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NeurologieKlinischer Text
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über Herrn Max Mustermann, geb. 01.01.1952, welcher sich vom 12.03. bis 19.03.2024 in unserer stationären neurologischen Behandlung befand. Der Patient stellte sich initial mit einer akuten, flüchtigen rechtshändigen Hemiparese sowie einer diskreten motorischen Aphasie vor. In der kranialen Magnetresonanztomographie (cMRT) konnte ein kleiner embolischer Infarkt links prämotorisch gesichert werden. Die weitere Abklärung mittels Duplexsonographie der extrakraniellen Gefäße ergab eine geringgradige Karotisstenose links (ca. 20% nach NASCET), welche aktuell keiner operativen Intervention bedarf. Kardiologisch zeigte sich im Langzeit-EKG ein normofrequenter Sinusrhythmus ohne Anhalt für Vorhofflimmern. Wir leiteten eine thrombozytenaggregationshemmende Sekundärprophylaxe ein. Zudem erfolgte eine Anpassung der antihypertensiven Medikation sowie der glykämischen Einstellung bei bekanntem Diabetes mellitus Typ 2. Der Patient verlässt unsere Klinik in neurologisch stabilem Zustand bei weitgehender Regredienz der Symptomatik. Die Entlassmedikation gestaltet sich wie folgt: ASS 100 mg (1-0-0 p.o.), Ramipril 5 mg (1-0-1 p.o.), Metformin 500 mg (1-1-1 p.o.), Insulin Glargin (0-0-0-1 s.c., 16 IE), Pantoprazol 40 mg (1-0-0 p.o.) sowie Metoprololsuccinat 47.5 mg (1-0-0 p.o.). Zusätzlich erhielt der Patient im Rahmen des stationären Aufenthaltes einmalig eine Kurzinfusion mit 500 ml Vollelektrolytlösung zur Rehydratation bei Aufnahme.