ICD-10-GM Kodierung
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Klinischer Text:
{text}Leaderboard
| # | Modell | Exact F1 | Cat F1 | HD Acc | Prec | Recall | Err |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Llama 4 MaverickMeta | 67.5% | 86.4% | 76.0% | 67.2% | 69.1% | 0 |
| 2 | Llama 3.3 70BMeta | 61.0% | 85.6% | 68.0% | 62.0% | 61.4% | 0 |
| 3 | DeepSeek V3.1DeepSeek | 60.4% | 83.6% | 68.0% | 60.7% | 61.3% | 0 |
Herr Max Mustermann, 72 Jahre alt, wurde am 10.02.2025 aufgrund von seit drei Tagen bestehendem produktivem Husten, Fieber bis 38,9 °C und zunehmender Belastungsdyspnoe stationär aufgenommen. In der Anamnese sind eine arterielle Hypertonie sowie ein langjähriger Diabetes mellitus Typ 2 bekannt. Klinisch präsentierte sich der Patient bei Aufnahme in reduziertem Allgemeinzustand. Auskultatorisch zeigten sich feinblasige Rasselgeräusche über dem rechten Unterlappen. Laborchemisch bestätigte sich eine ausgeprägte Infektkonstellation mit einem CRP von 124 mg/l (Ref. < 5) und einer Leukozytose von 14,8 Gpt/l. Das Röntgen-Thorax erbrachte den Nachweis eines rechtsbasalen Infiltrates, vereinbar mit einer ambulant erworbenen Pneumonie. Wir leiteten eine kalkulierte intravenöse antibiotische Therapie mit Amoxicillin/Clavulansäure ein, worunter eine rasche Entfieberung und klinische Besserung eintrat. Die Sauerstoffsättigung stabilisierte sich unter Raumluft auf 96 %. Der vorbekannte Blutdruck und der Blutzucker waren unter Fortführung der häuslichen Medikation (Ramipril und Metformin) im Verlauf stabil eingestellt. Die Entlassung erfolgt heute in deutlich gebessertem Allgemeinzustand. Die antibiotische Therapie sollte für weitere drei Tage oral mit Amoxiclav 875/125 mg (Dosierung 1-0-1) fortgeführt werden. Eine radiologische Verlaufskontrolle in sechs Wochen sowie eine zeitnahe Laborkontrolle beim Hausarzt werden empfohlen.
Wir berichten über Herrn Hans-Joachim Müller, der sich mit seit zwei Wochen progredienter Belastungsdyspnoe und retrosternalem Druckgefühl (CCS III) zur stationären Abklärung vorstellte. An Vorerkrankungen waren eine arterielle Hypertonie sowie ein langjähriger Diabetes mellitus Typ 2 bekannt. Laborchemisch zeigte sich ein signifikanter Anstieg des hochsensitiven Troponin T (maximal 142 ng/l), während das EKG ST-Streckensenkungen in den Ableitungen V4-V6 dokumentierte. Die transthorakale Echokardiographie ergab eine leicht reduzierte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF 45%) bei regionaler Hypokinesie der Hinterwand. In der Koronarangiographie zeigte sich eine koronare 2-Gefäß-Erkrankung mit einer hochgradigen Stenose (90%) des mittleren Ramus circumflexus (RCX). Diese wurde mittels PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents (DES) erfolgreich revaskularisiert. Postinterventionell blieb der Patient beschwerdefrei. Die medikamentöse Therapie wurde um eine duale Plättchenhemmung (DAPT) mit ASS 100 mg und Ticagrelor 90 mg (2x tgl.) ergänzt. Zudem erfolgte eine Optimierung der antihypertensiven Medikation sowie die Einleitung einer hochdosierten Statinstatik. Die Entlassung erfolgt heute in stabilen Kreislaufverhältnissen. Wir empfehlen eine Fortführung der DAPT für 12 Monate sowie eine kardiologische Verlaufskontrolle in drei Monaten zur Belastungsuntersuchung. Ein LDL-Zielwert von < 55 mg/dl sollte konsequent angestrebt werden.
Wir berichten über Herrn Hans-Jürgen Meyer, der sich mit einer akuten respiratorischen Verschlechterung bei bekannter COPD GOLD IV in unserer stationären Behandlung befand. Der Patient klagte bei Aufnahme über zunehmende Belastungsdyspnoe, produktiven Husten mit gelblichem Sputum sowie allgemeine Schwäche. Diagnostisch zeigten sich im Labor deutlich erhöhte Entzündungswerte (CRP 124 mg/l, Leukozyten 14,8 Gpt/l). Das Röntgenthorax-Bild erbrachte den Nachweis eines Infiltrats im rechten Unterlappen, vereinbar mit einer Pneumonie. In der Blutgasanalyse imponierte eine respiratorische Partialinsuffizienz (paO2 58 mmHg). Kardiell bestand ein bekanntes, normofrequentes Vorhofflimmern sowie eine hypertensive Herzkrankheit mit einer stabilen Herzinsuffizienz im Stadium NYHA III. Therapeutisch erfolgten eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Ceftriaxon und Clarithromycin sowie eine intravenöse Steroidgabe. Unter intensivierter Inhalationstherapie und Sauerstoffgabe über die Nasenbrille (2l/min) besserte sich der klinische Zustand sowie die Oxygenierung stetig. Die Nierenfunktion blieb bei vorbekannter chronischer Niereninsuffizienz Stadium 3a (Kreatinin 1,6 mg/dl) unter der Therapie stabil. Der Diabetes mellitus war unter der bestehenden oralen Medikation ausgeglichen. Der Patient wird in gebessertem Allgemeinzustand in die ambulante Weiterbetreuung entlassen. Wir empfehlen die Fortführung der oralen Antibiose für weitere 3 Tage sowie eine zeitnahe pneumologische Verlaufskontrolle. Eine pneumologische Anschlussheilbehandlung wurde eingeleitet.
Wir berichten über Herrn Max Mustermann (geb. 12.05.1952), der sich am 14.01.2025 mit einer akuten Sprachstörung und einer diskreten motorischen Schwäche des rechten Arms in unserer Klinik vorstellte. Die Symptomatik trat ca. zwei Stunden vor Aufnahme plötzlich auf. In der klinisch-neurologischen Untersuchung imponierte initial eine motorische Aphasie sowie eine leichte Pronationsneigung des rechten Armes (NIHSS 3). An Vorerkrankungen ist ein langjähriger arterieller Hypertonus bekannt. Diagnostik: In der kranialen MRT-Bildgebung (DWI/ADC) zeigte sich eine frische, punktförmige Diffusionsrestriktion links temporal, passend zu einem kleinen embolischen Infarktareal im Stromgebiet der A. cerebri media. Die extra- und intrakranielle Doppler-/Duplexsonographie ergab lediglich altersentsprechende Wandveränderungen ohne hämodynamisch relevante Stenosen. Das Langzeit-EKG dokumentierte über 24 Stunden einen durchgehenden Sinusrhythmus ohne Anhalt für paroxysmales Vorhofflimmern. Laborchemisch zeigte sich ein erhöhtes LDL-Cholesterin von 145 mg/dl. Therapie und Verlauf: Wir leiteten eine leitliniengerechte Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg/d sowie eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin 40 mg/d ein. Die Blutdruckeinstellung wurde durch die Einleitung von Ramipril 5 mg optimiert. Unter logopädischer Mitbetreuung besserte sich die Sprachstörung rasch, bei Entlassung war der Patient klinisch-neurologisch weitgehend unauffällig (NIHSS 0). Procedere: Fortführung der medikamentösen Sekundärprophylaxe, konsequente Blutdruckeinstellung sowie eine kardiologische Verlaufskontrolle mittels Ereignis-Rekorder zur weiteren Detektion von paroxysmalem Vorhofflimmern empfohlen.
Wir berichten über Herrn Müller (geb. 12.05.1956), der sich mit einer seit zwei Tagen bestehenden Meläna sowie konsekutiver Belastungsdyspnoe und Schwindel stationär vorstellte. In der Vorgeschichte sind ein arterieller Hypertonus, ein Diabetes mellitus Typ 2 sowie eine Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg nach stattgehabter TIA bekannt. Labortechnisch zeigte sich bei Aufnahme eine relevante anämische Stoffwechsellage mit einem Hämoglobinwert von 8,4 g/dl. In der notfallmäßig durchgeführten Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD) fand sich ein solitäres Ulcus ventriculi im Antrum (Stadium Forrest III). Eine aktive Blutung lag zum Untersuchungszeitpunkt nicht vor, jedoch wiesen Hämatinreste im Magen auf das stattgehabte Ereignis hin. Biopsien zum Ausschluss einer Malignität und zum H.-pylori-Status wurden entnommen. Die Therapie erfolgte mittels hochdosierter Protonenpumpeninhibitor-Gabe (Pantoprazol), welche im Verlauf auf eine orale Medikation umgestellt wurde. Aufgrund der symptomatischen Anämie erfolgte die Transfusion von einem Erythrozytenkonzentrat, worunter der Hb-Wert auf 10,1 g/dl anstieg. Die Medikation mit ASS wurde vorerst pausiert. Wir entlassen den Patienten in stabilem Allgemeinzustand. Wir empfehlen die Fortführung der PPI-Therapie für 8 Wochen und eine gastroskopische Verlaufskontrolle zur Sicherung der Abheilung. Eine Wiederaufnahme der thrombozytenaggregationshemmenden Therapie sollte zeitnah unter PPI-Schutz erfolgen.
Herr Müller wurde zur Durchführung des 3. Zyklus einer kombinierten Chemo-Immuntherapie (Carboplatin/Pemetrexed/Pembrolizumab) bei metastasiertem Adenokarzinom der Lunge (cT4 cN3 M1c, Stadium IVB) stationär aufgenommen. Anamnestisch bestanden aktuell eine progrediente Belastungsdyspnoe sowie therapierefraktäre Knochenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Bei Aufnahme zeigte sich der Patient in deutlich reduziertem Allgemeinzustand. Laborchemisch fielen eine tumorbedingte Anämie (Hb 9,2 g/dl) sowie eine relevante Verschlechterung der vorbestehenden chronischen Niereninsuffizienz (Kreatinin 1,8 mg/dl, GFR 38 ml/min) auf. Radiologisch bestätigten sich die bekannten ossären Metastasen der LWS ohne Zeichen einer akuten Fraktur. Aufgrund eines begleitenden Infekts der oberen Atemwege bei bekannter COPD (GOLD III) kam es initial zu einer respiratorischen Instabilität, die eine antibiotische Therapie mit Ceftriaxon sowie eine intensivierte inhalative Broncholyse erforderte. Nach klinischer Stabilisierung und forcierter Rehydrierung konnte die Chemotherapie in dosisadaptierter Form (Anpassung an die Nierenfunktion) appliziert werden. Pembrolizumab wurde in Standarddosierung verabreicht. Zur Schmerztherapie erfolgte eine Umstellung auf ein transdermales Opioid-System (Fentanyl-Pflaster) mit Bedarfsmedikation. Die Entlassung erfolgt in stabilisiertem Allgemeinzustand. Wir empfehlen die Fortführung der analgetischen Therapie sowie eine engmaschige Kontrolle der Retentionsparameter. Der nächste Zyklus ist für den 24.05.2025 geplant.
Herr Hans-Peter Müller wurde am 10.10.2024 nach einem häuslichen Sturzereignis zur stationären Behandlung aufgenommen. Er klagte über starke Schmerzen in der rechten Leiste sowie eine Unfähigkeit zur Belastung des rechten Beines. Anamnestisch bestehen ein bekannter arterieller Hypertonus sowie ein Diabetes mellitus Typ 2. Klinisch zeigte sich das rechte Bein verkürzt und in Außenrotation. Die radiologische Diagnostik der rechten Hüfte bestätigte eine dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur rechts. Die operative Versorgung erfolgte zeitnah mittels Implantation einer zementierten bipolaren Hüft-Hemiendoprothese (Duokopfprothese). Der postoperative Verlauf gestaltete sich komplikationsfrei. Die Wundverhältnisse waren zu jedem Zeitpunkt reizlos, die laborchemischen Entzündungsparameter zeigten sich im Verlauf rückläufig. Unter physiotherapeutischer Anleitung konnte der Patient bereits am ersten postoperativen Tag unter Vollbelastung des rechten Beines mobilisiert werden. Die Entlassung erfolgt in die häusliche Umgebung bei stabilem Allgemeinzustand. Wir empfehlen die Fortführung der medikamentösen Thromboseprophylaxe für insgesamt 35 Tage sowie die Fadenentfernung am 12. postoperativen Tag durch den niedergelassenen Kollegen. Die bestehende Medikation bezüglich des Hypertonus und des Diabetes mellitus wurde während des Aufenthaltes unverändert fortgeführt.
Wir berichten über Herrn Michael Müller (geb. 12.05.1976), der sich vom 15.01.2025 bis 12.02.2025 in unserer stationären psychosomatischen Behandlung befand. Die Aufnahme erfolgte bei seit sechs Monaten progredienter depressiver Symptomatik mit ausgeprägter Antriebsminderung, Anhedonie sowie Ein- und Durchschlafstörungen vor dem Hintergrund einer massiven beruflichen Überlastungssituation. Psychopathologisch zeigte sich bei Aufnahme eine gedrückte, wenig schwingungsfähige Stimmungslage, eine psychomotorische Verlangsamung sowie eine deutlich reduzierte Belastbarkeit. Eine akute Eigen- oder Fremdgefährdung bestand zu keinem Zeitpunkt. Somatisch imponierte eine vorbekannte, medikamentös unzureichend eingestellte arterielle Hypertonie bei bestehender Adipositas Grad I (BMI 32 kg/m²). Im Rahmen des multimodalen Therapiekonzepts, bestehend aus verhaltenstherapeutisch orientierter Einzel- und Gruppengesprächstherapie, Konzentrativer Bewegungstherapie (KBT) und progressiver Muskelentspannung, konnte eine deutliche Stabilisierung des Affekts sowie eine Verbesserung des Antriebsniveaus erreicht werden. Die medikamentöse antidepressive Therapie wurde auf Sertralin 100 mg/d eingestellt, worunter eine gute Verträglichkeit und klinische Besserung eintrat. Die antihypertensive Medikation wurde auf Ramipril 5 mg/d optimiert, worunter sich normotensive Blutdruckwerte stabilisierten. Herr Müller wurde in gebessertem Allgemeinzustand in die ambulante Weiterbehandlung entlassen. Wir empfehlen die zeitnahe Fortführung der ambulanten Psychotherapie sowie regelmäßige Blutdruckmessungen durch den Hausarzt.
Frau Gerda M. (72 J.) wurde zur weiteren Abklärung und operativen Sanierung bei V.a. Endometriumkarzinom stationär aufgenommen. Die Patientin berichtete über rezidivierende postmenopausale Blutungen seit drei Monaten. Anamnestisch bestehen ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, eine arterielle Hypertonie sowie eine chronische Niereninsuffizienz (Stadium G3a). Aufgrund eines permanenten Vorhofflimmerns besteht eine Dauermedikation mit Apixaban, welche präoperativ pausiert und auf Heparin umgestellt wurde (Bridging). Bei einem BMI von 42 kg/m² liegt eine Adipositas Permagna vor. Sonographisch zeigte sich ein inhomogenes, 18 mm breites Endometrium. Die histologische Sicherung mittels Abrasio ergab ein endometrioides Adenokarzinom (G2). Wir führten die laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie sowie pelviner Lymphonodektomie komplikationslos durch. Intraoperativ ergaben sich aufgrund der Adipositas erschwerte Sichtverhältnisse, jedoch keine Blutungskomplikationen. Postoperativ entwickelte die Patientin eine passagere Entgleisung des Blutzuckerspiegels, die eine intensivierte Insulintherapie erforderte. Die Nierenretentionswerte blieben stabil. Die Patientin wird in stabilem Allgemeinzustand nach Hause entlassen. Die histologische Endbefundung steht noch aus; eine Vorstellung in unserer gynäko-onkologischen Tumorkonferenz ist für nächste Woche geplant. Wir empfehlen die Fortführung der Antikoagulation sowie eine engmaschige Kontrolle der Blutzuckerwerte durch den Hausarzt.
Wir berichten über Herrn Hans-Joachim Müller, geb. 15.05.1956, der sich am 10.02.2025 aufgrund einer progredienten Belastungsdyspnoe und zunehmender Ödeme der unteren Extremitäten in unserer Klinik vorstellte. Anamnese: Der Patient berichtete über eine seit drei Tagen bestehende Orthopnoe sowie eine rasche Gewichtszunahme von ca. 4 kg. Vorbekannt ist eine langjährige arterielle Hypertonie, die medikamentös unzureichend eingestellt war. Bei einem BMI von 32 kg/m² liegt zudem eine Adipositas Grad I vor. Befunde: Klinisch zeigten sich bei Aufnahme deutliche prätibiale Ödeme sowie feuchte, basale Rasselgeräusche beidseits. Laborchemisch bestätigte sich der Verdacht auf eine kardiale Dekompensation durch ein deutlich erhöhtes NT-proBNP von 2450 pg/ml. Die transthorakale Echokardiographie dokumentierte eine reduzierte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF 42 %) bei konzentrischer Myokardhypertrophie. Der Blutdruck lag initial bei 175/95 mmHg. Therapie: Unter konsequenter intravenöser Diurese mit Furosemid erfolgte eine zügige klinische Rekompensation. Das Körpergewicht reduzierte sich im Verlauf um 4,5 kg. Die medikamentöse Therapie wurde leitliniengerecht auf eine Vierersäule (ACE-Hemmer, Betablocker, SGLT2-Inhibitor, MRA) optimiert. Procedere: Die Entlassung erfolgt in stabilen Kreislaufverhältnissen und rekompensiertem Zustand. Eine kardiologische Verlaufskontrolle zur weiteren Medikamentenaufdosierung sowie tägliche Gewichtskontrollen wurden dringend empfohlen.
Wir berichten über Herrn Hans-Jürgen Müller (*05.05.1952), der uns am 12.02.2025 mit retrosternalem Druckgefühl und belastungsabhängiger Dyspnoe (NYHA III) stationär zugewiesen wurde. Kardiale Marker zeigten ein signifikantes Troponin-T-Release (max. 450 ng/l). Im EKG zeigten sich präkordiale T-Inversionen ohne ST-Hebungen. Anamnestisch bestehen ein langjähriger Diabetes mellitus Typ 2 sowie eine arterielle Hypertonie. Laborchemisch zeigte sich zudem eine chronische Niereninsuffizienz im Stadium G3a. Echokardiographisch zeigte sich eine leicht reduzierte LVEF von 45 % bei Vorderwandhypokinesie. In der zeitnah durchgeführten Koronarangiographie bestätigte sich eine hochgradige Stenose des RIVA (LAD), welche erfolgreich mittels Drug-Eluting-Stent (DES) versorgt wurde. Der periprozedurale Verlauf gestaltete sich komplikationslos. Die medikamentöse Therapie wurde auf eine duale Plättchenhemmung (ASS und Ticagrelor) sowie eine optimierte Herzinsuffizienzmedikation umgestellt. Wir entlassen den Patienten in stabilem Allgemeinzustand. Eine ambulante kardiologische Kontrolle in 4 Wochen sowie die Fortführung der antihypertensiven und antidiabetischen Therapie werden empfohlen. Eine Anschlussheilbehandlung (AHB) wurde eingeleitet.
Wir berichten über Herrn Müller, der uns mit einer akuten Exazerbation einer bekannten COPD GOLD IV bei zunehmender Belastungsdyspnoe und produktivem Husten zugewiesen wurde. Anamnestisch bestanden zudem eine chronische Herzinsuffizienz (HFrEF, NYHA III), eine arterielle Hypertonie sowie ein langjähriger Nikotinabusus bei bekanntem Diabetes mellitus Typ 2. Bei Aufnahme zeigte sich der Patient klinisch respiratorisch insuffizient mit einer respiratorischen Azidose in der Blutgasanalyse (pH 7,32, pCO2 58 mmHg), woraufhin eine intermittierende nicht-invasive Ventilation (NIV) auf unserer Intermediate Care Station eingeleitet wurde. Radiologisch ergab sich kein Anhalt für ein pneumonisches Infiltrat, jedoch zeigten sich Zeichen einer pulmonalen Stauung bei dekompensierter Herzinsuffizienz. Unter forcierter Diurese mit Furosemid i.v., systemischer Glukokortikoidgabe und intensivierter inhalativer Kombinationstherapie (LAMA/LABA/ICS) besserte sich der klinische Zustand sowie die Gasaustauschsituation unter schrittweisem Weaning von der Maskenbeatmung rasch. Die vorbestehende Medikation des Diabetes mellitus wurde unter stationärer Kontrolle fortgeführt, die Nierenfunktion (CKD Stadium 3) blieb unter der Therapie stabil. Nach Stabilisierung entlassen wir den Patienten in die ambulante Weiterbetreuung durch den niedergelassenen Pneumologen. Wir haben die Indikation für eine Langzeitsauerstofftherapie (LTOT) gestellt und die entsprechende Versorgung in die Wege geleitet. Eine dringende Nikotinkarenz sowie die Teilnahme an einer Lungensportgruppe wurden dem Patienten nahegelegt.
Wir berichten über Herrn Hans Müller, der sich mit einer akuten rechtsseitigen Brachiofacialparese und einer transienten motorischen Aphasie vorstellte. Die Symptomatik setzte schlagartig gegen 09:00 Uhr ein und war bei Eintreffen in unserer Notaufnahme bereits rückläufig. Nach etwa 45 Minuten bestand eine klinische Restitutio ad integrum. In der klinisch-neurologischen Untersuchung zeigte sich ein NIHSS von 0. Die kraniale Bildgebung mittels cMRT (einschließlich Diffusionswichtung) erbrachte keinen Nachweis einer frischen Ischämie oder Blutung. In der extrakraniellen Dopplersonographie zeigten sich lediglich initiale atherosklerotische Wandveränderungen ohne hämodynamische Relevanz. Das EKG und das Telemetrie-Monitoring wiesen einen stabilen Sinusrhythmus auf. Anamnestisch ist eine seit Jahren bekannte, jedoch unzureichend eingestellte arterielle Hypertonie bekannt. Wir werteten das Ereignis als transitorische ischämische Attacke (TIA). Wir begannen eine Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg p.o. täglich. Die antihypertensive Medikation wurde auf Ramipril 5 mg umgestellt. Bei zudem laborchemisch nachgewiesener Hypercholesterinämie (LDL 165 mg/dl) leiteten wir eine Therapie mit Atorvastatin 40 mg ein. Der Patient wurde in stabilem Allgemeinzustand nach Hause entlassen. Eine ambulante kardiologische Kontrolle zur Durchführung eines Langzeit-EKGs wurde empfohlen, um ein paroxysmales Vorhofflimmern sicher auszuschließen.
Wir berichten über Herrn Hans-Joachim Müller, der sich mit akuter Hämatemesis und Teerstuhl in unserer Notaufnahme vorstellte. Anamnestisch gab der Patient seit mehreren Wochen bestehende epigastrische Schmerzen an. Aufgrund eines chronischen LWS-Syndroms habe er regelmäßig Ibuprofen eingenommen. In der notfallmäßig durchgeführten Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD) bestätigte sich ein großes Ulcus ventriculi im Antrum (Stadium Forrest Ib). Die endoskopische Hämostase erfolgte mittels Adrenalin-Unterspritzung und der Applikation von zwei Hemoclips. Histologische Proben zum Malignitätsausschluss sowie ein H. pylori-Schnelltest wurden entnommen, wobei der Schnelltest negativ ausfiel. Laborchemisch imponierte eine akute Blutungsanämie mit einem Hämoglobin-Wert von 8,4 g/dl. Eine Transfusion von Erythrozytenkonzentraten war bei hämodynamischer Stabilität nicht erforderlich; wir begannen eine enterale Eisensubstitution. Unter intravenöser PPI-Therapie mit Pantoprazol trat rasch Beschwerdefreiheit ein. Die Begleiterkrankungen (arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2) zeigten sich unter der bestehenden Medikation stabil. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand. Wir empfehlen die Fortführung der PPI-Therapie in Standarddosierung für 8 Wochen sowie eine gastroskopische Verlaufskontrolle in ca. 6 Wochen. Von der weiteren Einnahme von NSAR wurde dem Patienten dringend abgeraten; alternativ wurde auf Metamizol verwiesen.
Stationäre Aufnahme des 72-jährigen Patienten bei bekanntem, metastasiertem Adenokarzinom des Sigmas (pT3, pN2, M1 HEP/PER). Grund der Vorstellung war eine progrediente abdominelle Distension bei V.a. malignen Aszites sowie eine zunehmende Übelkeit und Inappetenz. Anamnestisch bestehen ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, eine essentielle Hypertonie sowie ein chronisches Vorhofflimmern unter oraler Antikoagulation. Zudem ist eine chronische Niereninsuffizienz Stadium 3a vorbekannt. Klinisch zeigte sich bei Aufnahme ein prall-elastisches Abdomen bei reduziertem Allgemeinzustand. Sonographisch bestätigte sich ein ausgeprägter Aszites, woraufhin eine sonographisch gesteuerte Entlastungspunktion (3,5 Liter, hämorrhagisch) erfolgte. Zytologisch ergab sich der Nachweis von Tumorzellen, passend zur bekannten Peritonealkarzinose. Laborchemisch imponierte eine Verschlechterung der Nierenretentionsparameter (Kreatinin 1,8 mg/dl, GFR 38 ml/min), welche sich unter parenteraler Rehydratation auf Vorwerte stabilisierten. Die onkologische Systemtherapie (FOLFIRI + Bevacizumab) wurde aufgrund der aktuellen klinischen Verschlechterung pausiert. Die analgetische Medikation wurde auf ein transdermales Fentanyl-System umgestellt. Unter supportiver Therapie mit Prokinetika und Diuretika stabilisierte sich der Zustand des Patienten. Er wird in die ambulante palliative Weiterbetreuung durch den regionalen SAPV-Dienst entlassen. Ein Termin zur erneuten Asziteskontrolle in unserer onkologischen Ambulanz wurde für in 10 Tagen vereinbart.
Wir berichten über Herrn Max Mustermann, der sich am 12.03.2025 nach einem Sturz in der häuslichen Umgebung in unserer Notaufnahme vorstellte. Initial klagte der Patient über starke Schmerzen in der linken Leiste sowie eine Unfähigkeit zum Belasten des linken Beines. Klinisch zeigten sich eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung sowie eine Außenrotationsfehlstellung. Die radiologische Diagnostik mittels Beckenübersicht und Hüfte links axial bestätigte eine dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur links (Garden III). Bei dem 72-jährigen Patienten bestand als relevante Nebendiagnose eine langjährig bekannte und medikamentös behandelte arterielle Hypertonie. Am Tag der Aufnahme erfolgte die operative Versorgung mittels zementierter Hüft-Hemiendoprothese (Duopfanne). Der intraoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos. Postoperativ konnte der Patient unter physiotherapeutischer Anleitung zügig mobilisiert werden, wobei eine schmerzadaptierte Vollbelastung des linken Beines erreicht wurde. Die Wundverhältnisse zeigten sich bei regelmäßigen Kontrollen reizlos, die Entzündungsparameter waren laborchemisch rückläufig. Herr Mustermann wird heute in stabilem Allgemeinzustand in die Häuslichkeit entlassen. Eine Anschlussheilbehandlung wurde bereits beantragt. Wir empfehlen die Fortführung der medikamentösen Thromboseprophylaxe für insgesamt 28 Tage postoperativ sowie die Fadenentfernung am 12. postoperativen Tag beim niedergelassenen Hausarzt.
Wir berichten über Herrn Michael Müller (geb. 12.05.1976), der sich vom 15.01. bis 12.02.2025 in unserer stationären psychosomatischen Behandlung befand. Die Aufnahme erfolgte bei einer seit drei Monaten bestehenden depressiven Symptomatik mit ausgeprägter Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit und Ein- sowie Durchschlafstörungen vor dem Hintergrund einer chronischen beruflichen Überlastungssituation. Psychopathologisch zeigte sich bei Aufnahme eine gedrückte, wenig schwingungsfähige Stimmung, ein verminderter Antrieb sowie Konzentrationsstörungen. Eine Eigen- oder Fremdgefährdung wurde glaubhaft verneint. Körperlich bestanden muskuläre Verspannungen im Nackenbereich sowie rezidivierende Spannungskopfschmerzen. Der Blutdruck war initial mit 155/95 mmHg leicht erhöht. Im Rahmen des multimodalen Therapiekonzeptes erfolgten einzel- und gruppentherapeutische Gespräche mit tiefenpsychologischem Schwerpunkt. Ergänzend wurde eine medikamentöse Therapie mit Sertralin (eingestellt auf 100 mg/d) eingeleitet. Zur Entspannung wurden Progressive Muskelrelaxation (PMR) und physiotherapeutische Maßnahmen durchgeführt. Hierunter stabilisierte sich die Stimmungslage im Verlauf deutlich, der Antrieb normalisierte sich und die Schlafqualität besserte sich signifikant. Auch die kopfschmerzbezogenen Beschwerden waren unter der muskulären Lockerung rückläufig. Herr Müller wird in gebessertem Allgemeinzustand in die ambulante fachärztliche Weiterbehandlung entlassen. Wir empfehlen die konsequente Fortführung der Medikation sowie die zeitnahe Anbindung an eine ambulante Psychotherapie zur weiteren Belastungserprobung. Die Blutdruckeinstellung sollte im Verlauf hausärztlich kontrolliert werden.
Wir berichten über Frau Maria Müller (geb. 12.05.1950), die sich zur operativen Sanierung bei histologisch gesichertem Endometriumkarzinom (G2) vorstellte. Initial klagte die Patientin über rezidivierende postmenopausale Blutungen. Die sonographische Untersuchung ergab ein deutlich verbreitertes Endometrium von 22 mm. An Vorerkrankungen bestehen ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, eine chronische Niereninsuffizienz Stadium 3a sowie eine bekannte koronare Herzkrankheit bei Adipositas Grad II. Es wurde eine laparoskopische Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie durchgeführt. Der intraoperative Verlauf gestaltete sich aufgrund der Adipositas technisch anspruchsvoll, verlief jedoch ohne chirurgische Komplikationen. Postoperativ trat eine passagere hypertensive Krise auf, die eine Anpassung der antihypertensiven Medikation erforderlich machte. Die Nierenretentionsparameter blieben unter adäquater Hydrierung stabil. Die histopathologische Aufarbeitung ergab ein pT1b, pN0 (0/14), L0, V0, G2 Adenokarzinom des Endometriums. In der interdisziplinären Tumorkonferenz wurde die Indikation zur adjuvanten vaginalen Brachytherapie gestellt. Die Patientin wird in stabilem Allgemeinzustand nach komplikationslosem Kostaufbau und primärer Wundheilung entlassen. Eine onkologische Nachsorge wurde eingeleitet.
Wir berichten über Herrn Hans-Peter Müller, geb. 12.05.1952, der sich aufgrund einer seit drei Tagen progredienten Belastungsdyspnoe und zunehmender Unterschenkelödeme in unserer stationären Behandlung befand. Anamnestisch bestand eine vorbekannte arterielle Hypertonie, die bisher unzureichend medikamentös eingestellt war. Bei Aufnahme zeigten sich klinisch beidseitige prätibiale Ödeme sowie feuchte Rasselgeräusche über beiden Lungenbasen. Laborchemisch bestätigte sich der Verdacht auf eine kardiale Dekompensation durch ein deutlich erhöhtes NT-proBNP von 3450 pg/ml. Die echokardiographische Untersuchung ergab eine mittelgradig reduzierte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (EF 42 %) entsprechend einer HFmrEF sowie Zeichen einer linksventrikulären Hypertrophie bei chronischer Druckbelastung. Unter einer initialen intravenösen Diuretikatherapie mit Furosemid konnte eine rasche Rekompensation mit einer Gewichtsreduktion von 4,5 kg erzielt werden. Die antihypertensive Medikation wurde auf eine Kombination aus ACE-Hemmer, Betablocker und einem SGLT2-Inhibitor umgestellt und vorsichtig titriert. Hierunter stabilisierten sich die Blutdruckwerte im Zielbereich. Die Entlassung erfolgt heute in die ambulante Weiterbetreuung bei stabilen kardiopulmonalen Verhältnissen. Wir empfehlen die Fortführung der diuretischen Therapie sowie regelmäßige Kontrollen der Nierenretentionsparameter und Elektrolyte beim Hausarzt. Eine salzarme Kost sowie tägliche Gewichtskontrollen zur frühzeitigen Erkennung von Ödemen wurden mit dem Patienten ausführlich besprochen.
Der 72-jährige Patient wurde mit akuten, thorakalen Schmerzen und Belastungsdyspnoe stationär aufgenommen. Anamnestisch bestanden ein langjährig bekannter arterieller Hypertonus sowie ein Diabetes mellitus Typ 2. Laborchemisch zeigte sich ein signifikanter Troponin-T-Anstieg (High-Sensitivity), im EKG fanden sich ST-Strecken-Senkungen in den Ableitungen V4-V6, passend zu einem NSTEMI. In der zeitnah durchgeführten Koronarangiographie dokumentierte sich eine hochgradige Stenose des mittleren Ramus interventricularis anterior (LAD) bei ansonsten unauffälligem Koronargefäßstatus. Die Stenose wurde erfolgreich mittels PTCA und Implantation eines Drug-eluting Stents (DES) versorgt. Postinterventionell verlief der Aufenthalt komplikationslos. Die Nierenfunktion blieb trotz vorbekannter chronischer Niereninsuffizienz (Stadium 3a) unter adäquater Hydrierung während der Kontrastmittelexposition stabil. Therapeutisch wurde eine duale Plättchenhemmung mit ASS und Ticagrelor sowie eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin eingeleitet. Die antihypertensive Medikation wurde optimiert. Der Patient wird in stabilem Allgemeinzustand nach Hause entlassen. Wir empfehlen eine kardiologische Verlaufskontrolle in sechs Wochen sowie die strikte Fortführung der dualen Antiaggregation für 12 Monate.
Wir berichten über Herrn Müller, der sich mit einer akuten Exazerbation einer bekannten COPD (GOLD IV D) bei progredienter Belastungsdyspnoe und produktivem Husten stationär vorstellte. Anamnestisch besteht ein langjähriger Nikotinabusus sowie eine relevante kardiovaskuläre und metabolische Multimorbidität. Initial zeigte sich bei Aufnahme eine global-respiratorische Insuffizienz (pH 7,31, pCO2 58 mmHg, pO2 52 mmHg), weshalb eine intermittierende nicht-invasive Ventilation (NIV) auf unserer Intermediate Care Station eingeleitet wurde. Laborchemisch zeigten sich erhöhte Entzündungswerte (CRP 85 mg/l), passend zu einer infektgetriggerten Exazerbation. Unter kalkulierter Antibiose mit Piperacillin/Tazobactam sowie intensivierter inhalativer Triple-Therapie und systemischer Steroidgabe stabilisierte sich der klinische Zustand sowie die respiratorische Situation rasch. Die vorbekannte chronische Niereninsuffizienz (Stadium 3) blieb unter Beachtung der Medikamentendosierung stabil. Der Diabetes mellitus Typ 2 war bei Aufnahme hyperglykämisch entgleist, konnte jedoch durch Anpassung der oralen Medikation wieder eingestellt werden. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand in die ambulante Weiterbetreuung. Wir empfehlen eine zeitnahe pneumologische Verlaufskontrolle sowie die konsequente Fortführung der Langzeitsauerstofftherapie (LTOT). Eine dringende Empfehlung zur Nikotinkarenz wurde im Rahmen eines motivierenden Gesprächs ausgesprochen.
Wir berichten über Herrn Klaus Müller, geb. 12.05.1952, der sich aufgrund einer akut aufgetretenen Sprachstörung sowie einer Kraftminderung des rechten Armes in unserer Notaufnahme vorstellte. Die Symptomatik bestand für circa 90 Minuten und war bei Aufnahme bereits weitgehend rückläufig. Anamnestisch ist ein langjähriger, medikamentös behandelter Bluthochdruck bekannt. In der neurologischen Untersuchung präsentierte sich der Patient bei Entlassung wach, allseits orientiert und ohne fassbare Defizite (NIHSS 0). Das kranielle MRT zeigte keine frische Diffusionsstörung oder Ischämiedemarkierung, sodass die Diagnose einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) gestellt wurde. Die extra- und intrakranielle Doppler-/Duplexsonographie ergab keinen Anhalt für hämodynamisch relevante Stenosen bei lediglich geringer Atherosklerose. Ein EKG zeigte einen normofrequenten Sinusrhythmus. Therapeutisch wurde eine plättchenhemmende Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg eingeleitet. Die bestehende antihypertensive Medikation wurde aufgrund leicht erhöhter Werte geringfügig angepasst. Der Patient wird in stabilem Allgemeinzustand nach Hause entlassen. Wir empfehlen zeitnah die Durchführung eines ambulanten 24-Stunden-Langzeit-EKGs zum Ausschluss von paroxysmalem Vorhofflimmern sowie eine regelmäßige Blutdruckkontrolle beim Hausarzt.
Wir berichten über Herrn Max Mustermann, geb. am 12.04.1957, der sich am 10.05.2025 aufgrund von seit zwei Tagen bestehendem Teerstuhl und allgemeiner körperlicher Schwäche in unserer Notaufnahme vorstellte. Anamnestisch gab der Patient rezidivierende epigastrische Schmerzen an. Aufgrund einer bekannten Gonarthrose nahm er in den letzten 14 Tagen regelmäßig Ibuprofen 600 mg ein. Laborchemisch zeigte sich bei Aufnahme eine relevante Anämie mit einem Hämoglobinwert von 7,9 g/dl. In der notfallmäßig durchgeführten Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD) fand sich ein Ulcus ventriculi an der Korpushinterwand (Größe ca. 2 cm) mit einer aktiven Sickerblutung (Forrest Ib). Die Blutstillung erfolgte erfolgreich mittels Clip-Applikation und Unterspritzung mit Suprarenin-Lösung. Unter der stationären Therapie mit intravenösen Protonenpumpeninhibitoren (Pantoprazol) sowie der Transfusion von einem Erythrozytenkonzentrat stabilisierte sich der Patient klinisch und laborchemisch (Hb bei Entlassung 10,1 g/dl). Die kardiovaskuläre Situation blieb unter der bekannten antihypertensiven Medikation stabil. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand. Wir empfehlen die Fortführung der PPI-Therapie für insgesamt 8 Wochen. Auf die strikte Meidung von NSAR wurde eindringlich hingewiesen. Eine ambulante Kontrollgastroskopie zur Dokumentation der Ulcusabheilung und zum Malignomabschluss sollte in 6 bis 8 Wochen erfolgen.
Wir berichten über Herrn Müller (72 J.), der sich mit progredienter Belastungsdyspnoe und unproduktivem Husten bei bekanntem metastasiertem NSCLC (ED 06/2024, cT3 cN2 M1b) stationär vorstellte. Die aktuelle CT-Thorax-Kontrolle zeigte eine deutliche Größenprogredienz des Primärtumors im linken Unterlappen sowie einen ausgeprägten ipsilateralen Pleuraerguss mit konsekutiver Kompressionsatelektase. Laborchemisch imponierten eine tumorassoziierte Anämie (Hb 8,9 g/dl) sowie eine Verschlechterung der vorbekannten chronischen Niereninsuffizienz (Kreatinin 1,8 mg/dl). Initial erfolgte eine therapeutische Pleurapunktion mit Entlastung von 1200 ml serosanguinolentem Punktat, was zu einer unmittelbaren respiratorischen Besserung führte. Zytologisch bestätigte sich der maligne Charakter des Ergusses. Aufgrund des radiologischen Progresses leiteten wir nach interdisziplinärer Tumorkonferenz eine Zweitlinien-Chemotherapie mit Docetaxel (75 mg/m²) ein. Die vorbestehende COPD Grad IV nach GOLD erforderte eine Intensivierung der inhalativen Therapie mit LAMA/LABA/ICS. Zudem erfolgte eine Umstellung der oralen Antidiabetika auf ein intensiviertes Insulinregime bei entgleistem Diabetes mellitus Typ 2. Der Patient wurde in stabilisiertem Allgemeinzustand in die ambulante palliative Weiterbetreuung entlassen. Ein Re-Staging mittels CT ist in 8 Wochen geplant.
Wir berichten über Herrn Hans-Peter Müller, der sich am 12.03.2025 nach einem häuslichen Sturz auf die rechte Schulter in unserer Notaufnahme vorstellte. Bei Aufnahme bestanden starke belastungsabhängige Schmerzen sowie eine schmerzbedingte Pseudoparalyse des rechten Armes. Die radiologische Diagnostik mittels Röntgen und CT der Schulter sicherte die Diagnose einer dislozierten subkapitalen Humerusfraktur rechts (Collum chirurgicum, 3-Fragment-Fraktur). Anamnestisch besteht zudem eine langjährig bekannte, medikamentös behandelte arterielle Hypertonie. Die operative Versorgung erfolgte am 13.03.2025 mittels offener Reposition und winkelstabiler Plattenosteosynthese (Philos-Platte). Der postoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos. Die periphere Durchblutung, Motorik und Sensibilität (DMS) waren zu jedem Zeitpunkt regelrecht. Die postoperative radiologische Lagekontrolle zeigte eine anatomische Reposition und eine korrekte Lage des Osteosynthesematerials. Die chirurgische Wunde war bei Entlassung reizfrei und trocken. Wir entlassen den Patienten am heutigen Tag in die ambulante Weiterbetreuung. Die physiotherapeutische Beübung sollte frühfunktionell (zunächst Pendelübungen, Abduktion bis 60 Grad) fortgeführt werden. Für die Dauer von 6 Wochen besteht eine Belastungslimitierung von maximal 1-2 kg für die betroffene Extremität. Die Fadenentfernung kann am 12. postoperativen Tag beim Hausarzt erfolgen. Eine Wiedervorstellung zur klinisch-radiologischen Kontrolle in unserer Sprechstunde ist in 6 Wochen geplant.
Wir berichten über Herrn Max Mustermann, geb. 12.05.1979, der sich vom 15.01. bis 12.02.2025 in unserer stationären Behandlung befand. Die Aufnahme erfolgte bei einer seit drei Monaten progredienten depressiven Symptomatik mit ausgeprägtem sozialen Rückzug, Schlafstörungen und passiven Suizidgedanken vor dem Hintergrund eines drohenden Arbeitsplatzverlustes. Anamnestisch ist eine seit fünf Jahren bekannte rezidivierende depressive Störung vorbeschrieben. Zudem berichtete der Patient über einen gesteigerten Alkoholkonsum zur vermeintlichen Sedierung bei Insomnie. Psychopathologisch zeigten sich bei Aufnahme eine deutlich gedrückte Stimmung, eine Einengung des Affekts, eine psychomotorische Hemmung sowie ausgeprägte Konzentrationsstörungen. Im Verlauf konnte unter einer intensivierten einzel- und gruppentherapeutischen Behandlung (KVT-fokussiert) sowie einer medikamentösen Neueinstellung auf Sertralin (aufdosiert auf 100 mg/d) eine deutliche Stimmungsaufhellung und Antriebssteigerung erreicht werden. Bezüglich des schädlichen Alkoholkonsums erfolgte eine motivierende Gesprächsführung; der Patient blieb während des gesamten Aufenthaltes abstinent. Körperlich war eine vorbekannte arterielle Hypertonie unter der bestehenden Medikation mit Ramipril stabil eingestellt. Laborchemisch und sonographisch ergaben sich keine Hinweise auf eine manifeste Organschädigung. Herr Mustermann wird in gebessertem psychischem stabilen Zustand in die ambulante Weiterbetreuung entlassen. Wir empfahlen die Fortführung der antidepressiven Medikation sowie die zeitnahe Aufnahme einer ambulanten Psychotherapie zur Rezidivprophylaxe. Ein Notfallplan für krisenhafte Zuspitzungen wurde gemeinsam erarbeitet.
Frau Maria M. stellte sich mit einer postmenopausalen Blutung bei sonographisch verbreitertem Endometrium (18 mm) vor. Die Anamnese ergab eine bekannte Adipositas (BMI 36 kg/m²), einen insulinpflichtigen Diabetes mellitus Typ 2 sowie eine chronische Niereninsuffizienz im Stadium 3. Zudem besteht ein chronisches Vorhofflimmern unter oraler Antikoagulation. Bei dringendem Verdacht auf ein Endometriumkarzinom erfolgte die laparoskopisch assistierte totale vaginale Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie. Die histopathologische Aufarbeitung bestätigte ein endometrioides Adenokarzinom des Endometriums (pT1a, G2, L0, V0, Stadium IA). Die postoperative Phase gestaltete sich aufgrund einer vorübergehenden hyperglykämischen Entgleisung sowie einer hypertensiven Krise am ersten postoperativen Tag protrahiert. Die Nierenretentionsparameter blieben im Verlauf stabil auf dem vorbekannten Niveau. Die Patientin wurde in gutem Allgemeinzustand nach Abschluss der chirurgischen Primärtherapie in die Häuslichkeit entlassen. Das weitere Procedere umfasst die gynäkologische Tumornachsorge gemäß den aktuellen S3-Leitlinien. Eine adjuvante Strahlentherapie oder Chemotherapie ist bei dem vorliegenden Stadium IA G2 aktuell nicht indiziert. Die orale Antikoagulation wurde postoperativ von Heparin-Überbrückung wieder auf die häusliche Medikation mit Apixaban umgestellt. Die Wundheilung der laparoskopischen Inzisionen verlief primär und reizfrei.
Wir berichten über Herrn Hans Müller, geb. 12.05.1952, der sich am 15.02.2025 mit einer seit drei Tagen progredienten Belastungsdyspnoe und produktivem Husten mit gelblichem Sputum stationär vorstellte. Vorbekannt ist eine COPD GOLD III sowie eine arterielle Hypertonie. Klinisch zeigten sich bei Aufnahme ein verlängertes Exspirium mit Giemen und Brummen sowie eine Sauerstoffsättigung von 88 % unter Raumluft. Laborchemisch imponierten ein CRP von 45 mg/l und eine Leukozytose von 12,4 Gpt/l. Im Röntgen-Thorax ergaben sich Zeichen des Lungenemphysems ohne Anhalt für ein frisches Infiltrat. Unter der Arbeitshypothese einer akut exazerbierten COPD bei respiratorischem Infekt leiteten wir eine Therapie mit systemischen Glukokortikoiden (Prednisolon initial 40 mg p.o.), inhalativen Bronchodilatatoren (Salbutamol/Ipratropiumbromid) sowie einer kalkulierten antibiotischen Therapie mit Amoxicillin/Clavulansäure ein. Darunter kam es zu einer raschen klinischen Besserung. Die respiratorische Situation stabilisierte sich, sodass die zusätzliche Sauerstoffgabe beendet werden konnte. Herr Müller wird heute in stabilem Allgemeinzustand nach Hause entlassen. Wir empfehlen die Fortführung der inhalativen Therapie sowie die Komplettierung der antibiotischen Behandlung für insgesamt 5 Tage. Eine zeitnahe Kontrolle beim niedergelassenen Pneumologen zur Lungenfunktionsprüfung wurde angeraten.
Wir berichten über Herrn Max Mustermann, geb. am 15.05.1957, der sich am 12.03.2025 mit seit dem Vormittag bestehendem, persistierendem retrosternalem Druckgefühl und belastungsabhängiger Dyspnoe in unserer Notaufnahme vorstellte. In der initialen Labordiagnostik zeigte sich ein signifikanter Anstieg des hochsensitiven Troponin T (max. 480 ng/l), während das EKG unspezifische ST-Streckensenkungen in den Ableitungen V4-V6 bei Sinusrhythmus aufwies. Bei Diagnose eines NSTEMI erfolgte die zeitnahe Koronarangiographie. Hierbei dokumentierte sich eine koronare 2-Gefäßerkrankung mit einer hochgradigen 90%-Stenose des mittleren RIVA (LAD). Diese wurde erfolgreich mittels PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents (DES) (Synergy 3,5 x 18 mm) versorgt. Das interventionelle Ergebnis war angiographisch mit einem TIMI-III-Flow exzellent. Anamnestisch sind ein langjähriger, diätetisch und medikamentös eingestellter Diabetes mellitus Typ 2 sowie eine arterielle Hypertonie bekannt. Postinterventionell verlief der stationäre Aufenthalt komplikationsfrei, insbesondere traten keine Rhythmusstörungen oder Nachblutungen an der punktierten A. radialis auf. Die abschließende Echokardiographie ergab eine leicht eingeschränkte linksventrikuläre Pumpfunktion mit einer LVEF von 45% bei Hypokinesie der Vorderwand. Die Entlassung erfolgt heute in stabilem Allgemeinzustand. Wir empfehlen die Fortführung der dualen Plättchenaggregationshemmung mit ASS 100 mg und Ticagrelor 90 mg (2x tgl.) für 12 Monate. Eine Anschlussheilbehandlung wurde bereits beantragt. Wir bitten um zeitnahe Kontrolle der Nierenwerte und des HbA1c-Wertes im Verlauf.
Wir berichten über Herrn Werner Müller (geb. 15.05.1951), der sich mit einer akuten progredienten Belastungsdyspnoe (mMRC 4) sowie produktivem Husten bei bekannter COPD (GOLD IV, Gruppe D) in unserer Notaufnahme vorstellte. Anamnestisch bestanden zudem eine Zunahme der Beidbeinödeme sowie eine bekannte chronische Herzinsuffizienz (NYHA III) bei arterieller Hypertonie. Klinisch imponierten bei Aufnahme ein verlängertes Exspirium mit Giemen und Brummen sowie deutliche prätibiale Ödeme beidseits. Die laborchemische Diagnostik ergab ein signifikant erhöhtes NT-proBNP (4.200 pg/ml) sowie ein moderat erhöhtes CRP (28 mg/l) ohne Fieber. Die arterielle Blutgasanalyse zeigte unter Raumluft eine respiratorische Partialinsuffizienz (paO2 53 mmHg). Radiologisch schloss sich ein frisches Infiltrat aus. Die therapeutische Intervention umfasste eine systemische Steroidgabe, intensivierte inhalative Broncholyse sowie eine forcierte Diurese mit Furosemid i.v. bei Zeichen der kardialen Dekompensation. Unter dieser Therapie kam es zu einer raschen klinischen Besserung und einer Gewichtsreduktion von 4,5 kg. Die Langzeit-Sauerstofftherapie (LTOT) wurde mit 2 l/min fortgeführt. Begleitend wurden der vorbekannte Diabetes mellitus Typ 2 sowie die chronische Niereninsuffizienz (Stadium 3a) stabil mitgeführt. Wir entlassen den Patienten in den stabilen Vorzustand. Wir empfehlen eine zeitnahe ambulante pneumologische Kontrolle sowie eine konsequente tägliche Gewichtskontrolle bei Fortführung der diuretischen Medikation.
Herr Müller, 72 Jahre alt, wurde am 12.02.2025 stationär aufgenommen aufgrund einer akut aufgetretenen Schwindelsymptomatik mit Gangunsicherheit. Anamnestisch bestanden die Beschwerden seit dem frühen Morgen, fokal-neurologische Ausfälle wie Paresen oder Sprachstörungen wurden explizit verneint. Vorbekannt sind eine arterielle Hypertonie sowie eine Hypercholesterinämie. In der klinisch-neurologischen Untersuchung zeigte sich ein horizontaler Spontannystagmus nach rechts sowie eine deutliche Fallneigung im Romberg-Stehversuch. Die kranielle MRT-Bildgebung (cMRT) erbrachte den Nachweis einer kleinflächigen, subakuten Ischämie im rechtsseitigen Kleinhirn (PICA-Stromgebiet). Die extrakranielle Dopplersonographie zeigte lediglich diskrete Wandunregelmäßigkeiten der Karotiden ohne hämodynamisch relevante Stenosen. Wir werteten das Ereignis als zerebralen Infarkt im hinteren Stromgebiet bei arteriosklerotischem Verschluss einer zerebellären Arterie. Therapeutisch erfolgte die Einleitung einer Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg p.o. täglich sowie die Fortführung und Optimierung der antihypertensiven Medikation. Unter krankengymnastischer Beübung besserte sich die Stand- und Gangsicherheit im Verlauf deutlich. Die Entlassung erfolgt in die ambulante Weiterbetreuung durch den Hausarzt und Neurologen. Wir empfehlen eine regelmäßige Blutdruckkontrolle sowie die Fortführung der Statintherapie zur Zielwert-Erreichung des LDL-Cholesterins unter 55 mg/dl gemäß aktueller Leitlinien.
Wir berichten über Herrn Hans-Peter Müller, geb. 12.05.1956, der sich am 10.03.2025 mit klinischen Zeichen einer oberen Gastrointestinalblutung (Teerstuhl, Schwindel) stationär vorstellte. Anamnestisch berichtete der Patient über seit Tagen bestehende epigastrische Schmerzen. Aufgrund einer chronischen Lumbalgie nehme er regelmäßig Ibuprofen 600 mg (bis zu 3x täglich) ein. Laborchemisch zeigte sich bei Aufnahme eine normochrome, normozytäre Anämie mit einem Hämoglobinwert von 8,2 g/dL. In der notfallmäßig durchgeführten Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD) fand sich im Antrum ein ca. 1,5 cm großes Ulcus ventriculi mit aufliegendem Hämatin (Stadium Forrest III). Eine aktive Blutung bestand zum Untersuchungszeitpunkt nicht, Biopsien zum Ausschluss einer Malignität wurden entnommen. Die initiale Therapie erfolgte durch Nahrungskarenz, intravenöse Volumensubstitution und hochdosierte Protonenpumpeninhibitor-Gabe (Pantoprazol). Aufgrund der symptomatischen Anämie wurde eine Erythrozytenkonzentrat-Transfusion durchgeführt, worunter sich der Hb-Wert auf 10,1 g/dL stabilisierte. Die kardiovaskulären Vorerkrankungen (essentielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2) blieben unter der vorbestehenden Basismedikation stabil. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand. Die Analgetika-Medikation wurde auf Paracetamol umgestellt; die Fortführung der PPI-Therapie (40 mg p.o.) für 8 Wochen ist indiziert. Eine ambulante Kontroll-ÖGD zur Dokumentation der Ulcusheilung wurde in 6 Wochen empfohlen.
Wir berichten über die stationäre Behandlung von Herrn Müller (72 J.), der sich mit einem seit zwei Wochen progredienten, schmerzlosen Ikterus, ausgeprägter B-Symptomatik (Gewichtsverlust von ca. 8 kg in 3 Monaten) sowie unspezifischen epigastrischen Beschwerden vorstellte. In der durchgeführten CT-Abdomen-Diagnostik zeigte sich ein ca. 4,5 cm messender, hypodenser Tumor im Pankreaskopf mit Infiltration des Duodenums und konsekutiver Erweiterung der intra- und extrahepatischen Gallenwege. Zudem wurden multiple, teils konfluierende Lebermetastasen in beiden Leberlappen beschrieben. Laborchemisch imponierte eine deutliche Cholestase mit einem Bilirubin von 14,2 mg/dl sowie eine vorbestehende renale Funktionseinschränkung (Stadium G3a, Kreatinin 1,6 mg/dl). Es besteht zudem eine tumorassoziierte Anämie (Hb 9,1 g/dl) sowie eine Multimorbidität bei bekannter COPD (GOLD II), essentieller Hypertonie und insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2. Therapeutisch erfolgte zunächst eine interventionelle ERCP mit erfolgreicher Einlage eines selbstexpandierenden Metall-Stents (Wallstent) in den Ductus hepatocholedochus zur Galleableitung. Hierunter zeigte sich eine rasche Regredienz der Ikterusparameter. Nach interdisziplinärer Tumorkonferenz wurde bei palliativem Therapieansatz eine Systemtherapie nach dem Nab-Paclitaxel/Gemcitabin-Schema initiiert. Die erste Applikation wurde unter adäquater supportiver Medikation gut vertragen. Procedere: Die ambulante Fortführung der Chemotherapie ist in unserer onkologischen Tagesklinik vorgesehen. Wir bitten um regelmäßige Laborkontrollen (Blutbild, Retentionswerte, Elektrolyte) sowie die Fortführung der Schmerztherapie nach WHO-Schema. Eine sonographische Stentkontrolle sollte bei erneutem Anstieg der Cholestaseparameter zeitnah erfolgen.
Herr Hans-Jürgen Müller (72 J.) wurde nach einem häuslichen Sturz auf die rechte Hüfte stationär aufgenommen. Klinisch zeigten sich eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung sowie eine Außenrotationsfehlstellung des rechten Beines. Die radiologische Diagnostik mittels Beckenübersicht und Hüftaufnahme rechts bestätigte eine dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur (AO 31-B2). An relevanten Vorerkrankungen ist ein bekannter arterieller Hypertonus zu nennen, welcher medikamentös mit einem ACE-Hemmer therapiert wird. Die operative Versorgung erfolgte zeitnah durch die Implantation einer zementierten Hüft-Totalendoprothese. Der postoperative Verlauf gestaltete sich vollkommen regelrecht. Die chirurgische Wunde heilte primär und reizfrei. Unter krankengymnastischer Anleitung konnte der Patient bereits ab dem ersten postoperativen Tag unter Vollbelastung des rechten Beines an Unterarmgehstützen mobilisiert werden. Die peripheren Durchblutungs-, Motorik- und Sensibilitätsverhältnisse waren zu jedem Zeitpunkt intakt. Herr Müller wird heute in gutem Allgemeinzustand in die geplante stationäre Anschlussheilbehandlung entlassen. Wir empfehlen die Fortführung der medikamentösen Thromboseprophylaxe für insgesamt 35 Tage sowie die Fortsetzung der antihypertensiven Medikation. Eine radiologische Verlaufskontrolle sollte in 6 Wochen erfolgen. Die Entfernung des Hautnahtmaterials ist für den 14. postoperativen Tag vorgesehen.
Herr Mustermann wurde zur stationären psychiatrischen Behandlung aufgrund einer akuten Exazerbation einer rezidivierenden depressiven Symptomatik bei bestehender Suizidalität aufgenommen. Anamnestisch berichtete der Patient über eine mehrmonatige Phase zunehmender Erschöpfung, Libidoverlust, Schlafstörungen und ausgeprägten Zukunftsängsten vor dem Hintergrund beruflicher Überlastung. Klinisch-psychiatrisch zeigte sich bei Aufnahme eine gedrückte, antriebsgeminderte Stimmungslage, eine psychomotorische Verlangsamung sowie eine eingeengte Kognition mit ausgeprägtem Grübelzwang. Im Verlauf erfolgte eine antidepressive Pharmakotherapie mit Sertralin (aufdosiert auf 150 mg) und Mirtazapin (15 mg zur Nacht). In den einzel- und gruppentherapeutischen Sitzungen im Rahmen eines kognitiv-verhaltenstherapeutischen Settings konnte eine psychische Stabilisierung erreicht werden; von suizidalen Impulsen konnte sich der Patient im Verlauf glaubhaft distanzieren. Somatisch bestanden eine vorbekannte arterielle Hypertonie sowie ein Diabetes mellitus Typ 2, welche medikamentös (Ramipril 5mg, Metformin 1000mg) stabil eingestellt blieben. Laborchemisch und mittels EKG zeigten sich keine pathologischen Auffälligkeiten unter der Medikation. Der Patient wird in gebessertem Allgemeinzustand in die ambulante fachärztliche Weiterbehandlung entlassen. Eine stufenweise berufliche Wiedereingliederung wurde im Entlassgespräch vorbereitet.
Wir berichten über Frau Maria Musterfrau, die sich zur stationären Abklärung bei postmenopausaler Metrorrhagie vorstellte. Sonografisch zeigte sich ein deutlich verbreitertes Endometrium von 18 mm. Im Rahmen der fraktionierten Abrasio bestätigte sich histologisch ein Endometriumkarzinom (G2). Die Patientin weist eine komplexe internistische Vorgeschichte auf, darunter ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, eine Adipositas permagna (BMI 42 kg/m²) sowie eine chronische Niereninsuffizienz Stadium 3. Nach interdisziplinärer Vorbereitung erfolgte die laparoskopische totale Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie (TLH + BSO). Der intraoperative Verlauf war komplikationslos. Postoperativ kam es zu passageren Blutzuckerentgleisungen, die eine Anpassung des Basalinsulins erforderten. Die Nierenfunktion blieb unter forcierter Hydrierung stabil. Die Patientin war frühzeitig mobilisierbar, die abdominellen Inzisionen heilten primär. Die finale Histopathologie bestätigte ein endometrioides Adenokarzinom des Corpus uteri, pT1a, pN0 (0/14), L0, V0, G2, R0. Im Tumorboard wurde die Indikation zur adjuvanten vaginalen Brachytherapie gestellt. Wir entlassen die Patientin in die ambulante Weiterbetreuung und onkologische Nachsorge. Eine Verlaufskontrolle der Retentionsparameter und des HbA1c-Wertes beim Hausarzt ist kurzfristig vereinbart.
Wir berichten über Herrn Hans Müller, geb. 12.05.1952, der sich am 10.10.2024 aufgrund einer seit drei Tagen progredienten Belastungsdyspnoe und produktivem Husten in unserer Notaufnahme vorstellte. Vorbekannt ist eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) sowie eine arterielle Hypertonie bei langjährigem Nikotinabusus. Bei Aufnahme zeigte sich der Patient tachypnoeisch mit einer peripheren Sauerstoffsättigung von 88 % unter Raumluft. Auskultatorisch bestanden beidseits ein verlängertes Exspirium sowie Giemen. Laborchemisch zeigten sich ein CRP von 42 mg/l und eine Leukozytose von 11,8 Gpt/l. Ein Röntgen-Thorax erbrachte keinen Hinweis auf ein frisches Infiltrat, jedoch Zeichen eines Lungenemphysems. Wir diagnostizierten eine akute Exazerbation der COPD. Die stationäre Therapie erfolgte mittels inhalativer Bronchodilatation (Salbutamol/Ipratropiumbromid), einer kurzzeitigen systemischen Glukokortikoidgabe (Prednisolon) sowie einer kalkulierten antibiotischen Therapie mit Amoxicillin/Clavulansäure bei Verdacht auf eine bakterielle Infektexazerbation. Unter dieser Therapie besserte sich die respiratorische Situation rasch, die Entzündungswerte waren im Verlauf rückläufig. Herr Müller konnte bei stabiler Sättigung unter Raumluft in die ambulante Weiterbetreuung entlassen werden. Wir empfehlen die Fortführung der inhalativen Medikation sowie eine zeitnahe Verlaufskontrolle beim niedergelassenen Pneumologen zur Spirometrie. Eine Nikotinkarenz wurde dringend empfohlen.
Patient Hans-Joachim Müller (68 J.) wurde mit akuten thorakalen Schmerzen und ST-Hebungen in den Ableitungen V1-V6 notfallmäßig aufgenommen. Anamnestisch bestehen eine arterielle Hypertonie, ein bekannter Diabetes mellitus Typ 2 sowie ein relevanter Nikotinabusus in der Vergangenheit (30 Pack Years). Initial zeigte sich ein Troponin T von 1.250 ng/l. In der sofort durchgeführten Koronarangiographie bestätigte sich ein thrombotischer Verschluss des Ramus interventricularis anterior (RIVA), der mittels PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents (DES) erfolgreich rekanalisiert wurde. Die linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) war echokardiographisch mit 45 % moderat eingeschränkt, bei regionaler Akinesie der Vorderwand. Postinterventionell verlief der Aufenthalt auf der Intermediate Care Station ohne Rhythmusstörungen oder hämodynamische Instabilität. Die medikamentöse Therapie wurde auf eine duale Plättchenhemmung (ASS 100 mg 1-0-0, Ticagrelor 90 mg 1-0-1) sowie eine leitliniengerechte Basistherapie mit Ramipril, Metoprololsuccinat und Atorvastatin umgestellt. Der Patient ist zum Entlassungszeitpunkt beschwerdefrei und kardiopulmonal kompensiert. Wir entlassen Herrn Müller in die häusliche Umgebung; die Anmeldung zur kardiologischen Anschlussheilbehandlung (AHB) ist erfolgt. Wir empfehlen die Fortführung der DAPT für 12 Monate sowie engmaschige kardiologische Kontrollen der Pumpfunktion.
Stationäre Aufnahme des 74-jährigen Patienten bei akuter Dyspnoe und konsekutiver respiratorischer Globalinsuffizienz bei vorbekannter COPD GOLD IV. Anamnestisch bestand seit drei Tagen ein zunehmender produktiver Husten mit purulentem Sputum. Bei Aufnahme zeigte sich ein tachypnoischer Patient (AF 28/min) mit einer peripheren Sättigung von 82 % unter Raumluft. Laborchemisch imponierten erhöhte Entzündungsparameter (CRP 84 mg/l, Leukozytose 14,2 Gpt/l) sowie ein deutlich gesteigertes NT-proBNP (4.200 pg/ml). In der BGA zeigte sich eine Hyperkapnie (pCO2 58 mmHg). Therapeutisch erfolgte die Einleitung einer intermittierenden nicht-invasiven Beatmung (NIV) sowie eine intensivierte inhalative Therapie mit langwirksamen Bronchodilatatoren (LAMA/LABA). Systemisch wurden Glukokortikoide (Prednisolon initial 40 mg i.v.) und eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Piperacillin/Tazobactam über 7 Tage appliziert. Unter dieser Therapie sowie einer begleitenden Diurese mit Furosemid bei kardialer Dekompensation (Echokardiographie: EF 45 %, Zeichen der Rechtsherzbelastung) besserte sich der klinische Zustand stetig. Die respiratorische Situation stabilisierte sich, sodass die NIV-Therapie im Verlauf ausgeschlichen werden konnte. Zusätzlich wurden der vorbekannte Diabetes mellitus Typ 2 und die arterielle Hypertonie basismedizinisch weitergeführt. Der aktive Nikotinkonsum wurde im Rahmen einer Tabakentwöhnungsberatung adressiert. Der Patient wird in stabilisiertem Allgemeinzustand nach Hause entlassen. Eine Langzeitsauerstofftherapie (LTOT) wurde mit 2 l/min bei Belastung neu verordnet. Wir empfehlen die zeitnahe pneumologische Verlaufskontrolle.
Wir berichten über Herrn Hans-Joachim Müller, geb. 12.05.1956, der sich am 10.02.2025 aufgrund einer akut aufgetretenen Sprachstörung sowie einer diskreten Schwäche des rechten Armes in unserer neurologischen Notaufnahme vorstellte. Die Symptomatik bestand für circa 20 Minuten und war bei Eintreffen bereits vollständig rückläufig. In der initialen klinisch-neurologischen Untersuchung zeigten sich keine residuellen Defizite (NIHSS 0). Anamnestisch ist eine seit Jahren bekannte arterielle Hypertonie bekannt, die medikamentös bisher unzureichend eingestellt war. Die kranielle Magnetresonanztomographie (cMRT) inkl. Diffusionsgewichtung (DWI) erbrachte keinen Nachweis einer frischen Ischämie oder intrakraniellen Blutung. In der Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße fanden sich lediglich kleinkalibrige, nicht hämodynamisch wirksame Plaques im Bereich der Karotisbifurkation beidseits. Das Langzeit-EKG zeigte einen durchgehenden Sinusrhythmus ohne Anhalt für paroxysmales Vorhofflimmern oder höhergradige Rhythmusstörungen. Wir werteten das Ereignis als transitorische ischämische Attacke (TIA) im Stromgebiet der linken Arteria cerebri media. Zur Sekundärprophylaxe leiteten wir eine Therapie mit Acetylsalicylsäure (ASS) 100 mg/d ein. Die antihypertensive Medikation wurde auf Ramipril 5 mg/d umgestellt und optimiert. Der Patient konnte in stabilem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden. Wir empfehlen eine zeitnahe hausärztliche Kontrolle des Blutdrucks sowie die konsequente Fortführung der Thrombozytenaggregationshemmung zur Rezidivprophylaxe.
Wir berichten über Herrn Mustermann, der sich mit akuter Hämatochezie in unserer Notaufnahme vorstellte. Der Patient klagte über schmerzlose, hellrote Blutabgänge per anum seit dem Vorabend. In der Anamnese sind eine bekannte Sigmadivertikulose sowie ein arterieller Hypertonus und ein Diabetes mellitus Typ 2 bekannt. Klinisch präsentierte sich der Patient bei Aufnahme kreislaufstabil, jedoch deutlich blass. Laborchemisch zeigte sich eine normozytäre Anämie mit einem Hämoglobinwert von 9,2 g/dl. In der zeitnah durchgeführten Koloskopie fand sich eine aktive Sickerblutung aus einem Divertikel im Colon sigmoideum (Sigmadivertikulose mit Blutung). Die interventionelle Blutstillung erfolgte erfolgreich mittels Applikation von zwei Hemoclips. Die restlichen Darmabschnitte waren bis auf eine ausgeprägte Divertikulose ohne akute Entzündungszeichen unauffällig. Unter stationärer Beobachtung blieb der Patient unter adäquater Hydrierung und vorsichtigem Kostaufbau stabil, weitere Blutereignisse traten nicht auf. Die antihypertensive Medikation wurde aufgrund der initialen Hypotonietendenz kurzzeitig pausiert und im Verlauf bei stabilen Werten wieder angesetzt. Wir entlassen den Patienten in gutem Allgemeinzustand in Ihre weitere hausärztliche Betreuung. Wir empfehlen eine ballaststoffreiche Ernährung sowie eine zeitnahe Kontrolle des Hämoglobinwertes. Eine elektive Kontrollkoloskopie sollte in 3 Jahren erfolgen.
Wir berichten über Herrn Müller, der sich zur Durchführung des 2. Zyklus einer palliativen Chemotherapie (FOLFIRI/Bevacizumab) bei metastasiertem Sigma-Karzinom (pT3, pN1, M1 (Hep)) in unserer stationären Behandlung befand. Initial klagte der Patient über eine progrediente Fatigue und Belastungsdyspnoe. Laborchemisch zeigte sich eine ausgeprägte tumorassoziierte Anämie bei vorbekannter chronischer Niereninsuffizienz Stadium IIIa (GFR 42 ml/min) sowie ein entgleister Diabetes mellitus Typ 2. Körperlich präsentierte sich der Patient in reduziertem Allgemeinzustand (ECOG 1). Die Chemotherapie konnte nach adäquater Hydratation und unter engmaschigem Monitoring der Nierenfunktion komplikationslos appliziert werden. Aufgrund eines symptomatischen Hämoglobinabfalls auf 8,2 g/dl erfolgte die Transfusion von zwei Erythrozytenkonzentraten, worunter sich die Belastungstoleranz deutlich besserte. Die vorbestehende absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern war unter laufender Medikation mit Apixaban stabil. Der Blutdruck zeigte sich unter bestehender Medikation mit Ramipril und Amlodipin im Zielbereich. Wir entlassen den Patienten in gebessertem Allgemeinzustand. Die Fortführung der Chemotherapie ist in 14 Tagen geplant. Eine Kontrolle der Retentionsparameter und des Blutbildes sollte kurzfristig durch den Hausarzt erfolgen.
Wir berichten über den stationären Aufenthalt von Herrn Hans-Peter Müller, der sich nach einem Sturz in der Wohnung mit akuten Schmerzen der linken Hüfte vorstellte. Klinisch imponierte das linke Bein in Außenrotations- und Verkürzungsfehlstellung. Die nativradiologische Diagnostik des Beckens und der linken Hüfte bestätigte eine dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur (Garden-Typ III). Vorbekannt sind bei dem Patienten ein Diabetes mellitus Typ 2 sowie eine arterielle Hypertonie. Nach entsprechender OP-Vorbereitung erfolgte am 15.10.2024 die operative Versorgung mittels Implantation einer zementfreien Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP) über einen minimalinvasiven anterolateralen Zugang. Der intraoperative Verlauf war komplikationslos. Postoperativ zeigte sich eine regelrechte Wundheilung ohne Zeichen einer Infektion oder Hämatombildung. Die laborchemischen Parameter blieben stabil, eine Transfusion von Erythrozytenkonzentraten war nicht erforderlich. Bereits am ersten postoperativen Tag konnte Herr Müller unter physiotherapeutischer Anleitung in den Stand und erste Schritte mobilisiert werden. Im weiteren Verlauf wurde das Gangbild an Unterarmgehstützen unter schmerzadaptierter Vollbelastung zunehmend sicher. Die medikamentöse Einstellung der Hypertonie und des Diabetes mellitus wurde unverändert fortgeführt; die Blutzucker- und Blutdruckwerte lagen während des gesamten Aufenthaltes im Zielbereich. Die Entlassung erfolgt heute in stabilem Allgemeinzustand in die häusliche Umgebung. Eine Anschlussheilbehandlung wurde bereits beantragt. Wir empfehlen die Fortführung der medikamentösen Thromboseprophylaxe für insgesamt vier Wochen sowie die zeitnahe Vorstellung zur Wundkontrolle und zum Fädenziehen beim niedergelassenen Kollegen.
Wir berichten über Herrn Max Mustermann, der sich vom 15.01. bis 12.02.2025 in unserer stationären Behandlung befand. Die Aufnahme erfolgte bei einer seit vier Wochen progredienten depressiven Symptomatik mit ausgeprägtem sozialen Rückzug, schweren Schlafstörungen und persistierenden lumbalen Schmerzen bei vorbekannter rezidivierender depressiver Störung. Psychopathologisch zeigte sich bei Aufnahme eine tiefgedrückte Stimmung, ein deutlich geminderter Antrieb sowie eine psychomotorische Gehemmtheit. Explorativ wurden eine ausgeprägte Insomnie, Insuffizienzgefühle sowie ständige Sorgen und Zukunftsängste im Sinne einer generalisierten Ängstlichkeit angegeben. Eine akute Suizidalität bestand zu keinem Zeitpunkt. Körperlich imponierten muskuläre Verspannungen der Lendenwirbelsäule bei bekannter chronischer Schmerzstörung und eine medikamentös nicht optimal eingestellte arterielle Hypertonie. Im therapeutischen Setting erfolgte eine medikamentöse Einstellung auf Sertralin (aufdosiert auf 100 mg/d). In den einzel- und gruppentherapeutischen Sitzungen (KVT) wurden Strategien zur Tagesstrukturierung und kognitiven Umstrukturierung erarbeitet. Die chronische Schmerzstörung wurde mittels progressiver Muskelentspannung nach Jacobson und physiotherapeutischer Anleitung adressiert. Unter der Therapie kam es zu einer schrittweisen Stimmungsaufhellung und einer Stabilisierung des Antriebs. Der Patient wird in gebessertem Allgemeinzustand in die ambulante fachärztliche Weiterbehandlung entlassen. Wir empfehlen die Fortführung der Medikation sowie die zeitnahe Anbindung an eine ambulante Psychotherapie zur Rezidivprophylaxe.
Die 68-jährige Patientin Maria M. wurde zur stationären Abklärung einer seit mehreren Wochen bestehenden, rezidivierenden postmenopausalen Blutung aufgenommen. In der transvaginalen Sonographie zeigte sich ein inhomogen verdicktes Endometrium von 19 mm. Die daraufhin durchgeführte fraktionierte Abrasio erbrachte histologisch den Befund eines mäßig differenzierten endometrioiden Adenokarzinoms (G2). Bei der Patientin bestehen signifikante Begleiterkrankungen, darunter eine Adipositas Grad II (BMI 37 kg/m²), ein langjähriger insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2 mit diabetischer Nephropathie sowie eine arterielle Hypertonie. Wir führten die radikale totale laparoskopische Hysterektomie (TLH) mit beidseitiger Salpingo-Oophorektomie durch. Intraoperativ traten keine Komplikationen auf. Postoperativ entwickelte die Patientin eine behandlungsbedürftige oberflächliche Wundinfektion im Bereich des medianen Trokareinstichs, welche unter lokaler Wundversorgung und systemischer Antibiose mit Amoxicillin/Clavulansäure gut abheilte. Aufgrund der perioperativ instabilen Stoffwechsellage bei vorbestehendem Diabetes war eine intensivierte Blutzuckerkontrolle und Anpassung des Basalinsulins erforderlich. Die Patientin wird heute in gutem Allgemeinzustand in die ambulante Weiterbetreuung entlassen. Die finale histopathologische Aufarbeitung (pT-Stadium) wird nachgereicht; eine Vorstellung in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz erfolgt zur Festlegung der adjuvanten Therapiestrategie (Radiatio vs. Beobachtung). Eine Fortführung der antihypertensiven Medikation sowie der Substitutionsbehandlung der bekannten Hypothyreose ist indiziert.
Patient: Hans-Peter Müller, geb. 12.05.1952. Aufnahmegrund: Akute Exazerbation einer COPD bei bekanntem respiratorischem Infekt sowie hypertensive Entgleisung. Anamnese: Der 72-jährige Patient stellte sich mit seit drei Tagen progredienter Belastungsdyspnoe, vermehrtem gelblichen Sputum und trockenem Reizhusten vor. Vorbekannt ist eine COPD GOLD III. Zudem berichtete der Patient über Kopfschmerzen und Schwindel bei häuslich gemessenen Blutdruckwerten über 190 mmHg systolisch. Befunde: Bei Aufnahme tachypnoeisch (AF 22/min), SpO2 89% unter Raumluft. Auskultatorisch zeigten sich Giemen und Brummen über allen Lungenfeldern sowie ein verlängertes Exspirium. Der Blutdruck betrug initial 195/105 mmHg. Laborchemisch imponierten ein CRP von 52 mg/l sowie eine Leukozytose von 14,2 Gpt/l. Ein vorbestehender Diabetes mellitus Typ 2 war mit einem HbA1c von 6,8% gut eingestellt. Therapie: Wir leiteten eine inhalative Therapie mit kurzwirksamen Beta-2-Mimetika und Anticholinergika ein. Es erfolgte eine systemische Glukokortikoidgabe mit Prednisolon 40 mg p.o. über 5 Tage. Aufgrund der Infektzeichen begannen wir eine kalkulierte Antibiose mit Amoxicillin/Clavulansäure. Die hypertensive Entgleisung wurde mit einer Bedarfsmedikation von Nitrendipin und einer Anpassung der Basismedikation auf Ramipril/Amlodipin behandelt, worunter stabile Werte erzielt wurden. Procedere: Die Entlassung erfolgte in gebessertem Allgemeinzustand. Wir empfehlen die Fortführung der inhalativen Dauertherapie sowie eine hausärztliche Kontrolle der Entzündungswerte und des Blutdrucks in einer Woche. Eine Raucherentwöhnung wurde dringlich angeraten.
Wir berichten über Herrn Hans-Joachim Müller (*12.05.1952), der sich am 10.10.2024 mit akut aufgetretenem, retrosternalem Druckgefühl und Ausstrahlung in den linken Arm in unserer Notaufnahme vorstellte. Diagnostisch bestätigte sich ein Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI) bei bekannter koronarer Herzkrankheit. Laborchemisch zeigte sich ein signifikanter Anstieg des hochsensitiven Troponin T auf maximal 450 ng/l. In der zeitnah durchgeführten Koronarangiographie am Aufnahmetag dokumentierte sich eine hochgradige 90%-Stenose des Ramus circumflexus (RCX). Diese wurde erfolgreich mittels PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents (DES) versorgt. Die transthorakale Echokardiographie ergab eine leicht eingeschränkte linksventrikuläre Pumpfunktion (LVEF 45 %) mit einer umschriebenen Hypokinesie der Posterolateralwand. Der weitere stationäre Verlauf unter dualer Plättchenhemmung (ASS 100 mg 1-0-0, Ticagrelor 90 mg 1-0-1) sowie einer intensivierten Statinstherapie verlief komplikationsfrei. Die vorbestehende arterielle Hypertonie und der Diabetes mellitus Typ 2 wurden medikamentös optimiert. Herr Müller wird in stabilem Allgemeinzustand nach Hause entlassen. Wir empfehlen die Fortführung der dualen Plättchenhemmung für 12 Monate sowie eine zeitnahe kardiologische Verlaufskontrolle in 4 Wochen. Eine Anschlussheilbehandlung (AHB) wurde bereits sozialdienstlich eingeleitet.
Wir berichten über Herrn Müller, der sich mit zunehmender Belastungsdyspnoe und produktivem Husten bei vorbekannter COPD GOLD IV vorstellte. Bei Aufnahme zeigte sich eine respiratorische Globalinsuffizienz (pCO2 58 mmHg, pO2 54 mmHg), weshalb eine intermittierende nicht-invasive Ventilation (NIV) auf unserer Intermediate Care Station eingeleitet wurde. Laborchemisch imponierte ein Infekt-getriggertes Exazerbationsereignis mit einem CRP von 84 mg/l und einer Leukozytose von 14,2/nl. Unter kalkulierter Antibiose mit Piperacillin/Tazobactam sowie systemischer Steroidgabe und intensivierter inhalativer Bronchodilatation (LAMA/LABA/ICS) besserte sich der klinische Zustand sowie die Gasaustauschsituation unter schrittweiser Entwöhnung von der NIV rasch. Kardiologisch zeigte sich bei bekanntem HFrEF und arterieller Hypertonie eine leichte kardiale Dekompensation, die durch eine Anpassung der Diuretika-Therapie (Torasemid) stabilisiert werden konnte. Die vorbestehende chronische Niereninsuffizienz (Stadium 3) blieb unter der Therapie kompensiert. Der vorbekannte Diabetes mellitus Typ 2 war unter Diät und Metformin ausreichend eingestellt. Bei Entlassung besteht eine respiratorische Kompensation unter Raumluft (pO2 69 mmHg). Wir empfehlen die Fortführung der medikamentösen Therapie, eine zeitnahe pneumologische Verlaufskontrolle sowie die dringende Einhaltung der Nikotinkarenz.
Herr Hans-Peter Müller wurde am 12.03.2025 notfallmäßig aufgrund einer etwa 20 Minuten anhaltenden Schwäche der rechten Hand sowie einer begleitenden Wortfindungsstörung stationär aufgenommen. Bei Eintreffen in unserer Notaufnahme waren die Symptome bereits vollständig regressiv (NIHSS 0). In der kranialen Computertomographie (cCT) zeigte sich kein Anhalt für eine frische Ischämie oder eine intrakranielle Blutung. Die extrakraniellen Gefäße wiesen in der Duplexsonographie lediglich geringgradige atherosklerotische Wandveränderungen ohne hämodynamische Relevanz auf. Das EKG zeigte einen Sinusrhythmus bei bekannter arterieller Hypertonie. Laborchemisch war ein erhöhtes LDL-Cholesterin von 165 mg/dl auffällig. Wir stellten die Diagnose einer Transitorischen Ischämischen Attacke (TIA). Zur Sekundärprophylaxe begannen wir eine Therapie mit ASS 100 mg täglich sowie Atorvastatin 40 mg zur Behandlung der Hypercholesterinämie. Die vorbestehende antihypertensive Medikation mit Ramipril wurde aufgrund leicht erhöhter Blutdruckwerte im Tagesprofil auf 5 mg verdoppelt. Der Patient konnte in klinisch stabilem und beschwerdefreiem Zustand nach Hause entlassen werden. Wir empfehlen eine ambulante Verlaufskontrolle beim niedergelassenen Neurologen sowie die konsequente Einstellung der vaskulären Risikofaktoren.
Wir berichten über Herrn Hans-Peter Muster, der sich mit seit zwei Wochen progredientem, schmerzlosem Ikterus, ausgeprägtem Pruritus sowie einem ungewollten Gewichtsverlust von ca. 5 kg innerhalb des letzten Monats stationär vorstellte. In der klinischen Untersuchung zeigte sich ein deutlicher Skleren- und Hautikterus bei ansonsten schmerzfreiem Abdomen. Sonographisch und computertomographisch (Abdomen-CT mit Kontrastmittel) bestätigte sich der Verdacht auf eine Raumforderung im Bereich des Pankreaskopfes (ca. 3,2 cm) mit konsekutivem Aufstau des Ductus choledochus und des Ductus pancreaticus (Double-Duct-Sign). Laborchemisch imponierten deutlich erhöhte Cholestaseparameter (Bilirubin gesamt 8,9 mg/dl, AP 450 U/l, GGT 580 U/l). Zur Galleableitung erfolgte eine ERCP mit erfolgreicher Papillotomie und Einlage eines Kunststoffstents (10 French) in den Ductus choledochus, worunter der Bilirubinwert bereits rückläufig war. Es wurden Bürstenzytologien und Biopsien entnommen; das Ergebnis der Histopathologie steht aktuell noch aus, makroskopisch ist jedoch von einem Adenokarzinom des Pankreaskopfes auszugehen. Die vorbestehende arterielle Hypertonie und der Diabetes mellitus Typ 2 waren unter der bestehenden Medikation stabil eingestellt. Wir entlassen den Patienten in einem gebesserten Allgemeinzustand. Ein Termin zur onkologischen Staging-Untersuchung (PET-CT) sowie zur Vorstellung im interdisziplinären Tumorboard zwecks Planung einer operativen Resektion (Whipple-OP) wurde bereits für die kommende Woche vereinbart.