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Psychiatrie/PsychosomatikmittelKlinischer Text
Vorstellung und Aufnahmegrund: Die 44-jährige Patientin, eine Gymnasiallehrerin, stellt sich in Begleitung ihres Ehemannes aufgrund einer seit etwa sechs Monaten progredienten Antriebslosigkeit, einem signifikanten Gewichtsverlust sowie einer zunehmenden sozialen Isolation vor. Anamnese: Die Patientin berichtet über eine 'bleierne Schwere' in den Gliedmaßen und die Unfähigkeit, alltägliche Aufgaben im Haushalt oder Beruf zu bewältigen. Sie klagt über massive Durchschlafstörungen mit frühmorgendlichem Erwachen gegen 4:00 Uhr und ein ausgeprägtes Morgentief. Den Gewichtsverlust von ca. 12 kg innerhalb des letzten Quartals führt sie auf eine 'völlige Appetitlosigkeit' und ein 'diffuses Druckgefühl im Oberbauch' zurück. Somatische Vorerkrankungen sind bis auf eine Appendektomie im Kindesalter nicht bekannt. In der Familienanamnese findet sich ein Suizid des Großvaters väterlicherseits. Untersuchungsbefund: Die Patientin (168 cm, 49,5 kg, BMI 17,5 kg/m²) wirkt deutlich älter als das angegebene Alter. Die Psychomotorik ist stark verlangsamt, die Mimik starr, der Blickkontakt reduziert. Die Stimmung ist tief gedrückt, die affektive Schwingungsfähigkeit aufgehoben. Es bestehen ausgeprägte Konzentrationsstörungen sowie ein Grübelzwang über die berufliche Leistungsfähigkeit und die finanzielle Absicherung der Familie, trotz gesicherten Beamtenstatus. Keine Hinweise auf Ich-Störungen oder Sinnestäuschungen. Körperlich zeigt sich ein verminderter Hautturgor, das Abdomen ist weich mit diffusem Druckschmerz im Epigastrium ohne Resistenzen. Laborwerte: Hb 11,2 g/dl (leicht vermindert), Leukozyten 3,8 G/l, Thrombozyten 155 G/l. Elektrolyte: Natrium 136 mmol/l, Kalium 3,3 mmol/l. Leberwerte: GGT 58 U/l, GOT 35 U/l, GPT 39 U/l. TSH 2,2 mU/l. Cortisol (8:00 Uhr) 26 µg/dl (leicht erhöht). Bildgebung: Ein kraniales CT sowie eine Abdomensonographie erbrachten keinen richtungsweisenden pathologischen Befund.
Ground Truth
F32.2hochFrühmorgendliches Erwachen · Morgentief · Gewichtsverlust > 5% in einem Monat · Psychomotorische Hemmung · Interessenverlust und Anhedonie
F50.1mittelSignifikanter Gewichtsverlust · BMI 17,5 kg/m² · Leukopenie und Kaliummangel
F45.0mittelDiffuse abdominelle Beschwerden · Lange Dauer der Symptomatik · Vielgestaltige körperliche Klagen ohne organischen Befund
E23.0geringGewichtsverlust · Antriebslosigkeit · Leichte Anämie und Leukopenie
Modell-Ergebnisse (13)
Sechs Monate anhaltende Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust von 12 kg, frühes Erwachen, ausgeprägtes Morgentief, psychomotorische Verlangsamung, starre Mimik und fehlende affektive Schwingungsfähigkeit entsprechen den Kriterien einer schweren depressiven Episode mit melancholischen Merkmalen.
Der diffuse Druck im Oberbauch, signifikanter Gewichtsverlust, leichte Anämie und Leukozytopenie können auf eine zugrunde liegende organische Erkrankung wie ein Pankreaskarzinom hinweisen, die sekundär depressive Symptome auslöst.
Die Patientin berichtet über anhaltende Grübelzwänge bezüglich beruflicher Leistungsfähigkeit und finanzieller Sicherheit; jedoch übersteigt die Dauer (6 Monate) und die Schwere der Symptome typischerweise das Bild einer reinen Anpassungsstörung, weshalb die Wahrscheinlichkeit geringer ist.
Obwohl keine expliziten Angaben zu Substanzkonsum gemacht wurden, können leichte Leberwertveränderungen (erhöhtes GGT) und ein leicht erhöhtes Cortisol auf chronischen Alkoholmissbrauch hinweisen, der depressive Symptome hervorrufen kann.
Die Symptomatik mit Antriebslosigkeit, Morgentief, sozialem Rückzug, Gewichtsverlust, Schlafstörungen und ausgeprägter Grübelneigung entspricht den Kernkriterien einer schweren Depression. Die positive Familienanamnese für Suizid stützt diese Diagnose.
Der progrediente Gewichtsverlust, das diffuse Druckgefühl im Oberbauch und die leicht erhöhten Leberwerte bei normaler Bildgebung könnten auf eine okkulte somatische Erkrankung als Ursache der psychischen Symptome hinweisen.
Das leicht erhöhte Cortisol bei Elektrolytverschiebung (Hypokaliämie) und Gewichtsverlust könnte auf eine beginnende Nebennierenrindeninsuffizienz mit atypischer Cortisolanpassung hindeuten.
Der erhebliche Gewichtsverlust mit BMI 17,5 kg/m² und Appetitlosigkeit sind mit einer Essstörung vereinbar, jedoch sind die typischen kognitiven Merkmale wie Körperschemastörung nicht beschrieben.
Die Symptomkonstellation aus progredienter Antriebslosigkeit, Morgentief, frühmorgendlichem Erwachen, Gewichtsverlust, sozialem Rückzug, Grübelzwang und psychomotorischer Verlangsamung entspricht dem Vollbild einer schweren Depression. Die positive Familienanamnese für Suizid und der Ausschluss organischer Ursachen stützen die Diagnose.
Der signifikante Gewichtsverlust, das Druckgefühl im Oberbauch, die leichte Anämie und Leukopenie sowie die leicht erhöhten Leberwerte erfordern den Ausschluss einer körperlichen Grunderkrankung wie eines gastrointestinalen Malignoms, auch wenn die initiale Bildgebung unauffällig war.
Der ausgeprägte Gewichtsverlust auf einen BMI von 17,5 kg/m² bei Appetitlosigkeit und das diffuse Oberbauchgefühl können auf eine Essstörung hinweisen, wobei die typischen kognitiven Verzerrungen (Körperschemastörung) im Falltext nicht beschrieben sind.
Der Beruf als Lehrerin und die Grübelgedanken um die berufliche Leistungsfähigkeit könnten auf ein Erschöpfungssyndrom deuten. Die Schwere der Symptome, das ausgeprägte Morgentief und der somatische Gewichtsverlust sprechen jedoch eher für eine eigenständige depressive Erkrankung.
Die Patientin zeigt klassische Symptome einer schweren depressiven Episode, wie Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust, Durchschlafstörungen, Morgentief und Grübelzwang. Die Symptomatik entspricht dem somatischen Syndrom einer Depression.
Der erhebliche Gewichtsverlust und der niedrige BMI könnten auf eine Essstörung hinweisen, jedoch stehen die depressive Symptomatik und die somatischen Beschwerden im Vordergrund.
Obwohl der TSH-Wert im Normbereich liegt, könnten die Symptome wie Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme (nicht explizit, aber Appetitlosigkeit) und depressive Verstimmung auf eine Hypothyreose hinweisen. Ein sekundärer Hypothyreoidismus oder eine beginnende Schilddrüsenfunktionsstörung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Die Patientin zeigt eine Kombination von Symptomen wie Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust, Schlafstörungen, soziale Isolation und eine tief gedrückte Stimmung, die typisch für eine Major Depression sind. Der Grübelzwang und die Konzentrationsstörungen unterstützen diese Diagnose.
Der signifikante Gewichtsverlust und die völlige Appetitlosigkeit könnten auf eine Anorexie nervosa hindeuten, jedoch fehlen spezifische Angaben zu Körperbildstörungen oder einem übermäßigen Gewichtsverluststreben.
Die leicht erhöhten Leberwerte und der TSH-Wert innerhalb des Normbereichs sprechen gegen eine Hypothyreose, jedoch könnte eine subklinische Hypothyreose oder eine andere Schilddrüsenfunktionsstörung vorliegen, die weitere Abklärung erfordert.
Die Patientin berichtet über ein diffuses Druckgefühl im Oberbauch und eine 'bleierne Schwere' in den Gliedmaßen, die nicht durch somatische Untersuchungen erklärt werden können, was auf eine somatoforme Störung hindeuten könnte.
Die Antriebslosigkeit, die 'bleierne Schwere' in den Gliedmaßen und die Schlafstörungen könnten auch auf ein chronisches Erschöpfungssyndrom hindeuten, jedoch fehlen spezifische Angaben zu einer vorangegangenen Infektion oder einer deutlichen Verschlechterung nach körperlicher oder geistiger Anstrengung.
Die Patientin zeigt klassische Symptome einer Depression, darunter Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust, Schlafstörungen (frühes Erwachen, Morgentief), Interessenverlust (soziale Isolation), diffuse körperliche Beschwerden (Druckgefühl im Oberbauch) und eine gedrückte Stimmung. Die Familienanamnese mit Suizid des Großvaters erhöht die Wahrscheinlichkeit.
Der deutliche Gewichtsverlust (BMI 17,5 kg/m²) und die Appetitlosigkeit sind vereinbar mit einer Anorexia nervosa. Allerdings fehlen Angaben zu einer ausgeprägten Angst vor Gewichtszunahme oder einer verzerrten Körperwahrnehmung, was für eine atypische Präsentation spricht.
Die Symptome Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme (oder in diesem Fall Gewichtsverlust sekundär zu Appetitlosigkeit), und die verminderte Hautturgor können bei Hypothyreose auftreten. Obwohl das TSH im Normbereich liegt, kann eine subklinische Hypothyreose vorliegen, die sich in unspezifischen Symptomen äußert.
Das diffuse Druckgefühl im Oberbauch ohne erkennbaren organischen Befund und die starke Fokussierung auf körperliche Symptome könnten auf eine somatoforme Störung hindeuten, insbesondere wenn die psychischen Symptome im Vordergrund stehen.
Obwohl die Bildgebung unauffällig war, kann ein okkultes Malignom (z.B. im Pankreas oder Magen) zu Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit und allgemeiner Schwäche führen. Die diffuse epigastrische Druckschmerz könnte ein Hinweis sein, auch wenn er unspezifisch ist.
Die Patientin zeigt typische Symptome einer schweren depressiven Episode, wie Antriebslosigkeit, signifikanter Gewichtsverlust, Durchschlafstörungen, Morgentief, verminderte Psychomotorik, tiefe Stimmung und Grübelzwang. Die Dauer von sechs Monaten und die Auswirkung auf die soziale und berufliche Funktion entsprechen den Kriterien für eine schwere depressive Episode.
Der signifikante Gewichtsverlust (BMI 17,5 kg/m²) und die 'völlige Appetitlosigkeit' könnten auf Anorexie Nervosa hindeuten. Die gleichzeitige Anwesenheit von depressiven Symptomen ist bei Essstörungen häufig. Die 'bleierne Schwere' in den Gliedmaßen könnte auch ein Zeichen von Unterernährung sein.
Obwohl die Laborwerte und Bildgebungen keine eindeutigen somatischen Ursachen zeigten, kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine noch nicht diagnostizierte Erkrankung (z.B. eine subklinische Schilddrüsenunterfunktion trotz eines TSH-Werts innerhalb des Referenzbereichs) die depressiven Symptome mitverursacht. Der diffuse Druckschmerz im Epigastrium bleibt unklar.
Die Patientin ist als Gymnasiallehrerin in einem potenziell stressigen Beruf tätig. Das 'diffuse Druckgefühl im Oberbauch' und die 'bleierne Schwere' in den Gliedmaßen könnten auch auf ein Burnout-Syndrom hinweisen. Allerdings überwiegen die depressiven Symptome, was Burnout als primäre Diagnose weniger wahrscheinlich macht.
Die Patientin zeigt multiple klinische Merkmale einer depressiven Episode, wie Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust, soziale Isolation, Durchschlafstörungen, Morgentief, Konzentrationsstörungen und Grübeln. Der familiäre Suizid verstärkt die Wahrscheinlichkeit einer affektiven Störung.
Die Patientin zeigt Symptome wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust und verlangsamte Psychomotorik, die auch bei einer Hypothyreose auftreten können. Der normale TSH-Wert spricht jedoch eher gegen eine Hypothyreose, aber eine subklinische Form ist denkbar.
Die Patientin hat leicht verminderte Blutwerte (Hb, Leukozyten, Thrombozyten) und diffuse Bauchschmerzen, die auf eine chronische Entzündung oder Infektion hinweisen könnten. Allerdings sind die Laborwerte und die Bildgebung unverdächtig.
Der signifikante Gewichtsverlust, das diffuse Druckgefühl im Oberbauch und der BMI von 17,5 kg/m² sprechen für eine Essstörung. Allerdings fehlen typische kognitive Symptome wie Angst vor Zunahme oder Störung des Körperschemas.
Die Patientin zeigt Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und eine verlangsamte Psychomotorik, die auch bei einem CES auftreten können. Allerdings sind die körperlichen Befunde und Laborwerte eher untypisch für CES.
Die Patientin zeigt typische Symptome einer depressiven Episode wie Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust, soziale Isolation, Durchschlafstörungen mit frühmorgendlichem Erwachen und ein tief gedrücktes Stimmungsbild. Die familiäre Belastung durch den Suizid des Großvaters könnte ebenfalls ein Risikofaktor sein.
Obwohl der TSH-Wert im Normbereich liegt, könnte eine subklinische Hypothyreose vorliegen, die zu den beschriebenen Symptomen wie Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust und Müdigkeit beitragen könnte. Die leicht erhöhten Leberwerte könnten ebenfalls auf eine Schilddrüsenstörung hinweisen.
Das diffuse Druckgefühl im Oberbauch und der Gewichtsverlust könnten auf eine gastrointestinale Erkrankung hinweisen, obwohl die Abdomensonographie keinen pathologischen Befund ergab. Eine weiterführende gastroenterologische Untersuchung könnte notwendig sein.
Der signifikante Gewichtsverlust und die Appetitlosigkeit könnten auf eine Essstörung wie Anorexia Nervosa hinweisen. Der BMI von 17,5 kg/m² und die berufliche Leistungsfähigkeit könnten ebenfalls auf eine Essstörung hinweisen.
Das leicht erhöhte Cortisol könnte auf einen kortisolproduzierenden Tumor hinweisen, obwohl dies eher selten ist. Die Symptome wie Gewichtsverlust, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen könnten ebenfalls durch einen solchen Tumor verursacht werden.
Die Patientin zeigt multiple kardinale Symptome einer Major Depression wie Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust, Schlafstörungen, Frühmorgen-Erwachen, Appetitlosigkeit, Konzentrationsstörungen und Grübelzwang. Die depressive Stimmung und die reduzierte affektive Schwingungsfähigkeit sind ebenfalls stark evozierend für diese Diagnose.
Die Patientin weist einen signifikanten Gewichtsverlust auf, der durch Appetitlosigkeit und ein diffuses Druckgefühl im Oberbauch erklärt wird. Zusätzlich besteht eine ausgeprägte Angst vor beruflicher Leistungsfähigkeit und finanzieller Absicherung, was auf eine mögliche Angststörung oder Essstörung hindeuten könnte.
Die Patientin hat einen leicht erhöhten TSH-Wert, was auf eine mögliche Hypothyreose hindeuten könnte. Dies könnte die Symptome wie Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust und Konzentrationsstörungen erklären. Allerdings sind die Leberwerte und Elektrolyte im Normbereich.
Die Patientin hat einen leicht erhöhten Cortisol-Wert (8:00 Uhr) von 26 µg/dl. Dies könnte auf ein Cushing-Syndrom hinweisen, das mit Symptomen wie Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust und Schlafstörungen einhergehen kann. Allerdings sind die Elektrolyte im Normbereich, was gegen ein Cushing-Syndrom spricht.
Die Patientin zeigt eine deutliche Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust, soziale Isolation, Schlafstörungen (frühes Erwachen, Morgentief), Appetitlosigkeit, Konzentrationsstörungen, Grübelzwang und eine tief gedrückte Stimmung. Die Familienanamnese mit Suizid erhöht die Wahrscheinlichkeit. Der BMI von 17,5 kg/m² deutet auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Depression und körperlichen Symptomen hin.
Obwohl der TSH-Wert im Normbereich liegt (2,2 mU/l), kann eine subklinische Hypothyreose mit ähnlichen Symptomen wie Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust und Müdigkeit einhergehen. Der erhöhte Cortisolwert könnte eine Reaktion auf eine chronische Hypothyreose darstellen. Eine umfassendere Beurteilung der Schilddrüsenfunktion (freie T4-Werte) ist indiziert.
Der signifikante Gewichtsverlust (12 kg in 3 Monaten) und der verminderte Hautturgor deuten auf eine mögliche Mangelernährung hin. Das diffuse Druckgefühl im Oberbauch könnte mit Verdauungsstörungen zusammenhängen. Die leicht verminderten Laborwerte (Hb, Leukozyten) können ebenfalls auf eine chronische Mangelernährung hindeuten.
Das diffuse Druckgefühl im Epigastrium und die Appetitlosigkeit könnten auf eine CED hindeuten. Obwohl die Abdomensonographie keinen pathologischen Befund ergab, kann eine CED ohne offensichtliche Bildzeichen vorliegen. Der Gewichtsverlust und die Antriebslosigkeit können ebenfalls Begleitsymptome sein.
Der leicht erhöhte Cortisolwert (26 µg/dl) könnte auf eine beginnende oder leichte Nebenniereninsuffizienz hindeuten, obwohl der Wert nicht eindeutig pathologisch ist. Dies könnte mit der Antriebslosigkeit, dem Gewichtsverlust und der Schwäche in den Gliedmaßen in Verbindung stehen. Eine weitere Abklärung der Nebennierenfunktion ist erforderlich.
Die Patientin zeigt eine deutliche Antriebslosigkeit, soziale Isolation, massive Durchschlafstörungen, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust, die alle typische Symptome einer Major Depression sind. Die tief gedrückte Stimmung, die affektive Schwingungsfähigkeit aufgehoben und der Grübelzwang über berufliche Leistungsfähigkeit und finanzielle Absicherung unterstützen diese Diagnose.
Der signifikante Gewichtsverlust von 12 kg innerhalb eines Quartals und die Appetitlosigkeit sprechen für eine Anorexie Nervosa. Die Patientin berichtet auch über ein diffuses Druckgefühl im Oberbauch, was möglicherweise mit der Anorexie zusammenhängt.
Der leicht erhöhte Cortisol-Spiegel und die leichten Veränderungen in den Leberwerten könnten auf eine Hypothyreose hinweisen. Die Patientin zeigt auch eine leichte Anämie, was ebenfalls mit einer Hypothyreose zusammenhängen kann.
Die Patientin zeigt eine Vielzahl von somatischen Symptomen wie Durchschlafstörungen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und diffusem Druckgefühl im Oberbauch, die möglicherweise auf ein Somatisches Syndrom hinweisen.
Die Patientin zeigt klinische Symptome wie tief gedrückte Stimmung, Konzentrationsstörungen und soziale Isolation, die typisch für eine Dysthymische Störung sind. Die progresse Antriebslosigkeit und der Gewichtsverlust können auch durch chronische Depressionen verursacht werden.
Die Patientin hat eine verminderte Appetitlust und einen diffusen Druckgefühl im Oberbauch, was auf eine unterliegende organische Erkrankung hinweisen könnte. Die klinischen Symptome sind typisch für eine Depression, die durch eine organische Ursache verursacht wird.
Die Patientin zeigt klinische Symptome einer depressiven Störung, ohne dass eine organische Ursache eindeutig festgestellt wurde. Die Symptome sind typisch für eine substanzunabhängige depressive Störung, insbesondere wenn sie ohne offensichtliche organische Ursache auftreten.
Die Patientin zeigt einen signifikanten Gewichtsverlust und eine verlangsamte Psychomotorik, was auf eine mögliche Kreislaufstörung hinweisen könnte. Allerdings sind die klinischen Befunde und die Laborwerte nicht eindeutig auf eine organische Ursache hinweisen.