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qa_025

Psychiatrie/Psychosomatikmittel

Frage

Ein 76-jähriger Patient wird von seiner Ehefrau in der Gedächtnisambulanz vorgestellt. Sie berichtet, dass sein Zustand tagesformabhängig stark schwanke; an manchen Tagen wirke er beinahe orientiert, an anderen sei er tief verwirrt und sehe "bunte Vögel" im Zimmer sitzen, die ihn jedoch nicht ängstigen. Zudem leide er seit längerem unter unruhigen Nächten, in denen er im Schlaf um sich schlage und schreie. In der neurologischen Untersuchung fällt ein leichter, symmetrischer Rigor sowie eine Bradykinese auf; ein kraniales MRT zeigt eine lediglich altersentsprechende Atrophie ohne wegweisende vaskuläre Läsionen. Ein Behandlungsversuch mit Haloperidol aufgrund der Halluzinationen führte kürzlich zu einer massiven Verschlechterung der extrapyramidalen Motorik. Welche Diagnose ist am wahrscheinlichsten?

A)Vaskuläre Demenz
B)Alzheimer-Demenz mit psychotischen Symptomen
C)Lewy-Body-Demenz
D)Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung
E)Progressive supranukleäre Blicklähmung

Ground Truth

Richtige Antwort:C

Die klinische Kombination aus fluktuierender Kognition, detaillierten visuellen Halluzinationen und einem spontanen Parkinson-Syndrom ist charakteristisch für die Lewy-Body-Demenz (LBD). Die im Fall beschriebene REM-Schlaf-Verhaltensstörung sowie die ausgeprägte Überempfindlichkeit gegenüber Neuroleptika (Haloperidol) sind weitere diagnostische Hauptkriterien, die die Diagnose gegenüber einer Alzheimer-Demenz oder vaskulären Prozessen absichern.

Modell-Ergebnisse (13)

Die Kombination aus fluktuierender kognitiver Leistung, visuellen Halluzinationen, REM-Schlaf-Verhaltensstörung und Parkinson-Symptomen sowie die Verschlechterung unter Haloperidol spricht für eine Lewy-Body-Demenz.

C

Die Kombination aus tagesformabhängiger kognitiver Schwankung, visuellen Halluzinationen, REM‑Schlaf‑Verhaltensstörung und Parkinson‑Symptomen sowie die Antipsychotika‑Sensitivität ist charakteristisch für die Lewy‑Body‑Demenz.

C

Die Kombination aus fluktuierenden kognitiven Störungen, gut strukturierten visuellen Halluzinationen, REM-Schlaf-Verhaltensstörung, Parkinson-Symptomatik und ausgeprägter Neuroleptika-Sensitivität ist hoch charakteristisch für eine Lewy-Body-Demenz.

C

Die Symptome wie tagesformabhängige Schwankungen, Halluzinationen, unruhige Nächte mit Schlafschreien und die Verschlechterung der extrapyramidalen Motorik unter Haloperidol sprechen für eine Lewy-Body-Demenz, die durch diese Fluktuationen, visuellen Halluzinationen und Empfindlichkeiten gegenüber Neuroleptika gekennzeichnet ist.

C

Die Symptome wie fluktuierende Kognition, visuelle Halluzinationen, Parkinsonismus und schwere neuroleptische Sensitivität sind charakteristisch für eine Lewy-Body-Demenz, die durch die Verschlechterung unter Haloperidol besonders gestützt wird.

C

Die Kombination aus tagesformabhängigen kognitiven Schwankungen, visuellen Halluzinationen, unruhigen Nächten mit REM-Schlaf-Verhaltensstörung und extrapyramidalen Symptomen wie Rigor und Bradykinese deutet stark auf eine Lewy-Body-Demenz hin. Die Verschlechterung unter Haloperidol unterstützt diese Diagnose, da Neuroleptika bei dieser Erkrankung oft zu einer Verschlechterung der Symptome führen.

C

Die beschriebenen Symptome wie tagesformabhängige Schwankungen, visuelle Halluzinationen, unruhige Nächte, Rigor und Bradykinese sprechen für eine Lewy-Body-Demenz. Die Verschlimmerung der extrapyramidalen Symptome durch Haloperidol ist ebenfalls typisch für diese Erkrankung.

C

Die tagesformabhängige Schwankung der Kognition, die visuellen Halluzinationen ohne Angst, die extrapyramidalen Symptome und die Sensitivität gegenüber Neuroleptika sind typisch für eine Lewy-Body-Demenz.

C

Die tagesformabhängigen Fluktuationen, visuellen Halluzinationen, die den Patienten nicht ängstigen, und die empfindliche Reaktion auf Antipsychotika (Haloperidol) mit Verschlechterung der extrapyramidalen Motorik sind typische Merkmale einer Lewy-Body-Demenz.

C

Die Kombination aus tagesformabhängigen kognitiven Schwankungen, visuellen Halluzinationen, unruhigen Nächten mit Agitation, leichter Bradykinese und einer Reaktion auf Haloperidol, die zu einer Verschlechterung der extrapyramidalen Symptome führt, ist sehr typisch für die Lewy-Body-Demenz.

C

Die Kombination aus Halluzinationen, extrapyramidalen Symptomen und Reaktion auf Haloperidol ist charakteristisch für die Lewy-Body-Demenz.

C

Die Beschreibung der tagesformabhängigen Symptome, Halluzinationen, Bradykinese und die Reaktion auf Haloperidol sind klinisch typisch für eine Lewy-Body-Demenz.

C

Die Kombination aus tagesformabhängigen Verwirrtheitszuständen, Halluzinationen, unruhigen Nächten und einer Verschlechterung der extrapyramidalen Motorik nach Haloperidol-Anwendung deutet auf eine Lewy-Body-Demenz hin, die durch die altersentsprechende Atrophie im MRT unterstützt wird.

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