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Psychiatrie/PsychosomatikKlinischer Text
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den stationären Aufenthalt von Herrn Max Mustermann, der sich vom 12.05. bis 15.06. in unserer stationären Behandlung befand. Diagnosen: 1. Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (F33.1), 2. Generalisierte Angststörung (F41.1), 3. Essentielle Hypertonie (I10.0), 4. Chronisches Schmerzsyndrom (F45.41). Der Patient wurde zur Krisenintervention bei progredienter depressiver Symptomatik und massiven Insomnien aufgenommen. Psychopathologisch imponierten eine gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit sowie eine ausgeprägte ruminative Grübelneigung. Im Verlauf der vierwöchigen Behandlung konnte durch die Umstellung der Medikation von Citalopram auf Venlafaxin sowie die Ergänzung von Quetiapin zur Nacht eine signifikante Entlastung erzielt werden. Aufgrund einer akuten hypertensiven Entgleisung bei Aufnahme erfolgte initial eine intravenöse Kurzinfusion mit Pantoprazol 40 mg zur Stressulkusprophylaxe sowie die konsequente Einstellung auf den Betablocker Metoprolol. Zur Besserung des Allgemeinzustandes bei laborchemisch verifiziertem Mangel applizierten wir zudem einmalig Vitamin B12 intramuskulär. Die psychische Stabilität konnte durch die Teilnahme an der dialektisch-behavioralen Therapiegruppe sowie regelmäßige fachärztliche Einzelgespräche gefestigt werden. Der Patient entlässt sich in deutlich gebessertem Allgemeinzustand und suizidal distanziert in die ambulante Weiterbehandlung. Therapie bei Entlassung: Venlafaxin 150 mg (1-0-0-0, p.o.), Quetiapin 25 mg (0-0-0-1, p.o.), Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0-0, p.o.). Als Bedarfsmedikation bei massiven Angstanfällen wurde Lorazepam 1 mg (bei Bedarf, p.o.) vereinbart. Im Rahmen der stationären Behandlung erfolgten zudem Pantoprazol 40 mg (1-0-0-0, i.v.) und Vitamin B12 1000 µg (einmalig, i.m.).
Ground Truth
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