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Gynäkologie/GeburtshilfekomplexFrage
Eine 71-jährige Patientin stellt sich aufgrund eines seit über 12 Monaten bestehenden, therapierefraktären Pruritus im Bereich der Vulva vor. Die bisherige topische Behandlung mit hochpotenten Glukokortikoiden über mehrere Monate unter der Verdachtsdiagnose eines Lichen sclerosus brachte keine Besserung. Klinisch zeigt sich eine scharf begrenzte, ekzematoid wirkende, erythematöse Plaque mit vereinzelten weißlichen Arrealen an der rechten Labia majora. Eine Biopsie zeigt intraepidermal gelegene, große Zellen mit hellem Zytoplasma und prominenten Nukleoli, die sich in der PAS-Reaktion positiv darstellen; eine Invasion der Basalmembran liegt nicht vor. Welche der folgenden Maßnahmen ist aufgrund der Diagnose am ehesten zusätzlich indiziert?
Ground Truth
Die klinische Präsentation und die Histologie (PAS-positive Zellen) sind wegweisend für einen extramammären Morbus Paget (EMPD) der Vulva. Da diese Erkrankung in ca. 20-30 % der Fälle mit einem zugrunde liegenden Adenokarzinom des Gastrointestinal- oder Urogenitaltraktes assoziiert ist, ist ein entsprechendes Screening (z. B. Koloskopie, Zystoskopie) zwingend erforderlich.
Modell-Ergebnisse (13)
Die Diagnose basiert auf der Beschreibung einer vulvären intraepithelialen Neoplasie (VIN) oder eines Morbus Paget der Vulva, angesichts der Histologie mit großen Zellen und positiver PAS-Reaktion. Bei diesen Erkrankungen besteht ein erhöhtes Risiko für assoziierte Malignome, daher ist die Durchführung einer Koloskopie und Zystoskopie zum Ausschluss assoziierter Malignome indiziert.
Die Histologie entspricht einem extramammären Paget‑Syndrom, das häufig mit assoziierten malignen Tumoren (z. B. Kolon, Harnwege) einhergeht; daher ist eine Koloskopie und Zystoskopie zur Ausschlussdiagnostik indiziert.
Die histologische Beschreibung (große Zellen mit hellem Zytoplasma, PAS-positiv, keine Basalmembraninvasion) passt zu einem Morbus Paget der Vulva, der häufig mit assoziierten Adenokarzinomen des Gastrointestinal- oder Urogenitaltrakts einhergeht, sodass eine Koloskopie und Zystoskopie zum Ausschluss sekundärer Malignome indiziert sind.
Die Beschreibung der intraepidermal gelegenen, großen Zellen mit hellem Zytoplasma und prominenten Nukleoli, die sich in der PAS-Reaktion positiv darstellen, deutet auf ein Paget-Karzinom der Vulva hin, das oft mit intraepithelialen Zellen assoziiert ist. Eine Koloskopie und Zystoskopie sind notwendig, um assoziierte Malignome auszuschließen, da das Paget-Karzinom der Vulva oft mit anderen malignen Erkrankungen assoziiert sein kann.
Die histologische Beschreibung mit intraepidermalen großen Zellen mit hellem Zytoplasma, positiver PAS-Reaktion und fehlender Invasion der Basalmembran ist charakteristisch für einen Morbus Paget der Vulva, der häufig mit Malignomen des Gastrointestinal- oder Urogenitaltrakts assoziiert ist und eine entsprechende Tumorsuche erfordert.
Die beschriebenen histologischen Befunde deuten auf eine extramammäre Paget-Krankheit hin, die mit einem erhöhten Risiko für assoziierte Malignome einhergeht. Daher ist die Durchführung einer Koloskopie und Zystoskopie zum Ausschluss assoziierter Malignome indiziert.
Die beschriebenen histologischen Befunde sind charakteristisch für ein intraepidermales Karzinom (Bowen-Krankheit). Aufgrund des potenziellen Risikos für assozierte maligne Prozesse, insbesondere im Urogenitaltrakt, ist eine Koloskopie und Zystoskopie zur Früherkennung und Differenzialdiagnostik indiziert.
Die histologischen Befunde (große Zellen, PAS-positiv) deuten stark auf ein Paget-Karzinom der Vulva hin. Dieses ist oft mit einem zugrunde liegenden Karzinom assoziiert, daher ist eine Abklärung des Gastrointestinal- und Urogenitaltrakts (Koloskopie, Zystoskopie) essentiell.
Die Beschreibung der Biopsieergebnisse (intraepidermale, große Zellen mit hellem Zytoplasma und prominenten Nukleoli, PAS-Reaktion positiv, keine Invasion der Basalmembran) deutet auf ein Paget-Karzinom der Vulva hin, ein seltenes, malignes Neoplasm, das oft mit einem assoziierten Adenokarzinom (z.B. des Darmes oder der Harnröhre) einhergeht. Daher ist die Durchführung einer Koloskopie und Zystoskopie zum Ausschluss assoziierter Malignome am ehesten indiziert.
Die Biopsiefunde (große Zellen mit hellem Zytoplasma, prominenten Nukleoli, positive PAS-Reaktion ohne Basalmembraninvasion) sind sehr suggestiv für ein Karzinom der Vulva, insbesondere ein Basalzellkarzinom. Daher ist der Ausschluss assoziierter Malignome durch Koloskopie und Zystoskopie (zum Ausschluss von Metastasierung) indiziert, auch wenn die primäre Lokalisation die Vulva ist.
Die Beschreibung passt zur Paget-Krankheit der Vulva, die assoziiert sein kann mit Malignomen wie Adeno- oder Plattenepithelkarzinomen. Daher ist eine Koloskopie und Zystoskopie zum Ausschluss assoziierter Malignome am ehesten zusätzlich indiziert.
Da die Biopsie eine intraepidermale, nicht-invasiv verlaufende Erkrankung zeigt, die sich in der PAS-Reaktion positiv darstellt, ist eine Koloskopie und Zystoskopie zur Ausschlussdiagnose von assoziierten Malignomen indiziert, da Lichen sclerosus eine bekannte Prädisposition für maligne Veränderungen darstellt.
Aufgrund der beschriebenen histopathologischen Befunde ist eine Karzinomatose Vulvadermatose (z. B. Paget-Karzinom) zu vermuten. Eine Koloskopie und Zystoskopie ist zur Ausschluss assoziierter Malignome indiziert.