär wegen einer akut exarbierten chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (AECOPD) mit Erstdiagnose einer respiratorischen Globalinsuffizienz, sowie Verdacht auf eine idiopathische Lungenfibrose (IPF) und dekompensierter Herzinsuffizienz behandelt.
Therapie: Die AECOPD wurde mit systemischen Glukokortikoiden und inhalativer LAMA/LABA-Therapie behandelt, ergänzt durch eine kalkulierte Antibiotikatherapie. Die Herzinsuffizienz wurde mit intravenösen Diuretika und Umstellung auf Sacubitril/Valsartan behandelt. Zusätzlich wurde eine Sauerstofflangzeittherapie eingeleitet.
Procedere: Der Patient wurde mit fortzuführender inhalativer Therapie, Sauerstofflangzeittherapie und optimierter Herzinsuffizienzmedikation entlassen. Eine ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde zur Evaluation einer antifibrotischen Therapie sowie eine pneumologische Rehabilitation und Nikotinkarenz werden dringend empfohlen.
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD) bei einem Patienten mit Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung (ILD) und dekompensierter chronischer Herzinsuffizienz
Therapie: Die Behandlung umfasste eine systemische Glukokortikoidtherapie, eine inhalative Kombinationstherapie aus LAMA/LABA, eine kalkulierte antibiotische Therapie, intravenöse Diuretika und eine Sauerstofflangzeittherapie. Die antihypertensive und herzinsuffizienzspezifische Medikation wurde auf Sacubitril/Valsartan umgestellt.
Procedere: Der Patient soll die inhalative Therapie, die Sauerstofflangzeittherapie und die medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz fortsetzen. Eine ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde ist in 4 Wochen zur finalen Evaluation der antifibrotischen Therapie geplant. Eine Teilnahme an einer pneumologischen Rehabilitation und eine Nikotinkarenz werden dringend empfohlen.
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