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Psychiatrie/PsychosomatikmittelKlinischer Text
Vorstellung des 48-jährigen Patienten M. B., tätig im gehobenen Verwaltungsdienst, zur stationären Aufnahme bei progredientem sozialen Rückzug und deutlicher Antriebsminderung seit ca. vier Monaten. Der Patient berichtet über eine persistierende innere Unruhe, verbunden mit massiven Ein- und Durchschlafstörungen (Früherwachen) sowie einem Gefühl der 'völligen emotionalen Leere'. Auffällig ist ein dokumentierter Gewichtsverlust von 7 kg im letzten Quartal bei ausgeprägter Inappetenz. Zudem klagt er über einen neu aufgetretenen, therapieresistenten Tinnitus beidseits und ein persistierendes Globusgefühl im Halsbereich, welches organisch bereits ohne Befund abgeklärt wurde. In der Anamnese finden sich ein medikamentös eingestellter Hypertonus sowie eine vor zwei Jahren operierte Lumboischialgie. Psychiatrische Vorbehandlungen werden verneint, die Familienanamnese ist bezüglich affektiver Erkrankungen bei der Mutter positiv. Psychopathologisch zeigt sich der Patient bewusstseinsklar und voll orientiert. Die Stimmung ist tief gedruckt, der Affekt ist starr und eingeschränkt schwingungsfähig bei gleichzeitigem Vorliegen einer psychomotorischen Agitiertheit (ständiges Nesteln an der Kleidung, Umherlaufen im Zimmer). Das Denken ist formal verlangsamt, inhaltlich kreisen die Gedanken um berufliche Überforderung und existenzielle Sorgen, die jedoch (noch) keine Wahnqualität erreichen. Eine akute Suizidalität besteht aktuell nicht, es findet sich jedoch eine ausgeprägte Lebensmüdigkeit. Körperlich-neurologisch zeigt sich ein feinschlägiger Haltetremor der Hände sowie eine milde Bradykinese. Laborchemisch finden sich folgende Werte: TSH 4,9 mU/l (Ref. 0,3-4,2), fT4 1,1 ng/dl (Ref. 0,9-1,7), Gamma-GT 78 U/l (Ref. < 60), MCV 96 fl, HbA1c 6,2 %. Ein kraniales CT erbrachte einen altersentsprechenden Befund mit diskreter frontokortikaler Atrophie, jedoch ohne Hinweis auf akute Ischämie oder Raumforderungen.
Ground Truth
F32.2hochGewichtsverlust > 5% · Früherwachen · Gefühl der Gefühllosigkeit · Psychomotorische Agitiertheit · tiefe Gedrücktheit
F45.0mittelGlobusgefühl · Tinnitus · therapieresistente körperliche Beschwerden ohne organischen Befund
F43.2mittelBerufliche Überforderungssituation · zeitlicher Zusammenhang der Symptomatik
E02geringLeicht erhöhter TSH-Wert · Antriebsminderung · Bradykinese
G20.0geringHaltetremor · Bradykinese · Depressive Begleitsymptomatik
Modell-Ergebnisse (13)
Vier Monate anhaltende Antriebsminderung, sozialer Rückzug, anhaltende innere Unruhe, schwere Schlafstörungen, Gewichtsverlust von 7 kg, Inappetenz, tief gedrückte Stimmung, eingeschränkter Affekt und Lebensmüdigkeit passen klassisch zu einer schweren Depression; die psychomotorische Agitiertheit (Nesteln, Umherlaufen) ist ein typisches Begleitsymptom.
Erhöhter TSH (4,9 mU/l) bei normalem fT4 kann depressive Symptome, Müdigkeit, Gewichtverlust und kognitive Verlangsamung verstärken; daher ist eine Mitwirkung wahrscheinlich, jedoch nicht die Hauptursache.
Feinschlägiger Haltetremor, milde Bradykinese und psychomotorische Agitiertheit können frühe motorische Manifestationen einer Parkinson-Erkrankung sein, die häufig mit depressiven Verstimmungen einhergeht.
Therapieresistenter, beidseitiger Tinnitus und persistierendes Globusgefühl ohne organischen Befund können als somatoforme Beschwerden im Kontext einer depressiven Grundstörung auftreten und die Symptomlast verstärken.
Die inhaltlichen Gedanken kreisen um berufliche Überforderung und existenzielle Sorgen; jedoch übersteigt die Dauer und Schwere der Symptome (vier Monate, erhebliche Gewichtsabnahme, Schlafstörung) typischerweise das Muster einer reinen Anpassungsstörung.
Die Symptomtrias aus tiefer gedrückter Stimmung, Antriebsminderung mit Agitiertheit, Schlafstörungen (Früherwachen), Gewichtsverlust durch Inappetenz und ausgeprägter Lebensmüdigkeit entspricht dem klassischen Bild einer schweren Depression.
Die berufliche Überforderung als zentraler Gedankeninhalt und der zeitliche Zusammenhang mit dem sozialen Rückzug legen eine maladaptive Reaktion auf psychosoziale Belastungsfaktoren nahe.
Das leicht erhöhte TSH bei grenzwertigem fT4, der Tremor, die Antriebsminderung und depressive Symptomatik können auf eine Schilddrüsenfehlfunktion als Mitverursacher hinweisen.
Das organisch abgeklärte Globusgefühl und der therapieresistente Tinnitus können Ausdruck einer somatoformen Störung im Rahmen der depressiven Erkrankung sein.
Die Symptomatik mit progredientem sozialem Rückzug, Antriebsminderung, gedrückter Stimmung, Schlafstörungen (Früherwachen), Gewichtsverlust, Inappetenz und Gefühl der emotionalen Leere erfüllt die Kriterien einer schweren depressiven Episode mit somatischem Syndrom. Die psychomotorische Agitiertheit und die positive Familienanamnese für affektive Erkrankungen stützen dies.
Die Symptome wie innere Unruhe, Antriebsminderung und Grübeln über berufliche Überforderung und existenzielle Sorgen könnten auf eine Reaktion auf einen identifizierbaren psychosozialen Stressor (Beruf) hindeuten, wobei die Schwere und Dauer der Symptome (4 Monate) die Kriterien einer depressiven Episode bereits überschreiten.
Das laborchemisch grenzwertig erhöhte TSH (4,9 mU/l) bei niedrig-normalem fT4 kann auf eine beginnende Schilddrüsenunterfunktion hindeuten, die depressive Symptome, Antriebsminderung, Gewichtsverlust, Bradykinese und Tremor erklären könnte.
Die erhöhte Gamma-GT und das erhöhte MCV sind indirekte Hinweise auf einen chronischen Alkoholkonsum, der zu depressiver Symptomatik, sozialem Rückzug, Schlafstörungen und Gewichtsverlust führen kann. Der Tinnitus könnte ebenfalls alkoholassoziiert sein.
Das organisch abgeklärte, persistierende Globusgefühl im Halsbereich kann als somatoforme Symptomatik im Rahmen der depressiven Grunderkrankung oder einer eigenständigen somatoformen Störung gewertet werden.
Der Patient zeigt klassische Symptome einer Depression wie Antriebsminderung, Schlafstörungen, Gewichtsverlust, Gefühl der emotionalen Leere und Lebensmüdigkeit.
Der TSH-Wert ist leicht erhöht, was auf eine subklinische Hypothyreose hindeuten könnte. Symptome wie Antriebsminderung, depressive Verstimmung und Gewichtszunahme (nicht explizit genannt, aber Inappetenz mit Gewichtsverlust könnte ein atypisches Zeichen sein) können auch bei Hypothyreose auftreten.
Der Patient zeigt einen feinschlägigen Haltetremor und eine milde Bradykinese, was auf ein Parkinson-Syndrom hindeuten könnte. Allerdings ist das Vollbild eines Parkinson-Syndroms mit den Kardinalsymptomen Tremor, Rigor, Bradykinese und posturaler Instabilität nicht vollständig ausgeprägt.
Die Laborwerte zeigen eine leicht erhöhte Gamma-GT und ein erhöhtes MCV, was auf einen möglichen Alkoholmissbrauch hindeuten könnte. Allerdings fehlen direkte Hinweise auf Alkoholkonsum in der Fallvignette.
Der Patient zeigt typische Symptome einer depressiven Episode, wie Antriebsminderung, innere Unruhe, Schlafstörungen, Gewichtsverlust, Inappetenz und ein Gefühl der emotionalen Leere. Die psychopathologische Untersuchung ergibt eine tief gedruckte Stimmung und einen eingeschränkten Affekt.
Der Patient hat einen erhöhten TSH-Wert, der auf eine Schilddrüsenunterfunktion hinweist. Dies könnte zu Symptomen wie Müdigkeit, Antriebsminderung und Gewichtsverlust führen. Die Laborwerte und die klinischen Symptome sprechen für eine mögliche Hypothyreose.
Der Patient berichtet über eine persistierende innere Unruhe und zeigt ein Globusgefühl im Halsbereich, was auf eine Angststörung hinweisen könnte. Die psychomotorische Agitiertheit und der feinschlägige Haltetremor der Hände könnten ebenfalls mit einer Angststörung in Zusammenhang stehen.
Der Patient zeigt eine milde Bradykinese und einen feinschlägigen Haltetremor der Hände, was auf ein Parkinson-Syndrom hinweisen könnte. Die frontokortikale Atrophie im kranialen CT könnte ebenfalls mit einem Parkinson-Syndrom in Zusammenhang stehen.
Der Patient hat einen erhöhten Gamma-GT-Wert, was auf einen Alkoholkonsum hinweisen könnte. Die Laborwerte und die klinischen Symptome könnten auch auf eine Alkoholabhängigkeit hinweisen.
Die Kernsymptome Antriebsminderung, soziale Rückzug, Schlafstörungen, Inappetenz und Gewichtsverlust sprechen stark für eine Depression. Die psychomotorische Agitiertheit und die tief gedrückte Stimmung unterstützen diese Diagnose.
Die berichtete berufliche Überforderung könnte als auslösender Stressor für die Symptomatik dienen. Allerdings ist der Schweregrad und die Persistenz der Symptome (4 Monate) eher für eine depressive Episode typisch.
Das leicht erhöhte TSH bei normalem fT4 könnte auf eine subklinische Hypothyreose hindeuten, welche depressive Symptome imitieren oder verstärken kann. Eine weitere Abklärung der Schilddrüsenfunktion ist indiziert.
Der Haltetremor und die milde Bradykinese könnten frühe Anzeichen einer Parkinson-Krankheit sein. Die frontokortikale Atrophie im CT könnte im Zusammenhang stehen, obwohl sie unspezifisch ist.
Das persistierende Globusgefühl ohne organischen Befund und der therapieresistente Tinnitus könnten somatoforme Symptome darstellen, die im Rahmen einer psychischen Belastung auftreten. Dies ist jedoch weniger wahrscheinlich als eine primär affektive Störung.
Die Symptome wie progredienter sozialer Rückzug, Antriebsminderung, innere Unruhe, Schlafstörungen, Gewichtsverlust, Inappetenz und tief gedrückte Stimmung sprechen für eine schwere depressive Episode. Die somatischen Symptome wie Tinnitus und Globusgefühl können als somatische Ausdrucksformen der Depression interpretiert werden.
Der leicht erhöhte TSH-Wert (4,9 mU/l) könnte auf eine subklinische Hypothyreose hinweisen, die zu Symptomen wie Antriebsminderung, Gewichtsverlust, Schlafstörungen und Stimmungsveränderungen führen kann. Die feinschlägige Bradykinese könnte ebenfalls mit einer Schilddrüsenunterfunktion in Zusammenhang stehen.
Die innere Unruhe, psychomotorische Agitiertheit und Schlafstörungen könnten auch auf eine generalisierte Angststörung hinweisen, die oft mit depressiven Symptomen komorbid verläuft. Die Tatsache, dass der Patient keine Wahnvorstellungen und keine akute Suizidalität zeigt, spricht jedoch eher für die zuerst genannte Diagnose.
Der erhöhte Gamma-GT-Wert (78 U/l) könnte auf einen erhöhten Alkoholkonsum hinweisen, der zu Entzugserscheinungen wie innerer Unruhe, Schlafstörungen und psychomotorischer Agitiertheit führen kann. Die fehlenden anderen typischen Entzugserscheinungen und die Anamnese sprechen jedoch eher gegen diese Diagnose.
Die klinischen Symptome wie sozialer Rückzug, Antriebsminderung, innere Unruhe, Schlafstörungen, Gewichtsverlust, Inappetenz, emotionale Leere, psychomotorische Agitiertheit, tief gedrückte Stimmung, eingeschränkter Affekt, verlangsamtes Denken und existenzielle Sorgen sprechen für eine depressive Episode.
Die erhöhte TSH-Wert und der normale fT4-Wert deuten auf eine subklinische Hypothyreose hin, die symptomatisch mit Müdigkeit, Gewichtsverlust, psychomotorischer Agitiertheit und Bradykinese assoziiert sein kann.
Die innere Unruhe, die massiven Schlafstörungen und das Gefühl der emotionalen Leere können auch auf eine Angststörung hindeuten, insbesondere wenn diese Symptome die primäre Belastung darstellen.
Die psychomotorische Agitiertheit, die Bradykinese und die diskrete frontokortikale Atrophie im kranialen CT könnten auf eine beginnende organische ZNS-Erkrankung hinweisen, obwohl die Symptome eher depressiv wirken.
Der Patient nimmt Medikamente zur Behandlung des Hypertonus, die in seltenen Fällen depressogene Nebenwirkungen haben können. Dies sollte abgeklärt werden, insbesondere wenn die Depression plötzlich aufgetreten ist.
Der Patient zeigt typische Symptome einer depressiven Episode wie Antriebsminderung, innere Unruhe, Ein- und Durchschlafstörungen, Gewichtsverlust und ein Gefühl der emotionalen Leere. Die positive Familienanamnese für affektive Erkrankungen unterstützt diese Diagnose.
Die zusätzlichen somatischen Symptome wie Tinnitus und Globusgefühl, die organisch nicht erklärt werden können, sowie der Haltetremor und die Bradykinese deuten auf eine schwerere depressive Episode hin.
Der leicht erhöhte TSH-Wert bei normalem fT4-Wert könnte auf eine subklinische Hypothyreose hinweisen, die ebenfalls depressive Symptome verursachen kann.
Die berufliche Überforderung und existenzielle Sorgen könnten eine Anpassungsstörung verursachen, die zu den beschriebenen Symptomen führen kann.
Die milde Bradykinese und der Haltetremor könnten auf ein Parkinson-Syndrom hinweisen, das ebenfalls depressive Symptome verursachen kann.
Patient zeigt multiple depressive Symptome wie Antriebsminderung, Inappetenz, Gewichtsverlust, Schlafstörungen, psychomotorische Agitiertheit und ausgeprägte Lebensmüdigkeit. Zudem ist die Stimmung tief gedrückt und die Mutter der Patientin hat eine affektive Erkrankung.
Der lang andauernde Verlauf der Symptome und die chronische Antriebsminderung könnten auf eine Dysthymia hinweisen, jedoch sind die Symptome aktuell deutlich ausgeprägter als normalerweise bei einer Dysthymia.
Die Möglichkeit einer bipolaren Störung kann nicht ausgeschlossen werden, da eine Hypomanie nicht immer offensichtlich ist und die Stimmungsschwankungen vom Patienten möglicherweise nicht wahrgenommen oder berichtet werden. Eine sorgfältige Anamnese ist erforderlich.
Die Kombination von depressiven Symptomen und psychotischen Symptomen wie dem Globusgefühl könnte auf eine schizoaffektive Störung hinweisen, jedoch sind die psychotischen Symptome aktuell nicht ausgeprägt genug.
Der erhöhte TSH-Wert (4,9 mU/l) in Kombination mit dem niedrigen fT4-Wert (1,1 ng/dl) deutet auf eine Hypothyreose hin. Die Symptomatik wie Antriebsminderung, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Kälteintoleranz und psychische Veränderungen (Depression, Verlangsamung des Denkens) passen gut zu dieser Diagnose. Der Tinnitus kann ebenfalls ein Begleitsymptom sein.
Der soziale Rückzug, die Antriebsminderung, die emotionale Leere, der Gewichtsverlust, die Schlafstörungen und die Lebensmüdigkeit sind klassische Symptome einer schweren Depression. Die positive Familienanamnese für affektive Erkrankungen unterstützt diese Diagnose. Die psychomotorische Agitiertheit und die gedrückte Stimmung passen ebenfalls dazu.
Der feinschlägige Haltetremor der Hände und die milde Bradykinese sind Hinweise auf eine Parkinson-Krankheit. Die Verlangsamung des Denkens und die psychomotorische Verlangsamung können ebenfalls auftreten. Die Hypothyreose kann die Parkinson-Symptomatik verstärken oder maskieren.
Obwohl der TSH und fT4 Werte nicht eindeutig eine manifeste Schilddrüsenunterfunktion belegen, können sie eine subklinische Beeinträchtigung darstellen, die die beschriebene Symptomatik erklären könnte. Die leichte Abweichung des TSH-Wertes und der fT4-Werte könnte eine Ursache für die Antriebslosigkeit und die psychischen Symptome sein.
Vitamin D-Mangel kann zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und depressiven Symptomen führen. Obwohl keine direkten Laborwerte für Vitamin D vorliegen, ist ein Mangel in der gegebenen Symptomatik nicht auszuschließen und sollte ggf. untersucht werden.
Der Patient zeigt eine tief gedrückte Stimmung, eine psychomotorische Agitiertheit, eine Lebensmüdigkeit und eine ausgeprägte Inappetenz. Die Gedanken kreisen um berufliche Überforderung und existenzielle Sorgen, was auf eine depressive Störung hinweist. Die feinschlägige Haltetremor und die milde Bradykinese können als vegetative Symptome einer Depression interpretiert werden.
Der Patient berichtet über eine persistierende innere Unruhe und ein Gefühl der 'völligen emotionalen Leere', was auf eine Angststörung hinweist. Die Kombination mit depressiven Symptomen wie Stimmungstief und Lebensmüdigkeit spricht für einen Anxiety-Depressionszustand.
Der Patient zeigt eine psychomotorische Agitiertheit und ein eingeschränktes Affektschwingen, was auf eine Schizophrenie hinweisen könnte. Allerdings fehlen Wahnqualitäten und die Gedanken sind noch nicht stark von Halluzinationen geprägt.
Der Patient zeigt eine erhöhte TSH-Wert und eine verminderte fT4-Wert, was auf eine Thyreotoxikose hinweisen könnte. Allerdings fehlen klassische Symptome wie Tachykardie, Schwitzen und Gewichtsverlust.
Der Patient zeigt klinische Symptome wie soziale Rückzug, Antriebsminderung, innere Unruhe, Ein- und Durchschlafstörungen, emotionalen Leerheitsgefühl und psychomotorische Agitation, die typisch für eine Dysthymische Störung sind. Zusätzlich ist ein persistierender Haltetremor und eine mildere Bradykinese zu beobachten, was mit einer langfristigen Stimmungsminderung in Übereinstimmung ist.
Die Laborwerte weisen eine Hypothyreose auf, da TSH 4,9 mU/l und fT4 1,1 ng/dl deutlich außerhalb des Normalbereichs liegen. Symptome wie soziale Rückzug, Antriebsminderung, innere Unruhe, Schlafstörungen und psychomotorische Agitation sind typisch für eine Hypothyreose. Die feinschlägige Haltetremor und die mildere Bradykinese sind auch klinisch relevant.
Der Patient zeigt klinische Symptome wie tief gedrückte Stimmung, starrer und eingeschränkter Affekt, psychomotorische Agitation und Lebensmüdigkeit, die typisch für eine Depressive Episode sind. Zusätzlich ist ein persistierender Haltetremor und eine mildere Bradykinese zu beobachten, was mit einer depressiven Stimmungsminderung in Übereinstimmung ist.
Der Patient berichtet über einen Gewichtsverlust von 7 kg im letzten Quartal, ein persistierendes Globusgefühl im Halsbereich und eine milde Bradykinese. Diese Symptome könnten auf eine maligne Erkrankung hinweisen, insbesondere wenn es sich um einen Halskrebs handelt. Allerdings sind die körperlichen Befunde bisher ohne organische Ursache abzulehnen.