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summ_004

Neurologieeinfach

Klinischer Text

Neurologische Klinik am Stadtrand Abteilung für Vaskuläre Neurologie und Stroke Unit Chefarzt: Dr. med. A. Vester Entlassungsbericht Patient: Hans-Joachim Müller, geb. am 12.03.1949 Anschrift: Birkenweg 14, 80331 München Station: 4b (Stroke Unit / Normalstation) Aufnahmedatum: 18.10.2023 Entlassungsdatum: 27.10.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den stationären Aufenthalt des oben genannten Patienten, der sich vom 18.10. bis 27.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media (ACM) links (M0-Segment) bei V.a. mikroangiopathische Genese (TOAST 3), initialer NIHSS: 4, Entlass-NIHSS: 1. 2. Arterielle Hypertonie, Erstdiagnose. 3. Akuter Harnwegsinfekt unter stationärem Aufenthalt (Nachweis von E. coli, sensibel auf Cotrimoxazol). 4. Chronische Polyneuropathie der unteren Extremitäten, V.a. äthyltoxische oder metabolische Genese (DD: Borreliose). 5. Bekannte Gastritis (anamnestisch). Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte am 18.10.2023 als Notfall über unsere Stroke Unit. Der Patient berichtete über eine plötzlich gegen 09:15 Uhr aufgetretene Schwäche des rechten Arms sowie Wortfindungsstörungen. Vorerkrankungen seien außer einer chronischen Gastritis und gelegentlichen Schmerzen in den Beinen nicht bekannt. Der Patient raucht seit 40 Jahren ca. 10 Zigaretten pro Tag (20 pack years). Aufnahmebefund: 74-jähriger Patient in reduziertem Allgemeinzustand und normosthenischem Ernährungszustand (BMI 24,5 kg/m²). Initialer Blutdruck 185/95 mmHg, Herzfrequenz 82 bpm, rhythmisch. Neurologisch zeigte sich eine diskrete motorische Aphasie mit leichten Wortfindungsstörungen, eine rechtsseitige faziale Parese im Mundastbereich sowie eine Kraftminderung des rechten Arms (Kraftgrad 4/5 nach Janda). Sensibilität für Berührung rechts vermindert. NIHSS bei Aufnahme: 4 Punkte. Im Bereich der unteren Extremitäten fielen abgeschwächte PSR und fehlende ASR beidseits sowie ein vermindertes Vibrationsempfinden (4/8 am Malleolus medialis) auf. Diagnostik: CCT (18.10.2023): Kein Nachweis einer intrakraniellen Blutung, keine frische Demarkierung. cMRT (19.10.2023): In der DWI-Sequenz zeigt sich eine punktförmige Diffusionsstörung im Bereich des Marklagers links frontal, vereinbar mit einem frischen ischämischen Infarkt. In der FLAIR-Sequenz bereits diskret korrespondierend. Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße: Keine hämodynamisch relevanten Stenosen der A. carotis interna beidseits. Intima-Media-Dicke (IMT) mit 1,1 mm beidseits erhöht. Echokardiographie (transthorakal): LVEF 55 %, keine Wandbewegungsstörungen, Vorhofseptum intakt, keine Thromben. Leichtgradige konzentrische Linkshypertrophie. Labor: LDL-Cholesterin initial 168 mg/dl, HbA1c 6,1 %, Kreatinin 1,1 mg/dl, CRP initial 0,5 mg/dl, im Verlauf am 22.10. Anstieg auf 45 mg/dl bei klinischem HWI. 72h-Langzeit-EKG: Bisher kein Nachweis von Vorhofflimmern (finale Auswertung von Tag 3 steht noch aus). Lumbalpunktion (24.10.2023): Durchführung zur Abklärung der Polyneuropathie. Unauffällige Zellzahl (2/µl), Eiweiß leicht erhöht (520 mg/l). Borrelien-Serologie aus Liquor und Serum wurde eingesandt, das Ergebnis steht zum Entlasszeitpunkt noch aus. Therapie und Verlauf: Der Patient wurde initial auf unserer Stroke Unit überwacht. Eine Lysetherapie wurde aufgrund des Zeitfensters und der raschen Regredienz der Symptomatik nicht eingeleitet. Wir begannen primär eine Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg 1-0-0. Im Verlauf klagte der Patient jedoch über zunehmende epigastrische Schmerzen und Übelkeit, die wir als Exazerbation der bekannten Gastritis werteten. Daher erfolgte am 21.10.2023 die Umstellung der Thrombozytenaggregationshemmung auf Clopidogrel 75 mg 1-0-0, worunter die Beschwerden unter zusätzlichem Schutz durch Pantoprazol 40 mg sistierten. Am 22.10. entwickelte der Patient Fieber (38,4 °C) und Dysurie. Im Urinstatus zeigten sich Nitrit positiv und zahlreiche Leukozyten. Wir leiteten eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Cotrimoxazol 960 mg (1-0-1) ein. Darunter kam es zur raschen Entfieberung und Normalisierung der Entzündungswerte. Aufgrund der neu diagnostizierten arteriellen Hypertonie und des erhöhten LDL-Wertes begannen wir eine antihypertensive Therapie mit Ramipril 5 mg (1-0-0) sowie eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin 40 mg (0-0-1). Der Blutdruck stabilisierte sich im Zielbereich um 130/80 mmHg. Die neurologischen Defizite bildeten sich weitgehend zurück, es verblieb lediglich eine minimale Feinmotorikstörung der rechten Hand (NIHSS 1). Empfehlungen / Procedere: - Konsequente Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel 75 mg 1-0-0 (Dauermedikation). - Fortführung der antihypertensiven Therapie mit Ramipril 5 mg 1-0-0. - Lipidsenkung mit Atorvastatin 40 mg 0-0-1 (Ziel-LDL < 55 mg/dl). Eine Kontrolle der Leberwerte und des LDL-Wertes sollte in 4 Wochen beim Hausarzt erfolgen. - Abschluss der antibiotischen Therapie mit Cotrimoxazol 960 mg bis zum 28.10.2023. - Wir bitten um Beachtung der noch ausstehenden Befunde (Borrelien-Serologie sowie die letzten 24h des Langzeit-EKGs). Wir werden Ihnen diese unaufgefordert nachreichen, sobald sie vorliegen. - Ambulante Logopädie und Ergotherapie zur weiteren Funktionsverbesserung. - Eine neurologische Kontrolluntersuchung inklusive Duplexsonographie sollte in 3 Monaten erfolgen. - Nikotinkarenz dringend empfohlen. Medikation bei Entlassung: 1. Clopidogrel 75 mg: 1-0-0-0 2. Ramipril 5 mg: 1-0-0-0 3. Atorvastatin 40 mg: 0-0-0-1 4. Pantoprazol 40 mg: 1-0-0-0 (für insgesamt 2 Wochen, danach bei Bedarf) 5. Cotrimoxazol 960 mg: 1-0-1-0 (bis inkl. 28.10.2023) Wir stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen kollegialen Grüßen Dr. med. F. Schmidt Assistenzarzt Dr. med. A. Vester Chefarzt

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akuter ischämischer Hirninfarkt im linksseitigen Mediastromgebiet (punktförmige Ischämie frontal) bei V.a. Mikroangiopathie mit initialer leichter Aphasie und rechtsseitiger Armparese.

Therapie

Umstellung der Sekundärprophylaxe von ASS 100 mg auf Clopidogrel 75 mg 1-0-0 aufgrund von Unverträglichkeit (Gastritis) sowie Einleitung einer antihypertensiven Therapie mit Ramipril 5 mg und Lipidsenkung mit Atorvastatin 40 mg; zusätzlich antibiotische Behandlung eines E.-coli-Harnwegsinfekts mit Cotrimoxazol 960 mg 1-0-1 über 7 Tage.

Procedere

Hausärztliche Kontrolle der LDL-Werte (Ziel < 55 mg/dl) und Leberwerte in 4 Wochen, Abschluss der Antibiose am 28.10.2023 sowie fachneurologische Verlaufskontrolle inklusive Duplexsonographie in 3 Monaten.

Offene Fragen

Die finale Auswertung des dritten Tages des 72h-Langzeit-EKGs zum Ausschluss von Vorhofflimmern sowie die Borrelien-Serologie aus Liquor und Serum zur Abklärung der Polyneuropathie stehen zum Entlasszeitpunkt noch aus.

Modell-Ergebnisse (11)

4.0/5
5Fakten
3Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der linken Arteria cerebri media (M0‑Segment) vermutlich mikroangiopathischer Genese.
Therapie: Aufgrund des kurzen Zeitfensters wurde keine Lysetherapie durchgeführt; stattdessen erfolgte eine sekundäre Prophylaxe mit ASS, später umgestellt auf Clopidogrel 75 mg täglich wegen Gastritis, ergänzt durch Pantoprazol. Zusätzlich wurden Ramipril 5 mg zur Blutdruckkontrolle, Atorvastatin 40 mg zur Lipidsenkung und eine kalkulierte Cotrimoxazol‑Therapie für den nosokomialen Harnwegsinfekt verabreicht.
Procedere: Weiterführung von Clopidogrel, Ramipril und Atorvastatin mit Kontrolle von Blutdruck, LDL und Leberwerten in 4 Wochen; Abschluss der Antibiotikatherapie bis 28.10.2023; ambulante Logopädie und Ergotherapie, neurologische Kontrolle inkl. Duplexsonographie in 3 Monaten sowie Nikotinkarenz. Ausstehende Befunde (Borrelien‑Serologie, finale Langzeit‑EKG‑Auswertung) sollten nachgereicht werden.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media links bei Verdacht auf mikroangiopathische Genese (TOAST 3) mit initialem NIHSS von 4.
Therapie: Es wurde eine Sekundärprophylaxe mit ASS begonnen, die aufgrund von gastritischen Beschwerden auf Clopidogrel 75 mg umgestellt wurde. Zusätzlich erfolgte die Behandlung eines Harnwegsinfekts mit Cotrimoxazol sowie die Einleitung einer antihypertensiven Therapie mit Ramipril und einer lipidsenkenden Therapie mit Atorvastatin.
Procedere: Fortführung der Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel, Ramipril und Atorvastatin. Abschluss der Antibiotikatherapie bis zum 28.10.2023. Ambulante Logopädie, Ergotherapie und neurologische Kontrolle in 3 Monaten. Nikotinkarenz wird empfohlen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der linken Arteria cerebri media (M0-Segment) bei Verdacht auf mikroangiopathische Genese (TOAST 3).
Therapie: Es wurde eine Sekundärprophylaxe mit ASS begonnen, die aufgrund epigastrischer Beschwerden auf Clopidogrel 75 mg umgestellt wurde, unterstützt durch Pantoprazol. Bei einem aufgetretenen Harnwegsinfekt erfolgte eine antibiotische Therapie mit Cotrimoxazol. Zudem wurde eine antihypertensive Therapie mit Ramipril und eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin eingeleitet.
Procedere: Die Dauermedikation mit Clopidogrel, Ramipril und Atorvastatin ist fortzuführen. Es werden eine ambulante Logopädie und Ergotherapie sowie eine neurologische Kontrolle in 3 Monaten empfohlen. Nikotinkarenz wird dringend angeraten.
4.0/5
5Fakten
3Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media (ACM) links (M0-Segment) bei V.a. mikroangiopathische Genese (TOAST 3)
Therapie: Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel 75 mg 1-0-0, antihypertensive Therapie mit Ramipril 5 mg 1-0-0, lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin 40 mg 0-0-1, antibiotische Therapie mit Cotrimoxazol 960 mg 1-0-1 wegen Harnwegsinfekts.
Procedere: Fortführung der Sekundärprophylaxe, antihypertensiven und lipidsenkenden Therapie. Abschluss der antibiotischen Therapie bis 28.10.2023. Kontrolle der Leberwerte und LDL-Wert in 4 Wochen. Ambulante Logopädie und Ergotherapie. Neurologische Kontrolluntersuchung in 3 Monaten. Nikotinkarenz dringend empfohlen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient erlitt einen ischämischen Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media links, vermutlich mikroangiopathisch bedingt.
Therapie: Der Patient erhielt eine Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel, eine antihypertensive Therapie mit Ramipril und eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin. Zusätzlich wurde ein Harnwegsinfekt mit Cotrimoxazol behandelt und eine Gastritis mit Pantoprazol begleitet.
Procedere: Es wird eine konsequente Fortführung der Medikation (Clopidogrel, Ramipril, Atorvastatin) empfohlen, inklusive regelmäßiger Kontrollen der Leberwerte und des LDL-Cholesterins. Eine ambulante Logopädie und Ergotherapie sowie eine neurologische Kontrolluntersuchung mit Duplexsonographie in 3 Monaten sind vorgesehen. Nikotinkarenz wird dringend empfohlen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einem ischämischen Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media (ACM) links diagnostiziert
Therapie: Der Patient erhielt eine Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel 75 mg 1-0-0, eine antihypertensive Therapie mit Ramipril 5 mg 1-0-0 und eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin 40 mg 0-0-1. Zusätzlich wurde eine antibiotische Therapie mit Cotrimoxazol 960 mg 1-0-1 wegen eines akuten Harnwegsinfekts durchgeführt
Procedere: Es wird empfohlen, die Sekundärprophylaxe, die antihypertensive Therapie und die lipidsenkende Therapie fortzuführen. Eine ambulante Logopädie und Ergotherapie zur weiteren Funktionsverbesserung sowie eine neurologische Kontrolluntersuchung in 3 Monaten sind geplant. Der Patient sollte auch Nikotin meiden
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media links bei V.a. mikroangiopathische Genese.
Therapie: Der Patient erhielt eine Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel, eine antihypertensive Therapie mit Ramipril und eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin. Zudem wurde ein Harnwegsinfekt mit Cotrimoxazol behandelt. Die Medikation wurde aufgrund einer bekannten Gastritis und auftretender epigastrischer Schmerzen angepasst.
Procedere: Der Patient soll die Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel fortführen, die antihypertensive und lipidsenkende Therapie beibehalten und eine antibiotische Therapie mit Cotrimoxazol bis zum 28.10.2023 abschließen. Eine neurologische Kontrolluntersuchung ist in 3 Monaten geplant.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Herr Müller wurde mit einem ischämischen Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media links (M0-Segment) und Verdacht auf mikroangiopathische Genese eingewiesen.
Therapie: Es wurde eine Sekundärprophylaxe mit ASS eingeleitet, die aufgrund von Magenbeschwerden auf Clopidogrel umgestellt wurde. Zusätzlich erhielt der Patient Pantoprazol zur Magenschutz. Bei Fieber und Dysurie wurde eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Cotrimoxazol gestartet. Für die arterielle Hypertonie und den erhöhten LDL-Wert wurden Ramipril und Atorvastatin verordnet.
Procedere: Es ist eine konsequente Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel, Fortführung der antihypertensiven Therapie mit Ramipril, Lipidsenkung mit Atorvastatin und Abschluss der antibiotischen Therapie mit Cotrimoxazol empfohlen. Eine neurologische Kontrolluntersuchung inklusive Duplexsonographie sollte in 3 Monaten erfolgen. Nikotinkarenz wird dringend empfohlen.
3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media (ACM) links bei mikroangiopathischer Genese.
Therapie: Der Patient erhielt eine Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel und Pantoprazol, eine antihypertensive Therapie mit Ramipril sowie eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin. Eine antibiotische Therapie mit Cotrimoxazol wurde aufgrund eines akuten Harnwegsinfekts eingeleitet.
Procedere: Fortsetzung der Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel, antihypertensive Therapie mit Ramipril und Lipidsenkung mit Atorvastatin. Abschluss der antibiotischen Therapie mit Cotrimoxazol bis zum 28.10.2023. Ambulante Logopädie und Ergotherapie sowie eine neurologische Kontrolluntersuchung in 3 Monaten. Nikotinkarenz wird dringend empfohlen.
3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient erlitt einen ischämischen Hirninfarkt im linken frontalen Marklager, wahrscheinlich aufgrund einer mikroangiopathischen Genese, und wurde zusätzlich mit arterieller Hypertonie und einem akuten Harnwegsinfekt behandelt.
Therapie: Die Therapie umfasste eine initiale Überwachung auf der Stroke Unit, eine Sekundärprophylaxe mit ASS, die aufgrund von Gastritis auf Clopidogrel umgestellt wurde. Ein akuter Harnwegsinfekt wurde antibiotisch mit Cotrimoxazol behandelt. Zudem wurden die neu diagnostizierte Hypertonie und Hyperlipidämie medikamentös eingestellt.
Procedere: Es wird empfohlen, die Sekundärprophylaxe mit Clopidogrel und die antihypertensive Therapie mit Ramipril fortzusetzen. Eine Kontrolle der LDL-Werte beim Hausarzt ist erforderlich. Eine ambulante Logopädie und Ergotherapie sowie eine neurologische Kontrolluntersuchung sind geplant.
3.0/5
3Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media (ACM) links mit TOAST 3 Genese
Therapie: Der Patient wurde auf der Stroke Unit überwacht und eine Lysetherapie wurde nicht eingeleitet. Primär wurde eine Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg 1-0-0 begonnen. Aufgrund von Schmerzen und Übelkeit wurde die Thrombozytenaggregationshemmung auf Clopidogrel 75 mg 1-0-0 umgestellt. Eine antihypertensive Therapie mit Ramipril 5 mg 1-0-0 und eine lipidsenkende Therapie mit Atorvastatin 40 mg 0-0-1 wurden eingeleitet. Eine antibiotische Therapie mit Cotrimoxazol 960 mg 1-0-1 wurde wegen eines Harnwegsinfekts eingeleitet.
Procedere: Der Patient sollte die Clopidogrel 75 mg 1-0-0, Ramipril 5 mg 1-0-0 und Atorvastatin 40 mg 0-0-1 fortsetzen. Die antibiotische Therapie mit Cotrimoxazol sollte bis zum 28.10.2023 fortgesetzt werden. Eine neurologische Kontrolluntersuchung inklusive Duplexsonographie sollte in 3 Monaten erfolgen. Ambulante Logopädie und Ergotherapie zur weiteren Funktionsverbesserung sind empfohlen. Die noch ausstehenden Befunde (Borrelien-Serologie sowie die letzten 24h des Langzeit-EKGs) sollten im Anschluss an den Entlassungsbericht abgearbeitet werden. Nikotinkarenz dringend empfohlen.
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