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cr_008

Psychiatrie/Psychosomatikmittel

Klinischer Text

Vorstellung/Aufnahmegrund: Die stationäre Aufnahme des 46-jährigen Patienten erfolgt zur diagnostischen Einordnung einer seit circa sechs Monaten bestehenden depressiven Symptomatik, die mit einer ausgeprägten Antriebsminderung und kognitiven Defiziten einhergeht. Anamnese: Der als Projektingenieur tätige Patient berichtet über eine schleichend begonnene Unfähigkeit, seinen beruflichen Alltag zu bewältigen. Er klagt über Freudlosigkeit, Interessenverlust und ein Gefühl der inneren Leere. Die Ehefrau schildert zudem eine auffällige Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen, weshalb der Patient Termine versäume und im Gespräch oft den Faden verliere. Es besteht ein deutliches Früherwachen gegen 03:00 Uhr morgens sowie eine Inappetenz mit einem Gewichtsverlust von etwa 7 kg in den letzten drei Monaten. Suchtanamnese: Der Patient gibt einen regelmäßigen Alkoholkonsum von ca. einer Flasche Wein pro Abend zur Beruhigung an. Nikotinabusus mit 20 Pack-Years. Vorerkrankungen: Arterielle Hypertonie, medikamentös mit ACE-Hemmern therapiert. Untersuchungsbefund: Im Kontakt zeigt sich der Patient psychomotorisch deutlich verlangsamt mit einer maskenhaften Mimik. Die Stimmungslage ist tief gedrückt, der Affekt starr und nicht auslenkbar. Es finden sich keine Hinweise auf Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Die Kognition ist im Mini-Mental-Status-Test (MMSE) mit 23/30 Punkten eingeschränkt, wobei insbesondere die Merkfähigkeit und die Rechenleistung betroffen sind. Neurologisch zeigt sich ein feinschlägiger Ruhetremor der rechten Hand sowie eine diskrete Steifigkeit der Muskulatur (Rigor-Tendenz) im Bereich des rechten Armes. Das Gangbild wirkt leicht vornübergebeugt und kleinschrittig. Laborwerte: Hb 13,1 g/dl, MCV 102 fl (Norm: 80-96), MCH 35 pg (Norm: 28-33), Leukozyten 5,8 G/l, GGT 92 U/l (Norm < 60), GOT 48 U/l, GPT 41 U/l, CDT 3,1 % (Norm < 2,5). Vitamin B12 170 pg/ml (Norm 200-900), Folsäure 2,5 ng/ml (Norm > 4). TSH 2,2 mU/l. Bildgebungsbefunde: Das cMRT zeigt eine leichte, globale Hirnatrophie ohne fokale Läsionen.

Ground Truth

Bestätigte Diagnose:Schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom und pseudodementieller Entwicklung bei gleichzeitigem schädlichem Gebrauch von Alkohol und Vitaminmangelzustand
1
Schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom (Pseudodemenz)F32.2hoch

Frühmorgendliches Erwachen · Gewichtsverlust · psychomotorische Hemmung · kognitive Defizite im MMSE

2
AlkoholabhängigkeitssyndromF10.2mittel

Erhöhtes CDT · erhöhte GGT · Makrozytose (MCV/MCH) · Tremor

3
Folsäure- und Vitamin-B12-Mangel mit neuropsychiatrischen SymptomenE53.8mittel

Erniedrigte Serumspiegel · kognitive Einschränkungen · Makrozytose

4
Primäres Parkinson-SyndromG20.0gering

Ruhetremor · Rigor-Tendenz · maskenhafte Mimik · kleinschrittiger Gang

Modell-Ergebnisse (13)

Top-1
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0.75DDx F1
5Reasoning
4Plausib.
5Red Flags
1
Alkoholabhängigkeit mit alkoholbedingter Depression und alkoholinduzierter kognitiver Störung (Alkoholinduzierte Störung)

Der Patient konsumiert täglich ca. eine Flasche Wein, zeigt erhöhte GGT und CDT, makrozytäre Anämie und leichte Hirnatrophie, was zusammen mit den depressiven Symptomen und kognitiven Defiziten stark für eine alkoholinduzierte psychiatrische und neurokognitive Störung spricht.

2
Unipolare depressive Episode, mittelgradig bis schwer

Ausgeprägte Antriebsminderung, Freudlosigkeit, frühes Erwachen, Gewichtsverlust und psychomotorische Verlangsamung passen zu einer schweren depressiven Episode, wobei die kognitiven Defizite sekundär zur Depression sein können.

3
Vitamin‑B12‑Mangel mit neurokognitiven Manifestationen

Der Befund eines niedrigen Vitamin‑B12-Spiegels (170 pg/ml) und makrozytärer Anämie erklärt Gedächtnis‑ und Konzentrationsstörungen sowie die leichte Ataxie, die sich mit den neurologischen Befunden überschneiden können.

4
Parkinson‑Krankheit im Frühstadium

Feinschlägiger Ruhetremor, leichte Rigor‑Tendenz, vornübergebeugtes, kleinschrittiges Gangbild und psychomotorische Verlangsamung können frühe Parkinson‑Symptome darstellen, obwohl das Alter von 46 Jahren eher ungewöhnlich ist.

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Top-3
0.89DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Major Depression

Die depressive Symptomatik mit Antriebsminderung, Freudlosigkeit, Interessenverlust, Früherwachen, Inappetenz und Gewichtsverlust erfüllt die Kriterien einer schweren depressiven Episode.

2
Alkoholbedingte kognitive Störung

Der regelmäßige hohe Alkoholkonsum (eine Flasche Wein/Abend), erhöhte CDT- und MCV-Werte sowie die globale Hirnatrophie im MRT sind vereinbar mit alkoholtoxischen Hirnschäden, welche die kognitiven Defizite erklären.

3
Vitamin-B12-/Folsäure-Mangelenzephalopathie

Die deutlich erniedrigten Vitamin-B12- und Folsäurespiegel können sowohl die depressiven Symptome als auch die kognitiven Defizite (MMSE 23/30) und die makrozytäre Anämie (erhöhtes MCV) verursachen.

4
Parkinson-Syndrom

Der Ruhetremor, der Rigor, die psychomotorische Verlangsamung und das kleinschrittige Gangbild sind klassische motorische Frühzeichen eines Parkinson-Syndroms, welches häufig mit Depressionen einhergeht.

5
Vaskuläre Enzephalopathie

Die vorbestehende arterielle Hypertonie ist ein Risikofaktor für mikrovaskuläre Schäden, die zu kognitiven Defiziten und einer sekundären depressiven Symptomatik führen können.

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1.00DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Depressive Episode, schwere ohne psychotische Symptome

Die depressiven Kernsymptome (Antriebsminderung, Freudlosigkeit, Interessenverlust, Früherwachen, Gewichtsverlust) sind führend und die kognitiven Defizite können als pseudodemenzielle Störung im Rahmen einer schweren Depression auftreten.

2
Alkoholbedingte psychische und Verhaltensstörungen (mit depressiver Symptomatik und kognitiver Beeinträchtigung)

Regelmäßiger hoher Alkoholkonsum (eine Flasche Wein/Abend), erhöhte Leberwerte (GGT), erhöhtes CDT und makrozytäre Anämie (erhöhtes MCV/MCH) sind typische Folgen. Alkohol kann sowohl depressive Symptome als auch kognitive Defizite verursachen.

3
Parkinson-Syndrom, idiopathisch (Morbus Parkinson)

Die neurologischen Befunde (feinschlägiger Ruhetremor rechts, Rigor-Tendenz rechts, kleinschrittiges Gangbild, maskenhafte Mimik, psychomotorische Verlangsamung) sind typisch für ein Parkinson-Syndrom, das auch mit Depression und kognitiver Beeinträchtigung einhergehen kann.

4
Vitamin-B12- und Folsäuremangel mit neurologischer und psychiatrischer Symptomatik

Die laborchemisch nachgewiesenen Mangelzustände (Vitamin B12 und Folsäure erniedrigt) können sowohl die makrozytäre Anämie (erhöhtes MCV/MCH) als auch die depressiven Symptome und kognitiven Defizite (MMSE 23/30) erklären.

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4Plausib.
4Red Flags
1
Depressive Episode mit kognitiven Defiziten

Der Patient zeigt klassische Symptome einer depressiven Episode wie Freudlosigkeit, Interessenverlust und Früherwachen. Die kognitiven Defizite könnten Ausdruck einer depressiven Pseudodemenz sein.

2
Beginnende Parkinson-Krankheit mit depressiver Komorbidität

Der Patient weist neurologische Symptome wie Ruhetremor, Rigor und ein kleinschrittiges Gangbild auf, die auf eine beginnende Parkinson-Krankheit hindeuten könnten. Die depressive Symptomatik könnte eine komorbide Störung sein.

3
Alkoholbedingte kognitive Störung/ Demenz

Der Patient konsumiert regelmäßig Alkohol und zeigt erhöhte Leberwerte (GGT) sowie ein erhöhtes CDT, was auf einen chronischen Alkoholkonsum hinweist. Die kognitiven Defizite könnten alkoholbedingt sein.

4
Vitamin B12-Mangel

Der Patient hat einen erniedrigten Vitamin B12-Spiegel, der zu kognitiven Defiziten und depressiven Symptomen beitragen könnte.

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0.89DDx F1
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5Plausib.
4Red Flags
1
Depressive Episode

Der Patient zeigt eine ausgeprägte depressive Symptomatik mit Antriebsminderung, kognitiven Defiziten, Freudlosigkeit, Interessenverlust und innerer Leere, die seit sechs Monaten besteht. Die Kombination aus psychomotorischer Verlangsamung, maskenhafter Mimik und tief gedrückter Stimmungslage unterstützt diese Diagnose.

2
Alkoholabhängigkeit mit depressiver Komorbidität

Der regelmäßige Alkoholkonsum des Patienten und die erhöhten Laborwerte für GGT und CDT deuten auf eine Alkoholabhängigkeit hin, die möglicherweise die depressive Symptomatik verstärkt oder sogar verursacht.

3
Vitamin-B12-Mangel mit neurologischen Symptomen

Der Vitamin-B12-Mangel des Patienten könnte die kognitiven Defizite, die Antriebsminderung und die neurologischen Symptome wie den Ruhetremor und die Steifigkeit der Muskulatur erklären.

4
Hypothyreose mit depressiver Symptomatik

Obwohl der TSH-Wert innerhalb des Normbereichs liegt, könnte eine subklinische Hypothyreose oder eine andere Schilddrüsenfunktionsstörung vorliegen, die die depressive Symptomatik und die kognitiven Defizite beeinflusst.

5
Neurodegenerative Erkrankung (z.B. Parkinson-Krankheit)

Die neurologischen Symptome wie der Ruhetremor, die Steifigkeit der Muskulatur und das Gangbild könnten auf eine neurodegenerative Erkrankung hinweisen, jedoch sprechen die fehlenden Hinweise auf Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen und die globale Hirnatrophie im cMRT eher gegen diese Diagnose.

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5Reasoning
4Plausib.
4Red Flags
1
Depression mit kognitiven Beeinträchtigungen

Die seit sechs Monaten bestehende depressive Symptomatik mit Antriebsminderung, Freudlosigkeit, Interessenverlust und Gewichtsverlust passt typisch zu einer Depression. Die kognitiven Defizite (MMSE 23/30) und die von der Ehefrau beschriebenen Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen sind häufige Begleiterscheinungen.

2
Alkoholbedingte Demenz

Der regelmäßige Alkoholkonsum (1 Flasche Wein täglich) in Kombination mit dem erhöhten CDT-Wert und den kognitiven Defiziten (insbesondere Merkfähigkeit) sowie der Hirnatrophie im cMRT lassen eine alkoholbedingte Demenz in Betracht ziehen. Die depressive Symptomatik kann eine Folge der Demenz sein.

3
Morbus Parkinson

Der Ruhetremor der rechten Hand, die Rigor-Tendenz im rechten Arm und das leicht vornübergebeugte, kleinschrittige Gangbild deuten auf eine mögliche Parkinson-Erkrankung hin. Depressive Symptome sind bei Parkinson häufig.

4
Vitamin-B12-Mangel

Der niedrige Vitamin-B12-Spiegel (170 pg/ml) kann zu kognitiven Beeinträchtigungen und depressiven Symptomen führen. Die Makrozytose (erhöhtes MCV) unterstützt diese Diagnose. Allerdings ist der Wert nicht extrem niedrig und erklärt nicht alle Befunde.

5
Vaskuläre Demenz

Die arterielle Hypertonie als Vorerkrankung und die globale Hirnatrophie im cMRT könnten auf eine vaskuläre Demenz hindeuten. Die kognitiven Defizite passen ebenfalls dazu. Allerdings fehlen Hinweise auf fokale Läsionen im MRT.

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4Plausib.
4Red Flags
1
Depressive Episode (major depressive disorder)

Klinische Symptome wie anhaltende depressive Stimmung, Antriebsminderung, Interessenverlust, Freudlosigkeit, Schlafstörungen (Früherwachen), Inappetenz und Gewichtsverlust sowie kognitive Defizite (MMSE 23/30) sind typisch für eine depressive Episode. Die psychomotorische Verlangsamung und maskenhafte Mimik unterstützen diese Diagnose.

2
Alkoholabhängigkeit mit depressiver Komorbidität

Regelmäßiger Alkoholkonsum (ca. 1 Flasche Wein/Abend) und erhöhte GGT-Werte (> 60 U/l) sowie CDT-Erhöhung (> 2,5 %) deuten auf Alkoholabhängigkeit hin. Die depressive Symptomatik könnte hierdurch mitverursacht oder verstärkt werden.

3
Vitamin-B12-Mangel mit neurologischen und psychiatrischen Symptomen

Der Vitamin-B12-Spiegel liegt unter dem Normbereich (170 pg/ml < 200 pg/ml). Ein Mangel kann zu neurologischen Symptomen (z.B. Ruhetremor, Rigor-Tendenz) und psychiatrischen Störungen (z.B. Depression, kognitive Defizite) führen, was einige der beobachteten Symptome erklären könnte.

4
Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) mit depressiver Symptomatik

Obwohl der TSH-Wert innerhalb des Normbereichs liegt (2,2 mU/l), kann eine subklinische Hypothyreose oder eine beginnende Schilddrüsenunterfunktion nicht vollständig ausgeschlossen werden, insbesondere bei Vorliegen von depressiven Symptomen und kognitiven Defiziten. Weitere Schilddrüsenhormonwerte (fT3, fT4) wären zur Klärung erforderlich.

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0.67DDx F1
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5Plausib.
4Red Flags
1
Majore Depression

Die klinischen Symptome wie Antriebsminderung, Freudlosigkeit, Interessenverlust, Konzentrationsstörungen, Früherwachen und Gewichtsverlust passen gut zu einer majoren Depression. Die psychomotorische Verlangsamung und die tief gedrückte Stimmungslage stützen diese Diagnose.

2
Alkoholinduzierte organische psychische Störung

Der regelmäßige Alkoholkonsum von einer Flasche Wein pro Abend und die erhöhten Werte von GGT, GOT, GPT und CDT sprechen für eine Alkoholmissbrauch. Die kognitiven Defizite und die psychomotorische Verlangsamung können durch eine Alkoholinduzierte organische psychische Störung erklärt werden.

3
Vitamin B12- und Folsäuremangel

Die niedrigen Werte von Vitamin B12 und Folsäure können zu kognitiven Defiziten, Depressionszuständen und neurologischen Symptomen wie Tremor und Rigor führen. Die erhöhte MCV und MCH im Blutbild stützen diese Diagnose.

4
Parkinsonismus

Die neurologischen Befunde wie der feinschlägige Ruhetremor, die diskrete Steifigkeit der Muskulatur (Rigor-Tendenz) und das leicht vornübergebeugte, kleinschrittige Gangbild sind charakteristisch für einen Parkinsonismus. Diese Symptome können auch in der Frühparkinson-Krankheit auftreten.

5
Hypothyreose

Die Symptome wie Antriebsminderung, Depressivität, Gewichtsverlust und die leicht erhöhte TSH können auf eine Hypothyreose hindeuten. Allerdings ist der TSH-Wert nur leicht erhöht, was die Wahrscheinlichkeit dieser Diagnose reduziert.

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3Plausib.
4Red Flags
1
Depressive Episode

Der Patient zeigt typische Symptome einer depressiven Episode wie Freudlosigkeit, Interessenverlust, Antriebsminderung, Früherwachen und Gewichtsverlust. Die psychomotorische Verlangsamung und die maskenhafte Mimik unterstützen diese Diagnose.

2
Alkoholinduzierte psychotische Störung

Der regelmäßige Alkoholkonsum und die erhöhten Leberwerte (GGT, GOT, GPT) sowie der erhöhte CDT-Wert deuten auf eine alkoholische Genese hin. Die kognitiven Defizite und die depressive Symptomatik könnten durch den Alkoholkonsum verursacht sein.

3
Demenz vom Alzheimer-Typ

Die kognitiven Defizite, insbesondere die Merkfähigkeit und Rechenleistung, sowie die globale Hirnatrophie im cMRT könnten auf eine Demenz hinweisen. Die depressive Symptomatik könnte sekundär zur Demenz sein.

4
Parkinson-Syndrom

Der feinschlägige Ruhetremor, die Steifigkeit der Muskulatur und das kleinschrittige Gangbild deuten auf ein Parkinson-Syndrom hin. Die depressive Symptomatik ist häufig bei Parkinson-Patienten zu beobachten.

5
Vitamin-B12- und Folsäure-Mangel

Die niedrigen Vitamin-B12- und Folsäure-Werte könnten zu kognitiven Defiziten und depressiven Symptomen führen. Der Mangel könnte durch den erhöhten Alkoholkonsum verursacht sein.

Antwort konnte nicht geparst werden

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0.22DDx F1
2Reasoning
2Plausib.
2Red Flags
1
Depressive Störung mit neurodegenerativen Merkmalen (z.B. Alzheimer-Krankheit)

Die Kombination aus depressiver Symptomatik, kognitiven Defiziten (MMSE 23/30, insbesondere Beeinträchtigung von Merkfähigkeit und Rechenleistung), Hirnatrophie im MRT und dem Vorliegen von Biomarkern (CDT) deutet auf eine neurodegenerative Erkrankung hin, die sich mit Depressionen manifestiert. Die schleichende Entwicklung der Symptome über sechs Monate passt ebenfalls zu einem progressiven Verlauf.

2
Vaskuläre Demenz

Die leichte Hirnatrophie im MRT könnte auf eine zirkulatorische Beeinträchtigung im Gehirn hindeuten. Die Arterielle Hypertonie des Patienten ist ein Risikofaktor für vaskuläre Erkrankungen. Die kognitiven Defizite und die Verlangsamung des psychomotorischen Verhaltens passen ebenfalls zu diesem Bild.

3
Vitamin B12- oder Folsäuremangel mit neurologischen Auswirkungen

Der Laborbefund zeigt einen Vitamin B12-Mangel und einen Folsäuremangel. Diese Mängel können neurologische Symptome wie kognitive Beeinträchtigungen, Verlangsamung und möglicherweise auch Tremor verursachen. Die Symptome können sich auch depressiv äußern.

4
Medikamenteninduzierte kognitive Beeinträchtigung

Der regelmäßige Alkoholkonsum könnte zu einer medikamenteninduzierten kognitiven Beeinträchtigung beitragen. Auch andere Medikamente, die der Patient einnimmt (abgesehen von den ACE-Hemmern), könnten eine Rolle spielen. Die Verlangsamung und die kognitiven Defizite könnten durch den Alkoholkonsum verstärkt werden.

5
Psychische Störung mit somatischen Begleiterscheinungen (z.B. schwere Depression mit psychomotorischer Verlangsamung)

Obwohl die neurodegenerativen Merkmale im MRT und die kognitiven Defizite auffällig sind, kann eine schwere Depression mit psychomotorischer Verlangsamung und somatischen Symptomen (Gewichtsverlust, Früherwachen) ebenfalls in Betracht gezogen werden. Die Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen können auch durch eine Depression verstärkt werden.

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Top-3
0.50DDx F1
1Reasoning
1Plausib.
1Red Flags
1
Alkoholentzugsdelirium

Der Patient gibt einen regelmäßigen Alkoholkonsum von ca. einer Flasche Wein pro Abend zur Beruhigung an. Die Symptome wie Früherwachen, Inappetenz, Gewichtsverlust und die im Labor gefundenen erhöhten GGT-Werte sprechen für eine Alkoholabhängigkeit. Die im Kontakt gezeigte psychomotorische Verlangsamung und die maskenhafte Mimik können auf ein Alkoholentzugsdelirium hinweisen.

2
Depressive Episode

Der Patient berichtet über eine schleichend begonnene Unfähigkeit, seinen beruflichen Alltag zu bewältigen, und klagt über Freudlosigkeit, Interessenverlust und ein Gefühl der inneren Leere. Die Ehefrau schildert zudem eine auffällige Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen, was auf eine depressive Episode hinweist.

3
Niereninsuffizienz

Die im Labor gefundenen erhöhten GGT-Werte und die im cMRT gezeigte leichte, globale Hirnatrophie können auf eine Niereninsuffizienz hinweisen, die durch die medikamentöse Therapie der arteriellen Hypertonie verursacht werden könnte.

4
Vitamin-B12-Mangel

Der Vitamin-B12-Spiegel im Labor ist leicht erhöht, was auf einen Mangel an Vitamin B12 hinweisen könnte. Dies könnte zu den im MMST gefundenen kognitiven Defiziten beitragen.

Top-1
Top-3
0.50DDx F1
2Reasoning
2Plausib.
2Red Flags
1
Demenz

Die kognitiven Defizite, insbesondere die eingeschränkte Merkfähigkeit und Rechenleistung, sowie die leichte globale Hirnatrophie auf dem cMRT sind klinisch und bildgebend typisch für eine Demenz. Zusätzlich die auffällige Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen, die Früherwachen und der Alkoholkonsum könnten eine Vasculardemenz in Betracht ziehen.

2
Vitamin-B12-Mangel

Der Vitamin-B12-Wert von 170 pg/ml deutet auf einen Mangel hin, der klinisch durch die kognitiven Defizite, die Antriebsminderung und die maskenhaften Mienensymptome unterstützt wird. Die leichte globale Hirnatrophie könnte ebenfalls auf einen Mangel hinweisen.

3
Depressive Störung

Die depressiven Symptome, wie die Freudlosigkeit, Interessenverlust, Antriebsminderung und das Gefühl der inneren Leere, sind klinisch typisch für eine depressive Störung. Die kognitiven Defizite könnten durch eine depressiv-motorische Verlangsamtung verursacht sein.

4
Alkoholbedingte Hirnschädigung

Der regelmäßige Alkoholkonsum von einer Flasche Wein pro Abend und der Nikotinabusus könnten zu einer Alkoholbedingten Hirnschädigung führen. Die kognitiven Defizite, die Antriebsminderung und die klinischen Symptome könnten auf diese Diagnose hindeuten.

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