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summ_009

Gynäkologie/Geburtshilfekomplex

Klinischer Text

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Entlassungsbericht Patientin: Maria-Theresia von Hohenstein, geb. 12.05.1950 Anschrift: Schloßweg 14, 80331 München Station: G3 (Privatstation) Aufnahmedatum: 13.10.2023 Entlassungsdatum: 21.10.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über die stationäre Behandlung der oben genannten Patientin, die sich vom 13.10.2023 bis zum 21.10.2023 in unserer stationären Obhut befand. Diagnosen: 1. Endometriumkarzinom (V.a. pT1b, pN0 (0/14), L0, V0, G2 – histopathologisches Endergebnis ausstehend) 2. Postoperative Re-Laparoskopie am 15.10.2023 bei therapierefraktärer Nachblutung und Hämatoperitoneum 3. Nosokomialer Harnwegsinfekt durch E. coli (Multiresistenz gegen Fluorchinolone) 4. Absoluter Arrhythmie bei Vorhofflimmern (VHF), CHA2DS2-VASc: 5 Punkte 5. Arterielle Hypertonie Grad II nach ESH/ESC 6. Diabetes mellitus Typ 2b (HbA1c 7,8% unter Metformin) 7. Chronische Niereninsuffizienz Stadium IIIa nach KDIGO (GFR initial 48 ml/min/1,73m²) 8. Adipositas Grad II (BMI 34,2 kg/m²) Anamnese: Die 74-jährige Patientin stellte sich mit einer seit ca. drei Wochen bestehenden, schmerzlosen postmenopausalen Blutung (letzte Regelblutung vor 24 Jahren) in unserer Sprechstunde vor. Extern erfolgte bereits eine transvaginale Sonographie mit dem Befund eines hochaufgebauten Endometriums (14 mm). Eine ambulant durchgeführte fraktionierte Kürettage erbrachte den histologischen Nachweis eines endometroiden Adenokarzinoms des Corpus uteri (G2). Die Patientin klagte zudem über gelegentliches Herzstolpern und belastungsabhängige Dyspnoe (NYHA II). Aufnahmebefund: Patientin in gutem Allgemeinzustand, adipöser Ernährungszustand (164 cm, 92 kg). Abdomen weich, keine Resistenzen tastbar, kein Druckschmerz. Gynäkologisch: Portio unauffällig, Uterus altersentsprechend klein, anteflektiert, Adnexlogen frei. Spekulum: Leichte blutige Sekretion aus dem Zervikalkanal. Herz: Arrhythmische Herzaktion, keine Vitien. Lunge: Vesikuläres Atmen, keine Rasselgeräusche. Ödeme der unteren Extremitäten (knöchelnah). Diagnostik: Labor bei Aufnahme: Hb 12,4 g/dl, Leukozyten 8,4 G/l, CRP 0,8 mg/dl, Kreatinin 1,42 mg/dl (GFR 48 ml/min), CA-125: 45,2 U/ml (Ref: < 35). CT Thorax/Abdomen (14.10.2023): Kein Anhalt für Fernmetastasierung oder pathologische Lymphadenopathie. Nebenbefundlich zeigte sich eine 8 mm große, hypodense Läsion in Lebersegment VII, die aufgrund der geringen Größe computertomographisch nicht sicher als Zyste oder Metastase zu differenzieren war. EKG: Vorhofflimmern mit einer Frequenz von ca. 95/min, Linkstyp. Therapie und Verlauf: Nach entsprechender Vorbereitung und interdisziplinärem Konsil bezüglich des perioperativen Managements der Antikoagulation (Absetzen von Apixaban 5mg 1-0-1, Bridging mit niedermolekularem Heparin in therapeutischer Dosierung aufgrund des hohen Schlaganfallrisikos) erfolgte am 14.10.2023 die totale laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie (TLH + BSO). Intraoperativ zeigte sich der Uterus leicht vergrößert, die Adnexe makroskopisch unauffällig. Die Schnellschnittuntersuchung bestätigte die Malignität und eine Myometrium-Infiltration von über 50%. Am ersten postoperativen Tag (15.10.2023) kam es zu einem plötzlichen Hb-Abfall von 11,2 g/dl auf 7,9 g/dl sowie zu einer zunehmenden Kreislaufinstabilität und starken abdominalen Schmerzen. Die Notfall-Laparoskopie erbrachte ein Hämatoperitoneum von ca. 800 ml, ausgehend von einer Sickerblutung im Bereich des rechten Parametriums. Nach Blutstillung mittels bipolarer Koagulation und Einlage einer Robinson-Drainage stabilisierte sich die Patientin. Es erfolgte die Transfusion von zwei Erythrozytenkonzentraten. Im weiteren Verlauf entwickelte die Patientin am 17.10.2023 Fieber bis 38,9°C und Dysurie. Urinstix positiv für Nitrit und Leukozyten. Die kalkulierte Therapie mit Cefuroxim i.v. wurde nach Erhalt der Urinkultur (E. coli, resistent gegen Cefuroxim und Ciprofloxacin, sensibel auf Fosfomycin) auf eine Einmalgabe Fosfomycin 3g p.o. umgestellt, worunter eine rasche Entfieberung eintrat. Aufgrund des perioperativen Stresses und der Niereninsuffizienz wurde die Medikation des Diabetes mellitus angepasst: Metformin wurde pausiert und durch ein intensiviertes Insulin-Schema (Lantus als Basal, Liprolog als Bolus nach Schema) ersetzt. Die Blutzuckerwerte stabilisierten sich im Bereich von 140-180 mg/dl. Zum Entlassungszeitpunkt präsentiert sich die Patientin in deutlich gebessertem Zustand. Die Wundverhältnisse sind reizfrei, die Drainage wurde am 18.10. entfernt. Der CA-125 Wert war bei einer Verlaufskontrolle am 19.10. mit 42 U/ml weiterhin leicht erhöht, was bei unauffälliger Bildgebung (bis auf die bekannte Leberläsion) diskrepant zum klinischen Bild erscheint. Empfehlungen/Procedere: 1. Körperliche Schonung für 6 Wochen, kein Heben von Lasten > 5 kg. 2. Wiedervorstellung in unserer onkologischen Sprechstunde am 25.10.2023 um 10:00 Uhr zur Besprechung des endgültigen histopathologischen Befundes und Festlegung des adjuvanten Vorgehens (V.a. Notwendigkeit einer Brachytherapie). 3. Medikamentöse Fortführung: Apixaban 5mg 1-0-1 ab dem Abend des 21.10.2023 wieder aufnehmen (nach Rücksprache mit Kardiologie). Metformin bleibt pausiert bis zur Kontrolle der Nierenwerte beim Hausarzt in 48 Stunden (bei GFR > 45 ml/min Wiederaufnahme möglich). 4. Wundkontrolle und Fadenentfernung (Trokareinstichstellen) am 10. postop. Tag beim niedergelassenen Gynäkologen. 5. Verlaufskontrolle der 8 mm Leberläsion mittels kontrastmittelverstärktem MRT Abdomen in 6 Wochen zur sicheren Dignitätsklärung. 6. Uricult-Kontrolle in 1 Woche aufgrund des multiresistenten Keims. Wir danken für die freundliche Zuweisung und verbleiben mit kollegialen Grüßen. Dr. med. F. Schmidt Oberarzt I. Meyer Assistenzärztin

Ground Truth

Hauptdiagnose

Endometriumkarzinom (V.a. pT1b) bei postmenopausaler Blutung und komplexer kardiovaskulärer sowie metabolischer Multimorbidität.

Therapie

Durchführung einer totalen laparoskopischen Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie, gefolgt von einer notfallmäßigen Re-Laparoskopie bei Nachblutung am 15.10.2023; zudem antibiotische Therapie eines E. coli-Harnwegsinfekts mit Fosfomycin 3g p.o. sowie Umstellung des Diabetes-Managements von Metformin auf Insulin.

Procedere

Wiedervorstellung zur Tumorkonferenz-Besprechung am 25.10.2023, Wiederaufnahme von Apixaban 5mg 1-0-1 am Entlasstag und Kontrolle der Nierenfunktion zur Entscheidung über die Metformin-Wiederaufnahme in 48 Stunden.

Offene Fragen

Die endgültige histopathologische Stadieneinteilung steht noch aus; zudem bleibt die Dignität einer 8 mm großen Leberläsion (V.a. Zyste vs. Metastase bei leicht erhöhtem CA-125 von 42 U/ml) ungeklärt und bedarf einer MRT-Kontrolle in 6 Wochen.

Modell-Ergebnisse (11)

4.3/5
5Fakten
4Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (Verdacht pT1b, pN0, L0, V0, G2) mit histopathologischem Endergebnis noch ausstehend
Therapie: Am 14.10.2023 wurde eine totale laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie und pelvirer Lymphonodektomie durchgeführt; nach einer postoperativen Nachblutung am 15.10.2023 erfolgte eine Notfall‑Re‑Laparoskopie, Blutstillung und Drainage sowie Transfusion von zwei Erythrozytenkonzentraten. Zusätzlich wurde ein nosokomialer Harnwegsinfekt mit Fosfomycin behandelt, die Antikoagulation mit Bridging‑Heparin durchgeführt und das Diabetes‑Management auf ein intensiviertes Insulin‑Schema umgestellt.
Procedere: Die Patientin soll 6 Wochen körperliche Schonung einhalten, am 25.10.2023 in der onkologischen Sprechstunde den endgültigen histopathologischen Befund erhalten und das adjuvante Vorgehen (z. B. Brachytherapie) festlegen. Weiterhin ist Apixaban nach Rücksprache mit Kardiologie wieder aufzunehmen, die 8 mm Leberläsion mittels kontrastverstärktem MRT in 6 Wochen zu kontrollieren und eine Urinkultur‑Kontrolle in einer Woche durchzuführen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (Verdacht auf pT1b, pN0 (0/14), L0, V0, G2) mit durchgeführter laparoskopischer Hysterektomie, wobei das histopathologische Endergebnis noch aussteht.
Therapie: Es erfolgte eine totale laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie. Postoperativ trat eine therapierefraktäre Nachblutung mit Hämatoperitoneum auf, die eine Re-Laparoskopie mit Blutstillung und Transfusion erforderlich machte. Zudem wurde ein nosokomialer Harnwegsinfekt mit multiresistentem E. coli antibiotisch behandelt und die Diabetesmedikation auf ein intensiviertes Insulin-Schema umgestellt.
Procedere: Körperliche Schonung für 6 Wochen und Wiedervorstellung in der onkologischen Sprechstunde zur Besprechung des histopathologischen Befundes und Festlegung der adjuvanten Therapie. Weitere Maßnahmen umfassen die Wiedereinnahme von Apixaban nach Rücksprache mit der Kardiologie, Kontrolle der Nierenwerte zur möglichen Wiederaufnahme von Metformin, Wundkontrolle beim niedergelassenen Gynäkologen sowie eine MRT-Kontrolle der Leberläsion in 6 Wochen und eine Uricult-Kontrolle.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (Verdacht auf pT1b, pN0 (0/14), L0, V0, G2) bei postmenopausaler Blutung, histopathologisches Endergebnis steht noch aus.
Therapie: Es erfolgte eine totale laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie. Postoperativ wurde eine Re-Laparoskopie bei Hämatoperitoneum durchgeführt und ein nosokomialer Harnwegsinfekt mit Fosfomycin behandelt. Die antikoagulative Therapie wurde perioperativ mit Bridging durchgeführt und die Diabetestherapie auf ein intensiviertes Insulinschema umgestellt.
Procedere: Die Patientin soll sich körperlich schonen und am 25.10.2023 in der onkologischen Sprechstunde zur Besprechung des histopathologischen Endergebnisses und der adjuvanten Therapieplanung vorstellen. Die Antikoagulation mit Apixaban ist wieder aufzunehmen, Metformin bleibt pausiert bis zur Nierenwertkontrolle. In 6 Wochen ist ein MRT Abdomen zur Abklärung der Leberläsion und in 1 Woche eine Uricult-Kontrolle geplant.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (V.a. pT1b, pN0 (0/14), L0, V0, G2 – histopathologisches Endergebnis ausstehend)
Therapie: Durchgeführt wurden eine totale laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie. Zudem erfolgte eine Notfall-Laparoskopie zur Blutstillung im Bereich des rechten Parametriums und eine Antibiotikatherapie mit Fosfomycin aufgrund eines nosokomialen Harnwegsinfekts.
Procedere: Empfohlen werden sechs Wochen Körperliche Schonung, Wiedervorstellung in der onkologischen Sprechstunde zur Besprechung des endgültigen histopathologischen Befundes, Wiederaufnahme von Apixaban, Wundkontrolle und Fadenentfernung, Verlaufskontrolle der Leberläsion und Uricult-Kontrolle.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Patientin wurde stationär wegen eines Endometriumkarzinoms (V.a. pT1b, G2) behandelt, welches laparoskopisch entfernt wurde, wobei es zu einer postoperativen Nachblutung kam.
Therapie: Es erfolgte eine totale laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie. Eine postoperative Nachblutung wurde re-laparoskopisch versorgt. Zusätzlich wurde ein nosokomialer Harnwegsinfekt mit Fosfomycin behandelt und die Diabetesmedikation aufgrund von Niereninsuffizienz angepasst.
Procedere: Die Patientin benötigt eine körperliche Schonung für 6 Wochen. Eine Wiedervorstellung in der onkologischen Sprechstunde zur Besprechung des histopathologischen Befundes und Festlegung des adjuvanten Vorgehens ist erforderlich. Eine Verlaufskontrolle der Leberläsion mittels MRT und eine Uricult-Kontrolle sind geplant.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Patientin wurde mit einem Endometriumkarzinom (V.a. pT1b, pN0) diagnostiziert und behandelt.
Therapie: Die Patientin wurde mit einer totalen laparoskopischen Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie behandelt. Aufgrund einer postoperativen Nachblutung wurde eine Notfall-Laparoskopie durchgeführt und eine Blutstillung mittels bipolarer Koagulation durchgeführt. Es erfolgte auch eine Transfusion von zwei Erythrozytenkonzentraten. Darüber hinaus wurde die Patientin mit Antibiotika (Fosfomycin) wegen eines nosokomialen Harnwegsinfekts behandelt.
Procedere: Die Patientin soll für 6 Wochen körperliche Schonung einhalten und keine Lasten über 5 kg heben. Eine Wiedervorstellung in der onkologischen Sprechstunde ist für den 25.10.2023 geplant, um den endgültigen histopathologischen Befund zu besprechen und das adjuvante Vorgehen zu festlegen. Es ist auch eine Verlaufskontrolle der 8 mm Leberläsion mittels kontrastmittelverstärktem MRT Abdomen in 6 Wochen geplant.
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (V.a. pT1b, pN0, L0, V0, G2)
Therapie: Totale laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie, postoperative Re-Laparoskopie bei Nachblutung, Transfusion von zwei Erythrozytenkonzentraten, kalkulierte Antibiotikatherapie bei nosokomialem Harnwegsinfekt
Procedere: Körperliche Schonung für 6 Wochen, Wiedervorstellung in der onkologischen Sprechstunde zur Besprechung des endgültigen histopathologischen Befundes und Festlegung des adjuvanten Vorgehens, Wiederaufnahme von Apixaban und Kontrolle der Nierenwerte beim Hausarzt
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (V.a. pT1b, pN0 (0/14), L0, V0, G2) mit nosokomialem Harnwegsinfekt durch E. coli und absolutem Arrhythmie bei Vorhofflimmern
Therapie: Totale laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie, Bluttransfusion, Umstellung der Diabetesmedikation auf intensiviertes Insulin-Schema, Einmalgabe Fosfomycin 3g p.o. zur Behandlung der Harnwegsinfektion
Procedere: Körperliche Schonung für 6 Wochen, Wiedervorstellung in onkologischer Sprechstunde zur Besprechung des endgültigen histopathologischen Befundes und Festlegung des adjuvanten Vorgehens, Medikamentöse Fortführung von Apixaban und Metformin (letzteres abhängig von Nierenwerten), Wundkontrolle und Fadenentfernung, Verlaufskontrolle der Leberläsion mittels kontrastmittelverstärktem MRT Abdomen in 6 Wochen, Uricult-Kontrolle in 1 Woche
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist ein Endometriumkarzinom (pT1b, pN0 (0/14), L0, V0, G2) mit histopathologischem Endergebnis ausstehend.
Therapie: Die Patientin erhielt eine totale laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie. Aufgrund einer postoperativen Nachblutung wurde eine Re-Laparoskopie durchgeführt. Ein nosokomialer Harnwegsinfekt wurde mit Fosfomycin behandelt. Die Diabetes-Medikation wurde angepasst.
Procedere: Die Patientin soll sich körperlich schonen und keine Lasten über 5 kg heben. Eine Wiedervorstellung in der onkologischen Sprechstunde ist am 25.10.2023 zur Besprechung des histopathologischen Befundes und Festlegung des adjuvanten Vorgehens geplant. Apixaban soll wieder aufgenommen werden. Eine Wundkontrolle und Fadenentfernung ist beim niedergelassenen Gynäkologen am 10. postoperativen Tag vorgesehen. Eine Verlaufskontrolle der Leberläsion mittels MRT in 6 Wochen und eine Uricult-Kontrolle in 1 Woche sind empfohlen.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (V.a. pT1b, pN0 (0/14), L0, V0, G2) der Corpus uteri, behandelt durch totale laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie, kompliziert durch postoperative Blutung und nosokomialen Harnwegsinfekt.
Therapie: Die Patientin wurde einer totalen laparoskopischen Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie unterzogen. Eine postoperative Blutung wurde durch Notfall-Laparoskopie und Blutstillung stabilisiert. Ein nosokomialer Harnwegsinfekt wurde mit Fosfomycin behandelt. Aufgrund der Niereninsuffizienz wurde das Diabetes-Medikament angepasst.
Procedere: Die Patientin wird zur Besprechung des endgültigen histopathologischen Befundes und Festlegung des adjuvanten Vorgehens (wahrscheinlich Brachytherapie) in der onkologischen Sprechstunde vorgestellt. Die Medikation wird angepasst, wobei Apixaban wieder aufgenommen wird, sobald die Nierenwerte stabil sind. Eine Verlaufskontrolle der Leberläsion mittels MRT ist geplant.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Endometriumkarzinom (V.a. pT1b, pN0 (0/14), L0, V0, G2)
Therapie: Die Patientin wurde am 14.10.2023 operiert (totale laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie und pelviner Lymphonodektomie). Am 15.10.2023 wurde eine postoperative Re-Laparoskopie durchgeführt, um eine Sickerblutung zu stillen. Die Patientin wurde mit Fosfomycin behandelt, um eine Nosokomialer Harnwegsinfekt zu behandeln. Die Medikation des Diabetes mellitus wurde angepasst, um die Blutzuckerwerte zu stabilisieren.
Procedere: Die Patientin soll sich für 6 Wochen körperlich schützen und keine Lasten heben, die mehr als 5 kg betragen. Sie soll am 25.10.2023 zur onkologischen Sprechstunde kommen, um das adjuvante Vorgehen zu besprechen. Die Apixaban-Dosierung wird wieder aufgenommen, sobald die Kardiologie dies zulässt. Die Wundkontrolle und Fadenentfernung soll am 10. postop. Tag durch den niedergelassenen Gynäkologen erfolgen. Die 8 mm Leberläsion soll mittels kontrastmittelverstärktem MRT in 6 Wochen geprüft werden, um sicherzustellen, dass es sich um eine Zyste handelt. Eine Uricult-Kontrolle ist in 1 Woche geplant, um die multiresistente Bakterie zu überwachen.
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