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summ_020

Kardiologiemittel

Klinischer Text

Klinik für Kardiologie und Angiologie Akademisches Lehrkrankenhaus Chefarzt: Prof. Dr. med. M. Schneider Entlassungsbericht Patient: Hans-Joachim Müller, geb. 14.05.1952 Anschrift: Birkenweg 12, 80809 München Station: 4B (Kardiologie) Aufnahmedatum: 02.10.2023 Entlassungsdatum: 09.10.2023 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den oben genannten Patienten, der sich vom 02.10.2023 bis 09.10.2023 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) am 02.10.2023 - Koronare 3-Gefäß-Erkrankung (KHK) - Akute PTCA und Stentimplantation (DES) der RCA (RIVA- und RCX-Stenosen verblieben) 2. Chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) - LVEF ca. 35% bei Entlassung - NYHA III bei Aufnahme, NYHA II bei Entlassung 3. Arterielle Hypertonie 4. Chronische Niereninsuffizienz Stadium 3a nach KDIGO (GFR 52 ml/min/1,73m²) 5. V.a. Prostata-Neoplasie bei erhöhtem PSA-Wert (6,8 ng/ml) bei klinisch unauffälligem Tastbefund (Nebenbefund) 6. Komplikation: Nachblutung an der arteriellen Punktionsstelle (A. femoralis rechts) mit konsekutiv großflächigem Hämatom, konservativ behandelt. Anamnese: Der 71-jährige Patient wurde mit seit ca. zwei Tagen bestehender, progredienter Belastungsdyspnoe (NYHA III) sowie episodisch auftretendem Druckgefühl in der Brust retrosternal über die Notaufnahme eingewiesen. Vorbekannt war eine arterielle Hypertonie, die bisher mit Ramipril 5mg 1-0-0 behandelt wurde. Ein Diabetes mellitus wurde verneint. In der Familienanamnese findet sich ein früher Herztod des Vaters. Aufnahmebefund: Patient in reduziertem Allgemeinzustand, adipöser Ernährungszustand (BMI 31 kg/m²). RR 155/95 mmHg, Puls 88/min, rhythmisch. Herz: Herztöne rein, leises Systolikum über dem Apex. Lunge: Basale Rasselgeräusche beidseits, Atemfrequenz 18/min. Keine peripheren Ödeme bei Aufnahme. Abdomen weich, keine Druckdolenz. Neurologisch grob orientierend unauffällig. Diagnostik: Labor: Troponin T initial 450 ng/l, im Verlauf Anstieg auf 1.280 ng/l, später fallend (310 ng/l bei Entlassung). Kreatinin 1,42 mg/dl (entspricht GFR 52 ml/min). NT-proBNP 3.450 pg/ml. PSA-Wert 6,8 ng/ml (Referenz < 4,0). LDL-Cholesterin 142 mg/dl. EKG: Sinusrhythmus, Linkstyp, persistierende T-Inversionen in V4-V6 sowie II, III, aVF. Echokardiographie (03.10.2023): LV-Dilatation (LVEDD 58mm), globale Hypokinesie, führend inferoseptal. LVEF ca. 32-35%. Leichtgradige Mitralklappeninsuffizienz. Koronarangiographie (03.10.2023): 3-Gefäß-KHK. Hochgradige, exzentrische Stenose der RCA (RCA II), 70%ige Stenose des RIVA (RIVA II) und 50%ige Stenose des RCX. Erfolgreiche PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents (DES) in die RCA. Therapie und Verlauf: Die stationäre Aufnahme erfolgte bei V.a. ACS. Nach laborchemischer Bestätigung eines NSTEMI erfolgte die zeitnahe Koronarangiographie. Technisch bedingt (starke Schlängelung der A. radialis rechts) musste auf einen transfemoralen Zugang rechts gewechselt werden. Hierbei gelang die Revaskularisation der Culprit-Lesion in der RCA. Postinterventionell kam es zu einer schmerzhaften Nachblutung an der Punktionsstelle. Ein Pseudoaneurysma konnte sonographisch ausgeschlossen werden; das Hämatom wurde mittels Kompressionsverband und Bettruhe erfolgreich stabilisiert. Hinsichtlich der Herzinsuffizienz erfolgte eine leitliniengerechte Umstellung der Medikation. Das vorbestehende Ramipril wurde abgesetzt und durch einen ARNI (Sacubitril/Valsartan) ersetzt. Unter der Einleitung von Sacubitril/Valsartan 24/26 mg 1-0-1 zeigte sich der Patient hämodynamisch stabil. Eine Diuretika-Therapie mit Furosemid 40 mg wurde zur Rekompensation begonnen, konnte jedoch zum Entlassungszeitpunkt auf 20 mg reduziert werden. Ein Zufallsbefund im Rahmen der erweiterten Labordiagnostik war ein erhöhter PSA-Wert von 6,8 ng/ml. Die digital-rektale Untersuchung durch den Stationsarzt war unauffällig. Aufgrund der Priorität des kardialen Ereignisses wurde hier zunächst keine weitere Diagnostik (z.B. MRT oder Biopsie) durchgeführt. Am 07.10.2023 klagte der Patient über Schwindel. Im Ruhe-EKG zeigte sich eine Tendenz zur Bradykardie (HF 50/min). Ein Langzeit-EKG wurde am 08.10.2023 angelegt. Der schriftliche Befund des Langzeit-EKGs stand zum Zeitpunkt der Entlassung noch aus und wird nachgereicht. Empfehlungen und Procedere: Wir entlassen den Patienten in stabiler Kreislaufsituation. Eine ambulante kardiologische Kontrolle zur Evaluation der LVEF unter optimierter Herzinsuffizienz-Medikation sollte in ca. 6-8 Wochen erfolgen. Bei persistierend eingeschränkter LVEF < 35% ist die Indikation zur ICD-Implantation zu prüfen. Medikation bei Entlassung: 1. ASS 100 mg 1-0-0 (Dauerhaft) 2. Ticagrelor 90 mg 1-0-1 (für 12 Monate, d.h. bis 10/2024) 3. Sacubitril/Valsartan 24/26 mg 1-0-1 (Steigerung auf 49/51 mg in 2 Wochen bei stabilen RR-Werten empfohlen) 4. Bisoprolol 2,5 mg 1-0-0 5. Atorvastatin 80 mg 0-0-1 6. Furosemid 20 mg 1-0-0 (bei Bedarf/Gewichtszunahme) 7. Pantoprazol 40 mg 1-0-0 (während DAPT) Weitere Maßnahmen: - Zeitnahe urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes (6,8 ng/ml). - Kontrolle der Nierenwerte (Kreatinin, Kalium) in einer Woche beim Hausarzt unter ARNI-Therapie. - Wundkontrolle der Leiste rechts. - Der Befund des Langzeit-EKGs (V.a. Bradykardien) wird Ihnen separat zugestellt. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Dr. med. F. Schmidt Assistenzarzt i.V. PD Dr. med. T. Weber Oberarzt

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akuter NSTEMI bei koronarer 3-Gefäß-Erkrankung mit führender RCA-Stenose und konsekutiv reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (HFrEF 35%).

Therapie

Durchführung einer PTCA mit DES-Implantation der RCA; Umstellung der Medikation von Ramipril auf Sacubitril/Valsartan (24/26 mg 1-0-1) sowie Beginn einer dualen Plättchenhemmung mit ASS 100 mg und Ticagrelor 90 mg (1-0-1) und Statinstherapie mit Atorvastatin 80 mg.

Procedere

Kardiologische Verlaufskontrolle in 6-8 Wochen zur LVEF-Evaluation (ICD-Indikation), ambulante urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes (6,8 ng/ml) und hausärztliche Kontrolle der Retentionsparameter in einer Woche.

Offene Fragen

Die klinische Relevanz des erhöhten PSA-Werts bleibt bei unauffälliger Palpation unklar; zudem steht der Befund des Langzeit-EKGs hinsichtlich symptomatischer Bradykardien bei Entlassung noch aus.

Modell-Ergebnisse (11)

3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) mit 3‑Gefäß-Koronarer Herzkrankheit und chronischer Herzinsuffizienz (HFrEF).
Therapie: Es erfolgte eine dringende Koronarangiographie mit PTCA und Implantation eines Drug‑Eluting‑Stents in die RCA; postinterventionell wurde die Nachblutung der femoralen Punktionsstelle konservativ behandelt. Die medikamentöse Therapie wurde umgestellt auf ARNI (Sacubitril/Valsartan), Bisoprolol, Furosemid, ASS, Ticagrelor, Atorvastatin und Pantoprazol, wobei die Diuretikadosierung bis zur Entlassung reduziert wurde.
Procedere: Eine ambulante kardiologische Kontrolle in 6‑8 Wochen zur erneuten LVEF‑Messung und ggf. ICD‑Indikationsstellung wird empfohlen; die urologische Abklärung des erhöhten PSA‑Wertes sowie eine Nierenfunktionskontrolle beim Hausarzt in einer Woche sind vorgesehen. Zudem ist die Wundkontrolle der rechten Leiste und die Nachreichung des Langzeit‑EKG‑Berichts erforderlich.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) bei koronarer 3-Gefäß-Erkrankung mit erfolgreicher Stentimplantation in die RCA.
Therapie: Es erfolgte eine PTCA mit Implantation eines Drug-Eluting-Stents in die RCA als Revaskularisation der Culprit-Lesion. Die Herzinsuffizienzmedikation wurde leitliniengerecht auf Sacubitril/Valsartan umgestellt und eine Diuretikatherapie mit Furosemid begonnen. Eine Nachblutung an der Punktionsstelle wurde konservativ behandelt.
Procedere: Ambulante kardiologische Kontrolle in 6-8 Wochen zur Evaluation der LVEF und Prüfung der ICD-Indikation bei persistierender Einschränkung. Zeitnahe urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes. Kontrolle der Nierenwerte in einer Woche beim Hausarzt.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient erlitt einen akuten Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) am 02.10.2023 bei koronarer 3-Gefäß-Erkrankung.
Therapie: Es erfolgte eine zeitnahe Koronarangiographie mit PTCA und Implantation eines Drug-Eluting-Stents in die RCA. Die Herzinsuffizienz-Medikation wurde leitliniengerecht auf einen ARNI (Sacubitril/Valsartan) umgestellt und mit einem Betablocker sowie Diuretika ergänzt. Eine Nachblutung an der femoralen Punktionsstelle wurde konservativ behandelt.
Procedere: Eine ambulante kardiologische Kontrolle zur Evaluation der LVEF ist in 6-8 Wochen empfohlen, bei persistierender Einschränkung ist die Indikation für einen ICD zu prüfen. Eine zeitnahe urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes ist erforderlich. Nierenwerte und die Punktionsstelle sollten kontrolliert werden.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) mit koronarer 3-Gefäß-Erkrankung (KHK) und akuter PTCA und Stentimplantation (DES) der RCA
Therapie: Revaskularisation der RCA durch PTCA und Stentimplantation. Umstellung der Medikation zur Behandlung der Herzinsuffizienz, einschließlich Einstellung von Sacubitril/Valsartan und Furosemid. Behandlung der Nachblutung an der arteriellen Punktionsstelle konservativ durch Kompressionsverband und Bettruhe.
Procedere: Ambulante kardiologische Kontrolle in 6-8 Wochen zur Evaluation der LVEF. Bei persistierend eingeschränkter LVEF < 35% Prüfung der Indikation zur ICD-Implantation. Zeitnahe urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes. Kontrolle der Nierenwerte in einer Woche. Wundkontrolle der Leiste rechts.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einem akuten Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) aufgrund einer Koronaren 3-Gefäß-Erkrankung (KHK) behandelt, verbunden mit einer chronischen Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion.
Therapie: Es erfolgte eine erfolgreiche perkutane Koronarintervention (PTCA) mit Stentimplantation in die RCA. Die Therapie der Herzinsuffizienz wurde durch Umstellung auf einen ARNI (Sacubitril/Valsartan) und Diuretika optimiert. Eine Nachblutung an der Punktionsstelle wurde konservativ mit Kompression und Bettruhe behandelt.
Procedere: Es wird eine ambulante kardiologische Kontrolle zur Evaluation der linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) empfohlen. Bei persistierend eingeschränkter LVEF ist eine ICD-Implantation zu erwägen. Zusätzlich ist eine urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes und eine Kontrolle der Nierenwerte beim Hausarzt erforderlich.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit dem Verdacht auf ein akutes Koronarsyndrom (NSTEMI) aufgenommen und es wurde eine koronare 3-Gefäß-Erkrankung diagnostiziert.
Therapie: Der Patient erhielt eine PTCA und Stentimplantation in der RCA, sowie eine Umstellung der Medikation auf ein ARNI (Sacubitril/Valsartan) und eine Diuretika-Therapie mit Furosemid. Es wurde auch eine DAPT-Therapie mit ASS und Ticagrelor begonnen.
Procedere: Es wird empfohlen, den Patienten in ca. 6-8 Wochen ambulant kardiologisch zu kontrollieren, um die LVEF unter optimierter Herzinsuffizienz-Medikation zu evaluieren. Eine urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes und eine Kontrolle der Nierenwerte sind ebenfalls erforderlich.
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) bei koronarer 3-Gefäß-Erkrankung.
Therapie: Der Patient erhielt eine Koronarangiographie mit PTCA und Stentimplantation in die RCA, eine leitliniengerechte Umstellung der Herzinsuffizienzmedikation mit Sacubitril/Valsartan und eine duale Plättchenhemmung mit ASS und Ticagrelor.
Procedere: Eine ambulante kardiologische Kontrolle in 6-8 Wochen zur Evaluation der LVEF ist geplant, bei persistierend eingeschränkter LVEF < 35% ist die Indikation zur ICD-Implantation zu prüfen.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Herr Hans-Joachim Müller wurde mit dem Verdacht auf ACS (akuter Koronarsyndrom) stationär aufgenommen und diagnostiziert mit akutem Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI), chronischer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF), arterieller Hypertonie, chronischer Niereninsuffizienz Stadium 3a und Verdacht auf Prostata-Neoplasie.
Therapie: Es wurde eine Koronarangiographie durchgeführt mit anschließender PTCA und Stentimplantation in die RCA. Zusätzlich erfolgte eine Umstellung der Medikation zur Behandlung der Herzinsuffizienz, einschließlich der Einleitung von Sacubitril/Valsartan und Furosemid. Bei Entlassung betrug die LVEF ca. 35%.
Procedere: Es wird empfohlen, eine ambulante kardiologische Kontrolle in 6-8 Wochen zur Evaluation der LVEF unter optimierter Herzinsuffizienz-Medikation durchzuführen. Bei persistierend eingeschränkter LVEF < 35% sollte die Indikation zur ICD-Implantation geprüft werden. Weiterhin wird eine zeitnahe urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Werts angeraten.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde wegen eines akuten Myokardinfarkts ohne ST-Hebung (NSTEMI) mit einer koronaren 3-Gefäß-Erkrankung behandelt.
Therapie: Es erfolgte eine akute PTCA und Stentimplantation in der RCA. Die Medikation wurde auf Sacubitril/Valsartan und Furosemid umgestellt. Eine Nachblutung an der arteriellen Punktionsstelle wurde konservativ behandelt.
Procedere: Eine ambulante kardiologische Kontrolle in 6-8 Wochen zur Evaluation der LVEF ist empfohlen. Bei persistierend eingeschränkter LVEF < 35% ist die Indikation zur ICD-Implantation zu prüfen. Eine urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes und eine Kontrolle der Nierenwerte sind notwendig.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einem akuten Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) und einer 3-Gefäß-Koronarerkrankung eingeliefert, die durch eine perkutane Koronarintervention (PTCA) mit Stentimplantation in der RCA behandelt wurde.
Therapie: Die Therapie umfasste eine leitliniengerechte Behandlung des NSTEMI mit PTCA und Stentimplantation der RCA. Zusätzlich wurde die Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) durch Umstellung der Medikation auf einen ARNI (Sacubitril/Valsartan) und Diuretika behandelt. Eine Nachblutung an der Punktionsstelle wurde konservativ stabilisiert.
Procedere: Es wird eine ambulante kardiologische Kontrolle zur Evaluation der LVEF in 6-8 Wochen empfohlen. Bei persistierend eingeschränkter LVEF < 35% ist die Indikation zur ICD-Implantation zu prüfen. Zusätzlich ist eine zeitnahe urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes und eine Kontrolle der Nierenwerte beim Hausarzt erforderlich.
2.3/5
3Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akuter Myokardinfarkt ohne ST-Hebung (NSTEMI) mit 3-Gefäß-KHK, Chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF), Arterielle Hypertonie und Chronische Niereninsuffizienz Stadium 3a.
Therapie: Der Patient wurde mit Ramipril, der nachweislichen Hypertonie, auf ARNI (Sacubitril/Valsartan) umgestellt. Eine PTCA und Stentimplantation in der RCA wurde durchgeführt. Nachblutung an der arteriellen Punktionsstelle wurde konservativ behandelt. Die Medikation wurde angepasst, um die Herzinsuffizienz zu optimieren.
Procedere: Der Patient sollte in ca. 6-8 Wochen eine ambulante kardiologische Kontrolle zur Evaluation der LVEF unter optimierter Herzinsuffizienz-Medikation durchführen. Bei persistierend eingeschränkter LVEF < 35% ist die Indikation zur ICD-Implantation zu prüfen. Zudem sollte eine urologische Vorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes durchgeführt werden.
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