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summ_047

Kardiologiemittel

Klinischer Text

Klinikum am Stadtrand Abteilung für Kardiologie und Angiologie Chefarzt: Dr. med. T. Meier Entlassungsbericht Patient: Hans-Joachim Müller Geburtsdatum: 14.05.1949 Anschrift: Birkenweg 12, 80331 München Station: C2 Aufnahme: 12.10.2023 Entlassung: 18.10.2023 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den o.g. Patienten, der sich vom 12.10. bis 18.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akutes Koronarsyndrom: NSTEMI (I21.4) bei bekannter 1-Gefäß-KHK. - Koronarangiographie und PCI mit DES-Implantation (Synergy 3,5 x 18 mm) der distalen RCX am 12.10.2023. 2. Bekanntes paroxysmales Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc: 4 Punkte, HAS-BLED: 3 Punkte). 3. Chronische Herzinsuffizienz mit leicht reduzierter Ejektionsfraktion (HFmrEF, LVEF 44%). 4. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a (nach KDIGO, aktuelle GFR 51 ml/min). 5. Diabetes mellitus Typ 2, aktuell diätetisch und mit Metformin 500 mg 1-0-1 eingestellt. 6. Arterieller Hypertonus. 7. Unklarer Nebenbefund: Erhöhung des Tumormarkers CEA (8,7 ng/ml), bei unauffälliger Sonographie des Abdomens. Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte als Notfallzuweisung bei seit den frühen Morgenstunden bestehenden, progredienten retrosternalen Schmerzen mit Ausstrahlung in den linken Arm (CCS III). Zusätzlich berichtete der Patient über eine belastungsabhängige Dyspnoe entsprechend NYHA II-III seit ca. 14 Tagen. Vorbekannt ist eine koronare 1-Gefäß-Erkrankung (initiale Diagnose 2018), bisher ohne Intervention. Das paroxysmale Vorhofflimmern wird mit Rivaroxaban 20 mg 1-0-0 antikoaguliert. Aufnahmebefund: 74-jähriger Patient in reduziertem EZ, adipöser AZ (BMI 31 kg/m²). Blutdruck 165/90 mmHg, Herzfrequenz 82/min, arrhythmisch. Pulmonal basal beidseits feuchte Rasselgeräusche, keine peripheren Ödeme. Herzgeräusche: Systolikum 2/6 über dem Apex. Abdomen weich, kein Druckschmerz. Neurologisch grob unauffällig. Diagnostik: Labor: Troponin T initial 145 ng/l, im Verlauf Anstieg auf 482 ng/l (Ref. <14 ng/l). Kreatinin 1,42 mg/dl (GFR 51 ml/min). NT-proBNP 1850 pg/ml. Hb 12,1 g/dl. HbA1c 7,2 %. CEA 8,7 ng/ml (Ref. <5,0 ng/ml). EKG bei Aufnahme: Normofrequentes Vorhofflimmern, HF 85/min, diskrete ST-Streckensenkungen in V4-V6. Echokardiographie: LVEF 44 %, Hypokinesie der inferolateralen Wandabschnitte. Leichtgradige Mitralinsuffizienz. Linker Vorhof vergrößert (LAVI 38 ml/m²). Koronarangiographie (12.10.2023): Bekannte KHK. Hochgradige (90%) Stenose der distalen RCX (Ramus circumflexus). Die LAD und RCA zeigten nur wandständige Unregelmäßigkeiten ohne hämodynamische Relevanz. Erfolgreiche PTCA und Stent-Implantation (DES) der RCX bei gutem primärem Ergebnis (TIMI-III-Flow). Therapie und Verlauf: Die stationäre Aufnahme erfolgte unter der Verdachtsdiagnose eines NSTEMI. Nach laborchemischer Bestätigung und echokardiographischem Nachweis einer regionalen Wandbewegungsstörung erfolgte die zeitnahe Koronarangiographie. Die RCX-Stenose wurde als Culprit-Lesion identifiziert und mittels DES versorgt. Postinterventionell kam es zu einer Komplikation in Form eines schmerzhaften Hämatoms an der Punktionsstelle (A. radialis rechts). Eine chirurgische Intervention war nicht erforderlich; unter Anlage eines Druckverbandes für 24 Stunden und lokaler Kühlung zeigte sich das Hämatom im Verlauf größenkonstant und regressiv. Aufgrund des vorbekannten Vorhofflimmerns und der neuen Stent-Implantation musste die Antikoagulation angepasst werden. Wir pausierten Rivaroxaban und leiteten eine Triple-Therapie ein. Angesichts der Nierenfunktion (GFR 51 ml/min) und des erhöhten Blutungsrisikos (HAS-BLED 3) entschieden wir uns für eine Kombination aus Apixaban 2,5 mg 2x tägl. (reduzierte Dosis im Rahmen der Triple-Therapie), Clopidogrel 75 mg 1x tägl. und ASS 100 mg 1x tägl. Die Gabe von ASS ist lediglich für 7 Tage postinterventionell vorgesehen. Im Rahmen des Routinelabors fiel ein erhöhter CEA-Wert von 8,7 ng/ml auf. Eine daraufhin durchgeführte Sonographie des Abdomens erbrachte keinen Anhalt für Raumforderungen der Leber oder freie Flüssigkeit; die Gallenblase war steinfrei. Die Lunge war im Röntgen-Thorax (AP) ohne suspekte Herdschatten. Eine weitere Abklärung (Gastro-/Koloskopie) konnte während des kurzen stationären Intervalls kardiologischer Priorisierung nicht mehr erfolgen und bleibt ambulant ausstehend. Am 16.10. trat nachts eine kurze Phase eines hyperaktiven Delirs auf (wahrscheinlich postinterventionell/analgetikaassoziiert), welche unter einmaliger Gabe von 1 mg Melperon und engmaschiger Betreuung sistierte. Am Entlasstag war der Patient voll orientiert. Empfehlungen und Procedere: 1. Medikation: - ASS 100 mg 1-0-0 bis einschließlich 19.10.2023, danach absetzen. - Clopidogrel 75 mg 1-0-0 für insgesamt 6 Monate (bis April 2024), danach absetzen. - Apixaban 2,5 mg 1-0-1 dauerhaft (Dosiserhöhung auf 5 mg 1-0-1 erwägen, sobald Clopidogrel abgesetzt wird, sofern Kriterien für Reduktion nicht erfüllt sind). - Ramipril 5 mg 1-0-1 (Steigerung der Herzinsuffizienzmedikation). - Metoprololsuccinat 47,5 mg 1-0-0. - Atorvastatin 40 mg 0-0-1. - Pantoprazol 40 mg 1-0-0 (während dualer/triple Plättchenhemmung). - Metformin 500 mg 1-0-1. 2. Kontrollen: - Kardiologische Kontrolle in 4 Wochen (Echokardiographie, Belastungs-EKG). - Laborkontrolle (Kreatinin, Kalium, Troponin, kl. Blutbild) in 1 Woche beim Hausarzt. - Dringende gastroenterologische Abklärung (Koloskopie und Gastroskopie) zur Abklärung des erhöhten CEA-Wertes (V.a. Malignom im GI-Trakt). - Wundkontrolle der Punktionsstelle an der A. radialis re. 3. Lebensstil: - Körperliche Schonung für 1 Woche. Danach moderates Ausdauertraining empfohlen. - Diabetesschulung und Ernährungsberatung empfohlen. Der Patient wird in stabilem kardiopulmonalem Zustand in Ihre weitere Betreuung entlassen. Mit freundlichen kollegialen Grüßen Dr. med. F. Schmidt Assistenzarzt Dr. med. T. Meier Chefarzt

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) bei 1-Gefäß-KHK mit erfolgreicher DES-Implantation in der distalen Arteria circumflexa (RCX).

Therapie

Durchführung einer Koronarangiographie mit PCI/Stenting am 12.10.2023; Umstellung der Antikoagulation von Rivaroxaban auf eine Triple-Therapie bestehend aus Apixaban 2,5 mg 1-0-1, Clopidogrel 75 mg 1-0-0 und befristet ASS 100 mg 1-0-0.

Procedere

Absetzen von ASS am 19.10.2023, Fortführung der dualen Therapie (Apixaban/Clopidogrel) für 6 Monate; kardiologische Verlaufskontrolle in 4 Wochen sowie zeitnahe gastroenterologische Abklärung (Koloskopie/Gastroskopie) aufgrund erhöhter Tumormarker.

Offene Fragen

Die Ursache der signifikanten CEA-Erhöhung (8,7 ng/ml) ist bei unauffälliger Bildgebung (Sono/Röntgen) ungeklärt und bedarf einer malignomausschließenden Diagnostik; zudem trat ein passageres nächtliches Delir ohne bleibendes Defizit auf.

Modell-Ergebnisse (11)

4.0/5
5Fakten
3Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) bei bekannter ein‑Gefäß‑Koronararterienerkrankung.
Therapie: Es erfolgte eine dringende Koronarangiographie mit PCI und Implantation eines DES (Synergy 3,5 × 18 mm) in der distalen Ramus circumflexus. Postinterventionell wurde eine Triple‑Therapie (Apixaban 2,5 mg 2‑mal täglich, Clopidogrel 75 mg einmal täglich, ASS 100 mg für 7 Tage) wegen Vorhofflimmerns und Stent‑Implantation eingeleitet; ein schmerzhaftes Hämatom an der rechten Radialpunktion wurde konservativ behandelt.
Procedere: Weiterführende kardiologische Kontrolle in 4 Wochen (Echokardiographie, Belastungs‑EKG) sowie wöchentliche Laboruntersuchungen (Kreatinin, Elektrolyte, Troponin) beim Hausarzt. Dringende gastroenterologische Abklärung (Koloskopie und Gastroskopie) zur Klärung des erhöhten CEA‑Wertes. Wundkontrolle der Radialpunktion, fortgesetzte medikamentöse Therapie und schrittweise Anpassung der Antikoagulation nach Absetzen von Clopidogrel, sowie Lebensstil‑ und Diabetesberatung.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) bei bekannter 1-Gefäß-KHK nach Koronarangiographie und PCI mit DES-Implantation der distalen RCX.
Therapie: Durchführung einer Koronarangiographie mit PTCA und Stent-Implantation (DES) der distalen RCX bei hochgradiger Stenose. Postinterventionell Einleitung einer antithrombotischen Triple-Therapie mit Apixaban, Clopidogrel und ASS (letzteres für 7 Tage) sowie Behandlung eines Hämatoms an der Punktionsstelle konservativ mit Druckverband und Kühlung.
Procedere: Medikamentöse Weiterführung der kardiovaskulären Therapie einschließlich Antikoagulation mit Apixaban, Clopidogrel für 6 Monate und Herzinsuffizienzmedikation. Kardiologische Kontrolle in 4 Wochen mit Echokardiographie und Belastungs-EKG sowie Laborkontrolle in 1 Woche. Dringende gastroenterologische Abklärung mittels Koloskopie und Gastroskopie zur Abklärung des erhöhten CEA-Wertes.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) bei bekannter 1-Gefäß-KHK mit erfolgreicher PCI und Stent-Implantation der distalen RCX.
Therapie: Es erfolgte eine zeitnahe Koronarangiographie mit PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents (DES) in die distale RCX. Postinterventionell wurde die Antikoagulation bei vorbekanntem Vorhofflimmern auf eine Triple-Therapie mit Apixaban, Clopidogrel und kurzzeitig ASS umgestellt. Ein lokales Hämatom an der Punktionsstelle wurde konservativ behandelt.
Procedere: Die medikamentöse Therapie umfasst eine Fortführung der Triple-Therapie mit geplantem Absetzen von ASS nach 7 Tagen und Clopidogrel nach 6 Monaten. Es sind eine kardiologische Kontrolle in 4 Wochen und eine dringende gastroenterologische Abklärung (Koloskopie und Gastroskopie) zur Abklärung des erhöhten CEA-Wertes erforderlich.
4.3/5
5Fakten
4Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Akutes Koronarsyndrom: NSTEMI (I21.4) bei bekannter 1-Gefäß-KHK.
Therapie: Koronarangiographie und PCI mit DES-Implantation der distalen RCX. Postinterventionelles Hämatom an der Punktionsstelle wurde konservativ behandelt. Triple-Therapie mit Apixaban, Clopidogrel und ASS eingeleitet, angepasst an die Nierenfunktion und das Blutungsrisiko.
Procedere: Medikation: ASS 100 mg 1-0-0 bis 19.10.2023, Clopidogrel 75 mg 1-0-0 für 6 Monate, Apixaban 2,5 mg 1-0-1 dauerhaft. Kontrollen: Kardiologische Kontrolle in 4 Wochen, Laborkontrolle in 1 Woche, gastroenterologische Abklärung (Koloskopie und Gastroskopie) zur Abklärung des erhöhten CEA-Wertes. Körperliche Schonung für 1 Woche, danach moderates Ausdauertraining.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde stationär wegen eines nicht-ST-Hebungsinfarkts (NSTEMI) im Rahmen einer bekannten koronaren Herzkrankheit (KHK) behandelt.
Therapie: Es erfolgte eine erfolgreiche perkutane Koronarintervention (PCI) mit Stentimplantation in die distale RCX. Postinterventionell wurde eine Triple-Therapie mit Apixaban, Clopidogrel und ASS eingeleitet, wobei die Dosis von Apixaban aufgrund der Nierenfunktion reduziert wurde. Ein postinterventionelles Delir wurde medikamentös behandelt.
Procedere: Der Patient benötigt eine kardiologische Nachsorge in 4 Wochen mit Echokardiographie und Belastungs-EKG. Eine dringende gastroenterologische Abklärung des erhöhten CEA-Wertes ist ambulant erforderlich. Die Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmung sind gemäß Entlassmedikation fortzuführen und anzupassen.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist ein akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) bei bekannter 1-Gefäß-KHK.
Therapie: Der Patient wurde mit einer Koronarangiographie und PCI mit DES-Implantation behandelt. Es wurde eine Triple-Therapie mit Apixaban, Clopidogrel und ASS eingeleitet. Die Medikation umfasst auch Ramipril, Metoprololsuccinat, Atorvastatin, Pantoprazol und Metformin.
Procedere: Es wird empfohlen, eine kardiologische Kontrolle in 4 Wochen durchzuführen, eine Laborkontrolle in 1 Woche und eine dringende gastroenterologische Abklärung zur Abklärung des erhöhten CEA-Wertes. Der Patient sollte sich für 1 Woche körperlich schonen und danach moderates Ausdauertraining durchführen.
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akutes Koronarsyndrom: NSTEMI bei bekannter 1-Gefäß-KHK mit erfolgreicher PCI und DES-Implantation der distalen RCX.
Therapie: Der Patient erhielt eine Koronarangiographie mit PCI und DES-Implantation der RCX. Eine Triple-Therapie aus Apixaban, Clopidogrel und ASS wurde eingeleitet. Die Gabe von ASS ist lediglich für 7 Tage postinterventionell vorgesehen.
Procedere: Der Patient soll in 4 Wochen zur kardiologischen Kontrolle wiederkommen. Eine Laborkontrolle beim Hausarzt ist in 1 Woche geplant. Eine gastroenterologische Abklärung zur Abklärung des erhöhten CEA-Wertes ist dringend empfohlen.
3.0/5
3Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Herr Müller wurde mit Verdacht auf NSTEMI (Akutes Koronarsyndrom) stationär aufgenommen, welcher durch laborchemische und echokardiographische Untersuchungen bestätigt wurde. Es erfolgte eine Koronarangiographie mit anschließender PCI und DES-Implantation in der distalen RCX.
Therapie: Es wurde eine Triple-Therapie mit Apixaban 2,5 mg 2x tägl., Clopidogrel 75 mg 1x tägl. und ASS 100 mg 1x tägl. für 7 Tage postinterventionell eingeleitet. Zusätzlich wurden Ramipril, Metoprololsuccinat, Atorvastatin, Pantoprazol und Metformin verordnet. Eine kurze Phase eines hyperaktiven Delirs wurde mit Melperon behandelt.
Procedere: Es sind kardiologische und laborkontrollierende Termine zur Überwachung der Genesung einzuhalten. Eine dringende gastroenterologische Abklärung zur Abklärung des erhöhten CEA-Wertes ist auszustehen. Eine Wundkontrolle der Punktionsstelle an der A. radialis re. ist notwendig. Empfohlen werden körperliche Schonung für 1 Woche, moderates Ausdauertraining, Diabetesschulung und Ernährungsberatung.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde wegen eines akuten Koronarsyndroms (NSTEMI) bei bekannter 1-Gefäß-KHK behandelt.
Therapie: Es erfolgte eine Koronarangiographie und PCI mit DES-Implantation der distalen RCX. Aufgrund eines Hämatoms an der Punktionsstelle wurde ein Druckverband angelegt. Die Antikoagulation wurde auf eine Triple-Therapie mit Apixaban, Clopidogrel und ASS umgestellt.
Procedere: Der Patient soll ASS für 7 Tage, Clopidogrel für 6 Monate und Apixaban dauerhaft einnehmen. Eine kardiologische Kontrolle in 4 Wochen, eine Laborkontrolle in 1 Woche und eine dringende gastroenterologische Abklärung zur Klärung des erhöhten CEA-Wertes sind empfohlen. Körperliche Schonung für 1 Woche, danach moderates Ausdauertraining.
2.3/5
2Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einem akuten Koronarsyndrom (NSTEMI) aufgrund einer hochgradigen Stenose der distalen RCX aufgenommen und erfolgreich mittels PCI mit DES-Implantation behandelt.
Therapie: Die Therapie umfasste eine zeitnahe Koronarangiographie und PCI der distalen RCX mit Stent-Implantation. Aufgrund des Vorhofflimmerns und der neuen Stent-Implantation erfolgte eine Anpassung der Antikoagulation auf eine Triple-Therapie mit Apixaban, Clopidogrel und ASS. Eine erhöhte Nierenfunktion und ein erhöhtes Blutungsrisiko führten zu einer reduzierten Dosis von Apixaban.
Procedere: Es werden regelmäßige kardiologische Kontrollen (Echokardiographie, Belastungs-EKG) in 4 Wochen sowie eine Laborkontrolle beim Hausarzt in 1 Woche empfohlen. Zusätzlich ist eine dringende gastroenterologische Abklärung (Koloskopie und Gastroskopie) zur Abklärung des erhöhten CEA-Wertes erforderlich. Die Wundkontrolle der Punktionsstelle an der A. radialis rechts ist ebenfalls wichtig.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akutes Koronarsyndrom mit NSTEMI und bekannten Gefäßproblemen, paroxysmales Vorhofflimmern, chronische Herzinsuffizienz, chronische Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus Typ 2 und arterieller Hypertonus.
Therapie: Der Patient wurde unter Verdachtsdiagnose eines NSTEMI stationär aufgenommen. Eine Koronarangiographie zeigte eine Hochgradige Stenose der distalen RCX, die mit einer Stent-Implantation versorgt wurde. Die postinterventionelle Therapie umfasste eine Triple-Therapie mit Apixaban, Clopidogrel und ASS, die aufgrund der Nierenfunktion angepasst wurde. Zusätzlich wurde die Herzinsuffizienzmedikation gestärkt und die Diabetes- und Hypertonustherapie fortgesetzt.
Procedere: Der Patient wird in 4 Wochen kardiologisch kontrolliert (Echokardiographie, Belastungs-EKG). Eine laborechene Kontrolle (Kreatinin, Kalium, Troponin, kl. Blutbild) ist in 1 Woche beim Hausarzt geplant. Eine dringende gastroenterologische Abklärung (Koloskopie und Gastroskopie) zur Abklärung des erhöhten CEA-Wertes ist empfohlen. Die Punktionsstelle an der A. radialis wird kontrolliert. Der Patient sollte sich in den ersten Wochen körperlich schützen und danach moderates Ausdauertraining beginnen. Diabetesschulung und Ernährungsberatung sind empfohlen.
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