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Innere Medizineinfach

Klinischer Text

St. Marien-Hospital Klinik für Innere Medizin und Kardiologie Chefarzt: Dr. med. T. Janssen Entlassungsbericht Patient: Hans-Joachim Müller Geburtsdatum: 14.05.1952 Anschrift: Birkenweg 12, 45133 Essen Station: 4b Aufnahmedatum: 12.10.2023 Entlassungsdatum: 21.10.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den o.g. Patienten, der sich vom 12.10.2023 bis zum 21.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akute Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 28% nach Simpson) bei bekannter ischämischer Kardiopathie (ICM). 2. Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns (VHF), Tachyarrhythmia absoluta (TAA), CHA2DS2-VASc Score: 4 (Alter, Hypertonie, Herzinsuffizienz, Diabetes). 3. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a nach KDIGO (Kreatinin bei Aufnahme 1,42 mg/dl, GFR 51 ml/min). 4. Diabetes mellitus Typ 2, aktuell HbA1c-Wert von 7,4%. 5. Nosokomialer Harnwegsinfekt (HWI), klinische Besserung unter Antibiose. 6. Inzidentell erhöhtes PSA (9,4 ng/ml) bei klinisch asymptomatischem Patienten. Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund einer seit ca. 10 Tagen progredienten Belastungsdyspnoe (zuletzt NYHA IV), verbunden mit einer deutlichen Gewichtszunahme von etwa 6 kg innerhalb einer Woche. Der Patient berichtete zudem über eine ausgeprägte Ödembildung an beiden Unterschenkeln sowie eine zunehmende nächtliche Orthopnoe. Palpitationen oder Thoraxschmerz wurden verneint. In der Vorgeschichte ist eine ischämische Kardiopathie nach Hinterwandinfarkt 2018 bekannt (PTCA der RCX). Die häusliche Medikation bestand aus Ramipril 5 mg, Metoprololsuccinat 47,5 mg und ASS 100 mg. Aufnahmebefund: 71-jähriger Patient in reduziertem Allgemeinzustand und altersentsprechendem Ernährungszustand (182 cm, 94 kg). Blutdruck 105/70 mmHg, Herzfrequenz 125/min, unregelmäßig (TAA). Atemfrequenz 22/min, SpO2 91% unter Raumluft. Auskultatorisch beidseits basal feuchte Rasselgeräusche, abgeschwächtes Atemgeräusch rechts basal (V.a. Pleuraerguss). Herztöne rein, arrhythmisch. Abdomen weich, kein Druckschmerz, Leber am Rippenbogen tastbar. Massive, eindrückbare Ödeme bis zum Knie beidseits. Neurologisch orientiert, keine fokal-neurologischen Defizite. Diagnostik: Labor (Aufnahme): NT-proBNP 4.820 pg/ml (Norm < 125), Troponin T 18 ng/l (negativ), Kreatinin 1,42 mg/dl (GFR 51 ml/min), Kalium 4,9 mmol/l, CRP 8,4 mg/l. Im Verlauf PSA 9,4 ng/ml (erhöht). Urinstatus: Leukozytose, Nitrit positiv. EKG: Vorhofflimmern, Tachyarrhythmia absoluta, Herzfrequenz 128/min, Linkstyp, keine akuten Ischämiezeichen. Echokardiographie: Dilatierter linker Ventrikel (LVEDD 64 mm), hochgradig reduzierte systolische Pumpfunktion (LVEF 28% nach Simpson). Akinesie der Hinterwand. Geringgradige Mitralklappeninsuffizienz (Grad I-II). Vena cava inferior erweitert (24 mm) und atemstarr. Röntgen-Thorax: Kardiomegalie, Zeichen der pulmonalen Stauung mit interstitiellem Ödem, kleiner Pleuraerguss rechts. Therapie und Verlauf: Die stationäre Aufnahme erfolgte zur Rekompensation der akuten Herzinsuffizienz. Initial begannen wir eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid (Lasix) per Perfusor (80 mg/24h), worunter eine forcierte Diurese mit einem Gewichtsverlust von insgesamt 5,5 kg während des Aufenthaltes erreicht werden konnte. Die Atembeschwerden besserten sich prompt. Aufgrund des neu nachgewiesenen Vorhofflimmerns leiteten wir nach Ausschluss von Kontraindikationen eine orale Antikoagulation mit Edoxaban (Lixiana) 60 mg 1-0-0 ein. Zur Frequenzkontrolle wurde die bestehende Betablocker-Therapie mit Metoprololsuccinat auf 95 mg gesteigert. Am 2. Behandlungstag kam es zu einer vorübergehenden Episode von Desorientiertheit und Agitiertheit (Delir), mutmaßlich multifaktoriell bei Infekt und akuter Dekompensation. Wir begannen eine kalkulierte Antibiose mit Cefuroxim 500 mg 1-0-1 oral bei nachgewiesenem Harnwegsinfekt. Darunter zeigte sich das Delir bereits am Folgetag vollständig regressiv. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf der Optimierung der Herzinsuffizienzmedikation. Aufgrund der persistierenden hochgradig reduzierten LVEF stellten wir den Patienten von Ramipril auf den ARNI Sacubitril/Valsartan (Entresto) um. Wir begannen mit der niedrigen Dosierung von 24/26 mg 1-0-1 unter engmaschiger Blutdruckkontrolle. Zudem wurde zur Prognoseverbesserung und Blutzuckerkontrolle der SGLT2-Inhibitor Empagliflozin 10 mg 1-0-0 neu angesetzt. Im Rahmen der Routinediagnostik fiel ein PSA-Wert von 9,4 ng/ml auf. Eine digital-rektale Untersuchung ergab keinen tastbaren Befund einer Malignität (Prostata glatt begrenzt, weich-elastisch). Da der Patient keine Miktionsbeschwerden äußerte und die Infektparameter rückläufig waren, ist hier eine zeitnahe urologische Kontrolle zur weiteren Abklärung (ggf. Biopsie) erforderlich. Zum Entlasszeitpunkt ist der Patient klinisch rekompensiert (NYHA II), die Ödeme sind weitgehend rückläufig. Die Nierenwerte stabilisierten sich unter der Therapie (Kreatinin 1,35 mg/dl). Empfehlungen / Procedere: 1. Fortführung der medikamentösen Therapie (siehe Plan). 2. Kardiologische Kontrolle in 4 Wochen: Evaluation der LVEF und Entscheidung über die weitere Titration von Sacubitril/Valsartan. Sollte die LVEF nach 3 Monaten leitliniengerechter Therapie weiterhin < 35% liegen, ist die Indikation zur ICD-Implantation zu prüfen. 3. Urologische Vorstellung: Innerhalb der nächsten 2-3 Wochen zur weiteren Abklärung des erhöhten PSA-Wertes (9,4 ng/ml). 4. Antibiose: Abschluss der Therapie mit Cefuroxim 500 mg (1-0-1) bis einschließlich 23.10.2023. 5. Tägliche Gewichtskontrollen: Bei Zunahme von > 2 kg in 3 Tagen Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt. Medikation bei Entlassung: - Sacubitril/Valsartan (Entresto) 24/26 mg: 1-0-1 - Metoprololsuccinat 95 mg: 1-0-0 - Edoxaban (Lixiana) 60 mg: 1-0-0 - Empagliflozin (Jardiance) 10 mg: 1-0-0 - Furosemid 40 mg: 1-1-0 (Dosisreduktion bei Stabilisierung erwägen) - Cefuroxim 500 mg: 1-0-1 (bis 23.10.2023) - Pantoprazol 20 mg: 1-0-0 Wir danken für die freundliche Mitbehandlung. Mit freundlichen kollegialen Grüßen (Elektronisch unterschrieben) Dr. med. T. Janssen (Chefarzt) Dr. med. F. Schmidt (Assistenzarzt)

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akute Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz (HFrEF, LVEF 28%) bei ischämischer Kardiopathie und neu aufgetretenem Vorhofflimmern (Tachyarrhythmia absoluta).

Therapie

Intravenöse Rekompensation mit Furosemid (initial 80mg/24h), Umstellung der Basistherapie von Ramipril auf Sacubitril/Valsartan 24/26 mg 1-0-1, Neueinstellung auf Empagliflozin 10 mg 1-0-0 sowie Einleitung einer oralen Antikoagulation mit Edoxaban 60 mg 1-0-0.

Procedere

Ambulante urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes (9,4 ng/ml) binnen 2-3 Wochen, kardiologische Verlaufskontrolle der LVEF in 4 Wochen zur weiteren ARNI-Titration und Evaluation einer ICD-Indikation sowie Fortführung der Antibiose mit Cefuroxim bis zum 23.10.2023.

Offene Fragen

Die Ursache des erhöhten PSA-Wertes von 9,4 ng/ml bleibt bei unauffälligem Tastbefund ungeklärt und bedarf einer urologischen Karzinom-Ausschlussdiagnostik; zudem steht die Entscheidung über eine Device-Implantation (ICD/CRT) bei persistierender LVEF-Einschränkung in 3 Monaten aus.

Modell-Ergebnisse (11)

3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akute Dekompensation einer bereits bekannten ischämischen Herzinsuffizienz mit stark reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 28%)
Therapie: Es wurde eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid eingeleitet, die medikamentöse Herzinsuffizienztherapie auf Sacubitril/Valsartan umgestellt und der Betablocker Metoprololsuccinat hochdosiert; zusätzlich wurde Edoxaban zur Antikoagulation bei neu diagnostiziertem Vorhofflimmern, Empagliflozin als SGLT2‑Inhibitor und eine orale Cefuroxim‑Antibiotikatherapie für den nosokomialen Harnwegsinfekt verabreicht.
Procedere: Der Patient soll die aktuelle Medikation fortführen, in 4 Wochen eine kardiologische Kontrolle zur Evaluation der LVEF und ggf. Titration von Sacubitril/Valsartan erhalten; bei anhaltender EF < 35 % nach 3 Monaten ist eine ICD‑Implantation zu prüfen. Zudem ist innerhalb von 2–3 Wochen eine urologische Abklärung des erhöhten PSA (9,4 ng/ml) durchzuführen, die Antibiotikatherapie bis 23.10.2023 abzuschließen und tägliche Gewichtskontrollen zu machen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akute Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 28%) bei ischämischer Kardiopathie.
Therapie: Initial erfolgte eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid zur Rekompensation, was zu einem Gewichtsverlust von 5,5 kg führte. Aufgrund des neu diagnostizierten Vorhofflimmerns wurde eine Antikoagulation mit Edoxaban eingeleitet und die Herzinsuffizienzmedikation auf Sacubitril/Valsartan (ARNI) und Empagliflozin (SGLT2-Inhibitor) optimiert. Ein nosokomialer Harnwegsinfekt wurde mit Cefuroxim antibiotisch behandelt.
Procedere: Die medikamentöse Therapie ist fortzuführen, mit einer kardiologischen Kontrolle in 4 Wochen zur Evaluation der LVEF und ggf. weiteren Titration. Bei persistierender LVEF <35% nach 3 Monaten ist eine ICD-Implantation zu prüfen. Eine zeitnahe urologische Vorstellung innerhalb von 2-3 Wochen zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes von 9,4 ng/ml ist erforderlich.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde aufgrund einer akuten Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 28%) bei ischämischer Kardiopathie stationär aufgenommen.
Therapie: Es erfolgte eine intravenöse Diuretikatherapie zur Rekompensation mit gutem Erfolg. Aufgrund des neu diagnostizierten Vorhofflimmerns wurde eine orale Antikoagulation mit Edoxaban eingeleitet und die Betablocker-Dosis zur Frequenzkontrolle erhöht. Die Herzinsuffizienzmedikation wurde leitliniengerecht auf eine ARNI-Therapie (Sacubitril/Valsartan) und einen SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin) optimiert.
Procedere: Es wird die Fortführung der eingeleiteten Medikation empfohlen. Eine kardiologische Kontrolle in 4 Wochen zur Evaluation der LVEF und ggf. weiteren Titration ist erforderlich. Zudem sollte zeitnah eine urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes erfolgen.
4.3/5
5Fakten
4Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Akute Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 28% nach Simpson) bei bekannter ischämischer Kardiopathie (ICM).
Therapie: Intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid (Lasix) 80 mg/24h, orale Antikoagulation mit Edoxaban 60 mg 1-0-0, Steigerung der Betablocker-Therapie mit Metoprololsuccinat auf 95 mg, Umstellung von Ramipril auf Sacubitril/Valsartan 24/26 mg 1-0-1, Einstellung von Empagliflozin 10 mg 1-0-0, kalkulierte Antibiose mit Cefuroxim 500 mg 1-0-1.
Procedere: Fortführung der medikamentösen Therapie, kardiologische Kontrolle in 4 Wochen zur Evaluation der LVEF und Entscheidung über die weitere Titration von Sacubitril/Valsartan, urologische Vorstellung innerhalb der nächsten 2-3 Wochen zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes, Abschluss der Antibiose mit Cefuroxim bis 23.10.2023, tägliche Gewichtskontrollen mit Kontaktaufnahme bei Zunahme von > 2 kg in 3 Tagen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akute Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) und neu diagnostiziertem Vorhofflimmern.
Therapie: Der Patient erhielt eine intravenöse Diuretikatherapie zur Rekompensation der Herzinsuffizienz, eine orale Antikoagulation mit Edoxaban sowie eine Steigerung der Betablocker-Therapie zur Frequenzkontrolle des Vorhofflimmerns. Zusätzlich wurde die Herzinsuffizienzmedikation auf Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin umgestellt und ein nosokomialer Harnwegsinfekt wurde mit Cefuroxim behandelt.
Procedere: Es wird eine kardiologische Kontrolle in 4 Wochen zur Evaluation der LVEF und Titration von Sacubitril/Valsartan empfohlen. Eine urologische Vorstellung innerhalb der nächsten 2-3 Wochen zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes ist erforderlich. Der Patient soll weiterhin täglich sein Gewicht kontrollieren und bei Zunahme von > 2 kg in 3 Tagen den Hausarzt kontaktieren.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine akute Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) bei bekannter ischämischer Kardiopathie
Therapie: Die Therapie bestand aus intravenöser Diuretikatherapie mit Furosemid, oraler Antikoagulation mit Edoxaban, Steigerung der Betablocker-Therapie mit Metoprololsuccinat und Umstellung auf den ARNI Sacubitril/Valsartan. Zusätzlich wurde ein SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin) zur Prognoseverbesserung und Blutzuckerkontrolle eingesetzt.
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie fortzuführen und in 4 Wochen eine kardiologische Kontrolle durchzuführen, um die LVEF zu evaluieren und die weitere Titration von Sacubitril/Valsartan zu entscheiden. Eine urologische Vorstellung innerhalb der nächsten 2-3 Wochen zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes ist ebenfalls erforderlich.
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akute Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion bei bekannter ischämischer Kardiopathie und Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns.
Therapie: Der Patient erhielt eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid, eine orale Antikoagulation mit Edoxaban, eine Frequenzkontrolle mit Metoprololsuccinat, eine Umstellung der Herzinsuffizienzmedikation auf Sacubitril/Valsartan und eine zusätzliche Therapie mit Empagliflozin. Zudem wurde eine Antibiose mit Cefuroxim bei nachgewiesenem Harnwegsinfekt durchgeführt.
Procedere: Der Patient soll die medikamentöse Therapie fortführen, eine kardiologische Kontrolle in 4 Wochen durchführen lassen, um die LVEF zu evaluieren und die weitere Titration von Sacubitril/Valsartan zu entscheiden, und eine urologische Vorstellung innerhalb der nächsten 2-3 Wochen wahrnehmen, um den erhöhten PSA-Wert abzuklären.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akute Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion, Vorhofflimmern, Nosokomialer Harnwegsinfekt
Therapie: Intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid, orale Antikoagulation mit Edoxaban, Betablocker-Therapie mit Metoprololsuccinat, Umstellung von Ramipril auf ARNI Sacubitril/Valsartan, Einleitung von SGLT2-Inhibitor Empagliflozin, kalkulierte Antibiose mit Cefuroxim
Procedere: Fortführung der medikamentösen Therapie, kardiologische Kontrolle in 4 Wochen, urologische Vorstellung in den nächsten 2-3 Wochen, Abschluss der Antibiose-Therapie bis einschließlich 23.10.2023, tägliche Gewichtskontrollen
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akute Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) bei bekannter ischämischer Kardiopathie.
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid, eine orale Antikoagulation mit Edoxaban, eine gesteigerte Betablocker-Therapie mit Metoprololsuccinat, eine Umstellung auf Sacubitril/Valsartan und die Initiierung von Empagliflozin. Zudem wurde eine kalkulierte Antibiose mit Cefuroxim bei einem nosokomialen Harnwegsinfekt durchgeführt.
Procedere: Empfohlen wird die Fortführung der medikamentösen Therapie, eine kardiologische Kontrolle in 4 Wochen zur Evaluation der LVEF und Entscheidung über die weitere Titration von Sacubitril/Valsartan, sowie eine urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes. Tägliche Gewichtskontrollen und Abschluss der Antibiose bis einschließlich 23.10.2023.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akute Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion und Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns bei einem 71-jährigen Patienten mit Begleiterkrankungen.
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Diuretikatherapie zur Volumenreduktion, orale Antikoagulation mit Edoxaban zur Vorhofflimmer-Prophylaxe, Anpassung der Betablocker-Therapie, Umstellung von Ramipril auf Sacubitril/Valsartan zur Optimierung der Herzinsuffizienztherapie sowie die Einführung von Empagliflozin zur Blutzuckerkontrolle. Ein nosokomialer Harnwegsinfekt wurde antibiotisch behandelt.
Procedere: Die weitere Behandlung beinhaltet die Fortführung der medikamentösen Therapie, eine kardiologische Kontrolle in 4 Wochen zur Evaluation der LVEF und ggf. Prüfung der ICD-Implantation, sowie eine urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes. Die antibiotische Therapie wird abgeschlossen, und tägliche Gewichtskontrollen werden empfohlen.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akute Dekompensation einer vorbekannten Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 28%) bei bekannter ischämischer Kardiopathie (ICM).
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid, die Optimierung der Herzinsuffizienzmedikation durch den Wechsel von Ramipril auf Sacubitril/Valsartan, die Einführung einer oralen Antikoagulation mit Edoxaban und die Anwendung des SGLT2-Inhibitors Empagliflozin. Zudem wurde eine Antibiose mit Cefuroxim für einen Nosokomialen Harnwegsinfekt durchgeführt.
Procedere: Der Patient sollte die medikamentöse Therapie fortsetzen und in 4 Wochen eine kardiologische Kontrolle einleiten, um die LVEF zu evaluieren und die Titration von Sacubitril/Valsartan zu prüfen. Eine urologische Vorstellung innerhalb der nächsten 2-3 Wochen zur weiteren Abklärung des erhöhten PSA-Wertes ist erforderlich. Die Antibiose mit Cefuroxim sollte bis 23.10.2023 abgeschlossen werden. Zudem sollten tägliche Gewichtskontrollen durchgeführt werden, bei Zunahme von > 2 kg in 3 Tagen eine Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt erfolgen.
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