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Gastroenterologiemittel

Klinischer Text

Klinikum am Stadtrand Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie Chefarzt Dr. med. A. V. Master Entlassungsbericht Patient: Hans-Joachim Müller Geburtsdatum: 14.05.1956 Anschrift: Birkenweg 12, 80331 München Station: G2 Aufnahmedatum: 12.10.2023 Entlassungsdatum: 18.10.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den oben genannten Patienten, der sich vom 12.10.2023 bis zum 18.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand - Erstdiagnose 10/2023 - Nachweis einer Helicobacter-pylori-Infektion (CLO-Test positiv) - V. a. NSAR-induzierte Genese bei rezidivierender Ibuprofen-Einnahme 2. Arterielle Hypertonie 3. Diabetes mellitus Typ 2 (HbA1c 7,4 %) 4. Chronische Niereninsuffizienz Stadium II nach KDIGO (eGFR ca. 65 ml/min) 5. Refluxösophagitis Grad A nach Los Angeles Anamnese: Die stationäre Aufnahme des 67-jährigen Patienten erfolgte über unsere Notaufnahme bei seit drei Tagen bestehendem Teerstuhl (Meläna) sowie dumpfen Schmerzen im Epigastrium. Der Patient berichtete zudem über eine leichte Übelkeit ohne Erbrechen. In der vegetativen Anamnese gab er einen ungewollten Gewichtsverlust von ca. 3 kg in den letzten zwei Monaten an, was er auf Appetitlosigkeit zurückführte. An Vorerkrankungen sind ein langjähriger Diabetes mellitus Typ 2 sowie eine arterielle Hypertonie bekannt. Aufgrund von chronischen Knieschmerzen bei Gonarthrose habe der Patient in den letzten vier Wochen fast täglich Ibuprofen 400 mg bis zu dreimal täglich eingenommen. Aufnahmebefund: 67-jähriger Patient in reduziertem Allgemeinzustand und altersentsprechendem Ernährungszustand (BMI 26,5 kg/m²). Haut und Schleimhäute auffallend blass. Blutdruck 110/65 mmHg, Herzfrequenz 95/min, rhythmisch. Atemgeräusch vesikulär, keine Rasselgeräusche. Abdomen weich, deutlicher Druckschmerz im Epigastrium, keine Resistenzen tastbar, Darmgeräusche lebhaft über allen Quadranten. Die digital-rektale Untersuchung bestätigte den Verdacht auf Meläna. Keine peripheren Ödeme. Diagnostik: Labor: Hb initial 8,2 g/dl (normochrom, normozytär), Hämatokrit 26 %, Leukozyten 9.200/µl, Thrombozyten 210.000/µl. Kreatinin 1,3 mg/dl, Harnstoff 62 mg/dl (erhöht im Sinne einer oberen GI-Blutung). CRP 8,4 mg/l. Elektrolyte im Normbereich. HbA1c 7,4 %. Ösophagogastroduodenoskopie (12.10.2023): Ösophagus mit diskreten Längserosionen distal (Refluxösophagitis Grad A). Im Magen im Bereich der Hinterwand des mittleren Korpus zeigt sich ein ca. 1,8 cm großes, ausgestanztes Ulkus mit fibrinbelegtem Grund, entsprechend Forrest III. Keine aktive Blutung, kein sichtbarer Gefäßstumpf. Es erfolgte die Entnahme von Biopsien aus dem Ulkusrand zum Malignomausschluss sowie eine Probenentnahme aus dem Antrum und Korpus für die Histologie und den Urease-Schnelltest (CLO-Test). Der CLO-Test fiel unmittelbar positiv aus. Duodenum unauffällig bis in den Pars descendens. Sonographie Abdomen: Leber regelrecht groß, Parenchym leicht echoverdichtet (Steatosis hepatis). Gallenblase steinfrei, Gallenwege nicht erweitert. Nieren beidseits altersentsprechend mit leicht verschmälertem Parenchymsaum. Keine freie Flüssigkeit, keine Lymphadenopathie. Therapie und Verlauf: Aufgrund der Anämie und der klinischen Symptomatik erfolgte zunächst die intravenöse Volumensubstitution sowie die Einleitung einer hochdosierten Protonenpumpeninhibitor-Therapie (Pantoprazol 80 mg i.v. Bolus, gefolgt von 8 mg/h per Perfusor für 24 Stunden). Nach der endoskopischen Sicherung eines Forrest-III-Ulkus und dem Ausschluss einer aktiven Blutung konnte die Therapie am Folgetag auf eine orale Gabe von Pantoprazol 40 mg 1-0-1 umgestellt werden. Unter der Therapie kam es zu einer raschen Besserung der epigastrischen Beschwerden. Der Hämoglobinwert stabilisierte sich bei 8,8 g/dl ohne Transfusionsnotwendigkeit. Nach Bestätigung der Helicobacter-pylori-Infektion wurde am 14.10.2023 eine Eradikationstherapie nach dem Pylera®-Schema (Bismut-Subcitrat, Metronidazol, Tetracyclin) in Kombination mit Pantoprazol eingeleitet. Der Patient vertrug die Medikation bis auf leichte Diarrhöen gut. Im Verlauf zeigte sich der Stuhlgang wieder von normaler Farbe und Konsistenz. Die Nierenfunktion blieb unter der Therapie stabil. Wir klärten den Patienten ausführlich über die Notwendigkeit der Karenz von NSAR (insbes. Ibuprofen) auf und empfahlen bei Bedarf eine Umstellung auf Paracetamol oder Metamizol unter strenger Indikationsstellung. Empfehlungen und Procedere: 1. Fortführung der Eradikationstherapie mit Pylera® (3-3-3-3 Kapseln tgl.) für insgesamt 10 Tage (bis zum 23.10.2023). 2. Fortführung der PPI-Therapie mit Pantoprazol 40 mg 1-0-1 für weitere 4 Wochen, danach Reduktion auf 40 mg 1-0-0 für weitere 4 Wochen. 3. Eine Kontrollgastroskopie ist in ca. 8 Wochen (Mitte Dezember 2023) zwingend erforderlich, um die Abheilung des Ulkus zu dokumentieren und die Histologie zum Malignomausschluss zu vervollständigen. 4. Ein Nachweis des Eradikationserfolges sollte frühestens 4 Wochen nach Ende der PPI-Therapie mittels C13-Atemtest oder Stuhl-Antigen-Test erfolgen. 5. Strikte Meidung von NSAR. Sollte eine Thrombozytenaggregationshemmung (z.B. ASS) in Zukunft kardiologisch notwendig werden, ist eine dauerhafte PPI-Prophylaxe indiziert. 6. Verlaufskontrolle des Blutbildes und der Nierenwerte beim Hausarzt in einer Woche. Wir danken für die freundliche Überweisung und verbleiben mit kollegialen Grüßen, Dr. med. F. Schmidt Oberarzt (Elektronisch erstellt, ohne Unterschrift gültig)

Ground Truth

Hauptdiagnose

Ulcus ventriculi im Stadium Forrest III bei nachgewiesener Helicobacter-pylori-Infektion und anamnestischer NSAR-Einnahme.

Therapie

Durchführung einer diagnostischen und interventionellen Gastroskopie mit Biopsien sowie Einleitung einer intravenösen, später oralen PPI-Therapie. Start einer 10-tägigen Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema aufgrund des positiven Urease-Tests.

Procedere

Abschluss der Eradikationstherapie, Fortführung der PPI-Medikation für 8 Wochen und Durchführung einer ambulanten Kontrollgastroskopie in 8 Wochen zum Malignomausschluss. Zukünftige Meidung von NSAR zur Vermeidung von Rezidiven.

Offene Fragen

Die endgültige histologische Beurteilung der entnommenen Magenbiopsien zur Bestätigung der Benignität des Ulkus steht noch aus.

Modell-Ergebnisse (14)

Hauptdiagnose: Nachweis eines Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand bei Helicobacter-pylori-Infektion und vermuteter NSAR-induzierter Genese.
Therapie: Es erfolgte eine initiale Volumensubstitution sowie eine hochdosierte intravenöse Protonenpumpeninhibitor-Therapie mit Pantoprazol, die nach endoskopischer Sicherung auf eine orale Gabe umgestellt wurde. Zudem wurde eine Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema eingeleitet und der Patient zur strikten Meidung von NSAR angehalten.
Procedere: Die Eradikationstherapie ist für 10 Tage fortzuführen, gefolgt von einer PPI-Dauertherapie über 8 Wochen. In ca. 8 Wochen ist eine Kontrollgastroskopie zur Abheilungskontrolle und ein Eradikationsnachweis nach Beendigung der PPI-Therapie erforderlich.
Hauptdiagnose: Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand mit nachgewiesener Helicobacter-pylori-Infektion und Verdacht auf NSAR-induzierte Genese bei rezidivierender Ibuprofen-Einnahme
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Volumensubstitution, eine hochdosierte Protonenpumpeninhibitor-Therapie (Pantoprazol i.v. und oral) zur Hämostase und Ulkusheilung sowie eine 10-tägige Eradikationstherapie nach dem Pylera®-Schema (Bismut-Subcitrat, Metronidazol, Tetracyclin) in Kombination mit Pantoprazol. Die NSAR-Einnahme wurde abgesetzt, und der Patient erhielt eine umfassende Aufklärung zur kardiovaskulären und gastroenterologischen Risikoprävention.
Procedere: Die Eradikationstherapie ist bis zum 23.10.2023 fortzuführen. Die PPI-Therapie mit Pantoprazol soll zunächst 4 Wochen lang 40 mg 1-0-1, danach 4 Wochen lang 40 mg 1-0-0 fortgesetzt werden. Eine Kontrollgastroskopie ist in etwa 8 Wochen (Mitte Dezember 2023) zwingend erforderlich, und der Eradikationserfolg ist mindestens 4 Wochen nach Therapieende mittels C13-Atemtest oder Stuhl-Antigen-Test zu bestätigen. Der Hausarzt soll das Blutbild und die Nierenwerte in einer Woche kontrollieren.
5Fakten
4Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand mit Nachweis einer Helicobacter-pylori-Infektion und Verdacht auf NSAR-induzierte Genese bei rezidivierender Ibuprofen-Einnahme.
Therapie: Initial intravenöse Volumensubstitution und hochdosierte PPI-Therapie (Pantoprazol 80 mg Bolus, gefolgt von 8 mg/h per Perfusor). Nach endoskopischem Ausschluss einer aktiven Blutung Umstellung auf orale PPI-Gabe (Pantoprazol 40 mg 1-0-1). Einleitung einer Helicobacter-pylori-Eradikationstherapie nach Pylera®-Schema in Kombination mit Pantoprazol. Der Patient wurde über NSAR-Karenz aufgeklärt.
Procedere: Fortführung der Eradikationstherapie für 10 Tage und PPI-Therapie für insgesamt 8 Wochen. Kontrollgastroskopie in 8 Wochen zur Ulkusabheilungskontrolle und Malignomausschluss. Eradikationserfolg frühestens 4 Wochen nach PPI-Ende mittels C13-Atemtest oder Stuhlantigen-Test prüfen. Strikte NSAR-Meidung; bei kardiologischer Notwendigkeit von ASS dauerhafte PPI-Prophylaxe. Blutbild- und Nierenwertkontrolle beim Hausarzt in einer Woche.
Hauptdiagnose: Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand mit nachgewiesener Helicobacter-pylori-Infektion, vermutlich NSAR-induziert
Therapie: Initiale intravenöse Volumen- und hochdosierte PPI-Therapie (Pantoprazol 80 mg i.v. Bolus, dann 8 mg/h), Umstellung auf orale Pantoprazol 40 mg 1‑0‑1 nach Sicherung des Ulkus, gefolgt von einer 10‑tägigen Helicobacter‑pylori‑Eradikation nach dem Pylera®‑Schema in Kombination mit PPI. Die Anämie stabilisierte sich ohne Transfusion, und die gastrointestinale Symptomatik verbesserte sich rasch.
Procedere: Fortführung der Pylera®‑Eradikation bis zum 23.10.2023 und der PPI‑Therapie mit Pantoprazol 40 mg 1‑0‑1 für weitere 4 Wochen, anschließend Reduktion auf 40 mg 1‑0‑0 für weitere 4 Wochen. Kontrollgastroskopie in ca. 8 Wochen (Mitte Dezember 2023) zur Ulkusheilung und Histologie, Eradikationsnachweis 4 Wochen nach PPI‑Absetzen mittels C13‑Atem‑ oder Stuhl‑Antigen‑Test, strikte NSAR‑Meidung und wöchentliche Blut‑ sowie Nierenwertkontrolle beim Hausarzt.
4.8/5
5Fakten
4Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Ulcus ventriculi (Forrest III) mit Nachweis von Helicobacter pylori, vermutlich NSAR-induziert, kompliziert durch Meläna und Anämie.
Therapie: Stationäre Behandlung umfasste intravenöse Volumensubstitution, hochdosierte intravenöse Protonenpumpeninhibitoren (PPI) initial, gefolgt von oraler PPI-Therapie. Es wurde eine 10-tägige Eradikationstherapie mit Pylera® (Bismut, Metronidazol, Tetracyclin) in Kombination mit Pantoprazol eingeleitet.
Procedere: Fortführung der Eradikationstherapie bis zum 23.10.2023. Fortsetzung der PPI-Therapie (Pantoprazol 40 mg 1-0-1 für 4 Wochen, dann 40 mg 1-0-0 für 4 Wochen). Durchführung einer Kontrollgastroskopie in ca. 8 Wochen zur Ulkusabheilungsdokumentation und Malignomausschluss. Nachweis des Eradikationserfolges 4 Wochen nach Beendigung der PPI-Therapie (z.B. C13-Atemtest). Strikte Meidung von NSAR. Verlaufskontrolle von Blutbild und Nierenwerten beim Hausarzt.
4.8/5
5Fakten
4Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand mit Nachweis einer Helicobacter-pylori-Infektion und Verdacht auf NSAR-induzierte Genese durch rezidivierende Ibuprofen-Einnahme.
Therapie: Es erfolgte initial eine intravenöse Volumensubstitution und hochdosierte PPI-Therapie mit Pantoprazol. Nach endoskopischer Sicherung wurde auf orale Gabe von Pantoprazol 40 mg 1-0-1 umgestellt. Zusätzlich wurde eine Eradikationstherapie nach dem Pylera®-Schema für Helicobacter pylori eingeleitet.
Procedere: Fortführung der Eradikationstherapie für 10 Tage und der PPI-Therapie für insgesamt 8 Wochen. Eine Kontrollgastroskopie in ca. 8 Wochen ist zwingend erforderlich. Der Eradikationserfolg sollte frühestens 4 Wochen nach Therapieende geprüft werden. Strikte NSAR-Karenz ist erforderlich.
4.3/5
4Fakten
3Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einem Forrest III Ulkus im Magen, vermutlich induziert durch NSAR-Einnahme, sowie einer Helicobacter-pylori-Infektion und Begleiterkrankungen wie arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2 und chronischer Niereninsuffizienz aufgenommen.
Therapie: Die Therapie umfasste intravenöse Volumensubstitution, hochdosierte Protonenpumpenhemmer (Pantoprazol), eine Eradikationstherapie gegen Helicobacter pylori nach dem Pylera®-Schema und die Aufklärung des Patienten über die Notwendigkeit, NSAR zu vermeiden. Die Nierenfunktion blieb während der Behandlung stabil.
Procedere: Es wird eine Fortführung der Eradikationstherapie, gefolgt von einer reduzierten PPI-Therapie empfohlen. Eine Kontrollgastroskopie zur Beurteilung der Ulkusabheilung und zum Malignomausschluss ist in 8 Wochen erforderlich. Der Eradikationserfolg soll 4 Wochen nach Beendigung der PPI-Therapie mittels C13-Atemtest oder Stuhl-Antigen-Test nachgewiesen werden. Eine strikte Meidung von NSAR wird verordnet.
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist ein Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand mit nachgewiesener Helicobacter-pylori-Infektion und Verdacht auf NSAR-induzierte Genese
Therapie: Der Patient erhielt eine hochdosierte Protonenpumpeninhibitor-Therapie mit Pantoprazol und eine Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema zur Behandlung der Helicobacter-pylori-Infektion. Die Therapie führte zu einer raschen Besserung der epigastrischen Beschwerden und einer Stabilisierung des Hämoglobinwerts.
Procedere: Es wird empfohlen, die Eradikationstherapie mit Pylera für insgesamt 10 Tage fortzuführen und die PPI-Therapie mit Pantoprazol für weitere 8 Wochen zu reduzieren. Eine Kontrollgastroskopie ist in ca. 8 Wochen erforderlich, um die Abheilung des Ulkus zu dokumentieren. Der Patient sollte NSAR strikt meiden und bei Bedarf auf Paracetamol oder Metamizol umstellen.
4.3/5
4Fakten
3Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einem Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand diagnostiziert, das durch eine Helicobacter-pylori-Infektion verursacht wurde.
Therapie: Der Patient erhielt eine intravenöse Volumensubstitution und eine hochdosierte Protonenpumpeninhibitor-Therapie mit Pantoprazol. Nach der endoskopischen Sicherung des Ulkus wurde auf eine orale Gabe von Pantoprazol umgestellt. Eine Eradikationstherapie nach dem Pylera®-Schema wurde eingeleitet.
Procedere: Der Patient soll die Eradikationstherapie für insgesamt 10 Tage fortsetzen und die PPI-Therapie mit Pantoprazol für weitere 8 Wochen. Eine Kontrollgastroskopie in ca. 8 Wochen ist zwingend erforderlich. Eine strikte Meidung von NSAR und eine Verlaufskontrolle des Blutbildes und der Nierenwerte beim Hausarzt in einer Woche sind empfohlen.
4Fakten
3Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand mit Helicobacter-pylori-Infektion und V. a. NSAR-induzierte Genese
Therapie: Der Patient erhielt eine hochdosierte Protonenpumpeninhibitor-Therapie, eine Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema und eine intravenöse Volumensubstitution. Die Therapie wurde auf orale Gabe umgestellt und der Patient tolerierte die Medikation bis auf leichte Diarrhöen gut. Der Hämoglobinwert stabilisierte sich ohne Transfusionsnotwendigkeit.
Procedere: Der Patient soll die Eradikationstherapie für insgesamt 10 Tage fortführen, die PPI-Therapie für weitere 8 Wochen und danach eine Kontrollgastroskopie durchführen lassen. Ein Nachweis des Eradikationserfolges soll frühestens 4 Wochen nach Ende der PPI-Therapie erfolgen.
4.3/5
4Fakten
3Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Hauptdiagnose ist ein Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand, ausgelöst durch eine Helicobacter-pylori-Infektion und vermutlich durch rezidivierende Ibuprofen-Einnahme begünstigt.
Therapie: Es wurde eine hochdosierte Protonenpumpeninhibitor-Therapie (Pantoprazol) durchgeführt, gefolgt von einer Helicobacter-pylori-Eradikationstherapie mit Pylera®-Schema. Zusätzlich erhielt der Patient eine ausführliche Beratung zur NSAR-Karenz.
Procedere: Empfohlen wird die Fortführung der Eradikationstherapie und PPI-Therapie, eine Kontrollgastroskopie in ca. 8 Wochen, ein Nachweis des Eradikationserfolges 4 Wochen nach PPI-Therapie, strikte NSAR-Meidung und Verlaufskontrollen des Blutbildes und der Nierenwerte.
4.3/5
4Fakten
3Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand mit Helicobacter-pylori-Infektion und Refluxösophagitis Grad A.
Therapie: Der Patient wurde zunächst mit intravenöser Volumensubstitution und hochdosierter Protonenpumpeninhibitor-Therapie behandelt. Nach der endoskopischen Sicherung des Ulkus und der Bestätigung der Helicobacter-pylori-Infektion wurde eine Eradikationstherapie mit Pylera® eingeleitet. Die PPI-Therapie wurde dann auf orale Gabe reduziert.
Procedere: Der Patient sollte die Eradikationstherapie fortsetzen und die PPI-Therapie für weitere 4 Wochen fortsetzen, danach auf 40 mg 1-0-0 reduzieren. Eine Kontrollgastroskopie ist in ca. 8 Wochen erforderlich, um die Abheilung des Ulkus zu dokumentieren. Ein Nachweis des Eradikationserfolges sollte 4 Wochen nach Ende der PPI-Therapie erfolgen. Strikte Meidung von Nonsteroidalen Antirheumatika (NSAR) ist empfohlen, und eine dauerhafte PPI-Prophylaxe ist bei kardiologischer Notwendigkeit indiziert.
Hauptdiagnose: Der Patient wurde stationär wegen eines ulzerierten Magenulkus (Forrest III) behandelt, das wahrscheinlich durch die regelmäßige Einnahme von Ibuprofen induziert wurde und mit einer Helicobacter-pylori-Infektion assoziiert ist.
Therapie: Es erfolgte eine intravenöse Volumensubstitution und eine hochdosierte Protonenpumpeninhibitor-Therapie, gefolgt von einer oralen PPI-Therapie mit Pantoprazol. Zusätzlich wurde eine Eradikationstherapie gegen Helicobacter pylori nach dem Pylera®-Schema eingeleitet. Der Patient wurde über die Notwendigkeit der NSAR-Karenz aufgeklärt.
Procedere: Die Eradikationstherapie und die PPI-Therapie sollen fortgesetzt werden. Eine Kontrollgastroskopie in ca. 8 Wochen ist zur Beurteilung der Ulkusheilung und zum Malignomausschluss erforderlich. Der Eradikationserfolg soll mittels Atemtest oder Stuhl-Antigen-Test nach Beendigung der PPI-Therapie überprüft werden. Eine strikte NSAR-Vermeidung wird empfohlen.
Hauptdiagnose: Ulcus ventriculi (Forrest III) an der Korpushinterwand mit Helicobacter-pylori-Infektion und NSAR-induzierter Genese
Therapie: Intravenöse Volumensubstitution, hochdosierte Protonenpumpeninhibitor-Therapie (Pantoprazol), Eradikationstherapie nach dem Pylera-Schema (Bismut-Subcitrat, Metronidazol, Tetracyclin) in Kombination mit Pantoprazol
Procedere: Fortführung der Eradikationstherapie und PPI-Therapie, Kontrollgastroskopie in 8 Wochen, Nachweis des Eradikationserfolges frühestens 4 Wochen nach Ende der PPI-Therapie, strikte Meidung von NSAR
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