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Innere Medizineinfach

Klinischer Text

Klinikum am Stadtrand Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie Chefarzt Dr. med. T. Meier Entlassungsbericht Patient: Hans-Joachim Müller Geburtsdatum: 12.05.1956 Anschrift: Birkenweg 14, 12345 Musterstadt Station: M3 Aufnahmedatum: 14.08.2023 Entlassungsdatum: 21.08.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den oben genannten Patienten, der sich vom 14.08.2023 bis zum 21.08.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit, NYHA IV bei Aufnahme, aktuell NYHA II. 2. Tachyarrhythmia absoluta bei Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns. 3. Arterielle Hypertonie Grad II nach ESH/ESC. 4. Diabetes mellitus Typ 2, diätetisch geführt. Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund einer seit etwa fünf Tagen zunehmenden Belastungsdyspnoe, die zuletzt in eine Ruhedyspnoe (Orthopnoe) übergegangen war. Der Patient berichtete zudem über eine Gewichtszunahme von ca. 5 kg innerhalb der letzten Woche sowie über zunehmende Schwellungen beider Unterschenkel. Nächtliches Wasserlassen (Nykturie) wurde mehrfach angegeben. Angina-Pectoris-Symptomatik oder Synkopen wurden verneint. In der Vorgeschichte ist ein langjähriger, mäßig eingestellter Bluthochdruck bekannt. Eine kardiologische Vorbehandlung fand bisher nicht statt. Aufnahmebefund: 67-jähriger Patient in reduziertem Allgemeinzustand und adipösem Ernährungszustand (BMI 31 kg/m²). Bei Aufnahme bestand eine Ruhedyspnoe mit einer Atemfrequenz von 22/min. Sauerstoffsättigung 91% unter Raumluft. Blutdruck 165/95 mmHg, Herzfrequenz ca. 125/min, arrhythmisch. Pulmonal: Basales Rasselgeräusch beidseits, abgeschwächtes Atemgeräusch rechts basal (V.a. Pleuraerguss). Kardial: Herztöne rein, arrhythmisch, kein sicher fassbares Vitium. Abdomen: Weich, kein Druckschmerz, Leber am Rippenbogen tastbar. Extremitäten: Deutliche, eindrückbare Unterschenkelödeme bis zum Knie beidseits, Stauungsdermatitis. Neurologisch: Grob orientierend unauffällig, wach, zu allen Qualitäten orientiert. Diagnostik: Labor: NT-proBNP initial 6.450 pg/ml (Norm < 125), Troponin T negativ, Kreatinin 1,2 mg/dl (GFR 65 ml/min), Kalium 3,8 mmol/l, HbA1c 7,4 %, LDL-Cholesterin 145 mg/dl. EKG bei Aufnahme: Vorhofflimmern, mittelfrequente Tachyarrhythmie (HF 128/min), Linkstyp, keine akuten ST-Streckenveränderungen. Röntgen-Thorax: Kardiomegalie, vermehrte Lungengefäßzeichnung, interstitielles Ödem, kleiner Pleuraerguss rechts. Transthorakale Echokardiographie: Linkeventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) ca. 38 % (HFrEF). Global hypokinetisches Bewegungsmuster. Linker Vorhof dilatiert (LAVi 42 ml/m²). Zeichen der konzentrischen Linksherzhypertrophie. Keine hämodynamisch relevanten Klappenvitien. Therapie und Verlauf: Die stationäre Aufnahme erfolgte bei klinischem Bild einer akuten kardialen Dekompensation bei Erstdiagnose einer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion sowie Tachyarrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern. Initial leiteten wir eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid (2x 40 mg i.v.) ein. Hierunter kam es zu einer raschen klinischen Besserung und einer suffizienten Diurese mit einer Gewichtsreduktion von insgesamt 5,2 kg während des Aufenthaltes. Die Ruhedyspnoe bildete sich zügig zurück. Zur Frequenzkontrolle des Vorhofflimmerns begannen wir eine Therapie mit Metoprololsuccinat, worunter sich die Herzfrequenz im Verlauf auf Werte um 75-85/min stabilisierte. Aufgrund des erhöhten Schlaganfallrisikos (CHA2DS2-VASc Score: 3) leiteten wir eine orale Antikoagulation mit Apixaban (5 mg 2x tägl.) ein. Im Verlauf erfolgte die schrittweise Etablierung der prognoseverbessernden Herzinsuffizienzmedikation. Wir begannen eine Therapie mit einem ARNI (Sacubitril/Valsartan) sowie einem SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin). Die Medikation wurde gut vertragen, die Nierenretentionsparameter blieben unter der Therapie stabil. Zum Zeitpunkt der Entlassung ist der Patient unter Raumluft normoxäm, körperlich deutlich belastbarer (NYHA II) und klinisch rekompensiert. Empfehlungen und Procedere: Wir empfehlen die Fortführung der medikamentösen Therapie wie unten aufgeführt. Eine Kontrolle der Elektrolyte und der Retentionsparameter sollte in 10-14 Tagen durch den Hausarzt erfolgen. Bezüglich des Vorhofflimmerns ist bei dem Patienten eine elektive elektrische Kardioversion nach mindestens vierwöchiger suffizienter Antikoagulation zu erwägen, sofern der Patient dies wünscht und keine Kontraindikationen vorliegen. Ein Termin zur kardiologischen Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie in drei Monaten ist bereits vereinbart. Der Patient wurde über eine kochsalzarme Ernährung und eine Flüssigkeitsbeschränkung auf 1,5 - 2,0 Liter pro Tag aufgeklärt. Tägliche Gewichtskontrollen werden dringend empfohlen. Medikation bei Entlassung: 1. Sacubitril/Valsartan 24/26 mg 1-0-1 2. Metoprololsuccinat 47,5 mg 1-0-0 3. Empagliflozin 10 mg 1-0-0 4. Spironolacton 25 mg 1-0-0 5. Apixaban 5 mg 1-0-1 6. Furosemid 40 mg 1-0-0 (bei Bedarf/Gewichtszunahme) Wir danken für die freundliche Überweisung und verbleiben mit kollegialen Grüßen. Dr. med. T. Meier Chefarzt

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit und Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns.

Therapie

Durchführung einer intravenösen Diuretikatherapie zur Rekompensation sowie Einleitung einer leitliniengerechten Herzinsuffizienztherapie (ARNI, SGLT2-Inhibitor, Betablocker, Aldosteronantagonist). Zusätzlich wurde eine Frequenzkontrolle und orale Antikoagulation aufgrund des Vorhofflimmerns etabliert.

Procedere

Ambulante Fortführung der medikamentösen Therapie, engmaschige Gewichtskontrollen sowie eine kardiologische Verlaufskontrolle in drei Monaten zur Evaluation einer elektrischen Kardioversion.

Offene Fragen

Keine; die klinische Rekompensation war erfolgreich abgeschlossen und die Diagnostik ist vollständig.

Modell-Ergebnisse (14)

5.0/5
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5Halluz.
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Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit und Tachyarrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern.
Therapie: Es wurde eine intravenöse Diurese mit Furosemid zur Rekompensation sowie eine Frequenzkontrolle mit Metoprololsuccinat durchgeführt. Zudem wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban und eine leitliniengerechte Herzinsuffizienztherapie mit Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin und Spironolacton etabliert.
Procedere: Die medikamentöse Therapie ist fortzuführen, wobei eine laborchemische Kontrolle von Elektrolyten und Nierenwerten in 10-14 Tagen empfohlen wird. Nach vierwöchiger Antikoagulation sollte eine elektive Kardioversion erwogen werden und eine kardiologische Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie ist in drei Monaten vereinbart.
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit und Erstdiagnose von Vorhofflimmern mit Tachyarrhythmia absoluta, aktuell NYHA II.
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid zur schnellen Entwässerung, Frequenzkontrolle mit Metoprololsuccinat sowie die Etablierung prognoseverbessernder Medikamente wie Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin. Zudem wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban zur Schlaganfallprophylaxe eingeleitet.
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie fortzuführen, Elektrolyte und Nierenfunktion in 10–14 Tagen zu kontrollieren und eine elektive elektrische Kardioversion nach mindestens vierwöchiger Antikoagulation zu erwägen. Eine kardiologische Nachkontrolle mit Echokardiographie ist in drei Monaten vereinbart.
5Fakten
5Vollst.
5Halluz.
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Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 38%) bei hypertensiver Herzkrankheit und neu diagnostiziertem Vorhofflimmern mit Tachyarrhythmia absoluta.
Therapie: Initial intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid zur Rekompensation, gefolgt von frequenzkontrollierender Therapie mit Metoprolol. Einleitung einer oralen Antikoagulation mit Apixaban bei Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc-Score 3). Etablierung einer leitliniengerechten Herzinsuffizienztherapie mit Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin und Spironolacton. Unter Therapie klinische Besserung von NYHA IV auf NYHA II und Gewichtsreduktion um 5,2 kg.
Procedere: Fortführung der aktuellen Medikation mit Kontrolle von Elektrolyten und Nierenfunktion in 10–14 Tagen durch den Hausarzt. Elektive Kardioversion nach mindestens vierwöchiger Antikoagulation erwägen. Kardiologische Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie in drei Monaten. Patient wurde zu kochsalzarmer Ernährung, Flüssigkeitsrestriktion (1,5–2,0 l/Tag) und täglichen Gewichtskontrollen angeleitet.
5.0/5
5Fakten
5Vollst.
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Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit, initial NYHA IV, derzeit NYHA II, begleitet von Vorhofflimmern mit Tachyarrhythmia absoluta.
Therapie: Während des Aufenthalts wurde eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid eingeleitet, gefolgt von einer Frequenzkontrolle des Vorhofflimmerns mit Metoprololsuccinat und einer Antikoagulation mit Apixaban. Zusätzlich wurden prognoseverbessernde Herzinsuffizienzmedikamente (Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin, Spironolacton) etabliert, die gut vertragen wurden.
Procedere: Die medikamentöse Therapie ist fortzusetzen; Elektrolyte und Nierenretentionsparameter sollen in 10‑14 Tagen vom Hausarzt kontrolliert werden. Nach mindestens vierwöchiger Antikoagulation ist eine elektive elektrische Kardioversion zu erwägen, und ein kardiologischer Follow‑up inklusive Echokardiographie ist in drei Monaten geplant. Der Patient soll eine kochsalzarme Ernährung, eine Flüssigkeitsbeschränkung von 1,5‑2,0 L/Tag und tägliche Gewichtskontrollen beachten.
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) mit Erstdiagnose Vorhofflimmern und arterieller Hypertonie.
Therapie: Der Patient erhielt eine intravenöse Diuretikatherapie (Furosemid) zur Entlastung, eine Frequenzkontrolle des Vorhofflimmerns mit Metoprololsuccinat, eine orale Antikoagulation (Apixaban) aufgrund des Schlaganfallrisikos sowie eine schrittweise Etablierung der Standardtherapie für HFrEF (ARNI, SGLT2-Inhibitor, Spironolacton).
Procedere: Fortführung der entlassungsmedikation. Kontrolle der Elektrolyte und Nierenfunktion in 10-14 Tagen. Elektive Kardioversion des Vorhofflimmerns nach ausreichender Antikoagulation erwägen. Kardiologische Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie in drei Monaten. Empfehlungen zur Lebensstiländerung (kochsalzarme Ernährung, Flüssigkeitsrestriktion, tägliche Gewichtskontrolle).
5.0/5
5Fakten
5Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) mit einer Ejektionsfraktion von 38% bei hypertensiver Herzkrankheit und Tachyarrhythmia absoluta bei neu diagnostiziertem Vorhofflimmern.
Therapie: Initial wurde eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid eingeleitet, was zu einer Gewichtsreduktion von 5,2 kg und klinischer Besserung führte. Zur Frequenzkontrolle wurde Metoprolol etabliert und aufgrund des Schlaganfallrisikos (CHA2DS2-VASc 3) eine Antikoagulation mit Apixaban begonnen. Zusätzlich wurde die prognoseverbessernde Medikation mit einem ARNI (Sacubitril/Valsartan) und einem SGLT2-Hemmer (Empagliflozin) eingeleitet.
Procedere: Die medikamentöse Therapie ist fortzuführen, eine Elektrolyt- und Nierenfunktionskontrolle sollte in 10-14 Tagen erfolgen. Eine elektive Kardioversion kann nach mindestens vierwöchiger Antikoagulation erwogen werden. Eine kardiologische Kontrolle mit Echokardiographie ist in drei Monaten vereinbart. Tägliche Gewichtskontrollen sowie kochsalzarme Ernährung und Flüssigkeitsrestriktion werden empfohlen.
5.0/5
5Fakten
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Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei Vorhofflimmern, die durch eine umfassende medikamentöse Therapie stabilisiert werden konnte.
Therapie: Die Therapie umfasste initial eine intravenöse Diuretikatherapie zur Reduktion der Volumenüberlastung, gefolgt von einer Frequenzkontrolle des Vorhofflimmerns mit Metoprololsuccinat. Es erfolgte die schrittweise Etablierung der prognoseverbessernden Herzinsuffizienzmedikation mit ARNI (Sacubitril/Valsartan) und SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin). Zur Schlaganfallprophylaxe wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban begonnen.
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie fortzusetzen und die Elektrolyte sowie Retentionsparameter in 10-14 Tagen vom Hausarzt kontrollieren zu lassen. Eine elektive elektrische Kardioversion des Vorhofflimmerns sollte nach mindestens vierwöchiger Antikoagulation in Betracht gezogen werden, sofern der Patient dies wünscht und keine Kontraindikationen vorliegen. Eine kardiologische Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie ist in drei Monaten geplant.
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit
Therapie: Der Patient wurde mit einer intravenösen Diuretikatherapie mit Furosemid behandelt, um die Flüssigkeitsansammlung im Körper zu reduzieren. Zusätzlich wurde eine Therapie mit Metoprololsuccinat zur Frequenzkontrolle des Vorhofflimmerns und eine orale Antikoagulation mit Apixaban zur Reduzierung des Schlaganfallrisikos eingeleitet. Es wurde auch eine prognoseverbessernde Herzinsuffizienzmedikation mit einem ARNI (Sacubitril/Valsartan) und einem SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin) etabliert.
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie fortzuführen und in 10-14 Tagen eine Kontrolle der Elektrolyte und der Retentionsparameter durch den Hausarzt durchzuführen. Eine elektive elektrische Kardioversion nach mindestens vierwöchiger suffizienter Antikoagulation ist zu erwägen, wenn der Patient dies wünscht und keine Kontraindikationen vorliegen. Ein Termin zur kardiologischen Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie in drei Monaten ist bereits vereinbart.
4.8/5
5Fakten
4Vollst.
5Halluz.
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Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit.
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid, eine Frequenzkontrolle des Vorhofflimmerns mit Metoprololsuccinat, eine orale Antikoagulation mit Apixaban, sowie die Etablierung einer prognoseverbessernden Herzinsuffizienzmedikation mit Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin.
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie fortzuführen und die Elektrolyte sowie Retentionsparameter in 10-14 Tagen zu kontrollieren. Eine elektive elektrische Kardioversion bei Vorhofflimmern sollte nach mindestens vierwöchiger suffizienter Antikoagulation erwogen werden. Eine kardiologische Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie in drei Monaten ist vereinbart.
5Fakten
5Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit und Tachyarrhythmia absoluta bei Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns.
Therapie: Der Patient erhielt eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid, eine Frequenzkontrolle mit Metoprololsuccinat, eine orale Antikoagulation mit Apixaban und die Etablierung einer prognoseverbessernden Herzinsuffizienzmedikation mit Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin.
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie fortzuführen, Elektrolyte und Retentionsparameter in 10-14 Tagen zu kontrollieren und eine kardiologische Verlaufskontrolle in drei Monaten durchzuführen. Eine elektive elektrische Kardioversion nach mindestens vierwöchiger Antikoagulation ist zu erwägen.
5.0/5
5Fakten
5Vollst.
5Halluz.
5Format
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit, NYHA IV bei Aufnahme, aktuell NYHA II, Tachyarrhythmia absoluta bei Erstdiagnose eines Vorhofflimmerns, arterielle Hypertonie Grad II und diabetes mellitus Typ 2
Therapie: Es wurde eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid durchgeführt, eine Frequenzkontrolle des Vorhofflimmerns mit Metoprololsuccinat begonnen, eine orale Antikoagulation mit Apixaban eingeleitet und eine prognoseverbessernde Herzinsuffizienzmedikation mit ARNI (Sacubitril/Valsartan) und SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin) etabliert. Die Medikation wurde gut vertragen.
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie fortzuführen und eine Kontrolle der Elektrolyte und Retentionsparameter in 10-14 Tagen durch den Hausarzt durchführen zu lassen. Bei geeigneten Bedingungen ist eine elektive elektrische Kardioversion nach mindestens vierwöchiger suffizienter Antikoagulation zu erwägen. Ein Termin zur kardiologischen Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie in drei Monaten ist bereits vereinbart. Der Patient wurde über kochsalzarme Ernährung, Flüssigkeitsbeschränkung und tägliche Gewichtskontrollen aufgeklärt.
4.3/5
5Fakten
3Vollst.
5Halluz.
4Format
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit, NYHA IV bei Aufnahme, aktuell NYHA II.
Therapie: Die Patienten wurde eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid eingesetzt, um die Ruhedyspnoe zu reduzieren. Die Herzfrequenz wurde mit Metoprololsuccinat kontrolliert. Die medikamentöse Therapie wurde mit einem ARNI (Sacubitril/Valsartan) und einem SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin) eingerichtet.
Procedere: Die Patienten sollte die medikamentöse Therapie fortsetzen und in 10-14 Tagen eine Kontrolle der Elektrolyte und der Retentionsparameter durch den Hausarzt einleiten. Eine elektive elektrische Kardioversion nach mindestens vierwöchiger suffizienter Antikoagulation mit Apixaban ist zu erwägen, sofern der Patient dies wünscht und keine Kontraindikationen vorliegen. Ein Termin zur kardiologischen Verlaufskontrolle inklusive Echokardiographie in drei Monaten ist vereinbart.
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit akut dekompensierter chronischer Herzinsuffizienz (HFrEF) und neu diagnostiziertem Vorhofflimmern stationär behandelt.
Therapie: Es erfolgte eine intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid zur Entlastung, eine Frequenzkontrolle des Vorhofflimmerns mit Metoprololsuccinat und eine orale Antikoagulation mit Apixaban. Zusätzlich wurde eine prognoseverbessernde Therapie mit einem ARNI (Sacubitril/Valsartan) und einem SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin) eingeleitet.
Procedere: Die medikamentöse Therapie soll fortgeführt werden, inklusive regelmäßiger Kontrollen der Elektrolyte und Retentionsparameter durch den Hausarzt. Eine elektive Kardioversion des Vorhofflimmerns wird nach ausreichender Antikoagulation erwogen und eine kardiologische Verlaufskontrolle mit Echokardiographie in drei Monaten ist geplant. Der Patient wurde zur Selbstbeobachtung (Gewichtskontrollen) und Diätumstellung (kochsalzarm, Flüssigkeitsrestriktion) angehalten.
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei hypertensiver Herzkrankheit
Therapie: Intravenöse Diuretikatherapie mit Furosemid, Frequenzkontrolle mit Metoprololsuccinat, orale Antikoagulation mit Apixaban, Etablierung von ARNI (Sacubitril/Valsartan) und SGLT2-Inhibitor (Empagliflozin)
Procedere: Fortführung der medikamentösen Therapie, Kontrolle der Elektrolyte und Retentionsparameter in 10-14 Tagen, mögliche elektive elektrische Kardioversion nach vierwöchiger Antikoagulation, kardiologische Verlaufskontrolle in drei Monaten
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