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summ_030

Pneumologiekomplex

Klinischer Text

Städtisches Klinikum am Stadtrand Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin Chefarzt Dr. med. T. Berghaus Entlassungsbericht Patient: Hans-Joachim Müller Geburtsdatum: 12.05.1950 Anschrift: Kastanienallee 14, 12345 Musterstadt Aufnahmedatum: 14.03.2024 Entlassungsdatum: 25.03.2024 Diagnosen: 1. Akut exazerbierte COPD GOLD IV (Stadium D) bei persistierendem Nikotinabusus (ca. 55 PY) 2. Ambulant erworbene Pneumonie (CAP) des rechten Unterlappens (CRB-65 Score: 2) 3. Chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF), LVEF 32%, NYHA III 4. Tachyarrhythmia absoluta bei permanentem Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc: 5) 5. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a (GFR 44 ml/min/1.73m²) 6. Diabetes mellitus Typ 2, aktuell entgleist (HbA1c 8,4%) 7. Verdacht auf bronchiales Malignom bei solitärem pulmonalem Rundherd (12mm) rechts basal und erhöhtem CEA (12,4 ng/ml) 8. Passageres hyperaktives Delir (post-interventionell) Anamnese: Die stationäre Aufnahme des 73-jährigen Patienten erfolgte als Notfall bei progredienter Belastungsdyspnoe (NYHA IV), produktivem Husten mit purulentem Auswurf und seit drei Tagen bestehenden subfebrilen Temperaturen (bis 38,2 °C). Der Patient berichtet zudem über eine Zunahme der bekannten Unterschenkelödeme sowie eine nächtliche Orthopnoe. Vorbekannt ist eine COPD Stadium GOLD IV, die zuletzt mit einer LAMA/LABA-Fixkombination therapiert wurde. Ein inhalatives Kortikosteroid (ICS) wurde aufgrund rezidivierender Pneumonien vor sechs Monaten abgesetzt. Aufnahmebefund: Reduzierter Allgemeinzustand, adipöser Ernährungszustand (BMI 31 kg/m²). Vigilanz wach, Orientierung zur Person, Ort und Zeit bei Aufnahme gegeben. Haut/Schleimhäute: Zyanose der Lippen, periphere Ödeme beidseits (++). Pulmo: Vesikuläres Atmen mit beidseitigem exspiratorischem Giemen und Brummen, basal rechts feinblasige Rasselgeräusche. AF 24/min, SpO2 86% unter Raumluft. Cor: Arrhythmische Herzaktion, HF 115/min, keine klinisch relevanten Vitien. Abdomen: Weich, kein Druckschmerz, Darmgeräusche regelrecht. Diagnostik & Labor: Labor (Aufnahme): CRP 84 mg/l (<5), Leukozyten 14,2 Gpt/l (4-10), Procalcitonin 0,45 ng/ml (<0,05). NT-proBNP 4.850 pg/ml (<300). Kreatinin 1,6 mg/dl (0,7-1,2), GFR 44 ml/min. Glucose 210 mg/dl. CEA 12,4 ng/ml (<5,0). BGA (Rauml.): pH 7,34, pO2 54 mmHg, pCO2 49 mmHg, HCO3 26 mmol/l (Globalinsuffizienz). EKG: Vorhofflimmern, Tachyarrhythmie, Herzfrequenz 122/min, Linkstyp, keine ST-Hebungen. Röntgen-Thorax: Infiltrat im rechten Unterlappen, ausgeprägtes Lungenemphysem, Kardiomegalie, Zeichen der pulmonalvenösen Stauung. CT-Thorax (16.03.): Bestätigung des Infiltrats rechts basal (Segment 9/10). Zusätzlich zeigt sich ein 12mm großer, unscharf begrenzter Rundherd im Segment 6 rechts, vereinbar mit einem Malignom, jedoch bei bestehender Pneumonie differentialdiagnostisch erschwert beurteilbar. Echokardiographie: LVEF 32%, dilatierter linker Ventrikel, Mitralinsuffizienz Grad II, systolischer Pulmonalisdruck 45 mmHg + ZVD. Therapie und Verlauf: Initial erfolgte eine kalkulierte intravenöse antibiotische Therapie mit Ceftriaxon (2g 1x1 i.v.) und Clarithromycin (500mg 2x1 p.o.). Aufgrund der COPD-Exazerbation wurde eine systemische Glukokortikoidtherapie mit Prednisolon (initial 40mg i.v., ab Tag 3 Umstellung auf 40mg p.o. mit Ausschleusplan) sowie eine intensivierte Inhalationstherapie mit Salbutamol/Ipratropiumbromid eingeleitet. Zur Rekompensation der HFrEF erhielten wir eine forcierte Diurese mit Furosemid (initial 40mg i.v. 2x tgl.). Am 17.03. kam es zu einer Befundverschlechterung mit neu aufgetretener Verwirrtheit und Agitiertheit. Ein kraniales CT schloss eine Ischämie oder Blutung aus. Wir interpretierten dies als hyperaktives Delir bei Infekt und Multimorbidität. Eine passagere Medikation mit Pipamperon (20mg zur Nacht) führte zur Stabilisierung. Gleichzeitig zeigte sich im Urinstatus der Verdacht auf einen nosokomialen Harnwegsinfekt (E. coli, 10^5 KBE/ml), weshalb nach Antibiogramm eine Umstellung der Antibiose auf Fosfomycin (3g Einmalgabe p.o.) erfolgte, während die Pneumonie-Behandlung mit Ceftriaxon für insgesamt 7 Tage fortgesetzt wurde. Am 20.03. führten wir eine diagnostische Bronchoskopie zur Abklärung des Rundherdes durch. Makroskopisch zeigte sich eine diffuse Rötung der Bronchialschleimhaut, Sekret wurde zur Zytologie und Mikrobiologie gewonnen. Eine transbronchiale Zangenbiopsie aus Segment 6 wurde entnommen. Im Verlauf besserte sich der respiratorische Zustand deutlich (SpO2 94% unter 2l O2). Die Nierenwerte stabilisierten sich unter adäquater Hydrierung bei gleichzeitiger Diurese (Kreatinin 1,3 mg/dl). Die Herzinsuffizienztherapie wurde leitliniengerecht um Empagliflozin (10mg 1x1) erweitert, die Betablocker-Dosis von Bisoprolol wurde aufgrund der Bradykardie-Neigung im Verlauf von 5mg auf 2,5mg reduziert. Empfehlungen und Procedere: - Medikamentöse Fortführung gemäß Medikationsplan. - Prednisolon-Ausschleusplan: 40mg bis 27.03., dann 20mg bis 30.03., dann 10mg bis 02.04., danach absetzen. - Ambulante CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten (ca. Mitte Juni 2024) zur Beurteilung des Rundherdes nach vollständiger Ausheilung der Pneumonie. - Kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen zur Re-Echokardiographie und Evaluation der ICD/CRT-Indikation bei persistierender LVEF <35%. - Pneumologische Verlaufskontrolle inkl. Bodyplethysmographie in 6 Wochen. - Fortführung der oralen Antikoagulation mit Apixaban (5mg 2x1) bei VHF. - Blutzuckerselbstkontrollen und Vorstellung beim Diabetologen zur Neueinstellung der oralen Antidiabetika (Metformin pausiert bei GFR-Schwankung, aktuell SGLT2-Inhibitor etabliert). Offene Befunde: Das Ergebnis der histopathologischen Aufarbeitung der Biopsie aus Segment 6 stand zum Entlassungszeitpunkt noch aus. Wir werden Ihnen den Befund unaufgefordert nachsenden. Bei Malignitätsnachweis ist eine zeitnahe Wiedervorstellung zur Tumorstufendiagnostik (PET-CT, EBUS) erforderlich. Mit freundlichen kollegialen Grüßen Dr. med. M. Schmidt Oberarzt (Elektronisch erstellt, ohne Unterschrift gültig)

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akut exazerbierte COPD (GOLD IV, Stadium D) mit einer rechtsbasalen ambulant erworbenen Pneumonie (CAP) bei vorbekannter hochgradig reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (LVEF 32%).

Therapie

Intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon 2g und Clarithromycin 500mg (Umstellung auf Fosfomycin bei Harnwegsinfekt-Komplikation), systemische Steroidtherapie (initial 40mg Prednisolon i.v., dann p.o. Ausschleusplan) sowie Rekompensation der HFrEF durch Furosemid und Neuansetzung von Empagliflozin 10mg.

Procedere

Ambulante CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten zur Rundherd-Beurteilung, kardiologische Re-Evaluation der LVEF in 4-6 Wochen und Fortführung der oralen Antikoagulation mit Apixaban 5mg 2x1.

Offene Fragen

Die Histologie der transbronchialen Biopsie (Segment 6) steht noch aus; zudem bleibt die Dignität des 12mm Rundherdes bei diskordant erhöhtem Tumormarker CEA (12,4 ng/ml) trotz antibiotischer Therapie unklar.

Modell-Ergebnisse (11)

3.0/5
3Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD GOLD IV (Stadium D) mit ambulant erworbener Pneumonie des rechten Unterlappens
Therapie: Der Patient erhielt eine initiale intravenöse Antibiotikatherapie mit Ceftriaxon und Clarithromycin, systemische Glukokortikoide (Prednisolon) sowie eine intensivierte Inhalationstherapie. Zusätzlich wurden Diuretika zur Dekompensation der Herzinsuffizienz, Antikoagulation mit Apixaban, eine bronchoskopische Biopsie des Rundherdes und eine medikamentöse Anpassung der Herz‑ und Diabetestherapie durchgeführt. Das hyperaktive Delir wurde mit einer kurzen Pipamperon‑Therapie behandelt.
Procedere: Weiterhin ist die medikamentöse Therapie gemäß Plan fortzuführen, inklusive Prednisolon‑Ausschleus, Empagliflozin und Apixaban. Eine ambulante CT‑Kontrolle des pulmonalen Rundherdes in drei Monaten sowie kardiologische und pneumologische Nachsorge (Echokardiographie, Bodyplethysmographie) sind vorgesehen. Bei positivem Malignomnachweis erfolgt zeitnahe Tumorstufendiagnostik (PET‑CT, EBUS) und ggf. onkologische Therapie.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD GOLD IV bei persistierendem Nikotinabusus mit gleichzeitig vorliegender ambulant erworbener Pneumonie des rechten Unterlappens.
Therapie: Es erfolgte eine intravenöse antibiotische Therapie mit Ceftriaxon und Clarithromycin sowie eine systemische Glukokortikoidtherapie mit Prednisolon zur Behandlung der Pneumonie und COPD-Exazerbation. Zur Rekompensation der Herzinsuffizienz wurde eine forcierte Diurese mit Furosemid durchgeführt und die Medikation leitliniengerecht um Empagliflozin erweitert.
Procedere: Eine ambulante CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten zur Beurteilung des pulmonalen Rundherdes ist erforderlich. Zudem werden eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen zur Evaluation der ICD/CRT-Indikation und eine pneumologische Verlaufskontrolle inkl. Bodyplethysmographie in 6 Wochen empfohlen. Die orale Antikoagulation mit Apixaban ist fortzuführen.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde aufgrund einer akut exazerbierten COPD GOLD IV und einer ambulant erworbenen Pneumonie des rechten Unterlappens stationär behandelt.
Therapie: Es erfolgte eine kalkulierte antibiotische Therapie mit Ceftriaxon und Clarithromycin, später Fosfomycin bei Harnwegsinfekt. Zur Behandlung der COPD-Exazerbation wurde systemisch mit Prednisolon therapiert und die Inhalation intensiviert. Zudem wurde eine forcierte Diurese bei Herzinsuffizienz durchgeführt und die Herzinsuffizienztherapie leitliniengerecht um einen SGLT2-Inhibitor erweitert.
Procedere: Die medikamentöse Therapie ist gemäß Plan fortzuführen, einschließlich des vorgegebenen Prednisolon-Ausschleusplans. Es sind ambulante Kontrollen geplant: eine CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten zur Beurteilung des Rundherdes, eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen und eine pneumologische Kontrolle in 6 Wochen. Zudem ist eine diabetologische Vorstellung zur Neueinstellung der Antidiabetika empfohlen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD GOLD IV (Stadium D) bei persistierendem Nikotinabusus (ca. 55 PY) und ambulant erworbene Pneumonie (CAP) des rechten Unterlappens (CRB-65 Score: 2)
Therapie: Intravenöse antibiotische Therapie mit Ceftriaxon und Clarithromycin, systemische Glukokortikoidtherapie mit Prednisolon, intensivierte Inhalationstherapie mit Salbutamol/Ipratropiumbromid, forcierte Diurese mit Furosemid, Medikation mit Pipamperon zur Stabilisierung des Delirs, und diagnostische Bronchoskopie mit Biopsie.
Procedere: Medikamentöse Fortführung gemäß Medikationsplan, Prednisolon-Ausschleusplan, ambulante CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten, kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen, pneumologische Verlaufskontrolle in 6 Wochen, Fortführung der oralen Antikoagulation, Blutzuckerselbstkontrollen und Vorstellung beim Diabetologen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde aufgrund einer akut exazerbierten COPD GOLD IV, einer ambulant erworbenen Pneumonie und einer chronischen Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion behandelt.
Therapie: Es erfolgte eine intravenöse antibiotische Therapie mit Ceftriaxon und Clarithromycin, eine systemische Glukokortikoidtherapie sowie eine intensivierte Inhalationstherapie. Zusätzlich wurde eine forcierte Diurese mit Furosemid eingeleitet und die Herzinsuffizienztherapie um Empagliflozin erweitert. Ein Delir wurde passagere mit Pipamperon behandelt.
Procedere: Der Patient soll die medikamentöse Therapie fortsetzen und Prednisolon gemäß Ausschleusplan reduzieren. Eine CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten, eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen, eine pneumologische Verlaufskontrolle in 6 Wochen sowie eine Fortführung der Antikoagulation sind geplant. Zudem ist eine diabetologische Kontrolle zur Neueinstellung der Antidiabetika erforderlich.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine akut exazerbierte COPD GOLD IV bei persistierendem Nikotinabusus, kombiniert mit einer ambulant erworbenen Pneumonie des rechten Unterlappens und einer chronischen Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion
Therapie: Der Patient erhielt eine kalkulierte intravenöse antibiotische Therapie mit Ceftriaxon und Clarithromycin, eine systemische Glukokortikoidtherapie mit Prednisolon und eine intensivierte Inhalationstherapie mit Salbutamol/Ipratropiumbromid. Zusätzlich wurde eine forcierte Diurese mit Furosemid durchgeführt, um die Herzinsuffizienz zu rekompensieren. Eine passagere Medikation mit Pipamperon führte zur Stabilisierung des hyperaktiven Delirs
Procedere: Es wird empfohlen, die medikamentöse Therapie gemäß dem Medikationsplan fortzuführen, eine ambulante CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten durchzuführen und eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen zur Re-Echokardiographie und Evaluation der ICD/CRT-Indikation durchzuführen. Eine pneumologische Verlaufskontrolle inkl. Bodyplethysmographie ist in 6 Wochen geplant
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD GOLD IV mit ambulant erworbener Pneumonie und bekannter Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion.
Therapie: Der Patient erhielt eine kalkulierte antibiotische Therapie, eine systemische Glukokortikoidtherapie und eine intensivierte Inhalationstherapie bei COPD-Exazerbation sowie eine forcierte Diurese bei Herzinsuffizienz. Zudem wurde die Herzinsuffizienztherapie leitliniengerecht angepasst und um Empagliflozin erweitert. Eine diagnostische Bronchoskopie mit Biopsieentnahme wurde zur Abklärung eines Rundherdes durchgeführt.
Procedere: Es ist eine medikamentöse Fortführung gemäß Medikationsplan und ein Prednisolon-Ausschleusplan vorgesehen. Der Patient soll zu einer ambulanten CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten, einer kardiologischen Kontrolle in 4-6 Wochen und einer pneumologischen Verlaufskontrolle in 6 Wochen erscheinen.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD GOLD IV (Stadium D), ambulant erworbene Pneumonie (CAP) des rechten Unterlappens, chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF), Tachyarrhythmia absoluta bei permanentem Vorhofflimmern, chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a, Diabetes mellitus Typ 2, Verdacht auf bronchiales Malignom
Therapie: Antibiotische Therapie mit Ceftriaxon und Clarithromycin, systemische Glukokortikoidtherapie mit Prednisolon, intensivierte Inhalationstherapie mit Salbutamol/Ipratropiumbromid, forcierte Diurese mit Furosemid, Bronchoskopie zur Abklärung des Rundherdes, medikamentöse Therapie zur Behandlung von Herzinsuffizienz, Blutzuckerselbstkontrollen
Procedere: Medikamentöse Fortführung gemäß Medikationsplan, ambulante CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten, kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen, pneumologische Verlaufskontrolle inkl. Bodyplethysmographie in 6 Wochen, Fortführung der oralen Antikoagulation mit Apixaban, Vorstellung beim Diabetologen zur Neueinstellung der oralen Antidiabetika
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD GOLD IV bei persistierendem Nikotinabusus und ambulant erworbene Pneumonie des rechten Unterlappens.
Therapie: Durchgeführte Therapie umfasste eine kalkulierte intravenöse antibiotische Therapie mit Ceftriaxon und Clarithromycin, eine systemische Glukokortikoidtherapie mit Prednisolon, eine intensivierte Inhalationstherapie mit Salbutamol/Ipratropiumbromid und eine forcierte Diurese mit Furosemid. Bei Befundverschlechterung wurde eine passagere Medikation mit Pipamperon und eine Umstellung der Antibiose auf Fosfomycin durchgeführt. Eine diagnostische Bronchoskopie mit transbronchialer Zangenbiopsie wurde durchgeführt.
Procedere: Medikamentöse Fortführung gemäß Medikationsplan, Prednisolon-Ausschleusplan, ambulante CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten, kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen, pneumologische Verlaufskontrolle in 6 Wochen, Fortführung der oralen Antikoagulation mit Apixaban, Blutzuckerselbstkontrollen und Vorstellung beim Diabetologen.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einer akut exazerbierten COPD, einer Pneumonie, chronischer Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern, chronischer Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus Typ 2 und dem Verdacht auf ein bronchiales Malignom aufgenommen.
Therapie: Die Therapie umfasste eine antibiotische Behandlung der Pneumonie, eine systemische Glukokortikoidtherapie und eine intensivierte Inhalationstherapie zur Behandlung der COPD-Exazerbation. Zusätzlich erfolgte eine forcierte Diurese zur Kompensation der Herzinsuffizienz, die später leitliniengerecht mit Empagliflozin erweitert wurde. Ein Delir wurde mit Pipamperon behandelt.
Procedere: Es wird eine ambulante CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten zur Beurteilung des verdächtigen Lungenherdes empfohlen. Eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen zur Re-Echokardiographie und Evaluation der ICD/CRT-Indikation ist geplant. Eine pneumologische Verlaufskontrolle mit Bodyplethysmographie in 6 Wochen ist ebenfalls vorgesehen.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD GOLD IV, Ambulant erworbene Pneumonie des rechten Unterlappens, Chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion, Tachyarrhythmia absoluta bei permanentem Vorhofflimmern, Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a und Diabetes mellitus Typ 2.
Therapie: Der Patient wurde mit intravenöser Antibiotika- und systemischer Glukokortikoidtherapie behandelt. Eine intensivierte Inhalationstherapie, eine forcierte Diurese und eine Erweiterung der Herzinsuffizienztherapie wurden durchgeführt. Die Nierenwerte stabilisierten sich unter adäquater Hydrierung. Die Medikation wurde nach Entlassung gemäß Medikationsplan fortgeführt, einschließlich des Ausschleusplans für Prednisolon und der Fortführung der oralen Antikoagulation mit Apixaban.
Procedere: Der Patient sollte eine ambulante CT-Thorax-Kontrolle in 3 Monaten und eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen nach Entlassung durchführen. Eine pneumologische Verlaufskontrolle inklusive Bodyplethysmographie in 6 Wochen ist empfohlen. Bei Malignitätsnachweis ist eine zeitnahe Wiedervorstellung zur Tumorstufendiagnostik erforderlich.
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