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Orthopädie/UnfallchirurgieKlinischer Text
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir berichten über unseren Patienten Herrn Max Mustermann, der sich vom 12.06. bis 22.06.2024 aufgrund einer medialen Schenkelhalsfraktur links (ICD-10: S72.01) in unserer stationären Behandlung befand. Nebendiagnostisch besteht eine vorbekannte arterielle Hypertonie. Die Aufnahme erfolgte als Notfall nach einem Sturzereignis. Am 13.06. führten wir die operative Versorgung mittels Implantation einer zementfreien Duokopfprothese (Hemiarthroplastik) links durch. Der postoperative Verlauf gestaltete sich vollkommen regelrecht. Die Wundverhältnisse waren zu jedem Zeitpunkt reizlos, das Nahtmaterial konnte am 10. postoperativen Tag entfernt werden. Unter physiotherapeutischer Anleitung erreichte der Patient eine sichere Mobilisation an Unterarmgehstützen unter Vollbelastung der linken unteren Extremität. Wir entlassen den Patienten heute in die häusliche Umgebung; eine ambulante Rehabilitation ist eingeleitet. Die aktuelle Entlassmedikation gestaltet sich wie folgt: - Ramipril 5 mg (Schema: 1-0-0, p.o.) zur Blutdruckeinstellung - Ibuprofen 400 mg (Schema: 1-1-1, p.o.) als Basisanalgetikum - Pantoprazol 40 mg (Schema: 1-0-0, p.o.) als Magenschutz - Enoxaparin 40 mg (Schema: 0-0-0-1, s.c.) zur Thromboseprophylaxe für insgesamt 35 Tage postoperativ - Paracetamol 1000 mg (Schema: 1-1-1-0, i.v.) wurde postoperativ für 24 Stunden verabreicht. Wir bitten um Fortführung der krankengymnastischen Beübung sowie um regelmäßige Wundkontrollen durch den Hausarzt.