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summ_007

Orthopädie/Unfallchirurgieeinfach

Klinischer Text

Marien-Hospital Bergstadt Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie Chefarzt: Dr. med. T. Schneider Entlassungsbericht Patient: Hans-Peter Müller Geburtsdatum: 12.05.1949 Anschrift: Birkenweg 14, 80331 München Station: 4B Aufnahmedatum: 14.10.2023 Entlassungsdatum: 24.10.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den o. g. Patienten, der sich vom 14.10.2023 bis zum 24.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Pertrochantäre Femurfraktur rechts (AO 31-A2.2) nach Sturz aus dem Stand 2. Passageres postoperatives Delir (hyperaktive Form), inzwischen remittiert 3. Bekanntes Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc: 4 Punkte) 4. Chronische Niereninsuffizienz Stadium IIIb nach KDIGO (eGFR bei Aufnahme: 38 ml/min) 5. Diabetes mellitus Typ 2 (HbA1c: 7,4 %) 6. Arterielle Hypertonie Anamnese: Die stationäre Aufnahme des 74-jährigen Patienten erfolgte als Notfall nach einem Sturz in der heimischen Wohnung. Herr Müller sei über eine Teppichkante gestolpert und direkt auf die rechte Hüfte gefallen. Es bestand sofortige Gehunfähigkeit sowie starke Schmerzen in der rechten Leistenregion. Fremdanamnestisch durch die Ehefrau wurde berichtet, dass der Patient in letzter Zeit gelegentlich unter Schwindel gelitten habe. Eine Bewusstlosigkeit oder ein Krampfereignis wurden verneint. Vorerkrankungen umfassen ein seit Jahren bekanntes Vorhofflimmern, welches mit Apixaban antikoaguliert ist, sowie eine chronische Niereninsuffizienz und einen insulinpflichtigen Diabetes mellitus. Aufnahmebefund: Reduzierter Allgemeinzustand, adipöser Ernährungszustand (BMI 31 kg/m²). Rechter unterer Extremität in Außenrotation und Verkürzung. Druckschmerz über dem Trochanter major rechts. Aktive Beweglichkeit schmerzbedingt nicht prüfbar. Periphere Durchblutung, Motorik und Sensibilität (pDMS) intakt. Herz: Arrythmische Herzaktion, keine Vitien. Lunge: Vesikuläratmen, keine Rasselgeräusche. Abdomen: Weich, keine Resistenzen. Diagnostik: Röntgen Becken übersicht und Hüfte rechts axial: Nachweis einer instabilen pertrochantären Femurfraktur rechts mit Mehrfragmentbildung des Trochanter major. Labor (Aufnahme): Hb 11,2 g/dl, Leukozyten 9,8 Gpt/l, CRP 12 mg/l, Kreatinin 1,65 mg/dl (eGFR 38 ml/min/1,73m²), Kalium 4,2 mmol/l, BZ 168 mg/dl, LDH 410 U/l (Norm < 250), Troponin T < 14 ng/l. EKG: Vorhofflimmern mit einer Herzfrequenz von ca. 95/min, Linkstyp, keine ST-Strecken-Veränderungen. Therapie und Verlauf: Nach entsprechender Vorbereitung und Absetzen der oralen Antikoagulation (letzte Einnahme Apixaban am Morgen des Aufnahmetages) erfolgte am 14.10.2023 die operative Versorgung mittels intramedullärer Kraftträgerosteosynthese (PFNA, 130°, 200mm, DePuy Synthes). Intraoperativ zeigte sich eine gute Reposition und stabile Verankerung der Spiralklinge. Postoperativ wurde der Patient zunächst auf unserer Überwachungsstation betreut. Am ersten postoperativen Tag entwickelte Herr Müller ein ausgeprägtes hyperaktives Delir mit Desorientierung zu Zeit und Ort sowie psychomotorischer Unruhe (CAM-Score positiv). Wir leiteten eine medikamentöse Therapie mit Melperon (initial 3x 10mg p.o. sowie 25mg zur Nacht) ein. Hierunter stabilisierte sich die Situation im Verlauf von drei Tagen, sodass das Melperon schrittweise reduziert und zur Entlassung abgesetzt werden konnte. Ein relevanter Nebenbefund ergab sich laborchemisch: Das Kreatinin stieg postoperativ am 16.10. auf 2,1 mg/dl an (eGFR 28 ml/min/1,73m²). In Rücksprache mit unseren Nephrologen passten wir die Medikation an. Insbesondere wurde die Wiederaufnahme der Antikoagulation mit Apixaban, welche ursprünglich mit 5mg 1-0-1 geplant war, aufgrund der reduzierten GFR auf 2,5mg 1-0-1 angepasst. Zudem wurde Metformin pausiert und durch ein intensiviertes Insulinschema ersetzt. Die chirurgische Wundheilung verlief primär unauffällig. Die Klammernaht ist reizfrei. Die physiotherapeutische Mobilisation erfolgte unter schmerzadaptierter Vollbelastung, wobei Herr Müller zuletzt ca. 20 Meter am Rollator sicher zurücklegen konnte. Besonderheit: Während der Operationsvorbereitung fiel eine suspekte, hyperpigmentierte Hautveränderung (ca. 0,8 cm, unregelmäßig begrenzt) am linken lateralen Unterschenkel auf. Wir führten am 18.10. in Lokalanästhesie eine Stanzbiopsie durch. Das Ergebnis der histopathologischen Untersuchung stand zum Zeitpunkt der Entlassung noch aus. Empfehlungen / Procedere: - Schmerzadaptierte Vollbelastung des rechten Beines am Rollator/Unterarmgehstützen. - Fadenentfernung (Klammernaht) am 28.10.2023 beim Hausarzt. - Radiologische Verlaufskontrolle der rechten Hüfte in 6 Wochen. - Fortführung der Antikoagulation mit Apixaban in der reduzierten Dosis von 2,5mg 1-0-1. - WICHTIG: Kontrolle der Retentionsparameter (Kreatinin, GFR) in einer Woche. Sollte die GFR wieder stabil über 30 ml/min steigen, ist eine Rückumstellung auf Apixaban 5mg 1-0-1 zu prüfen. - Vorstellung beim Hautarzt zur Befundbesprechung der Hautbiopsie (Ergebnis wird dem Hausarzt direkt nachgereicht). - Abklärung der persistierend leicht erhöhten LDH (initial 410 U/l, bei Entlassung 385 U/l) im ambulanten Bereich, sofern keine akute Symptomatik auftritt. Aktuelle Medikation: - Apixaban (Eliquis) 2,5 mg: 1-0-1 (Dosisreduktion beachten!) - Ramipril 5 mg: 1-0-0 - Novaminsulfon 500 mg: 1-1-1-1 (bei Bedarf) - Pantoprazol 40 mg: 0-0-1 - Insulin Glargin (Lantus): nach Plan des Diabetologen - Insulin Aspart (Novorapid): nach BZ-Tagesprofil Wir entlassen den Patienten heute in die Kurzzeitpflege im Seniorenheim 'Waldblick'. Mit freundlichen Grüßen Dr. med. L. Wagner Oberarzt Unfallchirurgie

Ground Truth

Hauptdiagnose

Instabile pertrochantäre Oberschenkelfraktur rechts (AO 31-A2.2) nach häuslichem Sturz bei bekanntem Vorhofflimmern und chronischer Niereninsuffizienz.

Therapie

Operative Frakturversorgung mittels PFNA-Nagelung am Aufnahmetag; Behandlung eines postoperativen Delirs mit Melperon (bis 25mg zur Nacht) und Reduktion der Apixaban-Dosis von 5mg auf 2,5mg 2x täglich aufgrund eines GFR-Abfalls auf 28 ml/min.

Procedere

Fadenentfernung am 28.10.2023, radiologische Kontrolle in 6 Wochen sowie kurzfristige Laborkontrolle der GFR in einer Woche zur Re-Evaluation der Apixaban-Dosierung; Fortführung der Mobilisation unter Vollbelastung.

Offene Fragen

Das Ergebnis der Hautbiopsie vom linken Unterschenkel (V.a. Basaliom) steht noch aus; zudem bleibt die Ursache der isolierten LDH-Erhöhung (initial 410 U/l) bei unauffälliger restlicher Diagnostik bisher ungeklärt.

Modell-Ergebnisse (11)

4.3/5
5Fakten
4Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Instabile pertrochantäre Femurfraktur rechts (AO 31-A2.2) nach Sturz aus dem Stand
Therapie: Am 14.10.2023 erfolgte eine intramedulläre Kraftträgerosteosynthese (PFNA). Postoperativ wurde ein hyperaktives Delir mit Melperon behandelt, die Antikoagulation mit Apixaban und das Diabetesmanagement wurden an die eingeschränkte Nierenfunktion angepasst, und eine schmerzadaptierte Physiotherapie ermöglichte Mobilisation mit dem Rollator.
Procedere: Weiterhin schmerzadaptierte Vollbelastung des rechten Beins, radiologische Kontrolle der Hüfte in 6 Wochen, Fortführung von Apixaban 2,5 mg 1‑0‑1 mit wöchentlicher Kontrolle von Kreatinin/GFR und ggf. Dosisanpassung, Entfernung der Klammernaht am 28.10.2023, Vorstellung beim Hautarzt nach Erhalt der Hautbiopsie und ambulante Abklärung des persistierend erhöhten LDH.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Instabile pertrochantäre Femurfraktur rechts (AO 31-A2.2) nach Sturz aus dem Stand.
Therapie: Operative Versorgung mittels intramedullärer Kraftträgerosteosynthese (PFNA) am Aufnahmetag. Postoperativ Behandlung eines hyperaktiven Delirs mit Melperon, welches bis zur Entlassung ausgeschlichen werden konnte. Anpassung der Medikation aufgrund eines vorübergehenden Nierenfunktionsabfalls, einschließlich Dosisreduktion von Apixaban und Pausieren von Metformin.
Procedere: Schmerzadaptierte Vollbelastung am Rollator, Fadenentfernung beim Hausarzt in einer Woche und radiologische Verlaufskontrolle der Hüfte in 6 Wochen. Kontrolle der Nierenretentionsparameter in einer Woche mit Prüfung einer Apixaban-Dosiserhöhung. Vorstellung beim Hautarzt zur Besprechung des Biopsieergebnisses einer suspekten Hautveränderung.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde aufgrund einer instabilen pertrochantären Femurfraktur rechts (AO 31-A2.2) nach einem Sturz stationär aufgenommen.
Therapie: Die Fraktur wurde am Aufnahmetag operativ mittels intramedullärer Kraftträgerosteosynthese (PFNA) versorgt. Postoperativ wurde ein hyperaktives Delir mit Melperon erfolgreich behandelt und die Medikation bei akuter Nierenfunktionsverschlechterung angepasst, einschließlich einer Dosisreduktion von Apixaban und einer Umstellung der Diabetestherapie.
Procedere: Es wird eine schmerzadaptierte Vollbelastung am Rollator, eine radiologische Kontrolle in 6 Wochen und eine Fadenentfernung durch den Hausarzt empfohlen. Die Antikoagulation mit Apixaban in reduzierter Dosis ist fortzuführen, wobei die Nierenfunktion in einer Woche kontrolliert werden muss. Zudem sind eine Vorstellung beim Hautarzt zur Biopsiebesprechung und eine ambulante Abklärung der erhöhten LDH erforderlich.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Pertrochantäre Femurfraktur rechts (AO 31-A2.2) nach Sturz aus dem Stand
Therapie: Operative Versorgung mittels intramedullärer Kraftträgerosteosynthese (PFNA). Postoperativ medikamentöse Therapie des hyperaktiven Delir mit Melperon und Anpassung der Antikoagulation und Diabetes-Therapie aufgrund der reduzierten Nierenfunktion.
Procedere: Schmerzadaptierte Vollbelastung des rechten Beines am Rollator/Unterarmgehstützen. Fadenentfernung am 28.10.2023. Radiologische Verlaufskontrolle der rechten Hüfte in 6 Wochen. Kontrolle der Retentionsparameter in einer Woche. Vorstellung beim Hautarzt zur Befundbesprechung der Hautbiopsie. Abklärung der persistierend leicht erhöhten LDH im ambulanten Bereich.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Eine instabile pertrochantäre Femurfraktur rechts (AO 31-A2.2) nach einem Sturz, die operativ mittels intramedullärer Osteosynthese versorgt wurde.
Therapie: Der Patient wurde nach Absetzen der Antikoagulation operativ mit einer intramedullären Kraftträgerosteosynthese (PFNA) versorgt. Ein postoperatives Delir wurde mit Melperon behandelt und remittierte. Die Nierenfunktion wurde überwacht und die Antikoagulation sowie die Diabetestherapie entsprechend angepasst.
Procedere: Empfohlen werden schmerzadaptierte Vollbelastung, Fadenentfernung beim Hausarzt, radiologische Verlaufskontrolle in 6 Wochen, Fortführung der reduzierten Apixaban-Dosis und Kontrolle der Nierenfunktion. Zudem ist eine Vorstellung beim Hautarzt zur Befundbesprechung der Hautbiopsie und eine Abklärung der leicht erhöhten LDH-Werte erforderlich.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine pertrochantäre Femurfraktur rechts (AO 31-A2.2) nach Sturz aus dem Stand.
Therapie: Der Patient wurde operativ mittels intramedullärer Kraftträgerosteosynthese (PFNA) versorgt. Postoperativ wurde eine medikamentöse Therapie mit Melperon zur Behandlung eines hyperaktiven Delirs eingeleitet. Die Antikoagulation mit Apixaban wurde aufgrund der reduzierten GFR auf 2,5mg 1-0-1 angepasst.
Procedere: Es wird empfohlen, die schmerzadaptierte Vollbelastung des rechten Beines am Rollator/Unterarmgehstützen fortzusetzen. Eine radiologische Verlaufskontrolle der rechten Hüfte ist in 6 Wochen erforderlich. Zudem sollte die Antikoagulation mit Apixaban in der reduzierten Dosis fortgeführt werden und die Retentionsparameter (Kreatinin, GFR) in einer Woche kontrolliert werden.
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Pertrochantäre Femurfraktur rechts (AO 31-A2.2) nach Sturz aus dem Stand
Therapie: Operative Versorgung mittels intramedullärer Kraftträgerosteosynthese (PFNA), medikamentöse Therapie eines postoperativen Delirs mit Melperon, Anpassung der Antikoagulation und des Insulinschemas
Procedere: Schmerzadaptierte Vollbelastung des rechten Beines, Fadenentfernung in einer Woche, radiologische Verlaufskontrolle in 6 Wochen, Fortführung der Antikoagulation mit Apixaban in reduzierter Dosis, Kontrolle der Retentionsparameter in einer Woche
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Herr Müller wurde wegen einer pertrochantären Femurfraktur rechts behandelt, die durch einen Sturz verursacht wurde.
Therapie: Es wurde eine intramedulläre Kraftträgerosteosynthese durchgeführt. Postoperativ erhielt der Patient Medikamente zur Behandlung eines hyperaktiven Delirs und die medikamentöse Therapie wurde an die Nierenfunktion angepasst. Die Wundheilung war unauffällig und eine schmerzadaptierte Vollbelastung des rechten Beines wurde durchgeführt.
Procedere: Empfohlen wird eine schmerzadaptierte Vollbelastung des rechten Beines am Rollator/Unterarmgehstützen, Fadenentfernung durch den Hausarzt, radiologische Verlaufskontrolle der rechten Hüfte in 6 Wochen, Fortführung der Antikoagulation mit Apixaban in reduzierter Dosis, Kontrolle der Retentionsparameter in einer Woche und Vorstellung beim Hautarzt zur Befundbesprechung der Hautbiopsie.
3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde wegen einer pertrochantären Femurfraktur rechts nach einem Sturz behandelt.
Therapie: Der Patient erhielt eine intramedulläre Kraftträgerosteosynthese (PFNA) und eine medikamentöse Therapie mit Melperon zur Behandlung eines postoperativen Delirs. Die Antikoagulation wurde auf Apixaban 2,5mg 1-0-1 angepasst.
Procedere: Der Patient soll schmerzadaptierte Vollbelastung des rechten Beines am Rollator/Unterarmgehstützen durchführen, eine Fadenentfernung beim Hausarzt, eine radiologische Verlaufskontrolle der rechten Hüfte in 6 Wochen und eine Kontrolle der Retentionsparameter in einer Woche. Eine Vorstellung beim Hautarzt zur Befundbesprechung der Hautbiopsie ist ebenfalls erforderlich.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Instabile pertrochantäre Femurfraktur rechts, die operativ mit einer intramedullären Kraftträgerosteosynthese behandelt wurde.
Therapie: Der Patient wurde nach einem Sturz operativ mit einer intramedullären Kraftträgerosteosynthese (PFNA) versorgt. Postoperativ entwickelte er ein hyperaktives Delir, das medikamentös mit Melperon behandelt und anschließend reduziert werden konnte. Aufgrund einer postoperativen Nierenfunktionsverschlechterung wurde die Antikoagulation mit Apixaban angepasst und das Insulinschema intensiviert.
Procedere: Es wird eine schmerzadaptierte Vollbelastung des rechten Beines mit Rollator/Unterarmgehstützen empfohlen. Die Fadenentfernung ist beim Hausarzt geplant. Eine radiologische Verlaufskontrolle der Hüfte ist in 6 Wochen erforderlich. Die Kontrolle der Retentionsparameter (Kreatinin, GFR) ist innerhalb einer Woche wichtig, um die Antikoagulation anzupassen.
3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Petrochantäre Femurfraktur rechts (AO 31-A2.2) nach Sturz aus dem Stand
Therapie: Der Patient wurde am 14.10.2023 operativ mit einer intramedullären Kraftträgerosteosynthese (PFNA) versorgt. Postoperativ wurde eine medikamentöse Therapie mit Melperon für das hyperaktive Delir durchgeführt, das sich in drei Tagen stabilisierte. Die Medikation wurde angepasst, um die chronische Niereninsuffizienz zu berücksichtigen, und die Antikoagulation wurde auf eine reduzierte Dosis von Apixaban angepasst.
Procedere: Der Patient sollte Schmerzadaptierte Vollbelastung des rechten Beines am Rollator/Unterarmgehstützen fortsetzen. Die Fadenentfernung (Klammernaht) ist am 28.10.2023 beim Hausarzt geplant. Eine Radiologische Verlaufskontrolle der rechten Hüfte in 6 Wochen ist empfohlen. Die Retentionsparameter (Kreatinin, GFR) sollten in einer Woche kontrolliert werden. Eine Rückumstellung auf Apixaban 5mg 1-0-1 ist zu prüfen, wenn die GFR wieder über 30 ml/min stabil ist. Der Patient sollte sich beim Hautarzt zur Befundbesprechung der Hautbiopsie vorstellen. Die persistierend leicht erhöhte LDH sollte im ambulanten Bereich abgeklärt werden, sofern keine akute Symptomatik auftritt.
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