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NeurologieeinfachKlinischer Text
Vorstellung und Aufnahmegrund: Wir berichten über einen 68-jährigen Patienten, Herrn M., der mit dem Verdacht auf ein akutes zerebrovaskuläres Ereignis über den Rettungsdienst in unserer Notaufnahme vorgestellt wurde. Die Symptomatik trat laut Ehefrau plötzlich vor circa 90 Minuten während des gemeinsamen Frühstücks auf. Anamnese: In der medizinischen Vorgeschichte sind ein langjähriger arterieller Hypertonus sowie ein bekanntes, paroxysmales Vorhofflimmern dokumentiert. Die medikamentöse Einstellung erfolgte laut Unterlagen mit einem direkten oralen Antikoagulanz (DOAK), welches der Patient jedoch aufgrund von Compliance-Problemen in den letzten drei Tagen eigenständig pausiert habe. Ansonsten bestehen keine relevanten Vorerkrankungen oder Allergien. Untersuchungsbefund: Bei Aufnahme zeigte sich ein wacher, zu allen Qualitäten orientierter Patient in stabilem Allgemeinzustand (Blutdruck 175/95 mmHg, Herzfrequenz 92/min, arrhythmisch). In der neurologischen Untersuchung imponierte eine globale Aphasie sowie eine ausgeprägte, rechtsseitige Hemisymptomatik mit einer brachiofazial betonten Hemiparese (Kraftgrad 2/5 nach Janda). Zudem bestand eine zentrale Fazialisparese rechts sowie eine konjugierte Blickwendung nach links (Déviation conjuguée). Die Sensibilität war rechtsseitig für Berührung vermindert. Der NIHSS-Score bei Aufnahme wurde mit 16 Punkten erhoben. Laborwerte: Hämoglobin 14,2 g/dl, Leukozyten 8.400/µl, Thrombozyten 210.000/µl. Kreatinin 1,02 mg/dl, Blutzucker 114 mg/dl. Gerinnungsparameter: Quick 92 %, INR 1,1, PTT 31 s. Das CRP lag bei 3,4 mg/l. Bildgebung: In der initialen kraniellen Computertomographie (cCT) zeigte sich kein Anhalt für eine intrakranielle Blutung oder eine Raumforderung. Es ließen sich jedoch bereits dezente Frühzeichen einer Ischämie im Bereich der linken Inselrinde (Verlust der Mark-Rinden-Differenzierung) sowie ein hyperdenses Media-Zeichen der linken Arteria cerebri media feststellen. Die ergänzende CT-Angiographie bestätigte einen Abbruch des Kontrastmittelflusses im M1-Segment der linken A. cerebri media.
Ground Truth
I63.4hochAkute Hemisymptomatik rechts · Globale Aphasie · Vorhofflimmern bei fehlender Antikoagulation · Hyperdenses Media-Zeichen im cCT · Gefäßverschluss in der CT-Angiographie
I61.9geringPlötzlicher Beginn der neurologischen Defizite · Arterieller Hypertonus
G40.9geringPassageres neurologisches Defizit nach Anfall möglich · Hier jedoch Gefäßverschluss in der Bildgebung nachgewiesen
G43.1geringNeurologische Ausfälle möglich · Alter und Risikofaktoren machen vaskuläres Ereignis jedoch wesentlich wahrscheinlicher
Modell-Ergebnisse (13)
Plötzlicher Beginn von globaler Aphasie und rechtsseitiger Hemiparese, bekannte Vorhofflimmern mit Unterbrechung der Antikoagulation und CT/CTA mit Nachweis einer M1‑Stenose, passen zu einem kardioembolischen Infarkt im MCA‑Territorium.
Patient ist 68 Jahre alt, hat arteriellen Hypertonus und könnte eine atherosklerotische Plaque im M1‑Segment besitzen; das hyperdense Media‑Zeichen kann auch bei akuter Thrombose einer atherosklerotischen Stenose auftreten.
Obwohl selten im höheren Alter, kann eine Dissektion des M1‑Segments ähnliche Bildbefunde (Verlust der Mark‑Rinden‑Differenzierung, abruptes Flussende) und plötzliche neurologische Defizite verursachen.
Ein kleiner, hyperakutischer Blutungsbefund kann im frühen CT fehlen; jedoch fehlt ein Hinweis auf Blutung im Bild und die Gerinnungsparameter sind normal, sodass die Wahrscheinlichkeit gering ist.
Ein fokaler Krampfanfall könnte vorübergehend Aphasie und Hemiparese verursachen, jedoch ist das klinische Bild (konjugierte Blickabweichung, persistierende Defizite >90 min) und die CTA‑Bestätigung einer Gefäßokklusion untypisch für einen epileptischen Ursprung.
Die plötzliche Symptomatik mit Aphasie, Hemiparese, Blickwendung und das hyperdense Mediazeichen im cCT bei bekanntem Vorhofflimmern und pausierter Antikoagulation sind hochspezifisch für einen embolischen Verschluss der linken A. cerebri media.
Trotz initial unauffälligem cCT ohne Blutung kann eine kleine Blutung initial übersehen werden; das Risiko ist aufgrund der arteriellen Hypertonie und Antikoagulationspause erhöht, aber die Bildgebung spricht primär gegen diese Diagnose.
Kann fokal-neurologische Ausfälle wie Aphasie und Hemiparese imitieren, aber das plötzliche Auftreten im Alter von 68 Jahren ohne Migränenanamnese und die passenden Bildgebungsbefunde machen dies sehr unwahrscheinlich.
Kann akut zu fokal-neurologischen Defiziten führen, aber das cCT zeigt keine Raumforderung, sondern ein klassisches Ischämie- und Gefäßzeichen, was diese Diagnose sehr unwahrscheinlich macht.
Plötzliches Auftreten einer globalen Aphasie und rechtsseitigen Hemiparese bei bekanntem Vorhofflimmern und bekannter DOAK-Pause, kombiniert mit dem radiologischen Nachweis eines Mediaverschlusses und frühen Ischämiezeichen links.
Plötzliches fokal-neurologisches Defizit unter arterieller Hypertonie, jedoch wurde diese Diagnose durch das unauffällige cCT ohne Blutungshinweis ausgeschlossen.
Kann zwar fokal-neurologische Symptome wie Aphasie und Hemiparese verursachen, ist aber bei diesem Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren, akutem Mediaverschluss und hohem NIHSS-Score sehr unwahrscheinlich.
Ein fokaler epileptischer Anfall könnte eine passagere Parese erklären, jedoch fehlen hierfür Anamnese (z.B. Zungenbiss, Krampfgeschehen) und typische EEG-Befunde; die Bildgebung zeigt eindeutig einen Gefäßverschluss.
Kann einen akuten fokal-neurologischen Ausfall verursachen, ist aber bei der vorliegenden Bildgebung mit Nachweis eines arteriellen Mediaverschlusses und fehlenden venösen Abflusshindernissen nicht wahrscheinlich.
Der Patient zeigt eine akute neurologische Symptomatik mit globaler Aphasie, rechtsseitiger Hemisymptomatik und Déviation conjuguée, passend zu einem linkshemisphärischen Insult. Die Bildgebung bestätigt einen Verschluss der linken A. cerebri media und Frühzeichen einer Ischämie.
Obwohl die initiale cCT keine Blutung zeigt, kann eine sekundäre Einblutung oder eine andere Komplikation nicht ausgeschlossen werden, insbesondere bei bekanntem Vorhofflimmern und Pausieren der Antikoagulation.
Eine Todd-Parese könnte eine ähnliche Symptomatik wie ein Schlaganfall verursachen, jedoch fehlen Hinweise auf einen Krampfanfall in der Anamnese.
Die plötzliche Symptomatik, die globale Aphasie, die rechtsseitige Hemisymptomatik mit Hemiparese und die Ergebnisse der Bildgebung (Frühzeichen einer Ischämie im Bereich der linken Inselrinde und Abbruch des Kontrastmittelflusses im M1-Segment der linken A. cerebri media) sprechen für einen ischämischen Schlaganfall.
Die bekannte Vorgeschichte von paroxysmalem Vorhofflimmern und die Tatsache, dass der Patient sein Antikoagulanz in den letzten drei Tagen pausiert hat, erhöhen das Risiko für eine Embolie, die zu einem Hirninfarkt führen kann.
Obwohl die Symptomatik bereits 90 Minuten anhält, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um eine TIA handelt, die jedoch aufgrund der Dauer und der Schwere der Symptome weniger wahrscheinlich ist.
Die initialen Bildgebungsuntersuchungen (cCT) zeigen keinen Anhalt für eine intrakranielle Blutung, was diese Diagnose weniger wahrscheinlich macht, aber aufgrund der klinischen Präsentation nicht vollständig ausschließt.
Andere neurologische Erkrankungen könnten ähnliche Symptome verursachen, sind aber aufgrund der Kombination aus plötzlicher Symptomatik, typischer neurologischer Defizitsymptomatik und den Ergebnissen der Bildgebung weniger wahrscheinlich.
Die plötzliche Entwicklung einer globalen Aphasie und einer rechtsseitigen Hemiparese, kombiniert mit dem NIHSS-Score von 16, deutet stark auf einen Schlaganfall hin. Die CT-Angiographie bestätigt einen Verschluss des M1-Segments der linken A. cerebri media.
Obwohl die Symptome aktuell bestehen und die Bildgebung eine Ischämie zeigt, könnte es sich initial um eine TIA gehandelt haben, die sich zu einem manifesten Schlaganfall entwickelt hat. Die Vorgeschichte mit Vorhofflimmern und die Pausierung der Antikoagulation erhöhen das Risiko für TIA/Schlaganfall.
Das Vorhofflimmern in der Anamnese und die eigenmächtige Pausierung der Antikoagulation legen eine kardioembolische Ursache des Schlaganfalls nahe. Ein Embolus aus dem Herzen könnte das M1-Segment der A. cerebri media verschlossen haben.
Obwohl weniger wahrscheinlich, sollte eine Dissektion der A. cerebri media in Betracht gezogen werden, insbesondere wenn keine klare kardioembolische Ursache identifiziert werden kann. Das hyperdense Media-Zeichen könnte auch im Rahmen einer Dissektion auftreten.
Obwohl die initiale cCT keine Raumforderung zeigte, kann ein langsam wachsender Tumor oder eine andere Läsion ein Ödem verursachen, das sich akut verschlimmert und zu fokalen neurologischen Defiziten führt. Dies ist jedoch aufgrund der Bildgebung und der schnellen Entwicklung der Symptome weniger wahrscheinlich.
Plötzliche Symptomatik, globale Aphasie, Hemisymptomatik und Bildgebungszeichen (Frühzeichen einer Ischämie, hyperdenses Media-Zeichen, Abbruch des Kontrastmittelflusses in der A. cerebri media) sprechen für einen akuten ischämischen Schlaganfall, der bei bekanntem Vorhofflimmern und kürzlicher Pausierung der Antikoagulation wahrscheinlich embolischer Genese ist.
Ähnliche Bildgebungszeichen wie bei der Embolie, jedoch könnte der arterielle Hypertonus und der Abbruch des Kontrastmittelflusses auch auf eine thrombotische Okklusion hinweisen, was jedoch angesichts des Vorhofflimmerns weniger wahrscheinlich ist.
Die Symptome traten plötzlich auf, was für eine TIA sprechen könnte, jedoch persistieren die Symptome seit über 90 Minuten, was untypisch für eine TIA ist, und die Bildgebungszeichen deuten auf eine beginnende Infarktentwicklung hin.
Keine Hinweise auf entzündliche Prozesse (CRP nur leicht erhöht), keine sonstigen Anzeichen für eine Vasculitis, daher sehr unwahrscheinlich.
Die plötzliche Symptomatik, die globale Aphasie, die rechtsseitige Hemiparese, die zentrale Fazialisparese und die konjugierte Blickwendung nach links sprechen für einen akuten ischämischen Schlaganfall, insbesondere im linken Vorderhirn. Die CT-Befunde mit Frühzeichen der Ischämie und dem Abbruch des Kontrastmittelflusses im M1-Segment der linken A. cerebri media bestätigen diese Diagnose.
Die bekannte paroxysmale Vorhofflimmern und die Pausierung des DOAK in den letzten Tagen erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Thrombembolie, die zu einem akuten ischämischen Schlaganfall geführt haben könnte.
Obwohl die Symptome bereits 90 Minuten anhalten, könnte es sich um eine TIA handeln, die zu einem vollständigen Schlaganfall geführt hat. Die CT-Befunde sprechen jedoch eher gegen eine TIA.
Die normale Blutzuckermessung spricht gegen eine Hypoglykämie als Ursache der Symptome, obwohl sie in der Anamnese bei Patienten mit arterieller Hypertonus und Vorhofflimmern zu berücksichtigen wäre.
Die plötzliche Symptomatik und die neurologischen Befunde könnten auch auf eine Migräne mit komplexen neurologischen Symptomen hindeuten, aber die CT-Befunde und die spezifische Lokalisation der Symptome sprechen eher gegen diese Diagnose.
Die plötzliche Symptomatik mit globaler Aphasie und rechtsseitiger Hemisymptomatik, die Bildgebungsergebnisse mit Frühzeichen der Ischämie und das hyperdense Media-Zeichen sowie der Abbruch des Kontrastmittelflusses im M1-Segment der linken A. cerebri media sprechen für einen ischämischen Schlaganfall.
Obwohl die Symptome länger als 24 Stunden anhalten, könnte eine TIA in Betracht gezogen werden, da die Symptome plötzlich aufgetreten sind und die Bildgebung frühischemische Zeichen zeigt.
Obwohl die cCT keine intrakranielle Blutung zeigt, muss ein hämorrhagischer Schlaganfall differentialdiagnostisch bedacht werden, insbesondere aufgrund der schweren neurologischen Symptomatik und des Vorhofflimmerns.
Die plötzliche Symptomatik könnte auch auf eine Migräne mit Aura hinweisen, jedoch ist dies unwahrscheinlich aufgrund der schweren neurologischen Defizite und der Bildgebungsergebnisse.
Eine Enzephalitis könnte ebenfalls in Betracht gezogen werden, jedoch ist dies unwahrscheinlich aufgrund des akuten Auftretens der Symptome und der Bildgebungsergebnisse, die auf eine ischämische Ursache hinweisen.
plötzlich aufgetretene globale Aphasie, rechtsseitige Hemisymptomatik mit Hemiparese, zentrale Fazialisparese und konjugierte Blickwendung, dezente Frühzeichen einer Ischämie im Bereich der linken Inselrinde sowie ein hyperdenses Media-Zeichen in der cCT und CT-Angiographie mit Abbruch des Kontrastmittelflusses im M1-Segment der linken A. cerebri media, hoher Blutdruck und Vorhofflimmern in der Anamnese
plötzlich aufgetretene Symptome, die aber nach 90 Minuten wieder verschwunden sind, und keine Hinweise auf eine Hirnblutung in der cCT, allerdings sind die Befunde auch nicht typisch für eine TIA, daher ist die Wahrscheinlichkeit geringer
hoher Blutdruck in der Anamnese und neurologische Symptome, allerdings zeigte sich in der cCT kein Anhalt für eine intrakranielle Blutung, daher ist die Wahrscheinlichkeit geringer
plötzlich aufgetretene neurologische Symptome, allerdings keine Hinweise auf eine Raumforderung in der cCT, daher ist die Wahrscheinlichkeit geringer
Die klinische Präsentation mit globaler Aphasie, rechtsseitiger Hemiparese, zentraler Fazialisparese, konjugierter Blickwendung nach links und dem erhöhten NIHSS-Score (16 Punkte) deutet stark auf einen Schlaganfall hin. Die cCT und CT-Angiographie zeigen einen Kontrastabbruch in der linken A. cerebri media, was einen akuten Verschluss darstellt. Die Frühzeichen einer Ischämie in der linken Inselrinde unterstützen diese Diagnose.
Obwohl die initiale cCT keine Blutung zeigt, kann ein HSS in den ersten Stunden nach Symptombeginn noch nicht sichtbar sein. Die Symptomatik könnte auch durch eine Blutung in einem Bereich auftreten, der noch nicht sichtbar ist. Der Hypertonus des Patienten erhöht das Risiko für einen HSS.
Die plötzliche Symptomapparition und die Lokalisation des Kontrastabbruchs in der A. cerebri media könnten auf eine Dissektion hindeuten. Die Symptome können sich ähnlich wie bei einem ischämischen Schlaganfall präsentieren, jedoch ist eine Dissektion oft mit stärkeren Schmerzen und anderen spezifischen neurologischen Ausfällen verbunden, die hier nicht explizit beschrieben sind.
Eine Embolie aus dem Herzen (z.B. bei Vorhofflimmern) könnte zu einer subkortikalen Ischämie führen, die sich klinisch ähnlich wie ein Schlaganfall manifestiert. Das Vorhofflimmern des Patienten ist ein Risikofaktor für Embolien.
Der Patient zeigt Symptome einer globalen Aphasie, einer rechtsseitigen Hemisymptomatik mit brachiofazial betonter Hemiparese, zentraler Fazialisparese rechts und konjugierter Blickwendung nach links. Diese Symptome sind konsistent mit einem AIS im Bereich der linken Inselrinde. Die CT-Angiographie bestätigt einen Abbruch des Kontrastmittelflusses im M1-Segment der linken A. cerebri media, was auf eine Thrombose schließen lässt.
Der Patient hat ein bekanntes Vorhofflimmern und hat in den letzten drei Tagen den DOAK abgesetzt, was zu einer erhöhten Embolien-Risiko führen kann. Die Symptome des AIS sind konsistent mit einer Embolie, insbesondere im Bereich der linken Inselrinde.
Der Patient hat einen langjährigen arteriellen Hypertonus und ein Blutdruck von 175/95 mmHg bei Aufnahme. Die Symptome des AIS können auch durch eine Hypertensive Krise verursacht werden, insbesondere wenn es zu einer plötzlichen und starken Erhöhung des Blutdrucks kommt.
Der Patient zeigt typische Symptome einer akuten neurologischen Auffälligkeit, insbesondere globale Aphasie und rechtsseitige Hemisymptomatik, die mit einem NIHSS-Score von 16 Punkten bestätigt werden. Die CT-Befunde deuten auf eine Frühzeichen-Ischämie hin, insbesondere im Bereich der linken Inselrinde und im M1-Segment der linken A. cerebri media.
Obwohl die cCT keine intrakranielle Blutung zeigte, ist ein AIBGE nicht ausgeschlossen, insbesondere in Kombination mit einem eigenständigen Pausieren des DOAK. Die erhöhte INR (normalerweise <1,0) und die verminderte Mark-Rinden-Differenzierung in der CT-Bildgebung könnten Indikatoren für eine Blutung sein.
Die Frühzeichen-Ischämie im Bereich der linken Inselrinde und die hyperdichte Zeichen der A. cerebri media könnten auch auf ein akutes intrakranielles Läsionssyndrom hinweisen, das nicht unbedingt mit einer Blutung verbunden ist. Diese Diagnose ist jedoch weniger wahrscheinlich als eine Ischämie, da die Frühzeichen-Ischämie in der CT-Bildgebung deutlicher ist.
Obwohl die cCT keine intrakranielle Blutung zeigte, ist eine spätere Entwicklung einer Blutung nicht ausgeschlossen, insbesondere bei einem Patienten mit arterieller Hypertonie und Vorhofflimmern. Die erhöhte INR und die verminderte Mark-Rinden-Differenzierung könnten Indikatoren für eine spätere Blutung sein.