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Gynäkologie/GeburtshilfeKlinischer Text
Frau Müller wurde zur laparoskopisch assistierten vaginalen Hysterektomie mit Adnektomie beidseits bei Endometriumkarzinom (pT1b, G2) stationär aufgenommen. Postoperativ entwickelte die Patientin eine tiefe Venenthrombose der linken Poplitealvene, woraufhin wir eine therapeutische Antikoagulation mit Enoxaparin initiierten. Aufgrund einer vorbestehenden chronischen Niereninsuffizienz Stadium III (GFR 38 ml/min) und einer entgleisten Stoffwechsellage bei Diabetes mellitus Typ 2 erfolgte eine Anpassung der oralen Antidiabetika sowie die Neueinstellung auf ein Basalinsulin. Kardiologisch zeigte sich ein stabiler normofrequenter Sinusrhythmus unter Bisoprolol bei bekanntem paroxysmalem Vorhofflimmern. Die arterielle Hypertonie war unter Ramipril gut eingestellt. Am Entlassungstag erfolgte aufgrund einer persistierenden Anämie (Hb 8.4 g/dl) nochmals eine intravenöse Eisensubstitution mit Eisencarboxymaltose. Wir entlassen die Patientin in die ambulante Weiterbetreuung bei deutlich gebessertem Allgemeinzustand und regelrechten Entzündungswerten. Therapie bei Entlassung: Ramipril 5 mg: 1-0-0-0, p.o. Bisoprolol 2.5 mg: 1-0-0-0, p.o. Metformin 500 mg: 1-0-1-0, p.o. Insulin Glargine 14 IE: 0-0-0-1, s.c. Enoxaparin 80 mg: 1-0-1-0, s.c. Metamizol 500 mg: 1-1-1-1, p.o. Pantoprazol 40 mg: 1-0-0-0, p.o. Zusätzlich erfolgte am 12.04. die einmalige Gabe von Eisencarboxymaltose 500 mg i.v.