med_002
KardiologieKlinischer Text
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn fiktiven Patienten, der sich vom 12.05. bis 20.05. aufgrund einer akuten kardialen Dekompensation bei bekannter ischämischer Kardiomyopathie (LVEF 32%) in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akute Rechts-Links-Herzinsuffizienz (NYHA IV) bei bekannter HFrEF. 2. Persistierendes Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc Score: 4). 3. Arterielle Hypertonie. 4. Diabetes mellitus Typ 2. Klinischer Verlauf: Nach initialer intravenöser Rekompensation mittels eines Furosemid-Perfusors (80 mg über 24h) konnte bei einer negativen Bilanzierung von insgesamt 5.8 Litern eine rasche klinische Besserung erzielt werden. Echokardiographisch zeigte sich eine leichtgradig gebesserte linksventrikuläre Funktion unter optimierter Nachlastsenkung. Die kardiologische Basistherapie wurde unter engmaschiger Kontrolle der Nierenretentionsparameter und Elektrolyte leitliniengerecht optimiert. Bei Entlassung präsentierte sich der Patient in klinisch kompensiertem Zustand, ödemfrei und bei stabiler Stoffwechsellage. Eine Fortführung der ambulanten kardiologischen Anbindung sowie die zeitnahe Kontrolle der Laborwerte (insb. Kalium, Kreatinin) werden dringend empfohlen. Therapie bei Entlassung: - Bisoprolol 5 mg: 1-0-0 p.o. - Ramipril 2.5 mg: 1-0-1 p.o. - Apixaban 5 mg: 1-0-1 p.o. - Furosemid 40 mg: 1-0-0 p.o. - Metformin 1000 mg: 1-1-1 p.o. - Insulin Glargine 14 IE: 0-0-0-1 s.c. - Nitrolingual-Spray 0.4 mg: bei Bedarf (1-2 Hübe)