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Gastroenterologiemittel

Frage

Eine 48-jährige Patientin stellt sich aufgrund von seit etwa sechs Monaten bestehender, zunehmender Müdigkeit und intermittierenden Schmerzen in den kleinen Fingergelenken vor. An Vorerkrankungen ist eine Hashimoto-Thyreoiditis bekannt, die medikamentös gut eingestellt ist. Laborchemisch zeigen sich eine Erhöhung der Transaminasen (GPT 185 U/l, GOT 160 U/l) sowie ein Serum-Bilirubin von 1,5 mg/dl, während die alkalische Phosphatase (AP) mit 135 U/l nur leicht über der Norm liegt. In der Serologie zeigt sich eine deutliche Hypergammaglobulinämie mit einem IgG-Wert von 24 g/l; zudem sind antinukleäre Antikörper (ANA) mit einem Titer von 1:640 sowie Antikörper gegen glatte Muskulatur (ASMA) positiv, während antimitochondriale Antikörper (AMA) negativ sind. Welche Diagnose ist hier am wahrscheinlichsten?

A)Primär biliäre Cholangitis (PBC)
B)Hereditäre Hämochromatose
C)Autoimmunhepatitis (AIH) Typ 1
D)Primär sklerosierende Cholangitis (PSC)
E)Nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH)

Ground Truth

Richtige Antwort:C

Die Kombination aus erhöhten Transaminasen, deutlicher Hypergammaglobulinämie (IgG) und dem Nachweis von ANA sowie ASMA bei einer Patientin mit bereits bekannter Autoimmunerkrankung (Hashimoto) ist klassisch für die Autoimmunhepatitis Typ 1. Die negativen AMA sowie die nur geringe Erhöhung der cholestasespezifischen alkalischen Phosphatase sprechen gegen eine PBC.

Modell-Ergebnisse (13)

Die Patientin zeigt eine deutliche Hypergammaglobulinämie, positive ANA und ASMA, was typisch für eine Autoimmunhepatitis (AIH) Typ 1 ist. Die Erhöhung der Transaminasen und das klinische Bild unterstützen diese Diagnose.

C

Die Kombination aus stark erhöhten Transaminasen, Hypergammaglobulinämie, positivem ANA‑ und ASMA‑Titer bei fehlenden AMA spricht am ehesten für eine Autoimmunhepatitis Typ 1.

C

Die Kombination aus erhöhten Transaminasen, positiven ANA und ASMA bei negativen AMA sowie Hypergammaglobulinämie ist klassisch für eine Autoimmunhepatitis Typ 1.

C

Die Kombination aus Hypergammaglobulinämie, positiven antinukleären Antikörpern (ANA) und Antikörpern gegen glatte Muskulatur (ASMA) sowie die Erhöhung der Transaminasen sprechen für eine Autoimmunhepatitis (AIH) Typ 1, insbesondere bei einer Patientin mit bekannter Autoimmunerkrankung wie Hashimoto-Thyreoiditis.

C

Die Kombination aus erhöhten Transaminasen, positiven ANA und ASMA bei negativen AMA sowie Hypergammaglobulinämie ist charakteristisch für eine Autoimmunhepatitis Typ 1, besonders bei einer Patientin mit bereits bestehender Autoimmunerkrankung (Hashimoto-Thyreoiditis).

C

Die Kombination aus erhöhten Transaminasen, Hypergammaglobulinämie, positiven ANA und ASMA sowie negativen AMA deutet stark auf eine Autoimmunhepatitis Typ 1 hin.

C

Die klinischen Symptome, die Laborbefunde (insbesondere die erhöhten Transaminasen, Hypergammaglobulinämie, positive ANA und ASMA) sowie die bekannte Hashimoto-Thyreoiditis sprechen für eine Autoimmunhepatitis Typ 1.

C

Die Kombination aus erhöhten Transaminasen, Hypergammaglobulinämie, positiven ANA und ASMA deutet stark auf eine Autoimmunhepatitis Typ 1 hin. AMA sind typischerweise bei PBC positiv, was hier nicht der Fall ist.

C

Die Kombination aus Hypergammaglobulinämie, positiven ANA und ASMA sowie der Ausschluss von AMA sprechen stark für eine Autoimmunhepatitis (AIH) Typ 1, die oft mit anderen Autoimmunerkrankungen wie der Hashimoto-Thyreoiditis assoziiert ist.

C

Die Kombination aus erhöhten Transaminasen, Bilirubin, Hypergammaglobulinämie, positiven ANA und ASMA sowie negativen AMA deutet am stärksten auf eine Autoimmunhepatitis (AIH) hin. Die anderen Optionen sind weniger wahrscheinlich aufgrund des spezifischen immunologischen Profils.

C

Die Kombination aus Hypergammaglobulinämie, positiven ANA und ASMA sowie transaminasenerhöhendem Leberbefund spricht für eine Autoimmunhepatitis (AIH) Typ 1.

C

Die Hypergammaglobulinämie, die ANA und ASMA-Positivität sowie die zunehmende Müdigkeit und Schmerzen in den kleinen Fingergelenken deuten auf eine Autoimmunhepatitis (AIH) Typ 1 hin. Diese Kombination von Symptomen und Laborergebnissen ist typisch für AIH.

C

Die Kombination aus erhöhten Transaminasen, Hypergammaglobulinämie, positiven ANA und ASMA sowie der medikamentösen Einstellung der Hashimoto-Thyreoiditis spricht für eine Autoimmunhepatitis (AIH) Typ 1. Die negativen AMA sprechen gegen eine Primär biliäre Cholangitis (PBC).

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