med_009
Gynäkologie/GeburtshilfeKlinischer Text
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über die stationäre Behandlung Ihrer Patientin, die sich vom 12.05. bis 20.05. in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Endometriumkarzinom (pT1a, G2, pN0), 2. Arterielle Hypertonie, 3. Insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, 4. Permanentes Vorhofflimmern, 5. Chronische Herzinsuffizienz (NYHA II), 6. Hypothyreose, 7. Postoperativer Harnwegsinfekt. Die Indikation zur totalen laparoskopischen Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie wurde bei bekanntem Malignom gestellt. Der Eingriff verlief komplikationslos. Postoperativ kam es zu einer hypertensiven Krise, die eine Anpassung der Medikation erforderte. Ein aufgetretener Harnwegsinfekt wurde leitliniengerecht mit Cefuroxim therapiert. Aufgrund des Vorhofflimmerns wurde die orale Antikoagulation mit Apixaban nach perioperativem Bridging fortgeführt. Die Blutzuckereinstellung erfolgte mittels Basis-Bolus-Prinzip; zur Entlassung ist die Fortführung der Basalinsulin-Gabe sowie Metformin indiziert. Aufgrund einer laborchemisch objektivierten Eisenmangelanämie (Hb 9.2 g/dl) applizierten wir am Entlassungstag einmalig eine Infusion von Ferinject 500 mg. Entlassmedikation: Ramipril 5 mg (1-0-1-0), Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0-0), Apixaban 5 mg (1-0-1-0), L-Thyroxin 75 µg (1-0-0-0), Metformin 500 mg (1-0-1-0), Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1), Cefuroxim 500 mg (1-0-1-0), Furosemid 20 mg (1-0-0-0). Bei Bedarf Novaminsulfon 500 mg.