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summ_026

Psychiatrie/Psychosomatikmittel

Klinischer Text

Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik Sonnenberg-Klinikum Abteilung für Affektive Störungen Chefarzt: Dr. med. J. Storm Entlassungsbericht Patient: Hans-Peter Müller Geburtsdatum: 12.05.1970 Anschrift: Eichenweg 14, 80331 München Aufnahmedatum: 10.06.2023 Entlassungsdatum: 04.08.2023 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den oben genannten Patienten, der sich vom 10.06.2023 bis zum 04.08.2023 zur stationären Behandlung in unserem Hause befand. Diagnosen: 1. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F33.2) 2. Essentielle Hypertonie, Erstdiagnose einer hypertensiven Entgleisung während des Aufenthalts (ICD-10: I10.90) 3. Diabetes mellitus Typ 2, Erstdiagnose (ICD-10: E11.90) 4. Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS), vorbekannt, CPAP-Therapie (ICD-10: G47.31) 5. Verdacht auf Steatosis hepatis (ICD-10: K76.0) 6. Status nach nosokomialer SARS-CoV-2-Infektion (05.07. – 12.07.2023) Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte nach Zuweisung durch den niedergelassenen Psychiater bei progredienter depressiver Symptomatik seit ca. drei Monaten. Herr Müller berichtete über einen massiven sozialen Rückzug, einen ausgeprägten Interessenverlust (Anhedonie), Schlafstörungen mit frühmorgendlichem Erwachen sowie eine zunehmende psychomotorische Hemmung. Er gab an, sich wie „versteinert“ zu fühlen. Eine suizidale Einengung bestand bei Aufnahme nicht, jedoch berichtete der Patient über passive Todeswünsche („nicht mehr aufwachen wollen“). In der Vorgeschichte sind zwei depressive Episoden (2014 und 2018) bekannt, die jeweils ambulant therapiert wurden. Sozialanamnestisch lebt der Patient geschieden und ist als Techniker im Maschinenbau tätig, zuletzt bestand eine Arbeitsunfähigkeit seit sechs Wochen. Körperlich klagte der Patient bei Aufnahme über unspezifische epigastrische Beschwerden und eine allgemeine Leistungsminderung. Psychischer Befund bei Aufnahme: Bewusstseinsklar, allseits orientiert. Formale Denkabläufe verlangsamt, eingeengt auf die depressive Thematik. Stimmungslage tiefgedrückt, affektive Schwingungsfähigkeit massiv reduziert. Antrieb gemindert. Keine produktiv-psychotische Symptomatik, keine Ich-Störungen. PHQ-9 Score: 24 Punkte. BDI-II: 38 Punkte. Körperlicher Befund: 54-jähriger Patient in reduziertem Allgemeinzustand und adipösem Ernährungszustand (BMI 32 kg/m²). Cor/Pulmo: Herztöne rein, rhythmisch, vesikuläres Atemgeräusch. Abdomen: Weich, kein Druckschmerz, Leber ca. 2 cm unter dem Rippenbogen tastbar. Extremitäten: Keine Ödeme. Blutdruck bei Aufnahme: 142/88 mmHg. Diagnostik: Laborchemie (Auszug vom 11.06.): Hb 14,2 g/dl, Leukozyten 7,8 G/l, CRP < 0,5 mg/dl. GGT 85 U/l (Ref. < 60), GOT/GPT im Normbereich. HbA1c 7,4 % (Erstdiagnose Diabetes mellitus). TSH 3,2 mU/l, fT3/fT4 normwertig. Besonderer Befund: PSA-Wert 4,8 ng/ml (Ref. < 4,0). Eine daraufhin veranlasste urologische Konsiliaruntersuchung am 20.06. ergab einen unauffälligen Palpationsbefund und eine sonographisch unauffällige Prostata (Volumen 35 ml, keine herdförmigen Läsionen). EKG: Sinusrhythmus, HF 72/min, keine Erregungsrückbildungsstörungen, QTc-Zeit 410 ms. Abdomensonographie: Zeichen einer Steatosis hepatis Grad I-II. Therapie und Verlauf: Die Behandlung erfolgte im Rahmen eines multimodalen psychosomatischen Settings mit Einzel- und Gruppentherapie (KVT-Fokus), Ergotherapie und körperorientierten Verfahren. Pharmakologisch begannen wir initial mit Venlafaxin 75 mg p.o., welches wir nach 5 Tagen auf 150 mg steigerten. Darunter zeigte sich am 18.06. eine hypertensive Entgleisung mit Werten bis 185/105 mmHg und begleitenden Cephalgien. Aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs und der sympathomimetischen Wirkung des Venlafaxins setzten wir dieses ab und leiteten eine Umstellung auf Sertralin ein (Einschleichen ab 25 mg, aktuell 100 mg 1-0-0). Zur Blutdruckeinstellung wurde Ramipril 5 mg 1-0-0 etabliert, worunter sich die Werte stabilisierten (letzte Messung 135/85 mmHg). Der Verlauf wurde am 05.07. durch eine nosokomiale SARS-CoV-2-Infektion kompliziert. Es erfolgte eine 7-tägige Isolation auf der Infektionsstation. Der Verlauf war glücklicherweise mild (Husten, Myalgien), sodass die psychiatrische Therapie nach negativem Antigentest am 12.07. fortgesetzt werden konnte. Hinsichtlich des neu diagnostizierten Diabetes mellitus Typ 2 erfolgte die Einleitung einer Therapie mit Metformin 500 mg 1-0-1 sowie eine Ernährungsberatung. Psychopathologisch profitierte der Patient deutlich von der antidepressiven Medikation und den psychotherapeutischen Interventionen. Der Antrieb steigerte sich sukzessive, die affektive Schwingungsfähigkeit verbesserte sich. PHQ-9 bei Entlassung: 11 Punkte, BDI-II: 19 Punkte. Offene Punkte und Besonderheiten: Die Diskrepanz zwischen dem erhöhten PSA-Wert (4,8 ng/ml) und der unauffälligen Morphologie im Ultraschall bedarf einer zeitnahen ambulanten Kontrolle. Wir haben zudem einen TRH-Test zur weiteren Schilddrüsendiagnostik durchgeführt, da der Patient trotz klinischer Besserung über persistierende Adynamie klagte; das Ergebnis stand bei Entlassung noch aus. Empfehlungen/Procedere: 1. Ambulante psychiatrische Weiterbehandlung: Termin bei Dr. Lehmann am 15.08.2023 um 10:00 Uhr bereits vereinbart. 2. Medikation (siehe unten): Fortführung der antidepressiven Therapie für mindestens 6-12 Monate. 3. Urologische Kontrolle: PSA-Verlaufskontrolle und ggf. mpMRT der Prostata in ca. 4-6 Wochen empfohlen. 4. Diabetologische Mitbetreuung: Kontrolle des HbA1c in 3 Monaten durch den Hausarzt. 5. CPAP-Therapie: Der Patient wurde zur konsequenten Nutzung seines Gerätes motiviert. Medikation bei Entlassung: - Sertralin 100 mg (1-0-0-0) - Ramipril 5 mg (1-0-0-0) - Metformin 500 mg (1-0-0-1) - Pantoprazol 20 mg (1-0-0-0) – bei Bedarf bei epigastrischen Beschwerden - Zopiclon 7,5 mg (0-0-0-1) – bei Bedarf (max. 3x wöchentlich für 2 Wochen) Wir danken für die kollegiale Zusammenarbeit. Mit freundlichen Grüßen, Dr. med. J. Storm Chefarzt (Dieses Dokument wurde elektronisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.)

Ground Truth

Hauptdiagnose

Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F33.2).

Therapie

Multimodale stationäre Behandlung inklusive KVT-Einzeltherapie sowie Umstellung der Medikation von Venlafaxin auf Sertralin (Zieldosis 100 mg/d) aufgrund einer hypertensiven Entgleisung; zusätzlich Neueinstellung des Diabetes mellitus mit Metformin 500 mg 1-0-1 und des Hypertonus mit Ramipril 5 mg.

Procedere

Ambulante psychiatrische Weiterbehandlung am 15.08.2023 bei Dr. Lehmann, zeitnahe urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes (4,8 ng/ml) in 4-6 Wochen und diabetologische Verlaufskontrolle des HbA1c (aktuell 7,4 %) in 3 Monaten.

Offene Fragen

Klärung des pathologischen PSA-Wertes trotz unauffälliger Bildgebung sowie Abwarten des TRH-Test-Ergebnisses zur weiteren Schilddrüsendifferenzierung bei persistierender Adynamie.

Modell-Ergebnisse (11)

3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F33.2).
Therapie: Der Patient wurde im multimodalen psychosomatischen Setting mit Einzel‑ und Gruppentherapie (KVT‑Fokus), Ergotherapie und körperorientierten Verfahren behandelt. Pharmakologisch erfolgte ein Wechsel von Venlafaxin zu Sertralin (100 mg täglich) sowie die Einführung von Ramipril zur Blutdruckkontrolle und Metformin zur Diabetesbehandlung. Zusätzlich erhielt er Pantoprazol bei Bedarf und ein bedarfsorientiertes Zopiclon für Schlafstörungen.
Procedere: Eine ambulante psychiatrische Weiterbehandlung ist mit einem Termin bei Dr. Lehmann am 15.08.2023 geplant, die Antidepressivum‑Therapie sollte mindestens 6–12 Monate fortgeführt werden. Weiterhin ist eine urologische Kontrolle des PSA‑Wertes (und ggf. mpMRT) in 4–6 Wochen sowie eine diabetologische Kontrolle des HbA1c in drei Monaten vorgesehen. Der Patient soll die CPAP‑Therapie konsequent weiterführen und die Ernährungsberatung beibehalten.
4.3/5
5Fakten
4Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (F33.2).
Therapie: Multimodale psychosomatische Therapie mit Einzel- und Gruppentherapie (KVT-Fokus), Ergotherapie und körperorientierten Verfahren. Pharmakologisch erfolgte eine Umstellung von Venlafaxin auf Sertralin 100 mg nach einer hypertensiven Entgleisung, zusätzlich wurden Ramipril zur Blutdruckeinstellung und Metformin für den neu diagnostizierten Diabetes mellitus Typ 2 eingeleitet.
Procedere: Ambulante psychiatrische Weiterbehandlung bei Dr. Lehmann ab 15.08.2023, Fortführung der antidepressiven Medikation für 6-12 Monate. Urologische PSA-Verlaufskontrolle in 4-6 Wochen, diabetologische Kontrolle des HbA1c in 3 Monaten und konsequente Nutzung der CPAP-Therapie werden empfohlen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde aufgrund einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (F33.2), stationär aufgenommen.
Therapie: Es erfolgte eine multimodale psychosomatische Therapie mit Einzel- und Gruppentherapie (KVT), Ergotherapie und körperorientierten Verfahren. Die pharmakologische Behandlung wurde von Venlafaxin auf Sertralin 100 mg umgestellt und bei neu diagnostizierter Hypertonie und Diabetes mellitus mit Ramipril bzw. Metformin begonnen.
Procedere: Die ambulante psychiatrische Weiterbehandlung ist bereits vereinbart. Es wird die Fortführung der antidepressiven Medikation für mindestens 6-12 Monate empfohlen. Zudem sind eine urologische Kontrolle des PSA-Wertes, eine diabetologische Verlaufskontrolle und die konsequente CPAP-Nutzung erforderlich.
4.3/5
5Fakten
4Vollst.
4Präzision
Hauptdiagnose: Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F33.2)
Therapie: Die Behandlung umfasste multimodale psychosomatische Maßnahmen, einschließlich Einzel- und Gruppentherapie, Ergotherapie und körperorientierten Verfahren. Pharmakologisch wurde initially Venlafaxin 75 mg p.o. verabreicht, das auf 150 mg gesteigert wurde, aber wegen hypertensiver Entgleisung abgesetzt und durch Sertralin 100 mg ersetzt wurde. Zudem wurde Ramipril 5 mg zur Blutdruckeinstellung und Metformin 500 mg zur Diabetes-Therapie eingeleitet.
Procedere: Ambulante psychiatrische Weiterbehandlung bei Dr. Lehmann am 15.08.2023 vereinbart. Fortführung der antidepressiven Therapie für mindestens 6-12 Monate. Urologische Kontrolle des PSA-Werts und ggf. mpMRT der Prostata in 4-6 Wochen. Diabetologische Kontrolle des HbA1c in 3 Monaten. Motivation zur konsequenten Nutzung der CPAP-Therapie.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient leidet an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode, die im Rahmen eines multimodalen psychosomatischen Behandlungsansatzes stabilisiert werden konnte.
Therapie: Die Behandlung umfasste eine multimodale psychosomatische Therapie mit Einzel- und Gruppentherapie, Ergotherapie und körperorientierten Verfahren. Pharmakologisch wurde von Venlafaxin auf Sertralin umgestellt, begleitet von einer Blutdruckeinstellung mit Ramipril und einer Einleitung einer Metformin-Therapie aufgrund einer neu diagnostizierten Diabetes mellitus Typ 2. Eine nosokomiale SARS-CoV-2-Infektion wurde erfolgreich behandelt.
Procedere: Es wird eine ambulante psychiatrische Weiterbehandlung bei Dr. Lehmann empfohlen. Eine urologische Kontrolle des PSA-Wertes und ggf. eine mpMRT der Prostata sind in 4-6 Wochen indiziert. Die diabetologische Mitbetreuung durch den Hausarzt und die konsequente Nutzung der CPAP-Therapie werden ebenfalls empfohlen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F33.2)
Therapie: Die Behandlung erfolgte im Rahmen eines multimodalen psychosomatischen Settings mit Einzel- und Gruppentherapie, Ergotherapie und körperorientierten Verfahren. Pharmakologisch wurde mit Sertralin 100 mg 1-0-0 behandelt, nachdem Venlafaxin aufgrund einer hypertensiven Entgleisung abgesetzt wurde. Zusätzlich wurde Ramipril 5 mg 1-0-0 zur Blutdruckeinstellung und Metformin 500 mg 1-0-1 zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzt.
Procedere: Es wird empfohlen, die ambulante psychiatrische Weiterbehandlung fortzusetzen, die Medikation für mindestens 6-12 Monate fortzuführen und eine urologische Kontrolle zur Überwachung des PSA-Werts und ggf. eine mpMRT der Prostata in ca. 4-6 Wochen durchzuführen. Eine diabetologische Mitbetreuung mit Kontrolle des HbA1c in 3 Monaten durch den Hausarzt ist ebenfalls empfohlen.
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F33.2)
Therapie: Der Patient erhielt eine multimodale psychosomatische Therapie mit Einzel- und Gruppentherapie, Ergotherapie und körperorientierten Verfahren. Die antidepressive Medikation wurde von Venlafaxin auf Sertralin umgestellt. Zusätzlich wurde eine Therapie für die neu diagnostizierten Erkrankungen (Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2) eingeleitet.
Procedere: Der Patient soll ambulant psychiatrisch weiterbehandelt werden, eine urologische Kontrolle zur PSA-Verlaufskontrolle und ggf. mpMRT der Prostata ist in 4-6 Wochen empfohlen, und eine diätologische Mitbetreuung mit Kontrolle des HbA1c in 3 Monaten ist geplant.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (F33.2)
Therapie: Multimodales psychosomatisches Setting mit Einzel- und Gruppentherapie, Ergotherapie und körperorientierten Verfahren. Pharmakologisch: Initial Venlafaxin, dann Sertralin (100 mg 1-0-0), Ramipril (5 mg 1-0-0) zur Blutdruckeinstellung, Metformin (500 mg 1-0-0-1) für Diabetes mellitus Typ 2.
Procedere: 1. Ambulante psychiatrische Weiterbehandlung. 2. Fortführung der antidepressiven Therapie für mindestens 6-12 Monate. 3. Urologische Kontrolle (PSA-Verlaufskontrolle und ggf. mpMRT der Prostata in ca. 4-6 Wochen). 4. Diabetologische Mitbetreuung (Kontrolle des HbA1c in 3 Monaten). 5. CPAP-Therapie.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient leidet an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome.
Therapie: Die Behandlung umfasste ein multimodales psychosomatisches Setting mit Einzel- und Gruppentherapie, Ergotherapie und körperorientierten Verfahren. Pharmakologisch wurde zunächst Venlafaxin eingesetzt, welches aufgrund einer hypertensiven Entgleisung durch Sertralin ersetzt wurde. Zur Blutdruckeinstellung wurde Ramipril verabreicht. Für den neu diagnostizierten Diabetes mellitus Typ 2 wurde Metformin eingeleitet.
Procedere: Es wird eine ambulante psychiatrische Weiterbehandlung empfohlen, einschließlich der Fortführung der antidepressiven Therapie für mindestens 6-12 Monate. Eine urologische Kontrolle des PSA-Wertes und eine diabetologische Mitbetreuung sind ebenfalls notwendig. Der Patient sollte die CPAP-Therapie konsequent nutzen.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einer rezidivierenden depressiven Störung in schwerer Episode, Erstdiagnose von Diabetes mellitus Typ 2 und essentieller Hypertonie aufgenommen und zeigt nach der Behandlung eine deutliche Besserung.
Therapie: Die Therapie umfasste eine multimodale Behandlung mit Einzel- und Gruppentherapie, Ergotherapie und körperorientierten Verfahren. Pharmakologisch erfolgte eine initiale Behandlung mit Venlafaxin, die aufgrund einer hypertensive Entgleisung auf Sertralin umgestellt wurde. Zusätzlich wurden Ramipril zur Blutdruckeinstellung und Metformin zur Behandlung des Diabetes eingesetzt.
Procedere: Es wird eine ambulante psychiatrische Weiterbehandlung bei Dr. Lehmann empfohlen. Die medikamentöse Therapie mit Sertralin, Ramipril und Metformin soll fortgesetzt werden. Zudem sind eine urologische Kontrolle des PSA-Wertes und ggf. ein mpMRT der Prostata sowie eine diabetologische Betreuung durch den Hausarzt erforderlich.
2.0/5
2Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome
Therapie: Die Behandlung erfolgte im Rahmen eines multimodalen psychosomatischen Settings mit Einzel- und Gruppentherapie, Ergotherapie und körperorientierten Verfahren. Pharmakologisch begannen sie mit Venlafaxin, welches sie nach einer hypertensiven Entgleisung auf Sertralin umgestellt haben. Zudem wurde Ramipril zur Blutdruckeinstellung eingesetzt. Für den Diabetes mellitus Typ 2 wurde Metformin eingeschrieben und eine Ernährungsberatung durchgeführt.
Procedere: Der Patient sollte ambulante psychiatrische Weiterbehandlung bei Dr. Lehmann am 15.08.2023 um 10:00 Uhr vereinbaren. Eine PSA-Verlaufskontrolle und ggf. mpMRT der Prostata in ca. 4-6 Wochen sowie eine Diabetologische Mitbetreuung durch den Hausarzt in 3 Monaten sind empfohlen. Die CPAP-Therapie sollte konsequent genutzt werden.
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