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PneumologieKlinischer Text
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten Herrn Dr. h.c. Friedrich Müller, geb. 04.05.1951, der sich vom 12.02. bis 22.02.2024 in unserer stationären pneumologischen Behandlung befand. Diagnosen: Akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Gruppe D) bei chronisch-respiratorischer Globalinsuffizienz, chronisches Cor pulmonale mit moderater Rechtsherzbelastung, persistierendes Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc: 4), arterielle Hypertonie, insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2 sowie eine chronische Niereninsuffizienz Stadium IIIa nach KDIGO. Der Patient wurde mit deutlich ausgeprägter Dyspnoe (NYHA IV), produktivem Husten und peripheren Ödemen stationär aufgenommen. Unter einer intensivierten inhalativen Therapie, systemischer Glukokortikoidgabe sowie einer forcierten intravenösen Diurese mit initial Furosemid i.v. besserte sich die klinische Symptomatik zusehends. Wir entlassen den Patienten unter Fortführung der oralen Antikoagulation und einer optimierten antihypertensiven Medikation. Die Blutzuckereinstellung erfolgte mittels Basalinsulin. Therapie bei Entlassung: Tiotropium/Olodaterol (2.5/2.5 µg) 2 Hübe 1-0-0, Prednisolon 20 mg 1-0-0 (Ausschleifen nach Plan), Furosemid 40 mg 1-1-0, Ramipril 5 mg 1-0-1, Apixaban 5 mg 1-0-1, Pantoprazol 40 mg 1-0-0 und Insulin Glargin 14 IE 0-0-0-1. Als Bedarfsmedikation bei exazerbierter Atemnot wurde Salbutamol 100 µg (1-2 Hübe bei Bedarf) verordnet.