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summ_040

Neurologieeinfach

Klinischer Text

Klinikum am Stadtwald Abteilung für Neurologie und klinische Neurophysiologie Chefarzt: Dr. med. T. Berner Entlassungsbericht Patient: Hans-Joachim Müller Geburtsdatum: 14.05.1956 Anschrift: Eichenweg 12, 40213 Düsseldorf Station: N2 (Stroke Unit / Normalstation) Aufnahmedatum: 01.10.2023 Entlassungsdatum: 10.10.2023 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den o. g. Patienten, der sich vom 01.10.2023 bis zum 10.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts (I63.3), TOAST: kardioembolisch bei paroxysmalem Vorhofflimmern. - Symptomatik: Linksseitige Hemiparese (betont Arm/Gesicht). - Akuttherapie: Mechanische Thrombektomie (TICI 3) am 01.10.2023. - Sekundärprophylaxe: Einleitung einer oralen Antikoagulation mit Apixaban. 2. Erstdiagnose eines paroxysmalen Vorhofflimmerns (I48.0), CHA2DS2-VASc-Score: 4 (Alter, Hypertonie, Diabetes, Schlaganfall). 3. Arterielle Hypertonie (I10.90). 4. Diabetes mellitus Typ 2 (E11.90), HbA1c-Einstellung optimierungsbedürftig. 5. V. a. Prostata-Karzinom bei laborchemisch signifikanter PSA-Erhöhung (14,2 ng/ml) und sonographischem Korrelat. 6. Komplikation: Post-interventionelles Leistenhämatom rechts (konservativ therapiert). 7. Komplikation: Passageres hyperaktives Delir (postoperativ/postinterventionell). Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte als Notfall über die Zentrale Notaufnahme. Der Patient wurde durch den Rettungsdienst mit einer akuten linksseitigen Schwäche und einer deutlichen Sprachveränderung (Dysarthrie) sowie einer hängenden linken Mundfalle eingeliefert. 'Last seen well' war ca. 2 Stunden vor Eintreffen in der Klinik. Der Patient selbst berichtete bei Aufnahme über ein pelziges Gefühl im linken Arm. Vorbekannt sind ein langjähriger arterieller Hypertonus sowie ein Diabetes mellitus Typ 2. In der vegetativen Anamnese wurde vom Patienten beiläufig über zunehmende Miktionsbeschwerden (schwacher Harnstrahl, Nykturie) berichtet. Aufnahmebefund (01.10.2023): Wacher, zu allen Qualitäten orientierter Patient. NIHSS: 4 (Fazialisparese links, Armhalteversuch links mit Absinken nach 5s, Dysarthrie). Hirnnerven ansonsten unauffällig. Motorik: Linksseitige Hemiparese, Kraftgrad 4/5 nach Janda. Sensibilität: Subjektive Hypästhesie des linken Armes. Koordination: Zielversuche links leicht unsicher. Internistischer Befund: Herzfrequenz 88/min, Blutdruck 175/95 mmHg. Lunge auskultatorisch frei. Abdomen weich. Die rechte Leiste war nach der durchgeführten Angiographie zunächst unauffällig. Diagnostik: - CCT/CTA (01.10.2023): Nachweis eines distalen M1-Verschlusses der A. cerebri media rechts. Keine intrakranielle Blutung, keine Frühzeichen einer Demarkierung. - Angiographie/Thrombektomie (01.10.2023): Erfolgreiche mechanische Rekanalisation (TICI 3) mittels Stent-Retriever. Unauffälliger Verschluss der Punktionsstelle mittels Angio-Seal. - cMRT (03.10.2023): Kleine punktförmige Diffusionsstörungen im Bereich der rechten Basalganglien und des temporalen Marklagers, passend zum stattgehabten Ischämieereignis. Keine hämorrhagische Transformation. - EKG/Telemetrie: Initial Sinusrhythmus. In der Telemetrie am 04.10.2023 Nachweis von paroxysmalem Vorhofflimmern über insgesamt 6 Stunden mit einer Frequenz bis 135/min. - Echokardiographie: LVEF 55%, leicht vergrößerter linker Vorhof (LA 42 mm), keine Thromben im Vorhofohr (TEE-Verzicht bei gesichertem VHF). - Dopplersonographie der extrakraniellen Gefäße: Keine hämodynamisch relevanten Stenosen, altersentsprechende Intima-Media-Verdickung. - Labor: Hb 13,8 g/dl, Leukozyten 9,4 /nl, CRP 12 mg/l, Kreatinin 1,1 mg/dl, GFR 72 ml/min. HbA1c 7,4 %. LDL-Cholesterin 145 mg/dl. PSA-Wert: 14,2 ng/ml (Norm < 4,0). Therapie und Verlauf: Die mechanische Rekanalisation verlief komplikationslos mit prompter klinischer Besserung (NIHSS post-OP: 1). Am ersten postinterventionellen Tag entwickelte der Patient jedoch ein hyperaktives Delir mit zeitlicher und örtlicher Desorientierung sowie Nesteln, was eine passagere Medikation mit Haloperidol (2x 2mg p.o.) und eine engmaschige Überwachung auf der Stroke Unit erforderte. Nach 48 Stunden war der Patient wieder vollständig orientiert. Zudem zeigte sich am 02.10.2023 ein ausgedehntes Hämatom im Bereich der rechten Leiste (Punktionsstelle). Eine farbkodierte Duplexsonographie schloss ein Aneurysma spurium oder eine AV-Fistel aus. Die Therapie erfolgte konservativ mittels Kompressionsverband und lokaler Kühlung. Der Hämoglobinwert blieb stabil. Aufgrund des nachgewiesenen Vorhofflimmerns stellten wir die initial begonnene Sekundärprophylaxe mit ASS 100 mg auf eine orale Antikoagulation mit Apixaban (Eliquis) 5 mg 1-0-1 um. Die antihypertensive Therapie wurde um Metoprololsuccinat zur Frequenzkontrolle ergänzt. Wegen des erhöhten LDL-Wertes leiteten wir eine Statintherapie mit Atorvastatin 40 mg ein. Ein Nebenbefund von hoher Relevanz ist der massiv erhöhte PSA-Wert von 14,2 ng/ml. Eine orientierende Sonographie der Prostata durch die Konsiliar-Urologie zeigte eine inhomogene, vergrößerte Drüse (ca. 55 ml). Aufgrund der neurologischen Priorität und der Antikoagulation wurde eine Biopsie im stationären Aufenthalt noch nicht durchgeführt. Medikation bei Entlassung: 1. Apixaban (Eliquis) 5 mg: 1-0-1 (Orale Antikoagulation) 2. Ramipril 5 mg: 1-0-0 (Antihypertonikum) 3. Metoprololsuccinat 47,5 mg: 1-0-0 (Frequenzkontrolle/Antihypertonikum) 4. Atorvastatin 40 mg: 0-0-1 (Lipidsenker) 5. Metformin 500 mg: 1-0-1 (Antidiabetikum) 6. Pantoprazol 20 mg: 1-0-0 (Magenschutz bei Akutphase) Empfehlungen und Procedere: - Die neurologische Rehabilitation (Phase C) ist beantragt, die Verlegung erfolgt direkt aus unserem Haus. - Dringende urologische Weiterabklärung: Wir empfehlen ein multiparametrisches MRT der Prostata sowie eine anschließende bioptische Abklärung innerhalb der nächsten 14 Tage aufgrund des malignitätsverdächtigen PSA-Wertes. - Hausärztliche Kontrolle der rechten Leiste am 12.10.2023 zur Verlaufskontrolle des Hämatoms. - Laborkontrolle (Nierenwerte, Elektrolyte, HbA1c) in 4 Wochen. - Eine Wiederholung der Halsschlagader-Sonographie empfehlen wir in 6 Monaten. - Die finale Auswertung des 72h-Langzeit-EKGs steht zum Zeitpunkt der Entlassung noch aus und wird dem Hausarzt separat zugestellt, sofern sich über die bereits gesicherten Episoden hinaus weitere Befunde ergeben. Wir danken für die kollegiale Zusammenarbeit. Mit freundlichen Grüßen, Dr. med. M. Schmidt Oberarzt der Neurologie

Ground Truth

Hauptdiagnose

Ischämischer Schlaganfall im rechtsseitigen Mediastromgebiet bei kardioembolischer Genese durch neu diagnostiziertes paroxysmales Vorhofflimmern.

Therapie

Durchführung einer erfolgreichen mechanischen Thrombektomie (TICI 3) sowie Umstellung der Sekundärprophylaxe von ASS 100 mg auf Apixaban (Eliquis) 5 mg 1-0-1 nach telemetrischem Nachweis von Vorhofflimmern. Ergänzend erfolgte die medikamentöse Einstellung des Blutdrucks mit Ramipril 5 mg und Metoprololsuccinat 47,5 mg sowie eine Lipidsenkung mit Atorvastatin 40 mg.

Procedere

Direkte Verlegung in die neurologische Frührehabilitation (Phase C) und dringende urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes (14,2 ng/ml) mittels MRT und Biopsie innerhalb von 14 Tagen. Eine hausärztliche Kontrolle des konservativ behandelten Leistenhämatoms ist für den 12.10.2023 vorgesehen.

Offene Fragen

Die endgültige histologische Abklärung des hochgradigen Verdachts auf ein Prostata-Karzinom steht noch aus, ebenso wie der finale schriftliche Befund der 72-Stunden-Langzeit-EKG-Auswertung.

Modell-Ergebnisse (11)

4.3/5
5Fakten
4Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im rechten Mediastromgebiet (kardioembolisch) bei paroxysmalem Vorhofflimmern.
Therapie: Am 01.10.2023 erfolgte eine mechanische Thrombektomie (TICI 3) mit sofortiger klinischer Besserung, danach Umstellung von ASS auf die orale Antikoagulation mit Apixaban 5 mg 1‑0‑1. Zusätzlich wurden ein Delir mit Haloperidol behandelt, ein Leistenhämatom konservativ versorgt, sowie Antihypertensiva (Ramipril, Metoprolol), Statin (Atorvastatin) und Antidiabetikum (Metformin) verordnet.
Procedere: Es ist eine neurologische Rehabilitation (Phase C) geplant, die urologische Abklärung mit multiparametrischem Prostata‑MRT und Biopsie innerhalb von 14 Tagen sowie eine Nachkontrolle des Leistenhämatoms am 12.10.2023. Laborwerte (Nieren, Elektrolyte, HbA1c) in 4 Wochen, Karotis‑Sonographie in 6 Monaten und die Auswertung des 72‑Stunden‑Langzeit‑EKG werden dem Hausarzt übermittelt.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts (I63.3) bei paroxysmalem Vorhofflimmern mit linksseitiger Hemiparese.
Therapie: Akuttherapie mit mechanischer Thrombektomie (TICI 3) am 01.10.2023. Sekundärprophylaxe mit oraler Antikoagulation (Apixaban) sowie Einleitung von Metoprolol zur Frequenzkontrolle, Atorvastatin zur Lipidsenkung und Optimierung der antihypertensiven und antidiabetischen Medikation.
Procedere: Verlegung zur neurologischen Rehabilitation (Phase C). Dringende urologische Abklärung mit multiparametrischem MRT der Prostata und Biopsie innerhalb von 14 Tagen aufgrund des erhöhten PSA-Wertes. Hausärztliche Kontrolle des Leistenhämatoms am 12.10.2023 sowie Laborkontrolle in 4 Wochen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts bei paroxysmalem Vorhofflimmern mit linksseitiger Hemiparese.
Therapie: Es erfolgte eine erfolgreiche mechanische Thrombektomie mit TICI-3-Rekanalisation. Zur Sekundärprophylaxe wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban eingeleitet und die medikamentöse Therapie um Metoprolol zur Frequenzkontrolle sowie Atorvastatin ergänzt. Postinterventionell traten ein Delir und ein Leistenhämatom auf, die konservativ behandelt wurden.
Procedere: Eine neurologische Rehabilitation (Phase C) ist beantragt. Dringend wird eine urologische Abklärung mit multiparametrischem MRT der Prostata und Biopsie innerhalb der nächsten 14 Tage empfohlen. Zudem sind eine hausärztliche Kontrolle des Leistenhämatoms, Laborkontrollen in 4 Wochen und eine Halsschlagader-Sonographie in 6 Monaten geplant.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts (I63.3), TOAST: kardioembolisch bei paroxysmalem Vorhofflimmern.
Therapie: Mechanische Thrombektomie (TICI 3) und Einleitung einer oralen Antikoagulation mit Apixaban. Zudem wurden antihypertensive und lipidsenkende Medikamente verordnet.
Procedere: Neurologische Rehabilitation (Phase C) beantragt. Dringende urologische Weiterabklärung des Prostata-Karzinom-Verdachts. Kontrolle der rechten Leiste und Laborkontrolle in 4 Wochen. Wiederholung der Halsschlagader-Sonographie in 6 Monaten.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts, kardioembolisch bedingt durch paroxysmales Vorhofflimmern.
Therapie: Es erfolgte eine erfolgreiche mechanische Thrombektomie (TICI 3) sowie die Einleitung einer oralen Antikoagulation mit Apixaban. Zusätzlich wurden eine antihypertensive Therapie mit Metoprololsuccinat und eine Statintherapie mit Atorvastatin begonnen. Ein postinterventionelles Leistenhämatom wurde konservativ behandelt und ein passagere Delir mit Haloperidol.
Procedere: Eine neurologische Rehabilitation (Phase C) wurde beantragt. Es wird dringend eine urologische Weiterabklärung (MRT und Biopsie) der Prostata innerhalb der nächsten 14 Tage empfohlen. Kontrolltermine beim Hausarzt für Leistenhämatom und Laborkontrollen (Nierenwerte, Elektrolyte, HbA1c) in 4 Wochen sind geplant.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist ein ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts bei paroxysmalem Vorhofflimmern
Therapie: Der Patient wurde mit einer mechanischen Thrombektomie behandelt, die erfolgreich war. Es wurde eine orale Antikoagulation mit Apixaban eingeleitet und die antihypertensive Therapie um Metoprololsuccinat ergänzt. Zudem wurde eine Statintherapie mit Atorvastatin begonnen. Eine konservative Therapie des post-interventionellen Leistenhämatoms wurde durchgeführt.
Procedere: Es wird eine neurologische Rehabilitation (Phase C) empfohlen. Eine dringende urologische Weiterabklärung wegen des malignitätsverdächtigen PSA-Wertes ist erforderlich. Eine hausärztliche Kontrolle der rechten Leiste und eine Laborkontrolle sind in den nächsten Wochen geplant. Eine Wiederholung der Halsschlagader-Sonographie ist in 6 Monaten empfohlen.
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts bei paroxysmalem Vorhofflimmern.
Therapie: Der Patient erhielt eine mechanische Thrombektomie und eine Sekundärprophylaxe mit Apixaban. Zudem wurde eine antihypertensive Therapie mit Ramipril und Metoprololsuccinat sowie eine Statintherapie mit Atorvastatin eingeleitet.
Procedere: Der Patient wird zur neurologischen Rehabilitation (Phase C) verlegt. Es ist eine dringende urologische Weiterabklärung des erhöhten PSA-Wertes mittels multiparametrischem MRT der Prostata und bioptischer Abklärung innerhalb von 14 Tagen empfohlen.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Herr Hans-Joachim Müller wurde mit einem ischämischen Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts (TOAST: kardioembolisch bei paroxysmalem Vorhofflimmern) behandelt.
Therapie: Es wurde eine mechanische Thrombektomie durchgeführt, gefolgt von einer oralen Antikoagulation mit Apixaban zur Sekundärprophylaxe. Zusätzlich wurde eine antihypertensive Therapie mit Metoprololsuccinat und eine Statintherapie mit Atorvastatin eingeleitet. Eine urologische Abklärung ist aufgrund des erhöhten PSA-Wertes notwendig.
Procedere: Herr Müller wird eine neurologische Rehabilitation (Phase C) beginnen und eine urologische Abklärung mit multiparametrischen MRT und Biopsie erhalten. Eine hausärztliche Verlaufskontrolle der rechten Leiste und Laborkontrollen sind empfohlen. Eine Halsschlagader-Sonographie soll in 6 Monaten wiederholt werden.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde wegen eines ischämischen Hirninfarkts im Mediastromgebiet rechts aufgrund eines paroxysmalen Vorhofflimmerns behandelt.
Therapie: Es wurde eine mechanische Thrombektomie durchgeführt, gefolgt von einer oralen Antikoagulation mit Apixaban. Zusätzlich wurde eine antihypertensive Therapie mit Ramipril und Metoprololsuccinat sowie eine Statintherapie mit Atorvastatin eingeleitet.
Procedere: Der Patient wird zur neurologischen Rehabilitation verlegt. Eine dringende urologische Weiterabklärung des erhöhten PSA-Wertes ist erforderlich. Eine hausärztliche Kontrolle der rechten Leiste und eine Laborkontrolle in 4 Wochen sind geplant.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient erlitt einen ischämischen Hirninfarkt im rechten Mediastromgebiet, der durch eine kardioembolische Ursache im Zusammenhang mit paroxysmalem Vorhofflimmern bedingt ist.
Therapie: Die Therapie umfasste eine erfolgreiche mechanische Thrombektomie zur Rekanalisation der A. cerebri media rechts, eine Sekundärprophylaxe mit Antikoagulation (Apixaban) aufgrund des Vorhofflimmerns, sowie die Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2 und Hypercholesterinämie mit entsprechenden Medikamenten.
Procedere: Nach der Entlassung wird eine neurologische Rehabilitation (Phase C) begonnen. Es ist eine dringende urologische Weiterbehandlung mit MRT der Prostata und Biopsie aufgrund des erhöhten PSA-Wertes erforderlich. Zusätzlich sind Verlaufskontrollen der Leistenhämatom, der Nierenwerte und eine Halsschlagader-Sonographie geplant.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts mit paroxysmalen Vorhofflimmern.
Therapie: Der Patient wurde mit Apixaban (Eliquis) 5 mg 1-0-1, Ramipril 5 mg, Metoprololsuccinat 47,5 mg, Atorvastatin 40 mg und Metformin 500 mg behandelt. Eine mechanische Thrombektomie wurde durchgeführt, und ein postinterventionelles Leistenhämatom wurde konservativ behandelt.
Procedere: Die neurologische Rehabilitation (Phase C) ist beantragt. Dringend wird eine urologische Weiterabklärung mit einem multiparametrischen MRT der Prostata und einer bioptischen Abklärung empfohlen. Eine Hausärztliche Kontrolle des Leistenhämatoms und Laborkontrolle in 4 Wochen sind vorgesehen. Eine Wiederholung der Halsschlagader-Sonographie in 6 Monaten und die finale Auswertung des 72h-Langzeit-EKGs werden empfohlen.
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