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NeurologieKlinischer Text
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über unseren gemeinsamen Patienten, Herrn Max Mustermann, der sich vom 15.10. bis 22.10. in unserer stationären neurologischen Behandlung befand. Diagnosen: 1. Ischämischer Hirninfarkt im Mediastromgebiet rechts (I63.3) bei Mikroangiopathie. 2. Arterielle Hypertonie. 3. Diabetes mellitus Typ 2. Der Patient wurde mit einer akuten linksseitigen Brachiofazialparese und einer leichten Dysarthrie aufgenommen. Das initiale kranielle MRT zeigte eine frische Ischämie im Bereich der rechten Basalganglien ohne Nachweis eines Gefäßverschlusses in der TOF-Angiographie. Unter der eingeleiteten Sekundärprophylaxe mit ASS und Atorvastatin sowie einer konsequenten Blutdruckeinstellung kam es zu einer raschen Regredienz der Symptomatik. Kardiogen-embolische Ursachen wurden mittels Langzeit-EKG und transösophagealer Echokardiographie ausgeschlossen. Initial erfolgte aufgrund einer Exsikkose die Gabe einer Elektrolytinfusion. Der Blutzucker war unter der bestehenden Insulintherapie gut eingestellt. Wir entlassen den Patienten bei klinischer Stabilität in die ambulante Weiterbehandlung. Therapie bei Entlassung: - ASS 100 mg (1-0-0 p.o.) - Atorvastatin 40 mg (0-0-0-1 p.o.) - Ramipril 5 mg (1-0-1 p.o.) - Insulin Glargin 14 IE (0-0-0-1 s.c.) - Pantoprazol 40 mg (1-0-0 p.o.) - Sterofundin ISO 500 ml (einmalig i.v.)