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cr_045

Gynäkologie/Geburtshilfekomplex

Klinischer Text

Vorstellung und Aufnahmegrund: Eine 31-jährige Primipara (G1, P1) stellt sich am 5. postpartalen Tag nach einer komplikationslosen Spontangeburt bei 39+4 SSW in unserer Notaufnahme vor. Sie klagt über seit 24 Stunden progrediente, stechende Schmerzen im rechten Unterbauch mit Ausstrahlung in die rechte Flanke und die Leistenregion. Eine Analgetika-Einnahme (Ibuprofen 400mg) brachte nur kurzzeitige Linderung. Anamnese: Die Patientin berichtet über leichtes Frösteln, jedoch keinen Schüttelfrost. Übelkeit oder Erbrechen werden verneint. Der Wochenbettverlauf war bis dato unauffällig, das Stillen klappt gut. Die letzte Miktion war schmerzfrei, Stuhlgang vor 2 Tagen. In der Eigenanamnese finden sich keine Voroperationen oder bekannte Gerinnungsstörungen. Nikotinabusus wurde in der Schwangerschaft sistiert. Untersuchungsbefund: Die Patientin wirkt schmerzgeplagt, tachykard (HF 110/min), normotensiv (125/80 mmHg), Körpertemperatur 38,4 °C subfebril. Abdominell zeigt sich ein deutlicher Druckschmerz im rechten Unter- und Mittelbauch mit lokaler Abwehrspannung und Loslassschmerz. Psoas- und Murphy-Zeichen sind negativ. Gynäkologisch: Uterus gut kontrahiert, Fundusstand N-2. Lochien unauffällig, nicht übelriechend. Adnexbereiche bds. bei der bimanuellen Tastuntersuchung druckdolent, rechtsbetont. Laborwerte: Leukozyten 18,4 Gpt/l (Ref: 3,9-10,5), CRP 162 mg/l (Ref: <5), D-Dimere 7,2 mg/l (Ref: <0,5), Hb 10,2 g/dl, Kreatinin 0,8 mg/dl, Urinstatus ohne Befund auf Nitrit oder Erythrozyten. Beta-HCG negativ. Bildgebungsbefunde: Transvaginale Sonographie: Uteruscavum leer, keine Plazentareste. Das rechte Ovar ist mit 4,5 cm leicht vergrößert und ödematös, jedoch mit unauffälligem arteriellem Doppler-Signal. Linksseitig unauffällig. Keine freie Flüssigkeit im Douglas-Raum. In der ergänzenden transabdominalen Sonographie findet sich rechts parauterin eine ca. 2,2 cm breite, tubuläre, inkompressible Struktur mit echoreichem Binnenecho, die sich kranialwärts bis zur Vena cava verfolgen lässt. Die Appendix ist aufgrund von Darmgasen nicht sicher darstellbar.

Ground Truth

Bestätigte Diagnose:Postpartale Ovarialvenenthrombose
1
Ovarialvenenthrombose (OVT)I82.8hoch

Postpartaler Status (Tag 5) · Rechtsseitiger Unterbauchschmerz · Erhöhte D-Dimere · Tubuläre, inkompressible Struktur im Ultraschall · Stark erhöhte Infektparameter

2
Akute AppendizitisK35.8mittel

Druckschmerz im rechten Unterbauch · Abwehrspannung · Leukozytose und CRP-Erhöhung · Fieber

3
Adnexitis / Pelvic Inflammatory Disease (PID)N70.0gering

Bimanuelle Druckdolenz · Fieber · Erhöhte Entzündungswerte · Postpartale Phase

4
UreterolithiasisN20.1gering

Kolikartiger Schmerzcharakter · Ausstrahlung in die Flanke/Leiste · Rechtsseitige Lokalisation

Modell-Ergebnisse (13)

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Top-3
0.67DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Ovarialvenenthrombose (postpartale)

Typisch rechtsseitig, Schmerzen im Unterbauch, Fieber, stark erhöhte Leukozyten/CRP, sehr hoher D‑Dimerspiegel und Sonographie zeigen eine tubuläre, inkompressible Struktur, die sich bis zur Vena cava erstreckt – klassisches Bild einer thrombierten Ovarialvene.

2
Akute Appendizitis

Rechtsunterbauchschmerz mit Ausstrahlung in die Flanke, Fieber, Leukozytose und erhöhter CRP; die Appendix konnte sonographisch nicht eindeutig dargestellt werden, sodass eine Appendizitis weiterhin möglich ist.

3
Tubo‑ovarialer Abszess / akute Salpingo‑Oophoritis

Vergrößertes, ödematöses rechtes Ovar mit lokaler Druckdolenz, Fieber und stark entzündlichen Laborwerten; ein entzündlicher Prozess der Adnexe ist postpartal nicht auszuschließen.

4
Septische Beckenthrombophlebitis (postpartale)

Postpartale Fieberepisode mit hoher Entzündungsaktivität und stark erhöhtem D‑Dimerspiegel; kann mit oder ohne sichtbare Ovarialvenenthrombose einhergehen.

5
Ovarialtorsion

Schmerzhaftes, vergrößertes Ovar, jedoch zeigen Doppler‑Parameter einen normalen arteriellen Fluss, was eine Torsion unwahrscheinlicher macht, aber nicht vollständig ausschließt.

API-Fehler

Top-1
Top-3
0.75DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Puerperale Ovarialvenenthrombose (Adnexitis phlegmonosa)

Die Kombination aus postpartalem Zeitpunkt, Fieber, stark erhöhten Entzündungswerten (Leuko, CRP) und der sonographisch beschriebenen inkompressiblen, tubulären Struktur rechts parauterin ist hochsuggestiv für eine septische Ovarialvenenthrombose.

2
Akute Appendizitis

Die klinische Trias aus periumbilikal/rechtsseitigen Schmerzen, Fieber und Leukozytose ist typisch. Die sonographisch nicht sicher darstellbare Appendix bei lokaler Abwehrspannung im rechten Unterbauch unterstützt diese Diagnose.

3
Puerperale Adnexitis / Pelvic Inflammatory Disease (PID)

Das Fieber, die stark erhöhten Entzündungswerte und die beidseitige, rechtsbetonte Adnexdolenz sprechen für eine aufsteigende Infektion, auch wenn die Lochien unauffällig sind.

4
Hämatom im Ligamentum latum / Retroperitoneale Blutung

Die leicht vergrößerte, ödematöse Struktur im Sonographiebefund könnte einem Hämatom entsprechen. Die erhöhten D-Dimere und die leichte Anämie sind vereinbar, das Fieber und die ausgeprägte Leukozytose sind jedoch weniger typisch.

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0.57DDx F1
3Reasoning
4Plausib.
5Red Flags
1
Tiefenvenenthrombose (TVT)

Die Patientin weist eine erhöhte D-Dimere-Konzentration auf und in der Sonographie zeigt sich eine tubuläre, inkompressible Struktur parauterin rechts, die bis zur Vena cava reicht, was typisch für eine TVT ist.

2
Ovarialvenenthrombose

Die Patientin ist postpartal, hat Fieber und Schmerzen im Unterbauch, und die Sonographie zeigt ein vergrößertes rechtes Ovar. Eine Ovarialvenenthrombose ist im Wochenbett eine bekannte Komplikation.

3
Appendizitis

Die Patientin hat Schmerzen im rechten Unterbauch, Fieber und eine Leukozytose, was für eine Appendizitis spricht. Allerdings ist die Appendix sonographisch nicht sicher darstellbar.

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0.67DDx F1
4Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Ovarialthrombose

Die Patientin zeigt eine deutliche Schmerzsymptomatik im rechten Unterbauch, eine erhöhte Körpertemperatur und eine Vergrößerung des rechten Ovars in der Sonographie. Die Laborwerte weisen auf eine Entzündungsreaktion hin, und die Bildgebungsbefunde deuten auf eine thrombotische Veränderung im Bereich des rechten Ovars hin.

2
Appendizitis

Die Schmerzsymptomatik im rechten Unterbauch und die erhöhte Körpertemperatur könnten auch auf eine Appendizitis hindeuten. Allerdings ist die Appendix in der Sonographie nicht sicher darstellbar, und die Laborwerte sprechen nicht eindeutig für eine Appendizitis.

3
Adnexitis

Die Patientin zeigt eine Schmerzsymptomatik im rechten Unterbauch und eine Entzündungsreaktion in den Laborwerten. Die Bildgebungsbefunde zeigen eine Vergrößerung des rechten Ovars, aber keine eindeutigen Anzeichen für eine Adnexitis.

4
Thrombose der Vena cava inferior

Die Bildgebungsbefunde zeigen eine tubuläre Struktur, die sich kranialwärts bis zur Vena cava verfolgen lässt, was auf eine Thrombose der Vena cava inferior hindeuten könnte. Allerdings fehlen spezifische Symptome wie ein Ödem des rechten Beins.

5
Postpartale Endometritis

Die Patientin zeigt eine erhöhte Körpertemperatur und eine Entzündungsreaktion in den Laborwerten, aber der Uterus ist gut kontrahiert und die Lochien sind unauffällig, was gegen eine postpartale Endometritis spricht.

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0.44DDx F1
4Reasoning
4Plausib.
5Red Flags
1
Postpartale Thrombophlebitis der Vena iliaca dextra

Die Kombination aus postpartalem Zustand, Schmerzen im rechten Unterbauch mit Ausstrahlung, erhöhten Entzündungswerten (Leukozyten, CRP), erhöhten D-Dimeren und dem sonographischen Befund einer inkompressiblen, tubulären Struktur mit echoreichem Binnenecho, die bis zur Vena cava reicht, deutet stark auf eine Thrombophlebitis hin.

2
Postpartale Oophoritis/Salpingitis

Die beidseitig druckdolenten Adnexbereiche, rechtsbetont, in Kombination mit den Schmerzen im Unterbauch und Fieber könnten auf eine Entzündung der Ovarien oder Eileiter hindeuten. Allerdings ist das Fehlen von typischen Zeichen wie Ausfluss und der negative Beta-HCG eher dagegen.

3
Postpartale Appendizitis

Obwohl die Appendix aufgrund von Darmgasen nicht sicher beurteilbar ist, kann eine postpartale Appendizitis aufgrund der veränderten Anatomie und des erhöhten intraabdominalen Drucks während der Schwangerschaft und Geburt nicht ausgeschlossen werden. Die Schmerzen und der Druckschmerz im rechten Unterbauch passen dazu.

4
Postpartale Pyelonephritis

Die Flankenschmerzen und das Fieber könnten auf eine Pyelonephritis hindeuten. Allerdings ist der Urinstatus unauffällig, was diese Diagnose weniger wahrscheinlich macht. Dennoch sollte sie in Betracht gezogen werden, da der Urin nach der Geburt verunreinigt sein kann.

5
Postpartale Uterusruptur (selten)

Obwohl die Anamnese eine komplikationslose Geburt beschreibt und das Uteruscavum leer ist, kann eine seltene, verzögerte Uterusruptur nicht vollständig ausgeschlossen werden, insbesondere bei Schmerzen und Abwehrspannung. Der Hb-Wert von 10,2 g/dl könnte ein Hinweis auf eine verborgene Blutung sein.

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Top-3
0.75DDx F1
5Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Ovarialthrombose

Die Kombination aus postpartaler Situation, subfebrilen Temperatur, erhöhten D-Dimeren, lokalem Druckschmerz im rechten Unterbauch und der sonographisch nachgewiesenen, vergrößerten, ödematösen rechten Ovar mit einer tubulären, inkompressiblen Struktur, die bis zur Vena cava reicht, spricht stark für eine Ovarialthrombose.

2
Appendizitis

Die Schmerzen im rechten Unterbauch mit Ausstrahlung in die rechte Flanke und die Leistenregion sowie der Druckschmerz im rechten Unter- und Mittelbauch könnten auch auf eine Appendizitis hindeuten, obwohl das Psoas- und Murphy-Zeichen negativ sind und die Appendix in der Sonographie nicht sicher dargestellt werden konnte.

3
Adnexitis (eitrige Entzündung des Adnexorgans)

Die subfebrile Temperatur, der erhöhte CRP-Wert und die Druckdolenz in den Adnexbereichen könnten auf eine Adnexitis hinweisen, jedoch sprechen die unauffälligen Lochien und der Fehlen von Übelkeit oder Erbrechen eher gegen eine schwerere Infektion.

4
Ovarialzystenruptur

Die sonographisch vergrößerte, ödematöse rechte Ovar könnte auch auf eine Ovarialzyste hinweisen, eine Ruptur wäre jedoch durch das Fehlen von plötzlich einsetzenden, heftigen Schmerzen und freier Flüssigkeit im Douglas-Raum weniger wahrscheinlich.

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Top-3
0.67DDx F1
4Reasoning
5Plausib.
5Red Flags
1
Rechtsseitige Thrombophlebitis puerperalis

Die Patientin zeigt eine rechtsseitige parauterine tubuläre, inkompressible Struktur mit echoreichem Binnenecho, die sich bis zur Vena cava verfolgen lässt. Zudem sind die erhöhten D-Dimere und die tachykardische Reaktion auf den Schmerz hervorzuheben.

2
Akute Appendizitis

Die progrediente, stechende Schmerzen im rechten Unterbauch mit Ausstrahlung in die rechte Flanke und die Leistenregion sowie der positive Druckschmerz und Loslassschmerz sprechen für eine akute Appendizitis. Allerdings ist die Appendix aufgrund von Darmgasen nicht sicher darstellbar.

3
Rechtsseitige Adnexitis

Die Patientin zeigt eine leichte Vergrößerung und Ödem des rechten Ovars, was auf eine Adnexitis hinweisen könnte. Zudem sind die druckdolenten Adnexbereiche rechtsbetont.

4
Rechtsseitige Niereninfarktion

Die Schmerzen im rechten Unterbauch mit Ausstrahlung in die Flanke und die Leistenregion sowie die subfebrile Temperatur könnten auch auf eine Niereninfarktion hinweisen. Allerdings spricht die normale Kreatinin gegen eine schwerwiegende Nierenbeteiligung.

5
Rechtsseitige Eileiterschwangerschaft

Die progrediente Schmerzen im rechten Unterbauch und die druckdolenten Adnexbereiche könnten auch auf eine Eileiterschwangerschaft hinweisen. Allerdings ist der Beta-HCG negativ, was die Wahrscheinlichkeit dieser Diagnose reduziert.

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0.22DDx F1
4Reasoning
4Plausib.
5Red Flags
1
Postpartale Thrombophlebitis

Die Patientin zeigt eine erhöhte Körpertemperatur, Tachykardie und lokale Schmerzen im rechten Unterbauch mit Ausstrahlung in die Flanke und Leistenregion. Die erhöhten D-Dimere und die transabdominale Sonographie, die eine tubuläre Struktur rechts parauterin zeigt, sprechen für eine Thrombophlebitis.

2
Postpartale Endometritis

Die Patientin hat eine subfebrile Temperatur, Tachykardie und erhöhte Entzündungsparameter (Leukozyten, CRP). Der Druckschmerz im rechten Unter- und Mittelbauch sowie die druckdolenten Adnexbereiche könnten auf eine postpartale Endometritis hinweisen.

3
Ovarialtorsion

Das leicht vergrößerte und ödematöse rechte Ovar sowie die druckdolenten Adnexbereiche könnten auf eine Ovarialtorsion hinweisen. Allerdings spricht das unauffällige arterielle Doppler-Signal eher gegen diese Diagnose.

4
Appendizitis

Die Schmerzen im rechten Unterbauch mit Ausstrahlung in die Flanke könnten auch auf eine Appendizitis hinweisen. Allerdings ist die Appendix aufgrund von Darmgasen nicht sicher darstellbar, was die Diagnose erschwert.

5
Postpartale Hämorrhagie

Die Patientin hat eine leichte Anämie (Hb 10,2 g/dl), was auf eine postpartale Blutung hinweisen könnte. Allerdings sind die Lochien unauffällig und es gibt keine Hinweise auf eine aktive Blutung.

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0.25DDx F1
1Reasoning
1Plausib.
2Red Flags
1
Tubargravidität

Der transvaginale Ultraschall zeigt ein vergrößertes, ödematöses rechtes Ovar mit einer tubulären, inkompressiblen Struktur, die sich kranialwärts bis zur Vena cava verfolgen lässt. Der Befund ist verdächtig für eine Tubargravidität, die durch eine extrauterine Einnistung der befruchteten Eizelle in der Tube entsteht.

2
Appendizitis

Die Patientin klagt über rechtsseitige Bauchschmerzen mit Ausstrahlung in die Leistenregion und lokaler Abwehrspannung. Die Appendix ist aufgrund von Darmgasen nicht sicher darstellbar, was die Diagnose einer Appendizitis erschwert. Die Entzündungswerte sind stark erhöht, was für eine Entzündung spricht.

3
Ovarialzyste

Das rechte Ovar ist leicht vergrößert und ödematös, was auf eine Ovarialzyste hinweisen könnte. Allerdings ist das arterielle Doppler-Signal unauffällig, was gegen eine Ovarialzyste spricht, die in der Regel ein verändertes Doppler-Signal aufweist.

4
Endometritis

Die Patientin ist postpartal und klagt über Unterbauchschmerzen. Eine Endometritis kann nach einer Geburt auftreten und ist durch eine Entzündung des Uterus gekennzeichnet. Die Entzündungswerte sind zwar erhöht, jedoch ist der Uterus gut kontrahiert und die Lochien unauffällig, was gegen eine Endometritis spricht.

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0.25DDx F1
2Reasoning
1Plausib.
2Red Flags
1
Ovarialtorsion

Die progredienten, stechenden Schmerzen im rechten Unterbauch, die Druckschmerzhaftigkeit und Abwehrspannung im rechten Unterbauch sowie die druckdolente, rechtsbetonte Adnexe bei der gynäkologischen Untersuchung sind sehr suggestive Symptome für eine Ovarialtorsion. Die Sonographie zeigt ein vergrößertes, ödematöses rechtes Ovar, was die Diagnose unterstützt. Die tubuläre, inkompressible Struktur, die sich kranialwärts bis zur Vena cava verfolgen lässt, könnte eine Kompression durch die verdrehte Ovarium darstellen.

2
Tuboovarialzyste (TOZ) mit Komplikation (z.B. Infektion, Hämatombildung)

Eine TOZ kann sich entzünden oder bluten, was zu Schmerzen und einer lokalen Entzündungsreaktion führen kann. Die erhöhten Leukozyten und das erhöhte CRP deuten auf einen Entzündungsprozess hin. Die Sonographie zeigt ein vergrößertes Ovar, was mit einer TOZ vereinbar ist. Die tubuläre Struktur könnte eine Komplikation der Zyste darstellen.

3
Appendizitis (ungewöhnliche Lokalisation)

Obwohl die Appendix aufgrund von Darmgasen nicht sicher darstellbar ist, können bei Frauen die Schmerzen bei Appendizitis atypisch sein und im rechten Unterbauch lokalisiert sein. Die subfebrale Temperatur und die erhöhten Entzündungswerte unterstützen diese Diagnose. Die tubuläre Struktur könnte eine entzündete Appendix darstellen, die sich in die Umgebung verlagert hat.

4
Peripार्टम Postpartalhämatom

Ein Hämatom kann sich nach der Geburt im Beckenbereich bilden und Schmerzen verursachen. Die Schmerzen können sich progredient entwickeln. Die Sonographie zeigt keine freie Flüssigkeit im Douglas-Raum, was die Wahrscheinlichkeit eines großen Hämatoms verringert, aber ein kleineres Hämatom kann möglicherweise nicht sonographisch erfasst werden. Die erhöhten Entzündungswerte könnten auf ein Hämatom hindeuten.

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0.50DDx F1
2Reasoning
4Plausib.
4Red Flags
1
Eierstocktrombos

Die Patientin zeigt eindeutige Anzeichen einer akuten Bauchschmerz-Krise, wie Druckschmerz, Abwehrspannung und Loslassschmerz im rechten Unterbauch. Die Laborwerte weisen auf eine leichte Leukozytose und eine erhöhte CRP hin, was auf eine Entzündungsreaktion schließen lässt. Die transvaginale Sonographie zeigt ein ödematöses rechtes Ovar, was auf eine mögliche Eierstocktrombose hindeutet. Die ergänzende transabdominale Sonographie zeigt eine tubuläre, inkompressible Struktur rechts parauterin, die sich kranialwärts bis zur Vena cava verfolgen lässt, was auf eine mögliche Eierstocktrombose mit thromboembolischer Komplikation hindeutet.

2
Appendizitis

Die Patientin zeigt Anzeichen einer akuten Bauchschmerz-Krise, wie Druckschmerz und Abwehrspannung im rechten Unterbauch. Die Laborwerte weisen auf eine leichte Leukozytose und eine erhöhte CRP hin, was auf eine Entzündungsreaktion schließen lässt. Die transabdominale Sonographie zeigt eine tubuläre, inkompressible Struktur rechts parauterin, die sich kranialwärts bis zur Vena cava verfolgen lässt, was auf eine mögliche Appendizitis mit abscessöser Komplikation hindeutet.

3
Eierstockzyste

Die Patientin zeigt eindeutige Anzeichen einer akuten Bauchschmerz-Krise, wie Druckschmerz und Abwehrspannung im rechten Unterbauch. Die transvaginale Sonographie zeigt ein ödematöses rechtes Ovar, was auf eine mögliche Eierstockzyste hindeutet. Die ergänzende transabdominale Sonographie zeigt eine tubuläre, inkompressible Struktur rechts parauterin, die sich kranialwärts bis zur Vena cava verfolgen lässt, was auf eine mögliche Eierstockzyste mit abscessöser Komplikation hindeutet.

4
Puerperale Infektion

Die Patientin zeigt Anzeichen einer Infektion, wie Fieber und Leukozytose. Die Laborwerte weisen auf eine erhöhte CRP hin, was auf eine Entzündungsreaktion schließen lässt. Die transabdominale Sonographie zeigt keine freie Flüssigkeit im Douglas-Raum, was auf eine mögliche Puerperale Infektion hindeutet.

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1Reasoning
1Plausib.
1Red Flags
1
Rektosigmoiditis

Die progredienten Schmerzen im rechten Unterbauch mit Ausstrahlung in die Flanke und Leistenregion, die nicht durch die transvaginale Sonographie bestätigt wurden, könnten auf eine Rektosigmoiditis hinweisen. Die erhöhten Leukozyten und CRP-Werte unterstützen diese Diagnose.

2
Rektalpfeilspitzenabszess

Die Schmerzen im rechten Unterbauch, die durch die transvaginale Sonographie nicht bestätigt wurden, könnten auf einen Rektalpfeilspitzenabszess hinweisen. Die erhöhten Leukozyten und CRP-Werte unterstützen diese Diagnose.

3
Rektosigmoidalpathie

Die Schmerzen im rechten Unterbauch, die durch die transvaginale Sonographie nicht bestätigt wurden, könnten auf eine Rektosigmoidalpathie hinweisen. Die erhöhten Leukozyten und CRP-Werte unterstützen diese Diagnose.

4
Rektosigmoidalabszess

Die Schmerzen im rechten Unterbauch, die durch die transvaginale Sonographie nicht bestätigt wurden, könnten auf einen Rektosigmoidalabszess hinweisen. Die erhöhten Leukozyten und CRP-Werte unterstützen diese Diagnose.

5
Rektosigmoidalinfektion

Die Schmerzen im rechten Unterbauch, die durch die transvaginale Sonographie nicht bestätigt wurden, könnten auf eine Rektosigmoidalinfektion hinweisen. Die erhöhten Leukozyten und CRP-Werte unterstützen diese Diagnose.

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