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summ_012

Pneumologiekomplex

Klinischer Text

Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Entlassungsbericht Patient: Hans-Peter Müller, geb. 12.04.1950 Anschrift: Birkenweg 14, 80809 München Aufenthaltsdauer: 10.05.2024 bis 21.05.2024 Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über den oben genannten Patienten, der sich vom 10.05. bis 21.05.2024 in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Akut exazerbierte COPD (AECOPD) GOLD IV, Gruppe D (ICD-10: J44.1) 2. Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens (ICD-10: C34.1), DD poststenotische Pneumonie 3. Chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 35%, NYHA III) bei Hypertensiver Herzkrankheit (ICD-10: I11.0) 4. Permanentes Vorhofflimmern (CHA2DS2-VASc: 5) (ICD-10: I48.1) 5. Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3a nach KDIGO (Kreatinin 1,45 mg/dl, GFR 54 ml/min) (ICD-10: N18.3) 6. Diabetes mellitus Typ 2, aktuell mäßig eingestellt (HbA1c 7,8%) (ICD-10: E11.9) 7. Nosokomialer Harnwegsinfekt durch Klebsiella pneumoniae (ED 15.05.24) (ICD-10: N39.0) Anamnese: Die stationäre Aufnahme erfolgte aufgrund einer progredienten Belastungsdyspnoe (NYHA III-IV), zunehmendem produktivem Husten mit gelblichem Sputum sowie einer allgemeinen Leistungsminderung seit ca. 10 Tagen. Der Patient berichtete zudem über einen ungewollten Gewichtsverlust von ca. 6 kg in den letzten drei Monaten sowie nächtliches Schwitzen. Vorbekannt ist eine COPD GOLD IV bei ausgeprägter Nikotinanamnese (ca. 55 Pack-Years, Rauchstopp vor 2 Jahren). Unter der häuslichen Medikation mit Tiotropium/Olodaterol (Ultibro Breezhaler) bestand zuletzt eine stabile Belastbarkeit auf Ebene. Aufnahmebefund: 74-jähriger Patient in reduziertem AZ und adipösem EZ (BMI 31,5 kg/m²). Dyspnoe bereits bei leichter Konversation. Hautkolorit blass-grau, kein Ikterus. Pulmonal: Beidseits abgeschwächtes Atemgeräusch, rechts basal Rasselgeräusche, exspiratorisches Giemen und Brummen. Atemfrequenz 24/min, SpO2 87% unter Raumluft. Kardial: Arrhythmia absoluta, HF 95/min, RR 145/95 mmHg. Abdomen: Weich, kein Druckschmerz, Darmgeräusche regelrecht. Extremitäten: Prätibiale Ödeme beidseits (+). Neurologisch: Orientiert, keine fokal-neurologischen Defizite. Diagnostik: Labor (10.05.): CRP 112 mg/l (Ref <5), Leukozyten 14,3 G/l, Kreatinin 1,45 mg/dl, GFR 54 ml/min, NT-proBNP 4.850 pg/ml (Ref <125), CEA 8,2 ng/ml (erhöht, Ref <5,0), Procalcitonin 0,15 ng/ml. BGA (Raumluft): pH 7,36, pO2 58 mmHg, pCO2 48 mmHg (respiratorische Globalinsuffizienz). EKG: Vorhofflimmern, HF 92/min, Linkstyp, keine akuten Erregungsrückbildungsstörungen. CT-Thorax (11.05.): Nachweis einer ca. 3,5 cm messenden, unscharf begrenzten Raumforderung im rechten Oberlappen mit konsekutiver Atelektase des apikalen Segments. V.a. zentrales Bronchialkarzinom. Ausgeprägtes zentrilobuläres Emphysem. Mediastinale Lymphadenopathie (Lymphknoten bis 1,8 cm Kurzachse). Echokardiographie (12.05.): LVEF 35%, hypertrophierter linker Ventrikel, Mitralklappeninsuffizienz Grad II, keine Perikarderguss. Therapie und Verlauf: Initial therapierten wir die AECOPD sowie die pulmonale Infektsituation mit einer intravenösen Antibiose (Ceftriaxon 2g 1x tägl.) und einer systemischen Steroidgabe (Prednisolon 40 mg p.o. für 5 Tage). Unter intensivierter Inhalationstherapie mit Salbutamol/Ipratropiumbromid (4x tägl.) besserte sich die respiratorische Situation rasch. Zur Kompensation der Herzinsuffizienz steigerten wir die Diuretika-Dosis auf Torasemid 20 mg 1-0-0 i.v., woraufhin eine Ödemrückbildung und Gewichtsreduktion von 3 kg erzielt wurde. Aufgrund des Malignomverdachts führten wir am 15.05. eine flexible Bronchoskopie durch. Hierbei zeigte sich eine Schleimhautvorwölbung im rechten Oberlappenabgang mit Einengung des Lumens. Es wurden PE sowie eine Bürstenzytologie entnommen. Zur Vorbereitung der Bronchoskopie wurde die Dauermedikation mit Edoxaban 60 mg am 13.05. pausiert und auf ein Bridging mit Heparin-Perfusor (Ziel-PTT 50-60s) umgestellt, da aufgrund der Niereninsuffizienz ein engmaschiges Monitoring erforderlich war. Postinterventionell kam es zu einer transienten Makrohämaturie bei liegendem Blasenkatheter. Urinkulturen ergaben Klebsiella pneumoniae (sensibel auf Ciprofloxacin), woraufhin nach Abschluss der Ceftriaxon-Therapie eine Umstellung auf Ciprofloxacin 500 mg 1-0-1 p.o. für 5 Tage erfolgte. Interessanterweise zeigte sich in der Laborkontrolle am 18.05. ein weiter angestiegener Tumormarker CEA (9,8 ng/ml), während das CRP auf 12 mg/l sank. Die histopathologische Begutachtung der Proben steht zum Entlasszeitpunkt noch aus. Eine Ganzkörper-Staging-Untersuchung (CT Abdomen/Becken) wurde bereits terminiert. Die orale Antikoagulation mit Edoxaban 60 mg wurde am 18.05. wieder angesetzt, nachdem die Hämaturie unter antibiotischer Therapie sistierte. Empfehlungen und Procedere: - Fortführung der Inhalation mit Ultibro Breezhaler (1-0-0) und bedarfsweise Salbutamol. - Fortführung der herzinsuffizienzspezifischen Medikation: Sacubitril/Valsartan 24/26 mg 1-0-1, Bisoprolol 2,5 mg 1-0-1, Torasemid 10 mg 1-0-0. - Wiedervorstellung in unserer pneumologischen Ambulanz am 24.05.2024 um 10:00 Uhr zur Befundbesprechung der Histologie und Planung des weiteren Procedere (ggf. Chemotherapie/Radiatio bei Bestätigung eines Bronchialkarzinoms). - CT Abdomen und Schädel-MRT zum Staging sind für den 25.05.2024 bereits ambulant im MVZ Radiologie organisiert. - Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte durch den Hausarzt in 1 Woche. - Kardiologische Verlaufskontrolle (Echokardiographie) in 3 Monaten. Wir danken für die kollegiale Zusammenarbeit. Mit freundlichen Grüßen, Dr. med. F. Schmidt Oberarzt Pneumologie

Ground Truth

Hauptdiagnose

Akut exazerbierte COPD GOLD IV (Gruppe D) bei dringendem Verdacht auf ein zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens.

Therapie

Behandlung der Exazerbation mit Prednisolon (40 mg p.o. für 5 Tage), Ceftriaxon 2g i.v. und intensivierter Inhalation; während der Bronchoskopie erfolgte ein Bridging von Edoxaban auf einen Heparin-Perfusor bei chronischer Niereninsuffizienz.

Procedere

Ambulante Befundbesprechung der Histologie am 24.05.2024, Durchführung von CT-Abdomen und Schädel-MRT am 25.05.2024 zum Staging sowie kardiologische Kontrolle der LVEF (zuletzt 35%) in drei Monaten.

Offene Fragen

Die histopathologische Sicherung der bronchialen Raumforderung steht noch aus; zudem besteht eine Diskrepanz zwischen dem progredient steigenden Tumormarker CEA (9,8 ng/ml) und der klinisch gebesserten Infektsituation nach nosokomialem Harnwegsinfekt.

Modell-Ergebnisse (11)

3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD GOLD IV (AECOPD) mit Verdacht auf ein zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens.
Therapie: Der Patient erhielt intravenös Ceftriaxon, orale Prednisolon‑Therapie und intensivierte Inhalationstherapie mit Salbutamol/Ipratropium sowie die Langzeit‑Bronchodilatation mit Tiotropium/Olodaterol. Zur Herzinsuffizienz wurden Diuretika (Torasemid) hochdosiert und die Herzmedikation mit Sacubitril/Valsartan, Bisoprolol und Edoxaban (nach Bridging mit Heparin) fortgeführt. Eine flexible Bronchoskopie mit Probenentnahme wurde durchgeführt, und nach Nachweis von Klebsiella‑Urinurie erfolgte ein Antibiotikawechsel zu Ciprofloxacin.
Procedere: Weiterführung der inhalativen COPD‑Therapie (Ultibro Breezhaler) und der Herzinsuffizienz‑Medikation, erneuter Beginn der oralen Antikoagulation mit Edoxaban. Nach Erhalt des histopathologischen Befundes und des kompletten Staging (CT Abdomen/Becken, Schädel‑MRT) erfolgt eine interdisziplinäre Besprechung zur Entscheidung über mögliche Chemotherapie oder Radiotherapie. Nachsorgetermine: pneumologische Ambulanz am 24.05., kardiologische Echokontrolle in 3 Monaten und Kontrolle der Nieren‑/Elektrolytwerte durch den Hausarzt in einer Woche.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (AECOPD) GOLD IV, Gruppe D bei Verdacht auf ein zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens.
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon und systemische Steroide zur Behandlung der AECOPD und der pulmonalen Infektsituation. Zusätzlich erfolgte eine intensivierte Inhalationstherapie mit Salbutamol/Ipratropiumbromid sowie eine Diuretika-Steigerung mit Torasemid zur Kompensation der Herzinsuffizienz. Bei V.a. Bronchialkarzinom wurde eine Bronchoskopie mit Probenentnahme durchgeführt.
Procedere: Wiedervorstellung in der pneumologischen Ambulanz am 24.05.2024 zur Befundbesprechung der Histologie und Planung des weiteren Vorgehens. Ein ambulantes Staging mit CT Abdomen und Schädel-MRT ist für den 25.05.2024 terminiert. Fortführung der medikamentösen Therapie für COPD und Herzinsuffizienz sowie Kontrolle der Nierenwerte durch den Hausarzt in einer Woche.
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Bei dem Patienten handelt es sich um eine akut exazerbierte COPD GOLD IV, Gruppe D, mit dem Verdacht auf ein zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens.
Therapie: Es erfolgte eine intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon und systemische Steroidgabe zur Behandlung der AECOPD und der pulmonalen Infektsituation. Zudem wurde die Inhalationstherapie intensiviert und die Diuretika-Dosis zur Kompensation der Herzinsuffizienz gesteigert. Bei Verdacht auf ein Bronchialkarzinom wurde eine Bronchoskopie mit Probengewinnung durchgeführt.
Procedere: Die weitere Abklärung umfasst die ambulante Wiedervorstellung zur Befundbesprechung der Histologie und Planung des weiteren Vorgehens sowie die Durchführung von CT Abdomen und Schädel-MRT zum Staging. Die bestehende Medikation für COPD und Herzinsuffizienz ist fortzuführen, und es sind Kontrollen der Nierenwerte sowie eine kardiologische Verlaufskontrolle vorgesehen.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (AECOPD) GOLD IV, Gruppe D
Therapie: Die AECOPD und die pulmonale Infektsituation wurden mit intravenöser Antibiose (Ceftriaxon) und systemischen Steroiden (Prednisolon) behandelt. Die Herzinsuffizienz wurde durch Steigerung der Diuretika-Dosis (Torasemid) kompensiert. Eine flexible Bronchoskopie wurde durchgeführt, wobei PE und Bürstenzytologie entnommen wurden.
Procedere: Fortführung der Inhalationstherapie und herzinsuffizienzspezifischer Medikation. Wiedervorstellung in der pneumologischen Ambulanz zur Befundbesprechung der Histologie. CT Abdomen und Schädel-MRT zum Staging sind bereits organisiert. Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte durch den Hausarzt in 1 Woche. Kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde stationär wegen einer akut exarbierten COPD (AECOPD) GOLD IV und dem Verdacht auf ein zentrales Bronchialkarzinom behandelt.
Therapie: Die AECOPD wurde mit intravenöser Antibiotikatherapie (Ceftriaxon) und systemischen Steroiden (Prednisolon) behandelt, ergänzt durch intensivierte Inhalationstherapie. Die Herzinsuffizienz wurde diuretisch behandelt (Torasemid), was zu einer Ödemreduktion führte. Eine flexible Bronchoskopie wurde durchgeführt, um Gewebeproben zu entnehmen.
Procedere: Es wird die Fortführung der COPD- und Herzinsuffizienzmedikation empfohlen. Eine Befundbesprechung der Histologie ist in der pneumologischen Ambulanz geplant, um das weitere Vorgehen (ggf. onkologische Therapie) zu bestimmen. Weiterhin sind ein CT Abdomen und Schädel-MRT zur Staging-Untersuchung geplant, sowie Kontrollen der Nierenwerte und eine kardiologische Verlaufskontrolle.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Die Hauptdiagnose ist eine akut exazerbierte COPD (AECOPD) GOLD IV, Gruppe D, bei Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens
Therapie: Die Therapie bestand aus intravenöser Antibiose mit Ceftriaxon und systemischer Steroidgabe mit Prednisolon, sowie intensivierter Inhalationstherapie mit Salbutamol/Ipratropiumbromid. Zur Kompensation der Herzinsuffizienz wurde die Diuretika-Dosis auf Torasemid 20 mg gesteigert. Eine flexible Bronchoskopie wurde durchgeführt, um Proben für die Histologie zu entnehmen.
Procedere: Es wird empfohlen, die Inhalation mit Ultibro Breezhaler und bedarfsweise Salbutamol fortzuführen, sowie die herzinsuffizienzspezifische Medikation mit Sacubitril/Valsartan, Bisoprolol und Torasemid. Eine Wiedervorstellung in der pneumologischen Ambulanz ist für den 24.05.2024 geplant, um die Histologie zu besprechen und das weitere Procedere zu planen. Zudem sind CT-Untersuchungen zum Staging und eine kardiologische Verlaufskontrolle geplant.
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (AECOPD) GOLD IV bei bekannter COPD und Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens.
Therapie: Der Patient erhielt eine intravenöse Antibiose mit Ceftriaxon, eine systemische Steroidgabe mit Prednisolon und eine intensivierte Inhalationstherapie mit Salbutamol/Ipratropiumbromid. Zudem wurde die Diuretika-Dosis erhöht und eine flexible Bronchoskopie mit Probenentnahme durchgeführt.
Procedere: Der Patient soll die Inhalationstherapie und die herzinsuffizienzspezifische Medikation fortführen und sich in der pneumologischen Ambulanz zur Befundbesprechung der Histologie und Planung des weiteren Procedere vorstellen. Zudem sind eine CT Abdomen und ein Schädel-MRT zum Staging geplant.
3.0/5
5Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (AECOPD) GOLD IV, Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens, chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF), permanentes Vorhofflimmern, chronische Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus Typ 2, nosokomialer Harnwegsinfekt
Therapie: Behandlung der AECOPD und pulmonalen Infektsituation mit intravenöser Antibiose (Ceftriaxon) und systemischer Steroidgabe (Prednisolon), intensivierte Inhalationstherapie, Steigerung der Diuretika-Dosis zur Kompensation der Herzinsuffizienz, Bronchoskopie mit Probenentnahme, antibiotische Therapie zur Behandlung der Harnwegsinfektion, Fortführung der oralen Antikoagulation mit Edoxaban
Procedere: Fortführung der Inhalationstherapie und herzinsuffizienzspezifischen Medikation, Wiedervorstellung in der pneumologischen Ambulanz zur Befundbesprechung der Histologie und Planung des weiteren Procedere, Durchführung von CT Abdomen und Schädel-MRT zum Staging, Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte durch den Hausarzt, kardiologische Verlaufskontrolle in 3 Monaten
3.7/5
5Fakten
3Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einer akut exazerbierten COPD (AECOPD) GOLD IV, Gruppe D, einem Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens, chronischer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF), permanentem Vorhofflimmern, chronischer Niereninsuffizienz Stadium G3a, Diabetes mellitus Typ 2 und einem nosokomialen Harnwegsinfekt durch Klebsiella pneumoniae stationär behandelt.
Therapie: Die AECOPD und die pulmonale Infektsituation wurden mit einer intravenösen Antibiose (Ceftriaxon) und einer systemischen Steroidgabe (Prednisolon) behandelt. Die Herzinsuffizienz wurde durch eine Steigerung der Diuretika-Dosis kompensiert. Eine flexible Bronchoskopie wurde durchgeführt, um Proben zu entnehmen, und eine Umstellung auf Ciprofloxacin erfolgte aufgrund eines Harnwegsinfekts.
Procedere: Der Patient soll die Inhalationstherapie und die herzinsuffizienzspezifische Medikation fortsetzen. Eine Wiedervorstellung in der pneumologischen Ambulanz ist am 24.05.2024 zur Befundbesprechung der Histologie und Planung des weiteren Vorgehens geplant. Eine CT Abdomen und Schädel-MRT zum Staging sind für den 25.05.2024 organisiert. Der Hausarzt soll die Nierenwerte und Elektrolyte in einer Woche kontrollieren, und eine kardiologische Verlaufskontrolle ist in drei Monaten vorgesehen.
2.7/5
4Fakten
2Vollst.
2Präzision
Hauptdiagnose: Der Patient wurde mit einer akut exazerbierten COPD, Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom und chronischer Herzinsuffizienz aufgenommen.
Therapie: Die Therapie umfasste eine intravenöse Antibiose gegen die pulmonale Infektion, systemische Steroide zur COPD-Exazerbation, intensivierte Inhalationstherapie mit Bronchodilatatoren und Diuretika zur Kompensation der Herzinsuffizienz. Aufgrund des Verdachts auf ein Bronchialkarzinom erfolgte eine flexible Bronchoskopie mit Biopsie und eine kurzzeitige Antikoagulation mit Heparin.
Procedere: Es wird empfohlen, die Inhalationstherapie und die medikamentöse Behandlung der Herzinsuffizienz fortzusetzen. Eine Wiedervorstellung in der pneumologischen Ambulanz zur Besprechung der histologischen Ergebnisse und zur Planung weiterer Schritte (ggf. Chemotherapie/Radiotherapie) ist geplant. Zusätzlich sind ein CT Abdomen/Becken und eine MRT des Schädels zur Staging-Untersuchung terminiert.
2.7/5
3Fakten
2Vollst.
3Präzision
Hauptdiagnose: Akut exazerbierte COPD (AECOPD) GOLD IV, Verdacht auf zentrales Bronchialkarzinom des rechten Oberlappens, Chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF, LVEF 35%) und Permanentes Vorhofflimmern.
Therapie: Die Patienten wurde eine intravenöse Antibiose (Ceftriaxon) und eine systemische Steroidgabe (Prednisolon) verabreicht. Die respiratorische Situation besserte sich rasch durch die Inhalationstherapie mit Salbutamol/Ipratropiumbromid. Die Herzinsuffizienz wurde mit Diuretika (Torasemid) behandelt.
Procedere: Die Patienten sollte die Inhalation mit Ultibro Breezhaler (1-0-0) und bedarfsweise Salbutamol fortsetzen. Die herzinsuffizienzspezifische Medikation (Sacubitril/Valsartan, Bisoprolol, Torasemid) sollte fortgeführt werden. Eine Wiedervorstellung in der pneumologischen Ambulanz am 24.05.2024 zur Befundbesprechung der Histologie und Planung des weiteren Procedere ist empfohlen. Eine CT Abdomen und Schädel-MRT zum Staging sind für den 25.05.2024 organisiert. Eine Kontrolle der Nierenwerte und Elektrolyte durch den Hausarzt in 1 Woche sowie eine kardiologische Verlaufskontrolle (Echokardiographie) in 3 Monaten sind vorgesehen.
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