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GastroenterologiemittelFrage
Ein 58-jähriger Patient stellt sich mit einem seit drei Wochen bestehenden, schmerzlosen Ikterus sowie einem ungewollten Gewichtsverlust von 4 kg vor. Laborchemisch zeigen sich deutlich erhöhte cholestatische Leberwerte (GGT 450 U/l, AP 380 U/l, Bilirubin gesamt 5,2 mg/dl) sowie ein moderat erhöhtes CA 19-9 (65 U/ml, Norm < 37). In der Bildgebung zeigt sich eine diffuse, ödematöse Schwellung des Pankreaskopfes ohne umschriebene Raumforderung bei gleichzeitig vorliegender Wandverdickung des distalen Ductus choledochus. Eine ergänzende Laboruntersuchung ergibt eine deutliche Erhöhung der IgG4-Fraktion im Serum auf das Dreifache des Normwertes. Welche Diagnose ist am wahrscheinlichsten?
Ground Truth
Die Kombination aus schmerzlosem Ikterus, diffuser Pankreasschwellung und einer signifikanten Erhöhung des IgG4-Serumspiegels ist wegweisend für die Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1. Ein moderat erhöhtes CA 19-9 ist unspezifisch und tritt häufig auch bei benignen cholestatischen Prozessen oder Entzündungen des Pankreas auf, weshalb es hier kein sicheres Indiz für ein Karzinom darstellt.
Modell-Ergebnisse (13)
Die Kombination aus schmerzlosem Ikterus, diffuser ödematöser Schwellung des Pankreaskopfes, Wandverdickung des distalen Ductus choledochus und deutlicher Erhöhung der IgG4-Fraktion im Serum spricht für eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1.
Die Kombination aus diffuse Pankreaskopf‑Schwellung ohne klare Raumforderung, erhöhter IgG4 und cholestatischen Befunden spricht für eine IgG4‑assoziierte Autoimmunpankreatitis Typ 1.
Die Kombination aus schmerzlosem Ikterus, diffuser Pankreaskopfschwellung ohne Raumforderung, IgG4-Erhöhung und erhöhtem CA 19-9 (das bei AIP ebenfalls erhöht sein kann) spricht am ehesten für eine Autoimmunpankreatitis Typ 1.
Die Kombination aus cholestatischen Leberwerten, moderat erhöhtem CA 19-9, diffuser Schwellung des Pankreaskopfes und deutlicher Erhöhung der IgG4-Fraktion im Serum spricht stark für eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1, die oft mit erhöhten IgG4-Spiegeln assoziiert ist.
Die Kombination aus IgG4-Erhöhung, diffuser Pankreasschwellung ohne Raumforderung und cholestatischem Ikterus ist hoch charakteristisch für eine Autoimmunpankreatitis Typ 1, einer IgG4-assoziierten Erkrankung.
Die Kombination aus schmerzlosem Ikterus, Gewichtsverlust, erhöhten cholestatischen Leberwerten, moderat erhöhtem CA 19-9, diffuser ödematöser Schwellung des Pankreaskopfes und erhöhter IgG4-Fraktion im Serum deutet stark auf eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1 hin.
Die diffuse, ödematöse Schwellung des Pankreaskopfes, die Wandverdickung des distalen Ductus choledochus und die deutliche Erhöhung der IgG4-Fraktion sprechen für eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1.
Die Kombination aus Ikterus, Pankreasschwellung ohne klare Raumforderung, erhöhten IgG4-Werten und Wandverdickung des Ductus choledochus ist hochsuggestiv für eine Autoimmunpankreatitis Typ 1. Eine biliäre Pankreatitis wäre akut und würde nicht mit einer diffusen Schwellung und IgG4-Erhöhung einhergehen.
Die Kombination aus schmerzlosem Ikterus, cholestatischen Leberwerten, moderater Erhöhung von CA 19-9, diffuser Schwellung des Pankreaskopfes, Wandverdickung des distalen Ductus choledochus und insbesondere die deutliche Erhöhung der IgG4-Fraktion im Serum sprechen stark für eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1, die oft mit erhöhten IgG4-Spiegeln assoziiert ist.
Die Kombination aus cholestatischen Leberwerten, erhöhter IgG4-Fraktion, Pankreaskopie und Wandverdickung des Ductus choledochus deutet stark auf eine primär sklerosierende Cholangitis (PSC) hin. Die erhöhte IgG4-Fraktion ist ein häufiges Merkmal von PSC, insbesondere in Verbindung mit der Cholangitis.
Die Kombination aus cholestatischen Leberwerten, moderat erhöhtem CA 19-9, Wandverdickung des Ductus choledochus und deutlich erhöhter IgG4-Konzentration im Serum ist typisch für eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1.
Die klinischen Symptome, die labortypischen Merkmale (hochgradig erhöhte cholestatische Leberwerte und erhöhtes CA 19-9) sowie die Bildgebung (diffuse, ödematöse Schwellung des Pankreaskopfes und Wandverdickung des distalen Ductus choledochus) sind typisch für Primär sklerosierende Cholangitis (PSC). Die erhöhte IgG4-Fraktion unterstützt diese Diagnose, da PSC oft mit einer erhöhten IgG4-Fraktion verbunden ist.
Die Kombination aus Ikterus, Gewichtsverlust, erhöhten cholestatischen Leberwerten und einer deutlichen Erhöhung der IgG4-Fraktion im Serum weist auf eine Autoimmunpankreatitis (AIP) Typ 1 hin. Die Bildgebung zeigt eine diffuse, ödematöse Schwellung des Pankreaskopfes, was auch für AIP typisch ist.