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summ_019

Innere Medizineinfach

Klinischer Text

Klinikum am Stadtwald Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie Chefarzt: Dr. med. T. Richter Entlassungsbericht Patient: Hans-Joachim Müller Geburtsdatum: 12.05.1949 Anschrift: Birkenweg 14, 80331 München Station: M3 Aufnahmedatum: 14.03.2024 Entlassungsdatum: 24.03.2024 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den o.g. Patienten, der sich vom 14.03.2024 bis 24.03.2024 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiopathie (ICM) - Reduzierte Ejektionsfraktion (HFrEF), LVEF 32% (vorbekannt 35%) - NYHA IV bei Aufnahme, NYHA II bei Entlassung - NT-proBNP bei Aufnahme: 4.850 pg/ml, bei Entlassung: 1.120 pg/ml 2. Passageres hypoaktives Delir (ICD-10: F05.0) im Rahmen der akuten Dekompensation, unter medikamentöser Therapie (Pipamperon) regredient. 3. Benigne Prostatahyperplasie (BPH) mit V.a. Malignität bei diskordanten Befunden (PSA 8,4 ng/ml bei unauffälligem Palpationsbefund). 4. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a (Kreatinin 1,4 mg/dl, GFR 52 ml/min). 5. Arterielle Hypertonie Grad II. 6. Diabetes mellitus Typ 2 (HbA1c 6,8%). Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund einer seit drei Tagen progredienten Belastungsdyspnoe, die zuletzt in eine Ruhedyspnoe (Orthopnoe) übergegangen war. Der Patient berichtete zudem über eine Gewichtszunahme von ca. 5 kg innerhalb der letzten zwei Wochen sowie über zunehmende Unterschenkelödeme beidseits. Eine koronare Herzkrankheit mit Zustand nach Myokardinfarkt 2018 ist bekannt. Die häusliche Medikation (u.a. Ramipril 5mg, Bisoprolol 5mg) sei regelmäßig eingenommen worden. Infektzeichen bestanden keine. Aufnahmebefund: 74-jähriger Patient in reduziertem Allgemeinzustand. Adipös (BMI 31 kg/m²). Atemfrequenz 24/min, SpO2 88% unter Raumluft. Blutdruck 145/90 mmHg, Herzfrequenz 88/min (rhythmisch). Lunge: Basale Rasselgeräusche beidseits bis ins mittlere Drittel reichend. Herz: Reiner Herzton, kein Vitium hörbar. Abdomen: Weich, keine Druckschmerzhaftigkeit, Leber am Rippenbogen tastbar. Extremitäten: Massive, eindrückbare prätibiale Ödeme beidseits. Neurologisch: Orientiert zu Person, jedoch zeitlich und situativ leicht desorientiert. Diagnostik: Labor: NT-proBNP 4.850 pg/ml (Ref. < 125), Kreatinin 1,52 mg/dl, Harnstoff 64 mg/dl, Kalium 4,2 mmol/l. Troponin T negativ. CRP 5,2 mg/l. Im Screening-Labor fiel ein erhöhter PSA-Wert von 8,4 ng/ml auf (Ref. < 4,0). Röntgen-Thorax: Zeichen der pulmonalen Stauung mit interstitiellem Ödem, verbreiterte Herzsilhouette, kleiner Pleuraerguss rechts. Transthorakale Echokardiographie: LVEF 32%. Schwerer linksventrikulärer Dilatation. Geringgradige Mitralinsuffizienz. Keine höhergradigen Klappenvitien. Sonographie Abdomen/Urogenital: Niere beidseits größengerecht, keine Stauung. Prostata vergrößert (ca. 55 ml), glatt begrenzt, keine eindeutigen Herdbefunde. Verlauf und Therapie: Initial erfolgte eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v. (zunächst 40 mg 1-1-1), worunter eine suffiziente Diurese mit einem Gewichtsverlust von insgesamt 6 kg erreicht werden konnte. Die respiratorische Situation besserte sich rasch, sodass die Sauerstoffvorlage (2l/min über Nasenbrille) am dritten Tag beendet werden konnte. Am zweiten stationären Tag entwickelte der Patient ein hypoaktives Delir mit ausgeprägter Tag-Nacht-Umkehr und Desorientierung (CAM-Score positiv). Differentialdiagnostisch wurde dies als Folge der akuten metabolischen Belastung bei Herzinsuffizienz gewertet. Eine cerebrale Bildgebung (cCT) blieb ohne Nachweis einer akuten Ischämie oder Blutung. Wir begannen eine Therapie mit Pipamperon (Saft 40 mg zur Nacht), worunter sich das Delir im Verlauf von drei Tagen vollständig zurückbildete. Aufgrund der persistierend reduzierten LVEF stellten wir die Herzinsuffizienz-Medikation leitliniengerecht um. Ramipril wurde abgesetzt und durch Sacubitril/Valsartan (Entresto) 24/26 mg 1-0-1 ersetzt. Zusätzlich begannen wir eine Therapie mit dem SGLT2-Inhibitor Empagliflozin 10 mg 1-0-0. Die Betablocker-Therapie mit Bisoprolol wurde bei stabiler Herzfrequenz beibehalten. Unter der Umstellung blieb die Nierenfunktion stabil (Kreatinin bei Entlassung 1,4 mg/dl). Ein diskordanter Befund ergab sich hinsichtlich der Prostata: Trotz des erhöhten PSA-Wertes (8,4 ng/ml) war die digital-rektale Untersuchung (DRU) unauffällig (Prostata weich, elastisch, keine Knoten). Auch sonographisch ergab sich kein eindeutiger Malignitätsverdacht. Eine bereits für den 21.03. geplante Prostatabiopsie musste aufgrund der akuten Herzinsuffizienz und des Delirs verschoben werden. Dieser Befund bedarf einer zeitnahen urologischen Abklärung. Empfehlungen / Procedere: - Fortführung der Medikation wie unten aufgeführt. - Tägliche Gewichtskontrollen (Zielgewicht < 88 kg). Bei Gewichtszunahme von > 2 kg in 3 Tagen Rücksprache mit dem Hausarzt. - Kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen zur Evaluation der LVEF unter der optimierten Medikation. - Dringende urologische Wiedervorstellung zur Durchführung eines multiparametrischen MRT der Prostata (mpMRT) und ggf. Biopsie aufgrund des erhöhten PSA-Wertes innerhalb der nächsten 4 Wochen. - Pipamperon-Saft bei fehlender Unruhe im häuslichen Umfeld ausschleichen und absetzen. Aktuelle Medikation: 1. Sacubitril/Valsartan 24/26 mg: 1-0-1 2. Bisoprolol 5 mg: 1-0-0 3. Empagliflozin 10 mg: 1-0-0 4. Spironolacton 25 mg: 1-0-0 5. Furosemid 40 mg: 1-0-0 6. Pantoprazol 40 mg: 1-0-0 7. Pipamperon-Saft (40mg/ml): 0-0-1ml (bei Bedarf, ausschleichend) 8. Metformin 500 mg: 1-0-1 Wir danken für die freundliche Überweisung und verbleiben mit kollegialen Grüßen. Dr. med. M. Schmidt Assistenzarzt Dr. med. T. Richter Chefarzt

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz (HFrEF) bei ischämischer Kardiopathie mit einer reduzierten LVEF von 32% und massiven peripheren Ödemen.

Therapie

Intravenöse Diurese mit Furosemid (bis zu 3x40mg i.v.) und Umstellung der Basistherapie auf Sacubitril/Valsartan 24/26 mg 1-0-1 sowie Neuansetzung von Empagliflozin 10 mg; zudem vorübergehende Gabe von Pipamperon 40 mg zur Behandlung eines hypoaktiven Delirs.

Procedere

Kardiologische Verlaufskontrolle der LVEF in 4-6 Wochen sowie urologische Abklärung mittels mpMRT der Prostata und ggf. Biopsie innerhalb der nächsten 4 Wochen bei einem PSA-Wert von 8,4 ng/ml.

Offene Fragen

Die klinische Relevanz des erhöhten PSA-Wertes (8,4 ng/ml) bleibt bei unauffälliger Palpation und Sonographie ungeklärt; die geplante Biopsie musste aufgrund des klinischen Zustands verschoben werden und steht noch aus.

Modell-Ergebnisse (11)

3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei ischämischer Kardiopathie (HFrEF, LVEF 32 %, NYHA IV bei Aufnahme, NYHA II bei Entlassung).
Therapie: Es wurde eine forcierte intravenöse Diurese mit Furosemid eingeleitet, die zu einem Gewichtsverlust von 6 kg und einer raschen Besserung der Atemsituation führte; das hypoaktive Delir wurde mit Pipamperon behandelt und vollständig regredient. Die Herzinsuffizienz‑Medikation wurde leitliniengerecht umgestellt (Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin, Spironolacton, Fortführung von Bisoprolol) bei stabiler Nierenfunktion.
Procedere: Die aktuelle Medikation ist fortzuführen, tägliche Gewichtskontrollen durchzuführen und bei signifikanter Gewichtszunahme den Hausarzt zu kontaktieren. Eine kardiologische Kontrolle in 4‑6 Wochen zur Evaluation der LVEF sowie eine urologische Wiedervorstellung innerhalb von 4 Wochen zur Durchführung eines multiparametrischen MRT und ggf. einer Prostatabiopsie sind empfohlen. Pipamperon soll bei fehlender Unruhe ausgeschlichen und abgesetzt werden.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiopathie (ICM) mit reduzierter Ejektionsfraktion (LVEF 32%) und NYHA-Stadium IV bei Aufnahme.
Therapie: Initial erfolgte eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v., was zu einer Gewichtsreduktion von 6 kg führte. Die Herzinsuffizienz-Medikation wurde leitliniengerecht auf Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin und Spironolacton umgestellt, während Bisoprolol beibehalten wurde. Ein hypoaktives Delir wurde mit Pipamperon behandelt und bildete sich vollständig zurück.
Procedere: Fortführung der optimierten Medikation mit täglichen Gewichtskontrollen und kardiologischer Kontrolle in 4-6 Wochen. Dringende urologische Abklärung mittels multiparametrischem MRT der Prostata und ggf. Biopsie innerhalb der nächsten 4 Wochen aufgrund des erhöhten PSA-Wertes. Pipamperon soll im häuslichen Umfeld ausgeschlichen werden.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde aufgrund einer akut dekompensierten chronischen Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiomyopathie mit reduzierter Ejektionsfraktion (LVEF 32%) stationär aufgenommen.
Therapie: Es erfolgte eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v., was zu einer deutlichen Besserung der Symptomatik führte. Die Herzinsuffizienz-Medikation wurde leitliniengerecht auf Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin umgestellt, während die Betablocker-Therapie beibehalten wurde. Ein aufgetretenes hypoaktives Delir wurde erfolgreich mit Pipamperon behandelt.
Procedere: Es werden tägliche Gewichtskontrollen und eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen empfohlen. Dringend ist eine urologische Abklärung mit multiparametrischem MRT der Prostata und ggf. Biopsie innerhalb der nächsten 4 Wochen erforderlich. Das Pipamperon soll bei fehlender Unruhe ausgeschlichen werden.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiopathie (ICM) mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 32%)
Therapie: Forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v., leitliniengerechte Umstellung der Herzinsuffizienz-Medikation (Sacubitril/Valsartan, Empagliflozin), Fortführung der Betablocker-Therapie (Bisoprolol), Behandlung des hypoaktiven Delirs mit Pipamperon.
Procedere: Fortführung der Medikation, tägliche Gewichtskontrollen, kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen zur Evaluation der LVEF, dringende urologische Wiedervorstellung zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes (mpMRT und ggf. Biopsie) innerhalb der nächsten 4 Wochen.
3.3/5
5Fakten
3Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei bestehender ischämischer Kardiopathie mit reduzierter Ejektionsfraktion.
Therapie: Der Patient erhielt eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid, was zu einer Verbesserung der respiratorischen Situation und einer Gewichtsreduktion führte. Zusätzlich wurde die Herzinsuffizienz-Medikation auf Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin umgestellt und ein Delir wurde erfolgreich mit Pipamperon behandelt.
Procedere: Es wird eine Fortführung der aktuellen Medikation, tägliche Gewichtskontrollen und eine kardiologische Wiedervorstellung zur LVEF-Kontrolle in 4-6 Wochen empfohlen. Zudem ist eine dringende urologische Abklärung des erhöhten PSA-Wertes mittels mpMRT und ggf. Biopsie innerhalb der nächsten 4 Wochen notwendig.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiopathie (ICM) mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) und NYHA IV bei Aufnahme
Therapie: Der Patient wurde mit einer forcierten diuretischen Therapie mit Furosemid i.v. behandelt, um eine suffiziente Diurese zu erreichen. Zusätzlich wurde die Herzinsuffizienz-Medikation umgestellt, indem Ramipril durch Sacubitril/Valsartan ersetzt und eine Therapie mit dem SGLT2-Inhibitor Empagliflozin begonnen wurde. Für das hypoaktive Delir wurde Pipamperon verabreicht, das nach Rückbildung des Delirs ausgeschlichen werden soll.
Procedere: Es wird empfohlen, die Medikation fortzuführen und tägliche Gewichtskontrollen durchzuführen. Eine kardiologische Kontrolle ist in 4-6 Wochen zur Evaluation der LVEF unter der optimierten Medikation geplant. Zudem ist eine dringende urologische Wiedervorstellung zur Durchführung eines multiparametrischen MRT der Prostata und ggf. Biopsie aufgrund des erhöhten PSA-Wertes innerhalb der nächsten 4 Wochen erforderlich.
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiopathie (ICM) mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF).
Therapie: Der Patient erhielt eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid i.v., eine leitliniengerechte Umstellung der Herzinsuffizienz-Medikation auf Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin sowie eine Therapie mit Pipamperon bei hypoaktivem Delir.
Procedere: Empfohlen wird die Fortführung der Medikation, tägliche Gewichtskontrollen, eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen und eine dringende urologische Wiedervorstellung innerhalb der nächsten 4 Wochen zur Abklärung des erhöhten PSA-Wertes.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Herr Müller wurde mit akut dekompensierter chronischer Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiopathie und reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) behandelt. Zusätzlich bestanden ein passageres hypoaktives Delir, benigne Prostatahyperplasie mit diskordanten Befunden, chronische Niereninsuffizienz, arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus Typ 2.
Therapie: Es wurde eine forcierte diuretische Therapie durchgeführt, wodurch eine ausreichende Diurese und Verbesserung der Atmung erreicht wurde. Zusätzlich wurde die Medikation für Herzinsuffizienz leitliniengerecht umgestellt, und eine Therapie mit SGLT2-Inhibitor begonnen. Ein hypoaktives Delir wurde mit Pipamperon behandelt und trat innerhalb von drei Tagen zurück.
Procedere: Es wird empfohlen, die Medikation fortzuführen und tägliche Gewichtskontrollen durchzuführen. Eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen und eine dringende urologische Wiedervorstellung innerhalb der nächsten 4 Wochen zur weiteren Abklärung der Prostata sind geplant. Pipamperon soll bei fehlender Unruhe ausschleichend abgesetzt werden.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiopathie mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF).
Therapie: Durchgeführte Therapie umfasste eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid, Umstellung der Herzinsuffizienz-Medikation auf Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin, sowie Behandlung eines hypoaktiven Delirs mit Pipamperon.
Procedere: Fortführung der aktuellen Medikation, tägliche Gewichtskontrollen, kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen, dringende urologische Wiedervorstellung zur Durchführung eines multiparametrischen MRT der Prostata und ggf. Biopsie innerhalb der nächsten 4 Wochen, Ausschleichen und Absetzen von Pipamperon bei fehlender Unruhe.
3.3/5
5Fakten
2Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit akut dekompensierter chronischer Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiopathie und einem vorübergehenden hypoaktiven Delir aufgenommen.
Therapie: Die Therapie umfasste eine forcierte diuretische Therapie zur Reduktion der Volumenüberlastung, eine Umstellung der Herzinsuffizienz-Medikation auf Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin, sowie eine Behandlung des hypoaktiven Delirs mit Pipamperon. Die Nierenfunktion stabilisierte sich unter der neuen Medikation.
Procedere: Es wird empfohlen, die aktuelle Medikation fortzusetzen und tägliche Gewichtskontrollen durchzuführen. Eine kardiologische Kontrolle in 4-6 Wochen zur Evaluation der LVEF ist erforderlich. Zudem ist eine dringende urologische Abklärung mit multiparametrischem MRT der Prostata und ggf. Biopsie aufgrund des erhöhten PSA-Wertes innerhalb der nächsten 4 Wochen notwendig.
3.3/5
4Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut dekompensierte chronische Herzinsuffizienz bei bekannter ischämischer Kardiopathie (ICM) mit reduzierter Ejektionsfraktion (LVEF 32%) und NYHA IV.
Therapie: Die Patienten wurde eine forcierte diuretische Therapie mit Furosemid, eine umgestellte Herzinsuffizienz-Medikation mit Sacubitril/Valsartan und Empagliflozin, sowie eine Therapie mit Pipamperon für das hypoaktive Delir durchgeführt. Die Nierenfunktion blieb stabil.
Procedere: Es wird empfohlen, die Medikation fortzuführen und kardiologische Kontrollen in 4-6 Wochen zu planen. Eine dringende urologische Wiedervorstellung zur Durchführung eines multiparametrischen MRT der Prostata (mpMRT) und ggf. Biopsie aufgrund des erhöhten PSA-Wertes innerhalb der nächsten 4 Wochen ist notwendig.
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