DeepSeek V3.1
DeepSeeklargeICD-10-GM Kodierung
Exact F1
55.2%
Category F1
78.0%
HD Accuracy
60.0%
Precision
50.8%
Recall
62.5%
Ergebnisse pro Fall
Ground Truth
I50.14Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in RuheHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetPrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetI50.13Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer BelastungI50.23ungültiger CodeI50.14nicht erkanntGround Truth
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktHDI25.11Atherosklerotische Herzkrankheit: Ein-Gefäß-ErkrankungI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetPrediction
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseI25.19Atherosklerotische Herzkrankheit: Nicht näher bezeichnetI50.19Linksherzinsuffizienz: Nicht näher bezeichnetI25.11nicht erkanntGround Truth
J44.12Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnet: FEV1 >=50 % und <70 % des SollwertesHDJ96.00Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxämisch]I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3F17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: AbhängigkeitssyndromPrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3J44.11Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnet: FEV1 >=35 % und <50 % des SollwertesI27.0Primäre pulmonale HypertonieF17.20ungültiger CodeJ44.12nicht erkanntJ96.00nicht erkanntF17.2nicht erkanntGround Truth
I63.5Hirninfarkt durch nicht näher bezeichneten Verschluss oder Stenose zerebraler ArterienHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseI63.4Hirninfarkt durch Embolie zerebraler ArterienR47.0Dysphasie und AphasieZ79.3ungültiger CodeZ79.82ungültiger CodeI63.5nicht erkanntE78.0nicht erkanntGround Truth
K57.31Divertikulose des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess, mit BlutungHDD62Akute BlutungsanämieI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetZ92.2Dauertherapie (gegenwärtig) mit anderen Arzneimitteln in der EigenanamnesePrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetK92.2Gastrointestinale Blutung, nicht näher bezeichnetK57.30Divertikulose des Dickdarmes ohne Perforation, Abszess oder Angabe einer BlutungK57.31nicht erkanntD62nicht erkanntZ92.2nicht erkanntGround Truth
D70.1Arzneimittelinduzierte Agranulozytose und NeutropenieHDC18.7Bösartige Neubildung: Colon sigmoideumC78.7Sekundäre bösartige Neubildung der Leber und der intrahepatischen GallengängeN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3E11.91Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Als entgleist bezeichnetI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseJ44.99Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnet: FEV1 nicht näher bezeichnetPrediction
C18.7Bösartige Neubildung: Colon sigmoideumN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseD75.82ungültiger CodeN17.0Akutes Nierenversagen mit TubulusnekroseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetJ44.11Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnet: FEV1 >=35 % und <50 % des SollwertesD70.1nicht erkanntC78.7nicht erkanntE11.91nicht erkanntJ44.99nicht erkanntGround Truth
I50.13Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer BelastungHDI11.00Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
E78.0Reine HypercholesterinämieI50.9Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnetI11.0Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) HerzinsuffizienzI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseI50.13nicht erkanntI11.00nicht erkanntGround Truth
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetF17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: AbhängigkeitssyndromE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetI25.11Atherosklerotische Herzkrankheit: Ein-Gefäß-ErkrankungF17.20ungültiger CodeE78.00ungültiger CodeI50.11Linksherzinsuffizienz: Ohne BeschwerdenF17.2nicht erkanntE78.0nicht erkanntGround Truth
J44.09Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Infektion der unteren Atemwege: FEV1 nicht näher bezeichnetHDI50.14Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in RuheI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3G47.31Obstruktives Schlafapnoe-SyndromZ87.8Sonstige näher bezeichnete Krankheiten oder Zustände in der EigenanamnesePrediction
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseJ44.11Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnet: FEV1 >=35 % und <50 % des SollwertesI50.20ungültiger CodeJ44.99Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnet: FEV1 nicht näher bezeichnetJ44.09nicht erkanntI50.14nicht erkanntG47.31nicht erkanntZ87.8nicht erkanntGround Truth
I63.3Hirninfarkt durch Thrombose zerebraler ArterienHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseI63.4Hirninfarkt durch Embolie zerebraler ArterienE78.00ungültiger CodeR42Schwindel und TaumelR11Übelkeit und ErbrechenR26.2Gehbeschwerden, anderenorts nicht klassifiziertI63.3nicht erkanntE78.0nicht erkanntArztbrief-Zusammenfassung
Overall
4.8/5
Faktentreue
4.6
Vollständigkeit
4.6
Halluz.freiheit
5.0
Format
5.0
Ergebnisse pro Fall
Prediction
HD: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) mit einer Ejektionsfraktion von 38% bei hypertensiver Herzkrankheit und Tachyarrhythmia absoluta bei neu diagnostiziertem Vorhofflimmern.
Therapie: Initial wurde eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid eingeleitet, was zu einer Gewichtsreduktion von 5,2 kg und klinischer Besserung führte. Zur Frequenzkontrolle wurde Metoprolol etabliert und aufgrund des Schlaganfallrisikos (CHA2DS2-VASc 3) eine Antikoagulation mit Apixaban begonnen. Zusätzlich wurde die prognoseverbessernde Medikation mit einem ARNI (Sacubitril/Valsartan) und einem SGLT2-Hemmer (Empagliflozin) eingeleitet.
Procedere: Die medikamentöse Therapie ist fortzuführen, eine Elektrolyt- und Nierenfunktionskontrolle sollte in 10-14 Tagen erfolgen. Eine elektive Kardioversion kann nach mindestens vierwöchiger Antikoagulation erwogen werden. Eine kardiologische Kontrolle mit Echokardiographie ist in drei Monaten vereinbart. Tägliche Gewichtskontrollen sowie kochsalzarme Ernährung und Flüssigkeitsrestriktion werden empfohlen.
Gold
HD: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit und Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Diuretikatherapie zur Rekompensation sowie Einleitung einer leitliniengerechten Herzinsuffizienztherapie (ARNI, SGLT2-Inhibitor, Betablocker, Aldosteronantagonist). Zusätzlich wurde eine Frequenzkontrolle und orale Antikoagulation aufgrund des Vorhofflimmerns etabliert.
Procedere: Ambulante Fortführung der medikamentösen Therapie, engmaschige Gewichtskontrollen sowie eine kardiologische Verlaufskontrolle in drei Monaten zur Evaluation einer elektrischen Kardioversion.
Prediction
HD: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit hochgradiger Stenose der RCA, erfolgreich mittels PCI und DES-Implantation versorgt.
Therapie: Es erfolgte eine erfolgreiche Koronarangiographie mit PTCA und Stentimplantation (DES) in die RCA. Eine medikamentöse Therapie mit dualer Plättchenhemmung (ASS und Ticagrelor), Ramipril, Bisoprolol, hochdosiertem Atorvastatin sowie Metformin bei neu diagnostiziertem Diabetes mellitus wurde eingeleitet. Der stationäre Verlauf war komplikationslos.
Procedere: Fortführung der medikamentösen Therapie mit ASS, Ticagrelor für 12 Monate, Atorvastatin, Ramipril, Bisoprolol, Metformin und Pantoprazol. Kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen mit EKG und Belastungs-Echokardiographie ist erforderlich. Zusätzlich werden Nikotinkarenz, Kontrolle der Nierenwerte, diabetologische Mitbetreuung und eine beantragte Anschlussheilbehandlung empfohlen.
Gold
HD: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Streckenhebung (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit erfolgreicher PCI der rechten Koronararterie (RCA).
Therapie: Durchführung einer Koronarangiographie mit Einlage eines Drug-Eluting-Stents (DES) in die RCA sowie medikamentöse Einstellung mittels dualer Plättchenhemmung (DAPT), Betablocker, ACE-Hemmer und Hochdosis-Statin. Zusätzlich Einleitung einer antidiabetischen Therapie mit Metformin bei Erstdiagnose eines Diabetes mellitus Typ 2.
Procedere: Fortführung der DAPT für 12 Monate, konsequente Nikotinkarenz und kardiologische Nachsorge inklusive Belastungsuntersuchung. Eine stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) wurde bereits eingeleitet.
Prediction
HD: Akut exazerbierte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (AECOPD) bei vorbekannter COPD GOLD IV mit Erstdiagnose einer respiratorischen Globalinsuffizienz.
Therapie: Es erfolgte eine systemische Glukokortikoidtherapie mit Prednisolon und eine antibiotische Therapie mit Ceftriaxon zur Behandlung der AECOP. Parallel wurde eine intravenöse Diuretikatherapie zur kardialen Dekompensation durchgeführt und die Herzinsuffizienzmedikation auf Sacubitril/Valsartan umgestellt. Zusätzlich wurde eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) eingeleitet.
Procedere: Fortführung der inhalativen Therapie mit Tiotropium/Olodaterol und der Sauerstofflangzeittherapie. Ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Sprechstunde zur Evaluation einer antifibrotischen Therapie mit Nintedanib. Teilnahme an einer pneumologischen Rehabilitation und Raucherentwöhnung werden empfohlen.
Gold
HD: Akute Exazerbation einer COPD (GOLD IV) mit respiratorischer Globalinsuffizienz bei Verdacht auf Combined Pulmonary Fibrosis and Emphysema (CPFE).
Therapie: Behandlung mit systemischen Steroiden, Antibiotika (Ceftriaxon) und intensivierter inhalativer Bronchodilatation; zudem kardiale Rekompensation mittels Diuretika und Einleitung einer Sauerstofflangzeittherapie.
Procedere: Ambulante Vorstellung zur Einleitung einer antifibrotischen Therapie (Nintedanib), Fortführung der Herzinsuffizienz-Medikation (Sacubitril/Valsartan) und Durchführung einer pneumologischen Rehabilitation.
Prediction
HD: Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media rechts bei Makroangiopathie mit akuter linksseitiger Hemiparese.
Therapie: Es erfolgte eine intravenöse Thrombolyse mit Alteplase bei Aufnahme mit deutlicher klinischer Besserung. Zur Sekundärprävention wurde eine medikamentöse Therapie mit ASS 100 mg, Atorvastatin 80 mg und Ramipril eingeleitet sowie die Diabetesmedikation angepasst.
Procedere: Zeitnahe elektive Karotis-Endarteriektomie rechts ist für den 05.06.2024 geplant. Konsequente Einstellung der vaskulären Risikofaktoren mit Ziel-Blutdruck <130/80 mmHg und LDL <55 mg/dl. Fortführung der Physio- und Ergotherapie sowie ambulante neurologische Kontrolle in 3 Monaten.
Gold
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media rechts bei hochgradiger symptomatischer Karotisstenose rechts.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des Zeitfensters sowie stationäre Überwachung auf der Stroke Unit. Einleitung einer Sekundärprävention mit Thrombozytenaggregationshemmern (ASS), Statinen und Optimierung der antihypertensiven sowie antidiabetischen Medikation.
Procedere: Zeitnahe elektive Karotis-Endarteriektomie rechts (terminiert für den 05.06.2024) sowie konsequente Einstellung der vaskulären Risikofaktoren und ambulante neurologische Kontrolle in drei Monaten.
Prediction
HD: Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand mit Nachweis einer Helicobacter-pylori-Infektion und Verdacht auf NSAR-induzierte Genese durch rezidivierende Ibuprofen-Einnahme.
Therapie: Es erfolgte initial eine intravenöse Volumensubstitution und hochdosierte PPI-Therapie mit Pantoprazol. Nach endoskopischer Sicherung wurde auf orale Gabe von Pantoprazol 40 mg 1-0-1 umgestellt. Zusätzlich wurde eine Eradikationstherapie nach dem Pylera®-Schema für Helicobacter pylori eingeleitet.
Procedere: Fortführung der Eradikationstherapie für 10 Tage und der PPI-Therapie für insgesamt 8 Wochen. Eine Kontrollgastroskopie in ca. 8 Wochen ist zwingend erforderlich. Der Eradikationserfolg sollte frühestens 4 Wochen nach Therapieende geprüft werden. Strikte NSAR-Karenz ist erforderlich.
Gold
HD: Ulcus ventriculi im Stadium Forrest III bei nachgewiesener Helicobacter-pylori-Infektion und anamnestischer NSAR-Einnahme.
Therapie: Durchführung einer diagnostischen und interventionellen Gastroskopie mit Biopsien sowie Einleitung einer intravenösen, später oralen PPI-Therapie. Start einer 10-tägigen Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema aufgrund des positiven Urease-Tests.
Procedere: Abschluss der Eradikationstherapie, Fortführung der PPI-Medikation für 8 Wochen und Durchführung einer ambulanten Kontrollgastroskopie in 8 Wochen zum Malignomausschluss. Zukünftige Meidung von NSAR zur Vermeidung von Rezidiven.
Prediction
HD: Metastasiertes Adenokarzinom der Lunge (NSCLC) des linken Oberlappens mit KRAS-Mutation (G12C), PD-L1 Expression 45%, und Fernmetastasen (Leber, Knochen).
Therapie: Stationäre Behandlung einer febrilen Neutropenie (CTCAE Grad 4) mit kalkulierter Breitbandantibiose (Piperacillin/Tazobactam) und forcierter Volumensubstitution. Zur Stimulierung der Hämatopoese wurde G-CSF (Filgrastim) verabreicht. Die Chemo-Immuntherapie wurde pausiert und die Metformin-Medikation aufgrund der akuten Nierenschädigung ausgesetzt.
Procedere: Fortführung der Antibiotikatherapie mit Ciprofloxacin für 3 Tage. Der nächste, dosisreduzierte Zyklus der Chemo-Immuntherapie ist für den 31.10.2023 ambulant geplant. Engmaschige Laborkontrollen durch den Hausarzt sind erforderlich. Metformin bleibt pausiert, die bestehende kardiologische und pulmonale Medikation wird fortgeführt.
Gold
HD: Metastasiertes Adenokarzinom der Lunge (NSCLC) mit febriler Neutropenie und akutem Nierenversagen unter laufender Chemo-Immuntherapie.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Antibiotikatherapie mit Piperacillin/Tazobactam, G-CSF-Gabe zur Granulozytenstimulation sowie forcierte Flüssigkeitssubstitution zur Stabilisierung der Nierenfunktion.
Procedere: Fortsetzung der onkologischen Therapie mit 25% Dosisreduktion ab dem 31.10.2023 unter G-CSF-Prophylaxe; engmaschige hausärztliche Laborkontrollen und vorläufiges Pausieren von Metformin.
Prediction
HD: Akute dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, EF 32%) bei vorbekannter chronischer Herzinsuffizienz.
Therapie: Es erfolgte eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid zur Rekompensation mit einer Netto-Flüssigkeitsbilanz von minus 5,5 Litern. Parallel wurde die herzinsuffizienzspezifische Medikation leitliniengerecht optimiert, einschließlich Umstellung auf Sacubitril/Valsartan, Fortführung von Bisoprolol und Neuinitiierung von Empagliflozin.
Procedere: Die ambulante Weiterbetreuung durch Hausarzt und Kardiologen umfasst die Fortführung und Titration der Medikation, tägliche Gewichtskontrolle mit Trinkmengenbeschränkung auf 1,5-2 Liter sowie Labor- und echokardiographische Kontrollen. Bei Gewichtszunahme >2kg/3 Tage ist eine Vorstellung zur Dosisanpassung indiziert.
Gold
HD: Akute dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) bei vorbestehender arterieller Hypertonie.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Diuretikatherapie mit Furosemid zur klinischen Rekompensation sowie leitliniengerechte Neueinstellung der Medikation auf einen ARNI (Sacubitril/Valsartan) und einen SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin). Unter der Therapie kam es zu einer Gewichtsreduktion von über 5 kg und einer deutlichen Besserung der klinischen Symptomatik.
Procedere: Ambulante Fortführung der medikamentösen Therapie mit Ziel der Dosisoptimierung, tägliche Gewichtskontrollen durch den Patienten und engmaschige laborchemische Überwachung der Nierenwerte und Elektrolyte in der Hausarztpraxis.
Prediction
HD: Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit 90%iger Stenose der distalen RCA, erfolgreich mit PTCA und Drug-Eluting-Stent versorgt.
Therapie: Es erfolgte eine sofortige Koronarangiographie mit PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents in die distale RCA. Postinterventionell wurde eine duale Thrombozytenaggregationshemmung mit ASS und Ticagrelor eingeleitet. Zusätzlich wurde die antihypertensive Therapie intensiviert, eine Metformin-Therapie bei neu diagnostiziertem Diabetes mellitus Typ 2 begonnen und eine Diätberatung durchgeführt.
Procedere: Die medikamentöse Therapie mit ASS, Ticagrelor, Atorvastatin, Ramipril, Bisoprolol und Metformin wird fortgesetzt. Eine Anschlussheilbehandlung wurde beantragt. Es werden Kontrollen der Nierenwerte in 2 Wochen sowie eine kardiologische Verlaufskontrolle mit Belastungs-EKG in 3 Monaten empfohlen. Bei erneuten Thoraxschmerzen ist eine sofortige Vorstellung erforderlich.
Gold
HD: Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit einer 90%igen Stenose der rechten Kranzarterie (RCA).
Therapie: Durchführung einer Koronarintervention (PCI) mit Implantation eines Drug-Eluting-Stents in die RCA sowie Einleitung einer leitliniengerechten Medikation inklusive dualer Thrombozytenaggregationshemmung (DAPT) und Einstellung von Blutdruck und Blutzucker.
Procedere: Fortführung der dualen Thrombozytenaggregationshemmung für 12 Monate, konsequente Nikotinkarenz sowie ambulante kardiologische Kontrolle in 3 Monaten nach Abschluss der bereits beantragten Anschlussheilbehandlung.
Prediction
HD: Akut exacerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) bei schwerem Lungenemphysem mit Nachweis von Haemophilus influenzae und begleitender Community-acquired Pneumonia des rechten Unterlappens.
Therapie: Es erfolgte eine intravenöse Antibiose mit Piperacillin/Tazobactam, später auf Amoxicillin/Sulbactam p.o. umgestellt, sowie eine nicht-invasive Beatmung (NIV) bei respiratorischer Globalinsuffizienz. Parallel wurde eine forcierte Diurese mit Furosemid i.v. eingeleitet, die inhalative Therapie auf eine Triple-Therapie optimiert und die Begleiterkrankungen (Diabetes, Hypertonie) eingestellt.
Procedere: Fortführung der medikamentösen Therapie und Langzeitsauerstofftherapie, pneumologische Verlaufskontrolle in 4 Wochen, kardiologische Kontrolle zur Optimierung der Herzinsuffizienzmedikation, ambulante Anbindung an eine Lungensportgruppe und Durchführung einer beantragten pneumologischen Rehabilitation.
Gold
HD: Akut exacerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) mit respiratorischer Globalinsuffizienz und begleitender ambulant erworbener Pneumonie des rechten Unterlappens.
Therapie: Durchführung einer intravenösen antibiotischen Therapie (Piperacillin/Tazobactam), intermittierende nicht-invasive Beatmung (NIV) zur Hyperkapnie-Korrektur sowie intravenöse Diurese zur kardialen Rekompensation.
Procedere: Ambulante pneumologische und kardiologische Verlaufskontrolle, Fortführung der Langzeitsauerstofftherapie (LTOT) und zeitnaher Antritt einer bereits beantragten pneumologischen Rehabilitation.
Prediction
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts (M2-Segment) bei wahrscheinlich makroangiopathischer Ätiologie mit vorbestehenden vaskulären Risikofaktoren.
Therapie: Es erfolgte eine systemische Thrombolyse mit Alteplase bei Aufnahme mit gutem Ansprechen. Die Sekundärprophylaxe wurde mit ASS 100 mg/d und Atorvastatin 80 mg/d eingeleitet. Die Blutdruckeinstellung wurde mit Ramipril und Amlodipin optimiert, begleitet von Physio- und Ergotherapie.
Procedere: Konsequente Fortführung der Sekundärprophylaxe mit ASS, Atorvastatin und Blutdruckkontrolle. Eine Anschlussheilbehandlung wurde eingeleitet. Kontrolle der Halsschlagadern in 6 Monaten ist empfohlen. Bei neuen neurologischen Defiziten sofortige Vorstellung in der Notaufnahme.
Gold
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im rechtsseitigen Mediastromgebiet (M2-Verschluss) bei Makroangiopathie, erfolgreich mit systemischer Thrombolyse behandelt.
Therapie: Durchführung einer systemischen Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des Zeitfensters, gefolgt von der Etablierung einer Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg und Atorvastatin 80 mg sowie einer intensivierten antihypertensiven Therapie. Ergänzend erfolgte eine frühzeitige Mobilisation durch Physiotherapie und Ergotherapie auf der Stroke Unit.
Procedere: Fortführung der thrombozytenaggregationshemmenden und lipidsenkenden Medikation sowie regelmäßige Blutdruckkontrollen zur Erreichung der Zielwerte. Eine ambulante oder rehabilitative Langzeit-EKG-Untersuchung (72h) zum Ausschluss paroxysmalen Vorhofflimmerns wird empfohlen.
Klinisches Reasoning
Overall
3.3/5
Top-1 Acc
20.0%
Top-3 Recall
40.0%
DDx F1
40.8%
Reasoning
4.1
Plausibilität
4.3
Red Flags
4.8
Ergebnisse pro Fall
Die Belastungsdyspnoe (NYHA III), Orthopnoe, Rasselgeräusche, Kardiomegalie, Pleuraergüsse und das stark erhöhte NT-proBNP sprechen für Linksherzinsuffizienz; die peripheren Ödeme, Gewichtszunahme und Jugularvenenstauung sind klassisch für Rechtsherzinsuffizienz. Die Vorgeschichte mit Hypertonie und Diabetes sind typische Risikofaktoren.
Der Patient hat Risikofaktoren (Hypertonie, Diabetes) und berichtet über belastungsabhängigen Thoraxdruck. Die Herzinsuffizienzsymptomatik kann Folge einer langjährigen koronaren Mangelversorgung sein, auch wenn das Troponin nicht akut erhöht ist.
Die eingeschränkte Nierenfunktion (erhöhtes Kreatinin, reduzierte GFR) kann die Flüssigkeitsretention verstärken und sowohl Ursache als auch Folge der Herzinsuffizienz sein, was die Symptome erklärt.
Das raue, spindelförmige Systolikum mit Punctum maximum im 2. ICR rechts und Fortleitung in die Karotiden ist klassisch. Belastungsdyspnoe, Angina pectoris und Synkope bilden die typische Trias.
Die belastungsabhängige retrosternale Druckbeschwerden und das leicht erhöhte Troponin bei bekannter Hypertonie und Hyperlipidämie sprechen für eine akute Koronarischämie.
Die Belastungsdyspnoe (NYHA III), die LV-Hypertrophie im EKG, die erhöhten NT-proBNP-Werte und die prätibialen Ödeme sind vereinbar mit einer Herzinsuffizienz bei langjähriger Hypertonie.
Die chronische Staubexposition (Feucht- und Schimmelpilzexposition im Fachwerkhaus) als Antigenquelle, kombiniert mit Belastungsdyspnoe, Reizhusten, Gewichtsverlust, basalem Knistern, Mosaic Pattern im HR-CT und respiratorischer Partialinsuffizienz, ist hochverdächtig.
Die progrediente Belastungsdyspnoe, der Reizhusten, der Gewichtsverlust, das inspiratorische Knistern, die reduzierte Sauerstoffsättigung sowie die im HR-CT beschriebenen retikulären Zeichnungsvermehrungen und Traktionsbronchiektasen sind typisch für eine fibrosierende Lungenerkrankung.
Der milde erhöhte sIL-2R-Wert, die Dyspnoe, der Reizhusten und die im HR-CT beschriebenen Knötchen könnten passen, jedoch sprechen das Mosaic Pattern, das Fehlen einer Lymphadenopathie und der normale ACE-Wert eher dagegen.
Plötzliche Hemiparese links, Dysarthrie und Sensibilitätsstörung bei bekanntem Vorhofflimmern und pausierter Antikoagulation. Das Hyperdense Media-Zeichen im CCT ist ein direkter Hinweis auf einen thrombotischen Verschluss der A. cerebri media rechts.
Trotz fehlender Blutung im initialen CCT ist das Risiko unter pausierter Antikoagulation erhöht. Die fokal-neurologischen Symptome sind typisch, eine Blutung kann initial im CT übersehen werden.
Kann selten mit hemisphärischen Symptomen wie Hemiparese und Dysarthrie einhergehen, ist jedoch bei diesem Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren und akutem Beginn sehr viel unwahrscheinlicher als ein Schlaganfall.
Die Kombination aus Wandverdickung des Dünndarms, vergrößerten mesenterialen Lymphknoten, Malabsorptionszeichen (Steatorrhoe, Gewichtsverlust, Hypalbuminämie) und zervikaler Lymphadenopathie ist hochverdächtig für ein primär intestinales Lymphom.
Die ödematöse, gelbliche Schleimhaut mit Lymphangiektasien, Arthralgien, Steatorrhoe, Gewichtsverlust und Lymphadenopathie sind klassisch für eine Tropheryma-whipplei-Infektion, auch wenn die Symptomatik relativ akut erscheint.
Trotz negativer Transglutaminase-Antikörper kann eine seronegative Zöliakie mit Malabsorptionssyndrom, Dünndarmwandverdickung und Lymphadenopathie vorliegen, insbesondere bei atypischer Präsentation.
Die Raumforderung am rechten Nierenoberpol mit Gefäßinfiltration, zusammen mit pulmonalen Rundherden und Osteolysen, ist hochverdächtig für ein primäres Nierenzellkarzinom mit Metastasierung. Die Hypercalcämie, B-Symptomatik und Anämie sind typische paraneoplastische Syndrome.
Die diffusen Knochenschmerzen, Osteolysen und Hypercalcämie sind klassische Zeichen. Die Anämie und Erhöhung der Entzündungsparameter (CRP) passen ebenfalls, jedoch ist die solide Nierenraumforderung untypisch.
Die Nierenraumforderung könnte eine Metastase eines anderen Primärtumors (z.B. Bronchialkarzinom) sein, insbesondere bei langjährigem Nikotinabusus und pulmonalen Rundherden. Die Kombination aus Nierenbefund und Knochenmetastasen ist jedoch weniger spezifisch.
Akute Dyspnoe, Thoraxschmerz, Tachykardie, Hypoxämie, erhöhte D-Dimere, neu aufgetretener Rechtstyp im EKG sowie Risikofaktoren durch Immobilisation nach Hüft-OP und lange Busreise.
Atemabhängige stechende Schmerzen und Tachypnoe passen zur Pleurareizung, jedoch erklärt dies nicht die systemische Hypoxämie und die EKG-Veränderungen.
Leicht erhöhtes Troponin bei Tachykardie und Thoraxschmerz sind verdächtig, aber die fehlenden Ischämiezeichen im EKG und die dominierende respiratorische Symptomatik machen es weniger wahrscheinlich.
Die retrosternalen Druckgefühle bei Belastung und in Ruhe, kombiniert mit dem hohen kardiovaskulären Risikoprofil und der deutlich erhöhten Troponin-T-Werte, sind hochverdächtig für eine akute Koronarischämie.
Der vorausgegangene fieberhafte Infekt, die erhöhten Entzündungsparameter (CRP) sowie die Echokardiographie-Befunde (Hypokinesie, eingeschränkte LVEF) und Troponinerhöhung passen zum Bild einer entzündlichen Herzmuskelerkrankung.
Der retrosternale Schmerzcharakter und der erhöhte CRP-Wert könnten für eine Perikarditis sprechen, jedoch sind die typischen EKG-Veränderungen (ST-Hebungen) oder ein Erguss in der Echokardiographie nicht beschrieben, was die Wahrscheinlichkeit senkt.
Die Kombination aus Raynaud-Phänomen, charakteristischen Fingerveränderungen (Rhagaden), proximaler Muskelschwäche, ANA-Titer 1:640 und einem NSIP-Muster im HR-CT ist hochverdächtig für eine systemische Sklerose mit Lungenbeteiligung.
Das HR-CT zeigt ein klassisches NSIP-Muster. Die NSIP kann idiopathisch auftreten, ist jedoch häufig mit Kollagenosen wie der systemischen Sklerose assoziiert, was bei dieser Patientin wahrscheinlicher ist.
MTX kann als seltene Nebenwirkung eine toxische Pneumonitis mit Dyspnoe und Husten verursachen. Das NSIP-Muster im CT ist jedoch eher für eine rheumatische Grunderkrankung typisch als für eine MTX-Toxizität.
Akutes Auftreten von Aphasie, Hemiparese rechts und Neglect bei bekanntem VHF und pausierter Antikoagulation, passend zum Verschluss der A. cerebri media links im CTA.
Trotz normaler CCT initial möglich, da die Symptomatik mit akutem neurologischem Defizit und pausierter Antikoagulation bei VHF hochgradig verdächtig ist.
Kann akut hemisphärische Ausfälle wie Aphasie und Hemiparese verursachen, ist aber bei diesem Alter und dem kardiovaskulären Risikoprofil sehr unwahrscheinlich.
Klinische Entitätsextraktion
Micro F1
66.1%
Diagnose
51.6%
Prozedur
25.3%
Medikament
94.6%
Laborwert
79.5%
Precision
59.5%
Recall
75.5%
Ergebnisse pro Fall
Medikamentenextraktion
Wirkstoff F1
36.8%
Partial F1
36.8%
Exact F1
35.3%
Precision
36.1%
Recall
37.5%
Errors
2
Ergebnisse pro Fall
+4 weitere
Antwort konnte nicht geparst werden
+2 weitere
Antwort konnte nicht geparst werden