Gemma 3n E4B
GooglesmallICD-10-GM Kodierung
Exact F1
40.7%
Category F1
77.8%
HD Accuracy
10.0%
Precision
39.5%
Recall
42.9%
Ergebnisse pro Fall
Ground Truth
I50.14Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in RuheHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetPrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetI50.9Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnetI48.9Vorhofflimmern und Vorhofflattern, nicht näher bezeichnetI50.14nicht erkanntGround Truth
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktHDI25.11Atherosklerotische Herzkrankheit: Ein-Gefäß-ErkrankungI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetPrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetI21.0Akuter transmuraler Myokardinfarkt der VorderwandI11.0Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) HerzinsuffizienzI25.10Atherosklerotische Herzkrankheit: Ohne hämodynamisch wirksame StenosenI21.4nicht erkanntI25.11nicht erkanntGround Truth
J44.12Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Exazerbation, nicht näher bezeichnet: FEV1 >=50 % und <70 % des SollwertesHDJ96.00Akute respiratorische Insuffizienz, anderenorts nicht klassifiziert: Typ I [hypoxämisch]I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3F17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: AbhängigkeitssyndromPrediction
E11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetJ44.90Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnet: FEV1 <35 % des SollwertesI10.0Benigne essentielle HypertonieN18.9Chronische Nierenkrankheit, nicht näher bezeichnetI12.9Hypertensive Nierenkrankheit ohne NiereninsuffizienzJ44.12nicht erkanntJ96.00nicht erkanntI10.90nicht erkanntN18.3nicht erkanntF17.2nicht erkanntGround Truth
I63.5Hirninfarkt durch nicht näher bezeichneten Verschluss oder Stenose zerebraler ArterienHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I63.0Hirninfarkt durch Thrombose präzerebraler ArterienI63.1Hirninfarkt durch Embolie präzerebraler ArterienI63.5nicht erkanntI10.90nicht erkanntE78.0nicht erkanntGround Truth
K57.31Divertikulose des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess, mit BlutungHDD62Akute BlutungsanämieI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetZ92.2Dauertherapie (gegenwärtig) mit anderen Arzneimitteln in der EigenanamnesePrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetK57.2Divertikelkrankheit des Dickdarmes mit Perforation und AbszessI25.10Atherosklerotische Herzkrankheit: Ohne hämodynamisch wirksame StenosenK57.31nicht erkanntD62nicht erkanntZ92.2nicht erkanntGround Truth
D70.1Arzneimittelinduzierte Agranulozytose und NeutropenieHDC18.7Bösartige Neubildung: Colon sigmoideumC78.7Sekundäre bösartige Neubildung der Leber und der intrahepatischen GallengängeN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3E11.91Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Als entgleist bezeichnetI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseJ44.99Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnet: FEV1 nicht näher bezeichnetPrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseC18.9Bösartige Neubildung: Kolon, nicht näher bezeichnetE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetI11.0Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) HerzinsuffizienzJ44.9Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnetN18.9Chronische Nierenkrankheit, nicht näher bezeichnetD70.1nicht erkanntC18.7nicht erkanntC78.7nicht erkanntN18.3nicht erkanntE11.91nicht erkanntJ44.99nicht erkanntGround Truth
I50.13Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden bei leichterer BelastungHDI11.00Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) Herzinsuffizienz: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseI11.0Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver) HerzinsuffizienzE78.5Hyperlipidämie, nicht näher bezeichnetI50.9Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnetI50.13nicht erkanntI11.00nicht erkanntE78.0nicht erkanntGround Truth
I21.4Akuter subendokardialer MyokardinfarktHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetF17.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: AbhängigkeitssyndromE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetI21.0Akuter transmuraler Myokardinfarkt der VorderwandE78.5Hyperlipidämie, nicht näher bezeichnetI25.10Atherosklerotische Herzkrankheit: Ohne hämodynamisch wirksame StenosenI21.4nicht erkanntF17.2nicht erkanntE78.0nicht erkanntGround Truth
J44.09Chronische obstruktive Lungenkrankheit mit akuter Infektion der unteren Atemwege: FEV1 nicht näher bezeichnetHDI50.14Linksherzinsuffizienz: Mit Beschwerden in RuheI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE11.90Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne Komplikationen: Nicht als entgleist bezeichnetN18.3Chronische Nierenkrankheit, Stadium 3G47.31Obstruktives Schlafapnoe-SyndromZ87.8Sonstige näher bezeichnete Krankheiten oder Zustände in der EigenanamnesePrediction
I50.9Herzinsuffizienz, nicht näher bezeichnetJ44.9Chronische obstruktive Lungenkrankheit, nicht näher bezeichnetI10.9Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnetE11.9Diabetes mellitus, Typ 2: Ohne KomplikationenN18.9Chronische Nierenkrankheit, nicht näher bezeichnetI12.9Hypertensive Nierenkrankheit ohne NiereninsuffizienzJ44.09nicht erkanntI50.14nicht erkanntI10.90nicht erkanntE11.90nicht erkanntN18.3nicht erkanntG47.31nicht erkanntZ87.8nicht erkanntGround Truth
I63.3Hirninfarkt durch Thrombose zerebraler ArterienHDI10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseE78.0Reine HypercholesterinämiePrediction
I10.90Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: Ohne Angabe einer hypertensiven KriseI63.0Hirninfarkt durch Thrombose präzerebraler ArterienE78.5Hyperlipidämie, nicht näher bezeichnetI63.3nicht erkanntE78.0nicht erkanntArztbrief-Zusammenfassung
Overall
4.8/5
Faktentreue
4.7
Vollständigkeit
4.3
Halluz.freiheit
5.0
Format
5.0
Ergebnisse pro Fall
Prediction
HD: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei Vorhofflimmern, die durch eine umfassende medikamentöse Therapie stabilisiert werden konnte.
Therapie: Die Therapie umfasste initial eine intravenöse Diuretikatherapie zur Reduktion der Volumenüberlastung, gefolgt von einer Frequenzkontrolle des Vorhofflimmerns mit Metoprololsuccinat. Es erfolgte die schrittweise Etablierung der prognoseverbessernden Herzinsuffizienzmedikation mit ARNI (Sacubitril/Valsartan) und SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin). Zur Schlaganfallprophylaxe wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban begonnen.
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie fortzusetzen und die Elektrolyte sowie Retentionsparameter in 10-14 Tagen vom Hausarzt kontrollieren zu lassen. Eine elektive elektrische Kardioversion des Vorhofflimmerns sollte nach mindestens vierwöchiger Antikoagulation in Betracht gezogen werden, sofern der Patient dies wünscht und keine Kontraindikationen vorliegen. Eine kardiologische Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie ist in drei Monaten geplant.
Gold
HD: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit und Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Diuretikatherapie zur Rekompensation sowie Einleitung einer leitliniengerechten Herzinsuffizienztherapie (ARNI, SGLT2-Inhibitor, Betablocker, Aldosteronantagonist). Zusätzlich wurde eine Frequenzkontrolle und orale Antikoagulation aufgrund des Vorhofflimmerns etabliert.
Procedere: Ambulante Fortführung der medikamentösen Therapie, engmaschige Gewichtskontrollen sowie eine kardiologische Verlaufskontrolle in drei Monaten zur Evaluation einer elektrischen Kardioversion.
Prediction
HD: Akuter Myokardinfarkt (NSTEMI) mit koronarer 1-Gefäß-Erkrankung, behandelt durch Angioplastie und Stentimplantation.
Therapie: Der Patient wurde nach einem NSTEMI mit einer Koronarangiographie und anschließender perkutanen Koronarintervention (PCI) mit Implantation eines Drug-Eluting-Stents in der mittleren RCA behandelt. Zusätzlich erfolgte die medikamentöse Therapie mit dualer Plättchenhemmung, Ramipril, Bisoprolol, Atorvastatin und Metformin zur Optimierung des Lipid- und Blutzuckerwertes sowie zur Blutdruckkontrolle.
Procedere: Es wird eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen mit EKG und Belastungs-Echokardiographie empfohlen, um die Funktion des Stents und die Herzfunktion zu überwachen. Eine Nikotinkarenz und die Kontrolle der Nierenwerte sowie eine diabetologische Betreuung sind ebenfalls wichtig. Eine stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) wurde beantragt.
Gold
HD: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Streckenhebung (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit erfolgreicher PCI der rechten Koronararterie (RCA).
Therapie: Durchführung einer Koronarangiographie mit Einlage eines Drug-Eluting-Stents (DES) in die RCA sowie medikamentöse Einstellung mittels dualer Plättchenhemmung (DAPT), Betablocker, ACE-Hemmer und Hochdosis-Statin. Zusätzlich Einleitung einer antidiabetischen Therapie mit Metformin bei Erstdiagnose eines Diabetes mellitus Typ 2.
Procedere: Fortführung der DAPT für 12 Monate, konsequente Nikotinkarenz und kardiologische Nachsorge inklusive Belastungsuntersuchung. Eine stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) wurde bereits eingeleitet.
Prediction
HD: Der Patient wurde mit einer akut exazerbierten COPD, einer respiratorischen Globalinsuffizienz, einer dekompensierten Herzinsuffizienz und einem Verdacht auf interstitielle Lungenerkrankung (ILD) entlassen.
Therapie: Die Therapie umfasste eine systemische Glukokortikoidtherapie, eine inhalative Kombinationstherapie (LAMA/LABA), antibiotische Therapie bei Verdacht auf Infektion, Diuretika zur Dekompensation der Herzinsuffizienz und eine Umstellung der herzinsuffizienzspezifischen Medikation auf Sacubitril/Valsartan. Aufgrund der respiratorischen Globalinsuffizienz wurde eine Sauerstofflangzeittherapie (LTOT) eingeleitet.
Procedere: Es wird empfohlen, die inhalative Therapie und die Sauerstofflangzeittherapie fortzusetzen. Eine ambulante Wiedervorstellung in der ILD-Spezialsprechstunde zur finalen Evaluation der antifibrotischen Therapie mit Nintedanib ist geplant. Zudem wird eine pneumologische Rehabilitation und eine Nikotinkarenz dringend empfohlen.
Gold
HD: Akute Exazerbation einer COPD (GOLD IV) mit respiratorischer Globalinsuffizienz bei Verdacht auf Combined Pulmonary Fibrosis and Emphysema (CPFE).
Therapie: Behandlung mit systemischen Steroiden, Antibiotika (Ceftriaxon) und intensivierter inhalativer Bronchodilatation; zudem kardiale Rekompensation mittels Diuretika und Einleitung einer Sauerstofflangzeittherapie.
Procedere: Ambulante Vorstellung zur Einleitung einer antifibrotischen Therapie (Nintedanib), Fortführung der Herzinsuffizienz-Medikation (Sacubitril/Valsartan) und Durchführung einer pneumologischen Rehabilitation.
Prediction
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Bereich der Arteria cerebri media rechts aufgrund einer Makroangiopathie.
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Thrombolyse mit Alteplase, kontinuierliche Überwachung, Blutdruckstabilisierung mit einem ACE-Hemmer, sowie die Einleitung einer Sekundärprävention mit ASS und Atorvastatin. Zudem wurde eine Diabetesberatung und Anpassung der Medikation durchgeführt.
Procedere: Es wird eine zeitnahe elektive Karotis-Endarteriektomie (CEA) rechts empfohlen, die bereits avisiert ist. Eine ambulante neurologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten inklusive Duplex-Sonographie ist geplant. Die Fortführung von Physiotherapie und Ergotherapie sowie ein absolutes Nikotinverbot werden ebenfalls empfohlen.
Gold
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media rechts bei hochgradiger symptomatischer Karotisstenose rechts.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des Zeitfensters sowie stationäre Überwachung auf der Stroke Unit. Einleitung einer Sekundärprävention mit Thrombozytenaggregationshemmern (ASS), Statinen und Optimierung der antihypertensiven sowie antidiabetischen Medikation.
Procedere: Zeitnahe elektive Karotis-Endarteriektomie rechts (terminiert für den 05.06.2024) sowie konsequente Einstellung der vaskulären Risikofaktoren und ambulante neurologische Kontrolle in drei Monaten.
Prediction
HD: Der Patient wurde mit einem Forrest III Ulkus im Magen, vermutlich induziert durch NSAR-Einnahme, sowie einer Helicobacter-pylori-Infektion und Begleiterkrankungen wie arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2 und chronischer Niereninsuffizienz aufgenommen.
Therapie: Die Therapie umfasste intravenöse Volumensubstitution, hochdosierte Protonenpumpenhemmer (Pantoprazol), eine Eradikationstherapie gegen Helicobacter pylori nach dem Pylera®-Schema und die Aufklärung des Patienten über die Notwendigkeit, NSAR zu vermeiden. Die Nierenfunktion blieb während der Behandlung stabil.
Procedere: Es wird eine Fortführung der Eradikationstherapie, gefolgt von einer reduzierten PPI-Therapie empfohlen. Eine Kontrollgastroskopie zur Beurteilung der Ulkusabheilung und zum Malignomausschluss ist in 8 Wochen erforderlich. Der Eradikationserfolg soll 4 Wochen nach Beendigung der PPI-Therapie mittels C13-Atemtest oder Stuhl-Antigen-Test nachgewiesen werden. Eine strikte Meidung von NSAR wird verordnet.
Gold
HD: Ulcus ventriculi im Stadium Forrest III bei nachgewiesener Helicobacter-pylori-Infektion und anamnestischer NSAR-Einnahme.
Therapie: Durchführung einer diagnostischen und interventionellen Gastroskopie mit Biopsien sowie Einleitung einer intravenösen, später oralen PPI-Therapie. Start einer 10-tägigen Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema aufgrund des positiven Urease-Tests.
Procedere: Abschluss der Eradikationstherapie, Fortführung der PPI-Medikation für 8 Wochen und Durchführung einer ambulanten Kontrollgastroskopie in 8 Wochen zum Malignomausschluss. Zukünftige Meidung von NSAR zur Vermeidung von Rezidiven.
Prediction
HD: Metastasierte Adenokarzinom der Lunge (NSCLC) mit begleitender febriler Neutropenie und akuter Nierenschädigung.
Therapie: Die Therapie umfasste eine antibiotische Breitbandtherapie aufgrund einer bakteriellen Infektion, forcierte Volumensubstitution zur Behandlung der akuten Nierenschädigung und die prophylaktische Gabe von G-CSF zur Unterstützung der Hämatopoese. Die onkologische Therapie mit Carboplatin, Pemetrexed und Pembrolizumab wurde aufgrund der Toxizität im ersten Zyklus modifiziert.
Procedere: Es ist eine Fortführung der oralen Antibiotikatherapie, der onkologischen Therapie im reduzierten Schema und engmaschige Laborkontrollen beim Hausarzt geplant. Eine CT-Re-Staging Untersuchung ist nach dem 3. Zyklus vorgesehen. Der Patient wurde über Symptome wie Fieber oder Schüttelfrost aufgeklärt und zur sofortigen Wiedervorstellung aufgefordert.
Gold
HD: Metastasiertes Adenokarzinom der Lunge (NSCLC) mit febriler Neutropenie und akutem Nierenversagen unter laufender Chemo-Immuntherapie.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Antibiotikatherapie mit Piperacillin/Tazobactam, G-CSF-Gabe zur Granulozytenstimulation sowie forcierte Flüssigkeitssubstitution zur Stabilisierung der Nierenfunktion.
Procedere: Fortsetzung der onkologischen Therapie mit 25% Dosisreduktion ab dem 31.10.2023 unter G-CSF-Prophylaxe; engmaschige hausärztliche Laborkontrollen und vorläufiges Pausieren von Metformin.
Prediction
HD: Akute dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) als Hauptdiagnose.
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid zur Flüssigkeitsentlastung, Optimierung der herzinsuffizienzspezifischen Medikation durch Umstellung auf Sacubitril/Valsartan (ARNI) und Erhöhung des Bisoprolol, sowie die Einführung von Empagliflozin (SGLT2-Inhibitor).
Procedere: Es wird empfohlen, die ambulante Betreuung durch Hausarzt und Kardiologen fortzusetzen, die medikamentöse Therapie konsequent einzunehmen und die Gewichtskontrolle sowie Trinkmengenbeschränkung einzuhalten. Eine Laborkontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte sowie eine kardiologische Echokardiographie in 3 Monaten sind geplant.
Gold
HD: Akute dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) bei vorbestehender arterieller Hypertonie.
Therapie: Durchführung einer intravenösen Diuretikatherapie mit Furosemid zur klinischen Rekompensation sowie leitliniengerechte Neueinstellung der Medikation auf einen ARNI (Sacubitril/Valsartan) und einen SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin). Unter der Therapie kam es zu einer Gewichtsreduktion von über 5 kg und einer deutlichen Besserung der klinischen Symptomatik.
Procedere: Ambulante Fortführung der medikamentösen Therapie mit Ziel der Dosisoptimierung, tägliche Gewichtskontrollen durch den Patienten und engmaschige laborchemische Überwachung der Nierenwerte und Elektrolyte in der Hausarztpraxis.
Prediction
HD: Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) aufgrund einer Koronarstenose in der distalen rechten Koronararterie, erfolgreich behandelt durch PTCA und Stentimplantation.
Therapie: Der Patient wurde nach Aufnahme mit NSTEMI einer Koronarangiographie unterzogen, bei der eine Stenose in der distalen rechten Koronararterie identifiziert wurde. Diese wurde erfolgreich mittels PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents (DES) adressiert. Postinterventionell erfolgte die Einleitung einer dualen Thrombozytenaggregationshemmung (DAPT) mit ASS und Ticagrelor sowie die Anpassung der Medikation zur Blutdruck- und Lipidkontrolle. Zusätzlich wurde ein Diabetes mellitus Typ 2 diagnostiziert und mit Metformin begonnen.
Procedere: Es wird eine Anschlussheilbehandlung (AHB) empfohlen, deren Termin der Patient erwartet. Eine strikte Nikotinkarenz ist essentiell, und die Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte sollte in 2 Wochen beim Hausarzt erfolgen. Eine kardiologische Verlaufskontrolle inklusive Belastungs-EKG ist in 3 Monaten geplant. Bei erneuten Thoraxschmerzen ist eine sofortige Vorstellung in einer Chest Pain Unit indiziert.
Gold
HD: Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung mit einer 90%igen Stenose der rechten Kranzarterie (RCA).
Therapie: Durchführung einer Koronarintervention (PCI) mit Implantation eines Drug-Eluting-Stents in die RCA sowie Einleitung einer leitliniengerechten Medikation inklusive dualer Thrombozytenaggregationshemmung (DAPT) und Einstellung von Blutdruck und Blutzucker.
Procedere: Fortführung der dualen Thrombozytenaggregationshemmung für 12 Monate, konsequente Nikotinkarenz sowie ambulante kardiologische Kontrolle in 3 Monaten nach Abschluss der bereits beantragten Anschlussheilbehandlung.
Prediction
HD: Der Patient wurde mit einer akut exazerbierten COPD, einer Community-acquired Pneumonie, chronischer Herzinsuffizienz und Diabetes mellitus Typ 2 aufgenommen.
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Antibiotikabehandlung aufgrund der Pneumonie, nicht-invasive Beatmung zur Unterstützung der Atmung, Diurese zur Behandlung der kardialen Dekompensation, Optimierung der inhalativen Therapie mit einer Triple-Therapie (LAMA/LABA/ICS), sowie eine ausführliche Diabetesschulung und Anpassung der antihypertensiven Medikation. Zusätzlich wurden physiotherapeutische Atemgymnastik und Anleitung zur Anwendung von PEP-Geräten durchgeführt.
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie gemäß dem Medikationsplan fortzusetzen, die LTOT (Sauerstofftherapie) beizubehalten, eine pneumologische Verlaufskontrolle mit Lungenfunktionsprüfung und eine kardiologische Kontrolle zur Optimierung der Herzinsuffizienzmedikation durchzuführen. Eine ambulante Anbindung an eine Lungensportgruppe und eine stationäre pneumologische Rehabilitation werden empfohlen. Zudem sollte die jährliche Influenza- und Pneumokokken-Impfung sichergestellt werden.
Gold
HD: Akut exacerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe E) mit respiratorischer Globalinsuffizienz und begleitender ambulant erworbener Pneumonie des rechten Unterlappens.
Therapie: Durchführung einer intravenösen antibiotischen Therapie (Piperacillin/Tazobactam), intermittierende nicht-invasive Beatmung (NIV) zur Hyperkapnie-Korrektur sowie intravenöse Diurese zur kardialen Rekompensation.
Procedere: Ambulante pneumologische und kardiologische Verlaufskontrolle, Fortführung der Langzeitsauerstofftherapie (LTOT) und zeitnaher Antritt einer bereits beantragten pneumologischen Rehabilitation.
Prediction
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im rechten Mediastromgebiet aufgrund makroangiopathischer Ätiologie mit sehr gutem funktionellem Outcome nach frühzeitiger Thrombolyse.
Therapie: Die Therapie umfasste eine systemische Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des zeitlichen Fensters, gefolgt von einer Sekundärprophylaxe mit ASS und Atorvastatin. Die Blutdruckeinstellung wurde mit Ramipril und Amlodipin optimiert. Physiotherapie und Ergotherapie unterstützten die Wiederherstellung der motorischen Funktionen.
Procedere: Die konsequente Sekundärprophylaxe mit ASS und Atorvastatin ist weiterhin essentiell. Eine Anschlussheilbehandlung (AHB) wurde eingeleitet, und eine Kontrolle der Halsschlagadern ist in 6 Monaten geplant. Bei neuen neurologischen Defiziten ist eine umgehende Vorstellung in der Notaufnahme erforderlich.
Gold
HD: Akuter ischämischer Hirninfarkt im rechtsseitigen Mediastromgebiet (M2-Verschluss) bei Makroangiopathie, erfolgreich mit systemischer Thrombolyse behandelt.
Therapie: Durchführung einer systemischen Thrombolyse mit Alteplase innerhalb des Zeitfensters, gefolgt von der Etablierung einer Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg und Atorvastatin 80 mg sowie einer intensivierten antihypertensiven Therapie. Ergänzend erfolgte eine frühzeitige Mobilisation durch Physiotherapie und Ergotherapie auf der Stroke Unit.
Procedere: Fortführung der thrombozytenaggregationshemmenden und lipidsenkenden Medikation sowie regelmäßige Blutdruckkontrollen zur Erreichung der Zielwerte. Eine ambulante oder rehabilitative Langzeit-EKG-Untersuchung (72h) zum Ausschluss paroxysmalen Vorhofflimmerns wird empfohlen.
Klinisches Reasoning
Overall
1.7/5
Top-1 Acc
10.0%
Top-3 Recall
20.0%
DDx F1
16.7%
Reasoning
2.1
Plausibilität
2.3
Red Flags
2.5
Ergebnisse pro Fall
Die Kombination aus Belastungsdyspnoe, nächtlicher Orthopnoe, Ödemen, Jugularvenenstauung, Kardiomegalie im Röntgenbild und einem deutlich erhöhten NT-proBNP-Wert (5.420 pg/ml) deutet stark auf eine Herzinsuffizienz hin. Die erhöhten Kreatininwerte und der reduzierte GFR können auf eine renale Dekompensation aufgrund der Herzinsuffizienz hindeuten.
Obwohl der Patient keine akuten Thoraxschmerzen berichtet, ist ein nicht-STEMI (NSTEMI) oder eine instabile Angina pectoris nicht auszuschließen, da Troponin T leicht erhöht ist (12 ng/l). Die Belastungsdyspnoe und die Herzinsuffizienz können eine Folge einer früheren koronaren Schädigung sein.
Die Belastungsdyspnoe und die feuchten Rasselgeräusche könnten auch auf eine COPD hindeuten. COPD kann zu einer rechtsventrikulären Belastung und somit zu einer Herzinsuffizienz führen. Allerdings ist in der Anamnese kein Hinweis auf Rauchen vorhanden.
Die progrediente Belastungsdyspnoe, retrosternale Druckgefühle, das raue Systolikum mit Ausstrahlung in die Karotiden, die linksventrikuläre Hypertrophie im EKG, die präkordialen T-Wellen-Inversionen und das erhöhte Troponin T deuten stark auf eine KHK hin. Die Synkope könnte ein Zeichen für eine ischämische Episode sein.
Die Belastungsdyspnoe, die Ödeme und das erhöhte NT-proBNP sind typische Zeichen einer Herzinsuffizienz. Die linksventrikuläre Hypertrophie und die präkordialen T-Wellen-Inversionen im EKG können ebenfalls auf eine vorbestehende oder sich entwickelnde Herzinsuffizienz hindeuten. Die Synkope könnte durch eine systolische Herzinsuffizienz bedingt sein.
Der langjährige, unbehandelter arterielle Hypertonus kann zu einer linksventrikulären Hypertrophie und einer nachfolgenden Kardiomyopathie führen, die sich in Dyspnoe und Angina pectoris äußern kann. Die linksventrikuläre Hypertrophie im EKG unterstützt diese Diagnose.
Die progrediente Dyspnoe, der persistierende Husten, der Gewichtsverlust, das feinblasige Knistern, die Hypoxämie (pO2 62 mmHg), das 'Mosaic Pattern' im HR-CT und die beginnende Fibrosierung deuten stark auf eine IPF hin. Die erhöhten Laborwerte (CRP, Leukozyten, LDH, sIL-2R) passen ebenfalls zu diesem Bild.
Die subfebrile Temperatur, der Gewichtsverlust, die Dyspnoe und das 'Mosaic Pattern' im HR-CT können auf eine Sarkoidose hindeuten. Die erhöhten Laborwerte (LDH, ACE, sIL-2R) sind ebenfalls vereinbar. Allerdings ist die beginnende Fibrosierung weniger typisch für eine frühe Sarkoidose.
Die Staubexposition im Rahmen der Hausrenovierung in Kombination mit der Dyspnoe, dem Husten, dem Gewichtsverlust und dem 'Mosaic Pattern' im HR-CT legen eine pneumokoniotische Erkrankung nahe. Die beginnende Fibrosierung könnte eine Reaktion auf chronische Reizung und Entzündung darstellen. Die erhöhten Laborwerte (CRP, Leukozyten, LDH) unterstützen diese Hypothese.
Die Symptomatik (plötzliche onset Dysarthrie, Fazialisparese, Hemiparese, Babinski-Reflex, Sensibilitätsstörung) in Kombination mit dem 'Hyperdenses Media-Zeichen' im M1-Segment der rechten Arteria cerebri media und der beginnenden Hirnstammschädigung im rechten Insular-Cortex sind sehr suggestive Zeichen für einen akuten ischämischen Schlaganfall. Die NIHSS von 13 Punkten unterstützt diese Diagnose.
Die plötzliche onset neurologischer Symptome, insbesondere in Verbindung mit Schmerzen im Nackenbereich (nicht explizit erwähnt, aber möglich), und die Lokalisation des 'Hyperdenses Media-Zeichens' könnten auf eine Dissektion hindeuten. Eine Dissektion kann zu einer Ischämie führen, ohne eine Blutung zu verursachen.
Die beginnende Differenzierungsminderung zwischen Mark und Rinde im Bereich des rechten Insular-Cortex könnte auf eine länger andauernde, aber nicht vollständig heilende Ischämie hindeuten. Dies ist jedoch weniger wahrscheinlich als ein akuter Schlaganfall, da die Symptomatik sehr plötzlich aufgetreten ist.
Die progredienten Oberbauchschmerzen, der ungewollte Gewichtsverlust, die veränderte Stuhlgewohnheit mit voluminösen Stuhlgängen, der diffuse Befund in der Abdomensonographie mit Wandverdickung des Duodenums und Jejunums, die vergrößerten mesenterialen Lymphknoten und die lymphangiektatischen Veränderungen in der Gastroduodenoskopie sprechen für eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Der erhöhte CRP-Wert und das niedrige Albumin unterstützen diese Hypothese. Die negative Transglutaminase-Antikörper-Bestimmung macht eine Zöliakie weniger wahrscheinlich, schließt sie aber nicht vollständig aus.
Die akuten Symptome wie Bauchschmerzen, Diarrhoe und Gewichtsverlust könnten auf eine Infektion hindeuten. Die erhöhte Leukozytenzahl und das erhöhte CRP unterstützen diese Möglichkeit. Allerdings ist die chronische Natur der Symptome über 4 Monate und die Befunde in der Bildgebung (Wandverdickung, Lymphknotenvergrößerung) eher für eine chronische Entzündung als eine akute Infektion sprechen.
Der ungewollte Gewichtsverlust, die veränderte Stuhlgewohnheit und die Anämie können bei Malignomen auftreten. Die Wandverdickung im Duodenum und Jejunum sowie die Lymphknotenvergrößerung sind ebenfalls verdächtig. Allerdings ist die negative Familienanamnese für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und Malignome etwas gegen diese Diagnose zu sprechen. Die Pankreaselastase im Stuhl ist nicht spezifisch für Malignome.
Die Raumforderung am Nierenoberpol, die Arrosion des Parenchyms und die Verdachtsinfiltration der Vena renalis in Kombination mit den Osteolysen in der Lendenwirbelsäule und im Os ilium sind sehr suggestive Befunde für ein Plattenepithelkarzinom der Niere mit Fernmetastasen. Die B-Symptomatik (Nachtschweiß), der Gewichtsverlust, die Fatigue und die Knochenschmerzen passen ebenfalls zu diesem Bild.
Die multiple Raumforderung in der Niere, die pulmonalen Rundherde und die Osteolysen können auch auf ein Lymphom hindeuten. Die B-Symptomatik (Nachtschweiß) und die systemische Entzündung (massiv erhöhtes CRP) unterstützen diese Diagnose. Die Reaktive Thrombozytose kann ebenfalls im Zusammenhang mit einem Lymphom auftreten.
Obwohl das Plattenepithelkarzinom der Niere am wahrscheinlichsten ist, sollte ein metastatisches Karzinom eines anderen Primärtumors (z.B. Brust-, Lungen-, Prostatakarzinom) in Betracht gezogen werden, insbesondere angesichts der multiplen Metastasen. Die Osteolysen und die pulmonalen Rundherde sind hierfür vereinbar.
Die akute Luftnot, die stechenden Schmerzen im rechten Thorax, die Tachypnoe, die Hypoxämie (pO2 62 mmHg, SpO2 88%) und die erhöhten D-Dimer (4.200 µg/l) sprechen stark für eine PE. Der Rechtstyp im EKG unterstützt diese Diagnose.
Obwohl die Röntgen-Thorax-Aufnahme weitgehend unauffällig ist, kann ein kleinerer Pneumothorax oder ein Spannungspneumothorax vorliegen, der nicht eindeutig sichtbar ist. Die akute Luftnot und die Schmerzen im rechten Thorax sind konsistent mit einem Pneumothorax.
Die akuten Schmerzen im Thoraxbereich, die sich bei Atmung verstärken, sowie das erhöhte Troponin T (18 ng/l) können auf eine Entzündung des Perikards oder des Myokards hindeuten. Der S1Q3-Lagetyp im EKG kann ebenfalls mit Myokarditis assoziiert sein.
Die erhöhten Troponinwerte (142 ng/l), CK (215 U/l), CK-MB (28 U/l) in Kombination mit retrosternalen Druckgefühlen, die sich bei Belastung verschlimmern, deuten auf eine ischämische Herzerkrankung hin. Die unspezifischen ST-Streckensenkungen im EKG unterstützen diese Diagnose.
Die intermittierenden retrosternalen Druckgefühle bei Belastung, die sich verschlimmern und auch in Ruhephasen bestehen bleiben, sind typisch für instabile Angina pectoris. Die Vorgeschichte von Hypertonie, Nikotinabusus und familiärer KHK-Neigung erhöhen das Risiko.
Der vorangegangene fieberhafte Infekt der oberen Atemwege könnte eine Myokarditis ausgelöst haben. Die erhöhten CRP- und NT-proBNP-Werte sowie die eingeschränkte LVEF in der TTE sprechen dafür. Die ST-Streckensenkungen im EKG können ebenfalls mit Myokarditis assoziiert sein.
Die progrediente Belastungsdyspnoe, der persistierende Reizhusten, die Lungenbefunde im HR-CT (Milchglastrübungen, retikuläre Zeichnungsvermehrungen im NSIP-Muster) und die erhöhte Kreatinkinase und LDH sprechen für eine interstitielle Lungenerkrankung. Die negative Reaktion auf Antibiotika deutet gegen eine infektiöse Ursache hin. Der ANA-Titer unterstützt eine Autoimmunerkrankung.
Die vorbestehende rheumatoide Arthritis, die unzureichende Therapie und das Raynaud-Phänomen sind suggestive Hinweise. Lungenbeteiligung ist eine bekannte Komplikation der rheumatoiden Arthritis und kann sich als interstitielle Pneumonie manifestieren. Die erhöhte CK und LDH können ebenfalls mit rheumatoider Arthritis assoziiert sein.
Der erhöhte ANA-Titer (1:640) mit zytoplasmatischem Fluoreszenzmuster deutet auf eine Autoimmunerkrankung hin. Obwohl c-ANCA, p-ANCA und RF negativ sind, schließt dies andere Autoimmunerkrankungen nicht aus. Eine systemische Beteiligung, wie sie bei Systemischem Lupus Erythematodes (SLE) vorkommt, kann sich in einer interstitiellen Pneumonie manifestieren.
Die Symptomatik (globale Aphasie, Rechts-Vernachlässigung, Fazialisparese, Hemiparese), der CT-Angiographie-Befund eines M1-Verschlusses der linken Arteria cerebri media und das Mismatch-Areal in der Perfusions-CT sind sehr suggestive Zeichen für einen akuten ischämischen Schlaganfall. Die plötzliche Symptomapparition passt ebenfalls zu diesem Bild.
Obwohl die CT-Angiographie einen Verschluss im M1-Segment zeigt, könnte ein embolisches Ereignis die Ursache sein. Das paroxymale Vorhofflimmern des Patienten erhöht das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln, die embolisch in den Gehirnstrom gelangen können. Die plötzliche Symptomapparition passt auch hier.
Obwohl die CCT keine Blutung zeigt, kann eine frühe Blutung, insbesondere eine kleine, noch nicht sichtbar, ausgeschlossen werden. Die plötzliche Symptomapparition und die Aphasie könnten auch auf einen hämorrhagischen Schlaganfall hindeuten, auch wenn dies weniger wahrscheinlich ist angesichts des negativen CCT-Befundes.
Klinische Entitätsextraktion
Micro F1
60.2%
Diagnose
46.7%
Prozedur
20.0%
Medikament
74.7%
Laborwert
67.9%
Precision
63.9%
Recall
57.5%
Ergebnisse pro Fall
Medikamentenextraktion
Wirkstoff F1
92.0%
Partial F1
83.2%
Exact F1
69.7%
Precision
88.4%
Recall
96.8%
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